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E-Book, Deutsch, 212 Seiten
Giessen / Rink Migration, Diversität und kulturelle Identitäten
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-476-04372-6
Verlag: J.B. Metzler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Sozial- und kulturwissenschaftliche Perspektiven
E-Book, Deutsch, 212 Seiten
Reihe: J.B. Metzler Humanities (German Language)
ISBN: 978-3-476-04372-6
Verlag: J.B. Metzler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Die Migrations- und Mobilitätsbewegungen im Kontext der Krisen der vergangenen Jahre, aber auch allgemein aufgrund der Internationalisierungs- und Globalisierungsphänomene geben der Beschäftigung mit daraus resultierenden Phänomenen und Problemen eine neue Dringlichkeit. Zu Migration, Identität, Hybridität wird in etlichen Disziplinen gelehrt und geforscht. Stichworte wie 'Interkulturalität' und 'Transkulturalität' stehen für unterschiedliche Positionen im Umgang mit anderen Kulturen und den Risiken, aber insbesondere auch den Chancen der Diversität. Vor dem Hintergrund der virulenten Debatten gibt der Band einen Überblick über den Forschungsstand und führt unterschiedliche Positionen und Herangehensweisen aus Sozial- und Geisteswissenschaften zusammen. Manche der Beiträge lenken den Blick auch auf die Vergangenheit - etwa den Flucht- und Migrationsbewegungen vor und während der Nazizeit und des Zweiten Weltkriegs.
Hans W. Giessen ist apl. Professor an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Christian Rink ist Universitätslektor am Department of Modern Languages der Universität Helsinki.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;Autorinnen und Autoren;12
4;Teil I Zu Beginn. Begriff und Debatte;13
5;1 Transkulturalität: Realität und Aufgabe;14
5.1;1.1Einleitung;14
5.2;1.2Das traditionelle Kugelmodell der Kultur;14
5.3;1.3‚Transkulturalität‘;16
5.4;1.4Makroebene: der veränderte Zuschnitt heutiger Kulturen;16
5.4.1;1.4.1Interne Differenzierung;16
5.4.2;1.4.2Externe Vernetzung und interner Hybridcharakter der Kulturen;17
5.4.3;1.4.3Gründe der ‚Transkulturalisierung‘;17
5.4.4;1.4.4Vieldimensionalität des Wandels;18
5.5;1.5Mikroebene;19
5.5.1;1.5.1Transkulturelle Prägung der Individuen;19
5.5.2;1.5.2Interne ‚Transkulturalität‘ erleichtert den Umgang mit externer ‚Transkulturalität‘;22
5.6;1.6Das ‚Transkulturalitätskonzept‘ im Verhältnis zu den Konzepten der ‚Multikulturalität‘ und der ‚Interkulturalität‘;23
5.7;1.7‚Transkulturalität‘ – schon in der Geschichte;24
5.8;1.8Gegenbewegungen;26
5.9;1.9Kulturbegriffe – Verantwortung;28
5.10;Literatur;28
6;2 „Wir passten in keine Schablone…“: Zur Transkulturalität interkultureller Literaturwissenschaft und umgekehrt;30
6.1;2.1Einleitung;30
6.2;2.2Zur Problematik der gegenseitigen Abgrenzung inter- bzw. transkultureller Theorieansätze;31
6.3;2.3Leerstelle im Konzept der Transkulturalität;36
6.4;2.4Zum Gegenstand inter- bzw. transkultureller Literaturwissenschaft;38
6.5;2.5Zum Schluss;42
6.6;Literatur;43
7;Teil II Sozial- und kulturwissenschaftliche Beiträge;45
8;3 Interkulturelle Komplementarität in Organisationen;46
8.1;3.1Einführung;46
8.2;3.2Organisationen als zentrales Aktionsfeld der Interkulturalität;47
8.3;3.3Interkulturalität: Von Konflikten zu Komplementarität;49
8.4;3.4Interkulturelle Komplementarität durch gegenseitige Aushandlung;50
8.5;3.5Fallstudien zu interkultureller Komplementarität;55
8.5.1;3.5.1Arte – europäisches völkerverständigendes Fernsehen;56
8.5.2;3.5.2Alleo – grenzüberschreitende Hochgeschwindigkeitszüge;56
8.5.3;3.5.3Airbus – europäische Luft- und Raumfahrt;57
8.5.4;3.5.4Cirque du Soleil – akrobatisch-künstlerische Unterhaltung;58
8.5.5;3.5.5West Eastern Divan Orchestra – verbindende Musik;59
8.5.6;3.5.6Renault-Nissan – ein internationaler Automobilhersteller;60
8.5.7;3.5.7Freie Interkulturelle Waldorfschule – interkulturelle Entwicklung und Erziehung;61
8.5.8;3.5.8Zwischenfazit;62
8.6;3.6Faktoren, die interkulturelle Komplementarität begünstigen;63
8.6.1;3.6.1Einleitung;63
8.6.2;3.6.2Akteure: Interkulturelle Kompetenz;63
8.6.3;3.6.3Strukturen: Interkulturelle Tandems;64
8.6.4;3.6.4Prozesse: Interkulturelle Vermittlung;65
8.7;3.7Fazit und Ausblick: ein integrativer Orientierungsrahmen;65
