E-Book, Deutsch, 279 Seiten
Gerlach Elternschaft
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-658-16032-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zwischen Autonomie und Unterstützung
E-Book, Deutsch, 279 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-16032-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Im Zentrum des Bandes stehen die Rahmenbedingungen heutiger Elternschaft. Dazu gehören rechtliche und politische Reformen der letzten Jahre genauso wie Unterstützungsangebote an Eltern, aber auch die Angebote der Arbeitswelt. Dabei kann durchaus von einer Neugewichtung des Kooperationsverhältnisses zwischen Eltern, Staat und Gesellschaft gesprochen werden, denn Elternschaft hat sich gewandelt. Sie ist heute vielfältig und oft weniger an formale Voraussetzungen wie Ehe gebunden als früher. Nicht zuletzt werfen viele Trennungen und Scheidungen Fragen nach dem Verhältnis von leiblicher und sozialer Elternschaft auf. Vater- und Mutterrollen haben sich stark verändert und müssen im Paarverhältnis und mit der sozialen Umwelt neu aufeinander abgestimmt werden. Dies gilt auch für das Verhältnis zur familialen Umwelt, insbesondere im Arbeitsleben und im Betreuungs- und Bildungssystem.
Prof. Dr. Irene Gerlach ist Professorin für Politikwissenschaft an der EvH Bochum und leitet das Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik an der WWU Münster.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;1Einleitung: Wandel von Elternschaft als Herausforderung für familienpolitische Akteure und Eltern;10
3;IKonturen der „neuen“ Elternschaft;20
3.1;2Elternschaft und Elternpflichten im Spannungsfeld zwischen Leitbildern und Alltag;21
3.1.1;1 Einleitung;21
3.1.2;2 Familien- und Eheleitbilder: ein kurzer Blick zurück;23
3.1.3;3 Elternschaft in Zahlen;28
3.1.4;4 Elternschaft in Leitbildern;36
3.1.5;5 Leitbilder von Elternschaft: Bilanz;42
3.1.6;6 Literatur;43
3.2;3Eltern und Staat: Konturen der Veränderung eines Verhältnisses;48
3.2.1;1 Einleitung;48
3.2.2;2 Staat und Elternschaft in der Bundesrepublik Deutschland;51
3.2.2.1;2.1 Das Elternleitbild im Recht;51
3.2.2.2;2.2 Grundgesetz und BGB;51
3.2.2.3;2.3 Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII);55
3.2.3;3 Die finanzielle Unterstützung von Elternschaft;59
3.2.4;4 Unterstützung von Elternschaft durch infrastrukturelle Angebote;63
3.2.5;5 Eltern und Staat: Zusammenfassende Einordnung und Ausblick;65
3.2.6;6 Literatur;67
3.3;4Nur aufgeschlossen oder wirklich überzeugt? Konzeption und Rahmenbedingungen aktiver Vaterschaft.;69
3.3.1;1 Einleitung;69
3.3.2;2 Das Konzept aktiver Vaterschaft: State of the debate;71
3.3.3;3 Empirische Ergebnisse zu aktiver Vaterschaft;75
3.3.3.1;3.1 Vier Vätertypen;77
3.3.3.2;3.2 Rahmenbedingungen aktiver Vaterschaft;80
3.3.3.2.1;3.2.1 Zeit für aktive Vaterschaft;80
3.3.3.2.2;3.2.2 Die Rolle der Partnerin;88
3.3.4;4 Zusammenfassung und Ausblick;93
3.3.5;5 Literatur;95
3.3.6;6 Anhang;99
3.3.6.1;Deskriptive Kennzahlen der vier Vätertypen (2012);100
3.4;5Herausforderung Elternschaft und die öffentliche Verantwortung für den Kinderschutz;102
3.4.1;1 Einleitung;102
3.4.1.1;Herausforderung Elternschaft;102
3.4.2;2 Das Verhältnis von Familie und Staat oder Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung;105
3.4.3;3 Konzepte zur Unterstützung von Familien: die Debatte rund um Kinderschutz und Frühe Hilfen;108
3.4.4;4 Schlussbetrachtungen: Herausforderung Elternschaft – was bleibt zu tun?;116
3.4.4.1;4.1 Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern;116
3.4.4.2;4.2 Pluralisierung und Diversifizierung familialer Lebensformen begegnen;117
3.4.4.3;4.3 Akteurserweiterung und -koordination sicherstellen;118
3.4.5;5 Literatur;120
4;II Steuerung von Elternschaft durch Recht;122
4.1;6Elternrechte und Elternpflichten: Art. 6 GG sowie das Familienrecht und seine Reformen;123
4.1.1;1 Einleitung;123
4.1.2;2 Zur Entwicklung;123
4.1.3;3 Elternschaft im Recht;126
4.1.3.1;3.1 Die besondere Bedeutung von „sozial-familiärer Beziehung“ und „Bindungsperson“ im Verhältnis zwischen rechtlicher und sozialerElternschaft beim Umgang;132
