Dinges | Bettine von Arnim und die Gesundheit | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 475 Seiten, E-Book-Text

Dinges Bettine von Arnim und die Gesundheit

Medizin, Krankheit und Familie im 19. Jahrhundert
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-515-11947-4
Verlag: Franz Steiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Medizin, Krankheit und Familie im 19. Jahrhundert

E-Book, Deutsch, 475 Seiten, E-Book-Text

ISBN: 978-3-515-11947-4
Verlag: Franz Steiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Was lernten eine Bürgerstochter oder ein junger Adeliger um 1800 über Körper, Gesundheit und Krankheit? Welche Rolle spielten dabei die Familie, die Schule und die Medien? Wie wichtig war ihnen überhaupt Gesundheit? Hielten sie die Stadtluft für schädlich, die Landluft für gesundheitsförderlich? Hielten sie eine "gesunde Ernährung" für wichtig? Welche Hausmittel kannten Frauen, aber auch Männer? Wie halfen sie sich im Krankheitsfall selbst? Wie gingen sie später als Eltern mit den Krankheiten der Kinder um? Förderten Sie Bewegung und Abhärtung? Was hielten sie von Impfungen, den unterschiedlichen Therapien, den Arzneien und ihren Preisen? Wie entschieden sie zwischen konkurrierenden Angeboten wie der Schulmedizin und der Homöopathie?

Die vielen Briefe, die die Schriftsteller Bettine und Achim von Arnim hinterlassen haben, geben Antworten auf diese Fragen. Auf ihrer Grundlage legt Martin Dinges mit diesem Band die Gesundheitsgeschichte einer Familie des 19. Jahrhunderts vor. Er untersucht darüber hinaus Bettines öffentliches Engagement für die Gesundheitsversorgung der Unterschichten sowie für den medizinischen Pluralismus im Vormärz und analysiert, wie sie ihr "medizinisches Erbe" innerhalb der Familie weitergab – und ob die nächste Generation es annahm.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;1 Bettine und Achim von Arnim – Chance für eine dichte Gesundheitsgeschichte;8
3;2 Erfahrungen mit Gesundheit, Krankenpflege und Tod beim Aufwachsen (1785–1811);13
4;3 Gesundheitssorgen, Krankheitsbewältigung und Kritik der Medizin während der ersten Ehejahre (1811–1824);56
5;4 Auf dem Weg zu einer neuen Therapiepräferenz in den letzten Ehejahren (1824–1831)?;133
6;5 Öffentliches Wirken für die Homöopathie während der Witwenjahre (1831–1847);226
7;6 Homöopathie als Familienerbe? Bettines letztes Lebensjahrzehnt (1848–1859);304
8;7 Bilanz und Perspektiven;388
9;Anmerkungen;395
10;Quellen und Literatur;449
11;Register;466
11.1;Ortsnamen;466
11.2;Personennamen;468
12;Bildnachweis;476


Dinges, Martin
Martin Dinges ist apl. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Mannheim und war bis 2019 stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind Geschlechtergeschichte, Gesundheitsgeschichte der Neuzeit und Geschichte des Medizinischen Pluralismus.



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