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Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, Band 1, 196 Seiten
Gabriele Die wahre Schule ist das Leben - Band 1
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-96446-499-6
Verlag: Gabriele-Verlag Das Wort
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Lehrstunden von Gabriele
E-Book, Deutsch, Band 1, 196 Seiten
Reihe: Die wahre Schule ist das Leben - eBook
ISBN: 978-3-96446-499-6
Verlag: Gabriele-Verlag Das Wort
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Eine Prophetin Gottes - in unserer Zeit? Ja, Gabriele ist eine Frau aus dem Volke, an die der Ruf Gottes erging, Ihm als Prophetin zu dienen. Und sie nahm diesen Ruf an. Hundertprozentig, bis heute. Die Fülle des prophetischen Wortes ist erhältlich in Form von Büchern und Tonaufnahmen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Aus dem Inhalt: Gott lässt sich finden. *Was ist wahres Glück? *Bewahre in jeder Situation die innere Ruhe. *Nimm dir die Freiheit. Werde frei - sei frei!! *Das Gesetz der Entsprechung. *Das krankmachende Unterbewusstsein und das Leben. *Der neue Mensch - wie bleibe ich meinen Vorsätzen treu? *Lerne mit der Natur und den Tieren zu leben.." und viele Themen mehr.
Gott lässt sich finden
Aus einer Lehrstunde von Gabriele
am 9. März 1997
So mancher sagt: „Ich bin ein Gottsucher – wo ist Gott?“
Gott suchen heißt, Gott in seinem Inneren zu suchen, denn jeder Mensch ist der Tempel Gottes, und Gott wohnt in uns. Es steht auch geschrieben: „Suchet, und ihr werdet finden.“ Wahre Gottsucher sind auch von Gott Gesuchte. Das heißt: Wer wahrhaft Gott sucht, der bemüht sich, allmählich zu erkennen, was Gott will.
Was will Gott von Seinen Kindern? Er möchte, dass Seine Kinder Schritt für Schritt Seine Gebote halten. Wer ein kleines Gebot Gottes erkennt und versucht, den Schritt zu tun, also dieses Gebot zu erfüllen, dem kommt Gott mehrere Schritte entgegen.
Wir Menschen haben die Angewohnheit, Gott irgendwo zu suchen – doch Er ist immer bei uns, Er ist immer in uns.
Wer Gott wahrhaft sucht, der wird Ihn finden. Suchen wir Gott, dann sollen wir in unser Inneres einkehren in dem Bewusstsein: Gott ist in uns, und Gott lässt Sich finden bei jedem Schritt, den wir hin zu Gott in uns tun, indem wir das kleinste Gebot erfüllen, z.B. mit unserem Nächsten Frieden zu schließen und Frieden zu halten. Wir fühlen dann Seine Nähe, denn wir werden friedvoller, einsichtiger, verständnisvoller, ruhiger. Das ist die Nähe Gottes; damit kam Er uns schon einige Schritte entgegen.
Das Reich Gottes ist inwendig in uns, und jeder von uns hat den Schlüssel in das innere Reich – es ist Christus, es ist die Erlöserkraft in uns und letztlich auch die Lehre der Bergpredigt. Erfüllen wir Teilchen – ich betone bewusst: „Teilchen“ – der Bergpredigt, dann gewinnen wir den Schlüssel: Christus in uns. Mit diesem Schlüssel erschließen wir allmählich das innere Reich, das Reich Gottes, und wir finden Einlass. Wir werden dann erkennen, dass Gott Liebe ist. Wir werden erkennen, dass Gott uns liebt, jeden Einzelnen, ja den größten Sünder. Er liebt uns. Wir werden dann auch erspüren: Gott ist Stille – denn wir werden ruhiger, weil wir mit unserem Nächsten Frieden schließen und verständnisvoller sind.
Auf diese Weise erlebt der Gottsucher Gott. Er wird Gott nie ganz und gar kennenlernen, weil Gott allumfassend und mächtig ist: Er ist in allen Kräften des Seins, in den Naturreichen, im Atom, Gott ist überall – doch erkennen dürfen wir Ihn in den kleinsten Schritten, die wir hin zu Gott in uns tun.
