E-Book, Deutsch, 314 Seiten
Gaisbauer / Kapferer / Koch Armut und Wissen
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-658-01862-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Reproduktion und Linderung von Armut in Schule und Wissenschaft
E-Book, Deutsch, 314 Seiten
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-658-01862-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die AutorInnen des Bandes untersuchen aus den Blickwinkeln der Philosophie, Sozialgeographie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Theologie, Sozialpsychologie und Pädagogik die Wirkung von Wissensproduktion und Wissensvermittlung bzw. Pädagogik auf Armutssituationen und soziale Ausgrenzung. Sie reflektieren verschiedene Ebenen der Armutsforschung von der Herausforderung lokales Armutswissen zu fassen bis hin zu internationalen und kulturvergleichenden Perspektiven. Neben den empirischen Befunden zeigen die Erkenntnisse die Relevanz einer, für die Armutsforschung besonders bedeutsamen, Sensibilität gegenüber Begriffen und Diskursen auf: in der Wissensproduktion ebenso wie im Feld gesellschaftlicher Praxis.
Dr. Helmut P. Gaisbauer ist Senior Scientist am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg.Mag. Elisabeth Kapferer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg.Univ.-Prof. Dr. Andreas Koch ist Sozialgeograph an der Universität Salzburg und stellvertretender Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sowie Vize-Präsident des ifz-Salzburg - internationales forschungszentrum für soziale und ethische fragen. Prof. Dr. Clemens Sedmak ist Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg sowie Präsident des ifz-Salzburg - internationales forschungszentrum für soziale und ethische fragen.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhalt;6
3;Armut und Wissen: Ein akademisches Joint Venture zur Kritik der Reproduktion und zur Linderung von Armut in Schule und Wissenschaft;8
3.1;Armut und Bildung, Armutswissen;9
4;Armut und Bildung;19
4.1;Über die Bildung An die Gebildeten unter ihren Verächtern;20
4.1.1;I;20
4.1.2;II;23
4.1.3;III;29
4.1.4;IV;37
4.1.5;v;40
4.1.6;Anmerkungen;40
4.1.7;Literatur;48
4.2;Über die Aktualität des Humboldt'schen Bildungsideals und die Möglichkeiten zur Armutsvermeidung;52
4.2.1;1 Hinfiihrung;52
4.2.2;2 Biographischer Ahriss: Wilhelm von Humholdt;53
4.2.3;3 Bildung nach Humboldt;53
4.2.4;4 Der Königsberger Schulplan nach Wilhelm von Humboldt;57
4.2.4.1;Elementarunterricht;57
4.2.4.2;Schulunterricht;57
4.2.4.3;Universitätsunterricht;58
4.2.5;5 Aktualität;58
4.2.6;6 Humboldts Bildungsideal als Mittel zur Armutsvermeidung?;60
4.2.7;Fazit;64
4.2.8;Anmerkungen;65
4.2.9;Literatur;65
4.3;Armut und Bildungschancen: Gesamtschule als Ausweg? Mit einem Fokus auf Österreich;66
4.3.1;1 Soziale Ungleichheit in der Bildung: Einige Fakten;67
4.3.2;2 Gesamtschule - historische Skizzen;73
4.3.3;3 Reduziert Gesamtschule die Chancenungleichheit in Bildung:Empirische Befunde;78
4.3.4;4 Znsammenfassende Disknssion;81
4.3.5;Anmerknngen;82
