Funke | Das Ungewisse und der innere Raum | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 183 Seiten

Reihe: Forum Psychosozial

Funke Das Ungewisse und der innere Raum

Eine religionspsychologische Annäherung
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8379-7803-2
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine religionspsychologische Annäherung

E-Book, Deutsch, 183 Seiten

Reihe: Forum Psychosozial

ISBN: 978-3-8379-7803-2
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
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Der Tod ist das große Ungewisse im Leben des Menschen. Aber auch Zeiten extremer Ungewissheiten erleben Menschen als große Herausforderung. Doch wie lässt sich damit umgehen und sogar gut leben? Dieter Funke zeigt, dass neben persönlichen und familiären Beziehungen auch die Frage nach dem größeren Sinn solcher Krisen einen Weg darstellt, um innere Sicherheit wiederzuerlangen. So begibt sich der Autor auf die Suche nach dem inneren sicheren Raum als Schutz vor dem Ungewissen.

Der innere Seelenraum als sicherer Zufluchtsort bei Verlust und Bedrohung entsteht in der kindlichen Entwicklung durch die gelingende Bewältigung grundlegender Ungewissheiten, denen bereits ein Neugeborenes mit Beginn seines Lebens ausgesetzt ist. Entwickelt der Mensch sowohl eine personale als auch spirituelle Sichtweise, wird der innere psychische Raum um einen transpersonalen Raum erweitert und so eine Verbindung zum umgreifenden Ganzen geschaffen. Für den Umgang mit dem Ungewissen ist die Verortung in beiden Räumen eine heilsame Erfahrung. Nur wer Ungewissheit und Trauer zulässt, kann sie bewältigen und eine persönliche Sichtweise auf Vergänglichkeit und Tod als ein »inneres Objekt« entwickeln.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort

1 Das Ungewisse: Annäherung an ein aktuelles Lebensgefühl

Ungewissheit macht den Menschen aus

Das Ungewisse und die Suche nach einem sicheren inneren Raum

Verlust des Selbstverständlichen

Kultur und Religion reduzieren Ungewissheit

Utopien geben Hoffnung gegen die Ungewissheit

Utopien können auch destruktiv werden

2 Das Ungewisse, das Unbewusste und das Transbewusste

Das Unbewusste der Psychoanalyse beerbt die Religion

Freuds Trauma und seine Religionskritik

Selbstreflexion und Selbsttranszendenz: zwei Wege des Umgangs mit Ungewissheit

Der innere Raum: intrapersonal – interpersonal – transpersonal

Der dreidimensionale und der vierdimensionale innere Raum

3 Der dreidimensionale innere Raum: psychoanalytische Perspektiven

Selbstreflexion: der psychoanalytische Weg zur Bewältigung des Ungewissen

Das Ungewisse: Sein oder Nichtsein?

Ungewissheit als Chaos der Triebe

Das Ungewisse als das Sprachlose

Ungewissheit als Verlust

Ungewissheit als Misstrauen

Der innere Raum: weder Ort noch Zustand

Wenn der innere Raum beschädigt ist

Selbstsorge, Liebe und Wiedergutmachung als Heilung des inneren Raumes

Versöhnung mit dem eigenen Schicksal

Neue Beziehungen zur Welt

4 Der vierdimensionale innere Raum: transpersonale Perspektiven

Evolution des Bewusstseins

Spirituell-religiöse Bewegungen der Selbsttranszendierung

Die monotheistische Aufklärung als Bewältigung des Ungewissen

Ein Schritt zum Transbewussten

Das Prinzip »Inkarnation« im Christentum

Die spirituellen Traditionen als Zugang zum Transbewussten

Transbewusstheit als Bewältigung des Ungewissen

Der psychoanalytische und der spirituelle Weg

5 Das Ungewisse und der Tod

Der Tod und das Leben

Perspektiven auf den Tod

Der Tod im Dienst des Lebens

Die moderne westliche Einstellung zum Tod

Antworten auf das Rätsel Tod

Die unsterbliche Seele

Mit dem Tod ist alles aus: materialistische Antworten

Die Kunst des Sterbens: existenzielle Antworten

Tod und Sterben sind nicht dasselbe

Der natürliche Tod

Der Körperkult als Unsterblichkeitsfantasie

Tod, Sterben und Transbewusstsein

Der Tod ist nichts Objektives: der radikale Konstruktivismus

Der Tod zielt ab auf die Einheit des Seins: Sigmund Freuds Lehre vom Todestrieb

Der Tod ist nichts vom Leben Getrenntes: die Quantenphysik

Ist der Tod ein Bewusstseinsproblem?

Tod gibt es nur, wenn es Zeit gibt

Geburt und Tod sind eins

Das Christentum zwischen personaler und transpersonaler Position

Das Zueinander von sterblichem Ich und unsterblichem Selbst

Die transbewusste spirituelle Sicht als subtile Abwehr der Endgültigkeit des Todes?

6 Verbindungen knüpfen gegen die Macht des Ungewissen

Ariadne, Theseus und der Faden

Verbindung schaffen ist der Weg

Verbindung zum eigenen Selbst

Verbindung zwischen Weiblichem und Männlichem

Verbindungen schaffen in der Therapie durch »psychospirituelle Arbeit«

Literatur


Funke, Dieter
Dieter Funke ist Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er ist tätig als Gruppenlehranalytiker (D3G), Dozent und Lehrtherapeut und niedergelassen in eigener Praxis für tiefenpsychologisch fundierte und analytische Einzel-, Paar- und Gruppentherapie in Düsseldorf. Zahlreiche Publikationen zu religionspsychologischen und kulturanalytischen Themen, insbesondere der Verbindung von Spiritualität und Psychoanalyse.

Stand: Oktober 2025



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