Die kleinsten Schritte sind, wie gesagt, Teilchen der Gesetzmäßig-keiten. Erfüllen wir sie, indem wir uns nicht nur vornehmen, das zu tun, was Gott will, sondern Tag für Tag diese Teilchen erfüllen, diese kleinen Gesetzmäßigkeiten, dann wachsen wir und reifen in unser Inneres hinein und schließen mit der Hilfe unseres Erlösers Christus das innere Reich auf. Dann fühlen wir, dass wir plötzlich größere Schritte tun können. Wir erfüllen immer mehr Seine Gebote und fühlen uns aufgenommen in eine unendliche Liebe, die wir erspüren dürfen, die wir jedoch nie ganz kennenlernen können, solange wir Menschen sind. Erkennen, erspüren dürfen wir sie, und das sollte uns Hilfe und Wegweisung sein.
Wer glaubt, dass Gott existiert, der verpflichtet sich gleichsam, den Weg in das Innere zu tun. Ein solcher Mensch kompliziert sein Leben nicht mehr mit vielen Theorien und Phrasen, wie er Gott wohl gefunden hat, welche Möglichkeiten er ausgeschöpft hat, wie er die Gesetzmäßigkeiten Gottes erfüllt hat – er tut es, denn er fühlt die Nähe Gottes, die Hilfe des Christus Gottes. Und er weiß: Der kleinste Schritt führt hin zum großen Schritt, zu Gott. Und er fühlt: Ein kleiner Schritt getan – und Gott kommt ihm mehrere Schritte entgegen.
Sehen wir Gott nicht als etwas, das fern von uns ist, das uns bestraft, das uns züchtigt. Wir Menschen bestrafen und züchtigen uns selbst durch unsere Sünden, die Ursachen sind und als Wirkungen wieder auf uns zukommen. Doch Gott liebt uns, Er liebt den größten Sünder.
Hören wir etwas mehr auf unser Gewissen, dann, wenn wir sündigen wollen, dann fühlen wir, wie die Liebe, Gott, an die innere Pforte pocht – es ist unser Gewissen, das zu uns spricht: „Denke um, denke nicht so gegen deinen Nächsten! Rede nicht so gegen deinen Nächsten! Denke um – in deinem Nächsten ist Gott, so, wie Er auch in dir ist. Denke um und beginne, deinen Nächsten zu verstehen. Denke um, vergib ihm das, was er dir angetan hat, und bitte auch deinen Nächsten um Vergebung. Tue dies!“ – Das ist das feine, zarte Gewissen; es sind Impulse aus dem Innersten, aus dem Reich Gottes; es ist das Göttliche in uns, das uns immer mahnt, jedoch nie zu etwas zwingt oder gar zu etwas drängt. Es spricht zu uns, und so wir umkehren, mit unserem Nächsten Frieden schließen, merken wir, wie sich unser Bewusstsein erweitert und uns Gott näherkommt. „Suchet, und ihr werdet finden!“ Gott lässt Sich finden, nicht im Äußeren, nicht da und dort, nicht in prunkvollen Kirchen, sondern schlichtweg in uns selbst.
Und sind wir einmal unruhig, sind wir getrieben – die Natur zeigt uns die Ruhe, in ihr ist Wachstum; es ist wieder Gott. Die Natur will uns helfen, dass auch wir in Gott erblühen, durch Gott reifen, um heimzukehren in das Reich Gottes, dann, wenn es der letzte Tag in diesem irdischen Dasein ist. Möge der letzte Tag unseres irdischen Daseins gleichsam der erste Tag im Reiche Gottes sein!
Es ist die große Liebe Gottes und Seine mächtige Demut, dass Er auf alle Seine Kinder eingeht. Auch wenn das Kind nur den kleinsten Schritt tut – Er geht auf Sein Kind ein, denn Er liebt es und will es wieder ganz bei Sich haben.
Wir wissen ja, dass unser Leben ein Sturm- und Wellengang ist, ein Auf und Ab, doch wenn wir das viele, allzu viele Menschliche, das Sündhafte, nicht zulassen und uns Gott zuwenden in der Bitte um Beistand und um Hilfe, dann werden wir ruhiger werden. Dieser Sturm, dieser Wellengang des Lebens ebbt allmählich ab, und wir erfahren, was Ruhe bedeutet.