4.3.6;Literatur;83
4.4;Bildungsarmut. Bestandsaufnahme zu einem neuen Begriff der Bildungsdebatte aus der Perspektive der Armutsforschung;86
4.4.1;1 Einleitung;86
4.4.2;2 Begriffsinhalte;88
4.4.2.1;2.1 Die Prägung des Begriffs;88
4.4.2.2;2.2 Experimentation: vom Sprachspiel zum Fahnenwort und zur Operationalisierung;92
4.4.3;3 Kritik aus der Perspektive der Armutsforschung (I);94
4.4.4;4 Normalisierung unter herber Kritik;97
4.4.5;5 Ressourcen und Gerechtigkeit: Kritik aus der Perspektive der Armutsforschung (II);98
4.4.6;6 Fazit;104
4.4.7;7 Nachwort;105
4.4.8;Anmerkungen;105
4.4.9;Literatur;106
4.5;Strukturen der Benachteiligung im Zugang zu Bildung von Jugendlichen - internationale Perspektiven;109
4.5.1;1 Einleitung;109
4.5.2;2 Der Fähigkeitenansatz in der Armutsforschung und seine Relevanz für Bildungssysteme;110
4.5.3;3 Partizipation und Partizipationsverweigerung: Von der Weigerung, sicb bilden zu lassen;114
4.5.4;4 Empirische Ergebnisse aus der partizipativen Armutsforschung mit Jugendlichen;117
4.5.4.1;4.1 Soziale Ausgrenzung im Sozialraum Schule;117
4.5.4.2;4.2 Räumliche Strukturen der Entfremdung;119
4.5.4.3;4.3 Die ökonomische Bewertung von Bildung;121
4.5.4.4;4.4 Der Stellenwert von Partizipation bei der Bekämpfong von Jugendarmutdurch Bildung;123
4.5.5;5 Schlussfolgerungen: Bildung im Spiegel einer jugendzentrierten Armutsdefinition;125
4.5.6;Anmerkungen;127
4.5.7;Bibliografie;128
4.6;Interkulturelle Bildung und Armutsbekämpfung;131
4.6.1;1 Bildung als diskursive Kompetenz der Veränderung;132
4.6.1.1;1.1 Orientierung;132
4.6.1.2;1.2 Rtiflexive Distanz;133
4.6.1.3;1.3 Impuls der Veränderung;134
4.6.2;2 Das kritische Potential von Interkulturalität;135
4.6.2.1;2.1 Polyloge - Bildung als Dezentrierung;137
4.6.2.2;2.2 "Orthafte Ortlosigkeit" - Bildung als Befremdung;138
4.6.2.3;2.3 Entkolonialisierung von Begriffen - Bildung als Dekonstruktion;141
4.6.3;3 Zur politischen Relevanz interkultureller Bildung;142
4.6.4;Anmerkungen;145
4.6.5;Literatur;149
5;Armutwissen;152
5.1;Subjektivität in der philosophischen Armutsforschung;153
5.1.1;1 Philosophie und Armutsforsehung;153
5.1.2;2 Armut und soziale Gerechtigkeit;156
5.1.2.1;2.1 Grundriss der sozialen Gerechtigkeit;156
5.1.2.2;2.2 Armut als moralische Verletzung;158
5.1.3;3 Die Entfremdungsthese;158
5.1.3.1;3.1 Begründung;159
5.1.3.2;3.2 Befangenheit;160
5.1.3.3;3.3 Unzuverlässigkeit;161
5.1.4;4 Die Partizipationsthese;162
5.1.4.1;4.1 Entdeckung;163
5.1.4.2;4.2 Plausibilität;164
5.1.4.3;4.3 Ermächtigung;165
5.1.5;5 Subjektivität und Objektivität;165
5.1.6;6 Konklusion;168
5.1.7;Literatur;169
5.2;"Sollen sie doch Kuchen essen". Wissen von Armut;171
5.2.1;1 Wissen von Armut;172
5.2.2;2 Welches Wissen, wessen Wissen?;176
5.2.2.1;2.1 Erste Person;179
5.2.2.2;2.2 Zweite Person;182
5.2.2.3;2.3 Dritte Person;185
5.2.3;3 Schlussbemerknng;187
5.2.4;Anmerkungen;188
5.2.5;Bibliographie;189
5.3;Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß? Über Kontexte, Zugänglichkeiten, Erscheinungs- und Wirkweisen von Armutswissen;192
