Gabaldon | Der magische Steinkreis | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 848 Seiten

Gabaldon Der magische Steinkreis

Das große Kompendium zur Highland-Saga
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-641-12793-0
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Das große Kompendium zur Highland-Saga

E-Book, Deutsch, 848 Seiten

ISBN: 978-3-641-12793-0
Verlag: Blanvalet
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Nach den vier bisher erschienenen Bestsellern ihrer großen Highland-Saga präsentiert Diana Gabaldon hier ein hochinformatives Begleitbuch für alle Fans - und solche, die es werden wollen. Es gewährt einen spannenden und unterhaltsamen Blick 'hinter die Kulissen' der zeitlosen Liebe von Claire und Jamie. Die Geschichte hinter der Geschichte also...
Aus dem Inhalt:
- Die Inhaltsangaben zu allen vier erschienenen Romanen
- Eine umfassende Darstellung aller wichtigen Charaktere der Saga inklusive 'Stammbäumen'
- Ein ausführliches Glossar der gälischen Ausdrücke mit Tipps zur korrekten Aussprache
- Eine kleine Einführung in die Heilpflanzenkunde, die Claire im 18. Jahrhundert praktiziert
Leseproben der noch unveröffentlichten Romane 5 und 6
und vieles, vieles mehr!



Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman Feuer und Stein wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel Outlander hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.