Ruhe heißt: Wir können einmal über etwas nachdenken, über das, was uns beschäftigt, um zu ergründen, warum uns dieses oder jenes so sehr in Anspruch nimmt und ob das Gottes Wille ist. Alleine schon, wenn wir ein wenig die Ruhe bekommen, um nachzudenken, ob das, was wir denken und tun, Gottes Wille ist, dann merken wir im Herzen bereits die Hilfe. Es kommt ein kleiner Hauch von Erkenntnis: „O Gott, hilft mir!“ – eine Spur, um unsere Gedanken, unser Wollen in der Tiefe zu ergründen, und wir werden finden, was uns so bewegt. Bereinigen wir es mit der Hilfe unseres Erlösers, dann fühlen wir, was Ruhe heißt.
Ruhe heißt auch ausgewogen sein, denn wir wägen mit dem Oberbewusstsein das ab, was uns bewegt, um es zu bereinigen. Entweder holen wir es dann aus dem Unterbewusstsein heraus, um es mit der Hilfe des Christus Gottes aufzulösen, es gleichsam umzuwandeln, oder wir lassen im Oberbewusstsein gar nicht zu, was in das Unterbewusstsein möchte. Tun wir das, dann erweitert sich unser Bewusstsein; wir werden ruhiger, wir kehren nach innen.
Gott ist die Stille. Vor der Stille steht die Ruhe – ruhiger zu werden, um einzukehren in die Stille. Das gelingt nur dann, wenn wir in den Wellengang unseres Lebens hineinblicken, um das und jenes zu bereinigen, damit der Sturm der Sünden abebbt.
Der wahre Gottsucher bleibt beharrlich, Gott zu finden! Auch im hohen Wellengang des Allzumenschlichen, wenn er aufgeben möchte, kommt jemand auf ihn zu, und durch dessen Augen schaut Gott ihn an und sagt: „Gib nicht auf, halte durch, du wirst Mich finden!“ – und wer durchhält, der gewinnt.
Wir Menschen komplizieren unser irdisches Leben zu sehr, weil die Sünde nun mal kompliziert ist. Je größer unser Sündenpotential ist, umso komplizierter sind wir. Doch irgendwann müssen wir den ersten Schritt tun und sagen: „Wenn ich daran glaube, dass es einen Gott gibt, dann muss ich beginnen!“ Meist wollen wir dann einen großen Schritt tun, und dann versagen wir.
Liebe Mitmenschen, der kleinste Schritt wird von Gott belohnt! Und genau der kleinste Schritt ist maßgebend, um größere Schritte zu tun. Denken wir an ein Kleinkind – bis es sich aufrichten kann, bis es steht. Ein kleiner Schritt, und es fühlt die Freude, es fühlt auch die Belohnung von den Eltern; die Eltern freuen sich. Und wie viel mehr freut Sich Gott, unser ewiger Vater, über den kleinsten Schritt von uns?
Gott gab Seinen Kindern den absolut freien Willen. Der freie Wille ist das Gesetz in der großen Liebe Gottes. Gott schenkte Seinen Kindern das Reine, die Unendlichkeit als Erbe. Und die reinen Wesen leben im Erbe, erfüllen das Erbe Gottes: Sie erfüllen das Gesetz der Liebe, der Freiheit, der Einheit, der Gemeinsamkeit. Gott ist der Geist der Evolution. Er schafft aus Sich heraus immer weitere Welten, geistige Sonnen, geistige Wesen, aber sie alle sind eingebettet in das große Erbe. Jedes hat gleich viel, nämlich das Ganze.
Der Freie Geist, Gott, hat natürlich auch uns die Freiheit gegeben, denn auch wir waren im Ewigen Sein reine Wesen, frei in Gott. Und die Freiheit in Gott bewirkt im Ewigen Sein, dass jedes Geistwesen in Gott schöpferisch ist, indem es nach den Gesetzen des inneren Lebens, nach den Gesetzen des Geistes Gottes, fühlt und auch handelt. Wir Menschen sind Kinder Gottes, auch wenn wir das Sündhafte um uns tragen– es ist der „Mantel“, es ist der Mensch, der sich schuf durch falsches Denken, also vom Verstand her, vom falschen Denken gegen Gott.
Gott wird uns niemals die Freiheit nehmen. Er wird uns das Negative, das Allzumenschliche nicht einfach nehmen oder es unterbinden, sondern wir müssen es selbst erkennen durch das Gesetz der Freiheit. Und wer es erkennt, der kehrt um und versucht, Gott näherzukommen – und er wird Gott auch näherkommen. Und so, wie er Gott näherkommt, wird...