5.3.1;1. Armut "bei uns"?;192
5.3.2;2. Zugänglichkeiten zu Armutswissen;195
5.3.2.1;2.1. Tu was, dann tut sich was.;196
5.3.2.2;2.2. Das Sozialfestival erforschen;198
5.3.3;3. Armutswissen und Armutsbilder;201
5.3.3.1;3.1. Armut als Thema bei Tu was, dann tut sich was.;201
5.3.3.2;3.2. Bildgebende Verfahren;203
5.3.4;4. Möglichkeiten in der Vermittlung von Armutswissen;206
5.3.4.1;(i) Eine Lücke von Gewicht;207
5.3.4.2;(ii) Wie viel ist wenig?;209
5.3.4.3;(iii) Rollenwechsel;210
5.3.5;5. Fazit;212
5.3.6;Anmerkungen;214
5.3.7;Literatur;215
5.4;Lokales Armutswissen und regionale Disparitäten;217
5.4.1;Regionale Disparitäten - Der Blick durch das Teleskop;217
5.4.1.1;Assoziationen des Regionale-Disparitäten-Konzepts;217
5.4.1.2;Der Modellcharakter regionaler Disparitäten;219
5.4.1.3;Anwendungskontexte regionaler Disparitäten;221
5.4.1.4;Die Messung regionaler Disparitäten;222
5.4.1.5;Der normative Gehalt regionaler Disparitäten;224
5.4.1.6;Die Messbarkeit regionaler Disparitäten;225
5.4.1.7;Vergleich und Vergleichbarkeit;227
5.4.2;Lokales Armutswissen - der Blick durch das Mikroskop;229
5.4.2.1;Wissen und Erfahrenheit als Grundlagen solidarischen Handeins;229
5.4.2.2;Lokales Wissen in Sozialraumanalysen;230
5.4.2.3;Das Verhältnis zwischen sozialem und geographischem Raum;232
5.4.2.4;Das Sozialfestival " Tu was, dann tut sich was. " als Inwertsetzer lokalen Wissens;232
5.4.3;Ansblick;234
5.4.4;Literatur;236
5.5;Zum Umgang mit Medien in sozial benachteiligten Familien Eine Langzeitstudie zur Mediensozialisation von Heranwachsenden;239
5.5.1;1 Einleitung;239
5.5.2;2 Soziale Bedingungen prägen den Kinderalltag;240
5.5.3;3 Kindheit heute - Medienkindheit;242
5.5.4;4 Zielsetzung und Verwendungszusammenhang der Studie zur Mediensozialisation sozial benachteiligter Heranwachsender;243
5.5.4.1;4.1 Zur theoretischen Fundierung der Studie;244
5.5.4.2;4.2 Zur methodischen Anlage der Studie;246
5.5.4.3;4.3 Ausgewählte Ergebnisse der Studie;249
5.5.4.4;4.4 Das Einzelfallbeispiel Manfred Oblinger;254
5.5.5;5 Fazit und Konsequenzen;256
5.5.6;Anmerkungen;257
5.5.7;Literatur;258
5.6;Der Schmerz der sozialen Ausgrenzung;262
5.6.1;1 Das Erleben von Armut;263
5.6.2;2 Soziale Ausgrenzung;266
5.6.3;3 Die psychologische Bedeutung von Geld;272
5.6.4;4 Zusammenfassung;274
5.6.5;Anmerkungen;275
5.6.6;Literatur;275
5.7;Empathie als Träger von Armutswissen;279
5.7.1;1 Empathie;280
5.7.1.1;1.1 Eine entwicklungsgeschichtliche Annäherung;280
5.7.1.2;1.2 Dejinitionsansätze;283
5.7.1.3;1.3 Begriff und Begriffsumfeld;284
5.7.1.4;1.4 Empathie und Relationalität;291
5.7.2;2. Empathie und Spiegelneurone;293
5.7.2.1;2.1 Evolutionsbiologie;293
5.7.2.2;2.2 Spiegelneurone;294
5.7.2.3;2.3 Interpretationsansätze;296
5.7.3;3 Empathiefähigkeit und Grenzen der Empathie;300
5.7.3.1;3.1 Empathiejähigkeit;300
5.7.3.2;3.2 Grenzen der Empathie;301
5.7.4;4 Empathie als Träger von Armutswissen;303
5.7.4.1;4.1 Armutswissen als lokales Wissen;304
5.7.4.2;4.2 Wissen über Armut;305
5.7.5;Anmerkungen;311
5.7.6;Literatur;311
6;Die Autoren;313