4.1.3.2;3.2 Das Kindeswohl: ein zentraler Prüfbegriff;133
4.1.4;4 Das Elternbild im Unterhaltsrecht;136
4.1.5;5 Kinderschutzgesetz;139
4.1.6;6 Zusammenfassung;140
4.1.7;7 Literatur;141
4.2;7Moderne Väter, antikes Recht? Zu den Dynamiken der Rolle von Vätern in Recht und Rechtsprechung;143
4.2.1;1 Einleitung;143
4.2.2;2 Rahmenbedingungen;144
4.2.2.1;2.1 Familie in Grundgesetz und EMRK;145
4.2.2.2;2.2 Elternrecht;146
4.2.3;3 Reformen 2013;147
4.2.3.1;3.1 Reform des Umgangsrechts;147
4.2.3.2;3.2 Reform des Sorgerechts;148
4.2.4;4 Kritik;150
4.2.5;5 Ausblick;151
4.2.6;6 Literatur;152
5;IIIUnterstützung von Elternschaft;155
5.1;8Nicht-staatliche Akteure in der Familienpolitik – Die besondere Bedeutung von Arbeitgebenden;156
5.1.1;1 Einleitung;156
5.1.2;2 Arbeitgebende als Akteure in der deutschen Familienpolitik: eine historische Einordnung;158
5.1.3;3 Familienbewusste Personalpolitik – Dimensionen, Handlungsfelder und betriebswirtschaftliche Effekte;160
5.1.3.1;3.1 Dimensionen einer familienbewussten Personalpolitik;160
5.1.3.2;3.2 Handlungsfelder einer familienbewussten Personalpolitik;162
5.1.3.3;3.3 Betriebswirtschaftliche Effekte einer familienbewussten Personalpolitik;164
5.1.4;4 Status quo des betrieblichen Familienbewusstseins;168
5.1.4.1;4.1 Aktueller Forschungsstand;168
5.1.4.2;4.2 Status quo des Familienbewusstseins in deutschen Unternehmen;170
5.1.4.3;4.3 Vereinbarkeit für Väter;175
5.1.4.4;4.4 Vereinbarkeit in der „Sandwich-Generation“;179
5.1.4.5;4.5 Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Führungskräfte;181
5.1.5;5 Schluss;185
5.1.6;6 Literatur;187
5.2;9Öffentliche Kinderbetreuung in Deutschland – Suboptimale Problemlösung im Föderalismus?;191
5.2.1;1 Hinführung zum Thema;191
5.2.2;2 Grundzüge des bundesdeutschen Föderalismus;194
5.2.3;3 Politische Ausgestaltung der öffentlichen Kinderbetreuung in Deutschland;198
5.2.3.1;3.1 Die öffentliche Kinderbetreuung bis 1990;198
5.2.3.2;3.2 Rechtliche Grundlage seit 1990: Das Kinder- und Jugendhilfegesetz;200
5.2.3.3;3.3 Wesentliche Reformen des KJHG in Bezug auf die öffentlicheKinderbetreuung;202
5.2.3.4;3.4 Auswirkungen der Grundgesetzänderung 1994 und derFöderalismusreform 2006;204
5.2.4;4 Öffentliche Kinderbetreuung und Föderalismus: Kritische Punkte;205
5.2.4.1;4.1 Unübersichtlichkeit der Kompetenzen;205
5.2.4.2;4.2 Einordnung in Kinder- und Jugendhilfe vs. Bildungsinstitution;205
5.2.4.3;4.3 Gestaltungsmöglichkeiten des Bundes;206
5.2.4.4;4.4 Heterogenität des Angebots auf Landesebene;209
5.2.4.5;4.5 Rolle der Kommunen;210
5.2.4.6;4.6 Finanzierungskompetenz;211
5.2.5;5 Fazit und Ausblick;214
5.2.6;6 Literatur;215
5.3;10Unternehmen als treibende Kraft für mehr Partnerschaftlichkeit – Befunde zur Elternzeit aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung;220
5.3.1;1 Einleitung;220
5.3.2;2 Motive für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf von Beschäftigten, Arbeitgebenden und staatlicher Politik;222
5.3.3;3 Familienbewusstsein und Elternzeitdauer in Unternehmen;227
5.3.4;4 Wechselwirkungen zwischen staatlicher und betrieblicher Familienpolitik;235
5.3.5;5 Fazit und Ausblick;238
5.3.6;6 Literatur;240
5.4;11Familienpolitik für junge Eltern zwischen Leitbild und Alltag – Elterngeld (Plus) und Kinderbetreuungs- Rechtsanspruch auf dem Prüfstand;242
5.4.1;1 Einleitung;242
5.4.2;2 Die Reform des Elterngeldes – zwischen Flexibilisierung und Verkomplizierung;245
5.4.3;3 Kinderbetreuungs-Rechtsanspruch – auf dem Weg zu mehr Wahlfreiheit?;249
5.4.4;4 Fazit;252
5.4.5;5 Literatur;254
5.5;12Väter und bezahlte Elternzeit – Ausgestaltungsmerkmale und Inanspruchnahme im europäischen Vergleich;256
5.5.1;1 Einleitung;256
5.5.2;2 Kriterien zum Vergleich der länderspezifischen Regelungen;257
5.5.3;3 Regelungen zur bezahlten Elternzeit im Ländervergleich;258
5.5.3.1;3.1 Dänemark;259
5.5.3.2;3.2 Deutschland;261
5.5.3.3;3.3 Island;264
5.5.3.4;3.4 Norwegen;266
5.5.3.5;3.5 Portugal;268
5.5.3.6;3.6 Schweden;271
5.5.4;4 Schluss;273
5.5.5;5 Literatur;276
6;Personenverzeichnis;278