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Weitere Infos & Material


Feuer und Stein
s ist 1946, 1 die schottischen Highlands stehen in voller Blüte, und Claire Randall, eine Engländerin und ehemalige Armeekrankenschwester, ist nach Schottland gekommen, um hier mit ihrem Ehemann Frank, von dem sie durch den Krieg getrennt wurde, die zweiten Flitterwochen zu verbringen. Zwar teilt sie Franks Leidenschaft für Ahnenkunde nicht, doch sie freut sich darauf, einen neuen Zweig am Stammbaum der Familie zu beginnen. Unterdessen verbringt sie ihre Freizeit damit, die Gegend zu erkunden und ihrem Interesse an der Pflanzenkunde nachzugehen. Bei einem dieser Ausflüge entdeckt sie einen urzeitlichen Steinkreis – der dadurch noch interessanter wird, dass Frank zu Ohren gekommen ist, dass eine Gruppe von Frauen aus dem Ort diesen Kreis immer noch benutzt, um dort das »Brauchtum der Alten« zu pflegen. In der Dämmerung des Beltane-Festes – am ersten Mai – schleichen Claire und Frank zu dem Kreis hinauf, um zu beobachten, wie die Frauen tanzen und singen, um die Sonne herbeizurufen. Das Paar stiehlt sich unentdeckt wieder davon, doch später kehrt Claire zu dem Kreis zurück, um einen genaueren Blick auf eine ungewöhnliche Pflanze zu werfen, die sie dort gesehen hat. Sie berührt einen der aufrechten Steine und wird von einem plötzlichen Strudel aus Lärm und Chaos erfasst. Orientierungslos und halb ohnmächtig findet sie sich außerhalb des Kreises auf dem Hügel wieder und bahnt sich langsam ihren Weg nach unten – um an seinem Fuß auf etwas zu stoßen, was sie für Dreharbeiten zu einem Film hält; einen Schinken über den Prinzen in der Heide, in dem mit Kilts bekleidete Schotten von rotberockten englischen Soldaten verfolgt werden. Vorsichtig umrundet Claire die Szene, um das Bild nicht zu verderben, und stößt auf ihrem Weg durch den Wald auf einen Mann in der Aufmachung eines englischen Soldaten aus dem achtzehnten Jahrhundert. Das verstört sie jedoch nicht annähernd so sehr wie die verblüffende Ähnlichkeit des Mannes mit ihrem Ehemann Frank. Die Ähnlichkeit ist schnell erklärt: Der Mann ist nämlich Franks Vorfahr, der berüchtigte »Black Jack« Randall, von dem Frank ihr schon oft erzählt hat. Ungeachtet der großen äußerlichen Ähnlichkeit mit seinem Nachkommen verfügt Jack Randall unglücklicherweise aber nicht über denselben Charakter – der Randall vergangener Tage ist nicht etwa ein kultivierter Geschichtsprofessor, sondern ein perverser bisexueller Sadist. Claire wird durch einen der Schotten, die sie anfangs gesehen hat, aus Black Jacks Klauen befreit. Dieser bringt sie zu der Kate, wo seine Begleiter versteckt liegen und auf die Dunkelheit warten, um zu fliehen. Einer der Männer ist verletzt, und Claire kümmert sich – so gut sie kann – um seine Wunde, während sie versucht zu akzeptieren, wo – und wann – sie sich allem Anschein nach befindet. Da ihnen nicht nur Claires seltsame – weil spärliche – Kleidung bedenklich erscheint, sondern auch die merkwürdige Tatsache, dass sie überhaupt da ist – englische Damen kommen 1743 in den Highlands einfach nicht vor –, beschließen die Schotten, sie mitzunehmen, als sie im Schutz der Dunkelheit ihre Zelte abbrechen. Claire bemerkt dazu: »Der Rest der Reise verlief ereignislos – wenn man es denn als ereignislos betrachtet, mitten in der Nacht, zumeist abseits der Straße, in Begleitung bis an die Zähne bewaffneter Männer in Kilts, auf einem Pferd mit einem verletzten Mann fünfzehn Meilen über Stock und Stein zu reiten. Immerhin lauerten uns keine Wegelagerer auf, es kamen uns keine wilden Tiere in die Quere, und es regnete nicht. Gemessen an den Zuständen, an die ich mich zu gewöhnen begann, war es ziemlich langweilig.« Als sie im Morgengrauen im Schloss Leoch, dem Stammsitz des MacKenzie-Clans, eintrifft, begegnet Claire Colum, dem MacKenzie. Dieser ist ein eleganter Mann, der durch eine schreckliche Erbkrankheit missgebildet ist, und er zeigt sich fasziniert und argwöhnisch zugleich. Er kann sich nicht vorstellen, warum sich eine Engländerin auf Wanderschaft in den Highlands befinden sollte, und gibt sich gar nicht erst den Anschein, als glaube er Claires fadenscheinige Geschichte, sie sei unter die Räuber gefallen. Da er nicht weiß, wer sie ist oder was sie vorhat, macht er kein Hehl daraus, dass er sie vorerst als Gast dazubehalten gedenkt – freiwillig oder nicht. Während sie Pläne für ihre Flucht und die Rückkehr zu dem Steinkreis schmiedet, lernt Claire den jungen Mann, dessen Wunde sie verbunden hatte, näher kennen, ein Clanmitglied namens Jamie, den sie zunächst für einen Stallknecht der Burg hält. Sie entdeckt ihren Irrtum: In Wirklichkeit ist Jamie der Neffe Colums und seines Bruders Dougal (der das militärische Oberhaupt des Clans ist und die Männer an Stelle seines verkrüppelten Bruders in den Kampf führt), obwohl sein Vater dem Fraser-Clan angehörte. Außerdem ist er ein Geächteter, den die Engländer auf Grund einer Reihe von Straftaten suchen, die von Diebstahl bis hin zu einem nicht genauer spezifizierten Delikt namens »Obstruktion« reicht – Straftaten, denen er das Netz von Narben verdankt, die sein Rücken beim Auspeitschen davongetragen hat. Die Beziehungen zwischen den Onkeln und ihrem Neffen scheinen seltsam angespannt, und der Grund dafür wird in der Folge einer Zusammenkunft des Clans deutlich, in deren Verlauf Colum einen Treueid von Jamie verlangt – den dieser nicht leistet. Colum hat einen Sohn, Hamish, acht Jahre alt, so erklärt Jamie Claire. Falls Colum sterben sollte, bevor der kleine Hamish alt genug ist, den Clan anzuführen – was angesichts seiner Krankheit sehr wahrscheinlich ist –, wer erbt dann sein Amt? Dougal liegt als Kandidat auf der Hand, doch es gibt Stimmen im Clan, die ihn zwar für einen fähigen Soldaten halten, dem jedoch der kühle Kopf und die Intelligenz fehlen, die ein Anführer haben sollte. Hamish ist eindeutig zu jung – doch es gibt noch einen Kandidaten: Jamie. Jamie selbst bekundet nicht den geringsten Wunsch, den Platz des Oberhauptes einzunehmen, doch Colum und Dougal sind sich nicht so sicher, dass seine Ablehnung aufrichtig ist, und sie sind darauf vorbereitet, notfalls sogar tödliche Maßnahmen zu ergreifen, um jeden Vorstoß seinerseits zu verhindern. Unterdessen sind Claires Versuche, aus dem Schloss zu entkommen, zweimal gescheitert, daher ist sie hocherfreut, als Dougal verkündet, dass er vorhat, sie mitzunehmen, wenn er aufbricht, um im Distrikt die Pacht einzutreiben. Er hat die Absicht, sie zum Hauptmann der englischen Garnison zu bringen, der entweder in der Lage sein sollte, ihre Anwesenheit zu enträtseln, oder sie in seine Obhut nehmen könnte. Oder beides. Claire ist davon sehr angetan, denn sie ist sich sicher, dass sie den englischen Hauptmann überreden kann, sie zu dem Steinkreis zu schicken, von wo aus sie vielleicht in ihre eigene Zeit zurückgelangen kann. Ihre Hoffnungen verfliegen abrupt, als sie entdeckt, dass der Hauptmann der Garnison Jack Randall heißt. Jack Randall dagegen ist hocherfreut, Claire wiederzusehen, und fest entschlossen herauszufinden, wer und was sie ist. Als Engländerin reist man einfach nicht in die Highlands; wenn sie sich also allein hier aufhält, muss sie zweifellos eine Spionin sein – doch für wen und warum? Seine Verhörmethoden sind alles andere als sanft, und selbst Dougal MacKenzie ist angewidert. Er weigert sich, Claire in der Obhut des Hauptmanns zurückzulassen, und nimmt sie mit. Nach einer Denkpause teilt er ihr mit, dass er einen Plan gefasst hat: Der Hauptmann hat zwar die Verfügungsgewalt über englische Staatsbürger, kann aber keine Schottin ohne rechtliche Formalitäten in ihrem eigenen Land festnehmen. Also, so verkündet Dougal triumphierend, wird er eine Schottin aus ihr machen; sie muss ohne Aufschub seinen Neffen Jamie heiraten. Da diese Vorstellung Claire fast ebenso entsetzt wie das Betragen des Hauptmanns, wehrt sie sich aus Leibeskräften dagegen, doch ihr fällt keine Alternative ein. In der Überzeugung, dass sie zumindest bessere Fluchtchancen haben wird, wenn sie Jamie heiratet, willigt sie ein, und ihr Entsetzen weicht dem Erstaunen über die vollkommene Unerfahrenheit ihres Bräutigams: »Stört es dich, dass ich keine Jungfrau bin?« Er zögerte einen Augenblick, bevor er antwortete. »Tja, nein«, sagte er langsam, »solange es dich nicht stört, dass ich eine bin.« Er grinste über mein verblüfftes Gesicht und ging rückwärts zur Tür. »Schätze, wir sollten wissen, was wir tun«, sagte er. Die Tür schloss sich leise hinter ihm; die Brautwerbung war eindeutig vorbei. Doch es bietet sich keine unmittelbare Gelegenheit zur Flucht, und Claire ist verpflichtet, ihre Eheschließung mit Jamie zu vollziehen  – gemäß Dougals unumstößlicher Order. Dougal, so scheint es, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Einerseits reichen seine humanitären Instinkte zwar so weit, dass er Claire von Randall fernhält (und sie erfüllt ihn immer noch mit so viel Neugier, dass er selbst herausfinden möchte, was sie in Schottland treibt), doch sein Hauptmotiv ist es, jede Möglichkeit zu unterbinden, dass sein Neffe den Häuptlingssitz des MacKenzie-Clans erlangt – denn der Clan wird Jamie niemals akzeptieren, wenn er mit einer Engländerin verheiratet ist. Da sie begreift, dass Jamie genauso in Bedrängnis ist wie sie selbst, fügt sich Claire in das Unausweichliche – und...



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