8.8;Literatur;67
9;4 Third Culture Building: Vom territorialen Paradigma zur Vereinbarungskultur;72
9.1;4.1Einleitung;72
9.2;4.2Ein Paradigmenwechsel in der internationalen wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit;73
9.3;4.3Vom Import-Export-Modell zur global-arbeitsteiligen Zusammenarbeit;73
9.4;4.4Jenseits des Territorialprinzips;74
9.5;4.5Unschärfe der Signale;77
9.6;4.6Von der Landes- und Kulturkunde Englands und der USA zum ethnologisch-vergleichenden Diskurs;79
9.7;4.7Fluide Konstellationen: Konsequenzen für die interkulturelle Kommunikation;80
9.8;4.8Wechselnde Loyalitäten als kulturelle Herausforderung;81
9.9;4.9Third Culture Building als Lösung;82
9.10;4.10Kulturbedingtheit des Third Culture-Ansatzes;83
9.11;4.11Werkzeuge zur Herstellung von Third Culture;83
9.11.1;4.11.1Transfer in den realen Arbeitsalltag;88
9.11.2;4.11.2Metakulturelle Prozesskompetenz;90
9.12;4.12Das Kulturelle Differenzial als Werkzeug;91
9.13;4.13Nachwort;93
9.14;Literatur;93
10;5 Interkulturalität neu denken: Strukturprozessuale Perspektiven;94
10.1;5.1Einleitung;94
10.2;5.2Status quo: Aktuelle Thematisierungen von „Interkulturalität“;95
10.3;5.3Status quo ante: „Interkulturalität“ aus wissenschaftshistorischer Sicht;97
10.4;5.4„Interkulturalität“ – eine Frage der Perspektive und der Positionierung;107
10.5;Literatur;111
11;6 „The Family of Man“: Über anthropologische Universalien;114
11.1;6.1Ausgangspunkt: Eduard J. Steichen „The Family of Man“ – Konzeption, Erfolg, Kritik;114
11.2;6.2Sozialwissenschaftliche Verortung;116
11.3;6.3Informationswissenschaftliche Rekonstruktion;122
11.4;6.4Kulturwissenschaftliche Hermeneutik;123
11.5;6.5Zusammenfassung und Bilanz;127
11.6;Literatur;127
12;7 Spracherfahrungen im Zeitalter der Superdiversität: Eine ethnographische Studie zu finnischen Frauen;130
12.1;7.1Einleitung;130
12.2;7.2Erinnerungen an den Alltag;132
12.3;7.3Berufe der Einwanderinnen;135
12.4;7.4Den Alltag meistern;139
12.5;7.5Reflexionen der Bildungspolitik im Alltag;142
12.6;7.6In Finnland und darüber hinaus;144
12.7;Anhang;146
12.8;Literatur;149
13;8 Der Beitrag der interkulturellen Psychologie zur Entwicklung der Schlüsselqualifikation interkulturelle Handlungskompetenz;151
13.1;8.1Einleitung;151
13.2;8.2Zugänge der Psychologie zur Kulturthematik;152
13.2.1;8.2.1Einleitung;152
13.2.2;8.2.2Kulturvergleichende Psychologie;152
13.2.3;8.2.3Kulturpsychologie;152
13.2.4;8.2.4Interkulturelle Psychologie;153
13.3;8.3Kulturdefinitionen;154
13.4;8.4Wirkungen kulturspezifischer Determinanten im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit;155
13.4.1;8.4.1Das Wiederaufforstungsprogramm in Afghanistan;155
13.4.2;8.4.2Die Unterschlagung in Nairobi;156
13.4.3;8.4.3Konsequenzen aus den Fallbeispielen;157
13.5;8.5Bedeutung psychologischer Theorien zum Verständnis interkulturellen Handelns;157
13.5.1;8.5.1Einleitung;157
13.5.2;8.5.2Psychologische Theorien und die Bewältigung kultureller Überschneidungssituationen;159
13.5.3;8.5.3Theoretische Grundlagen des Kulturstandard-Konzepts;160
13.6;8.6Interkulturelle Handlungskompetenz und ihrer Entwicklung;164
13.6.1;8.6.1Einleitung;164
13.6.2;8.6.2Definition interkultureller Handlungskompetenz;164
13.6.3;8.6.3Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz;166
13.7;Literatur;169
14;Teil III Literaturwissenschaftliche Beiträge;171
15;9 Nancy Huston und Marica Bodroži?: Zwei Autorinnen der Migration?;172
15.1;9.1Einleitung;172
15.2;9.2Über das Konzept „Muttersprache“, in deutsch-französischer Perspektive;174
15.3;9.3Geschichte neu/anders schreiben;177
15.4;Literatur;181
16;10 Reeducation, eigener Wandel oder transkulturelle Konstellation Blicke auf Ausgangssituationen der westdeutschen Nachkriegsliteratur;183
16.1;10.1Einleitung;183
16.2;10.2Zur literarischen Situation der frühen Nachkriegsliteratur;184
16.3;10.3Alfred Andersch und die Flucht;186
16.4;10.4Wolfgang Koeppen und das Fremdsein;189
16.5;10.5Günter Grass und der Verlust des ‚Migranten‘;194
16.6;10.6Drei Schlussbemerkungen;197
16.7;Literatur;198
17;11 Wer bist du eigentlich? Saša Staniši? und das transkulturelle Einschreiben in die europäische Literaturtradition;201
17.1;11.1Die Bedeutung unterschiedlicher Kulturkonzepte;201
17.2;11.2Saša Staniši?;203
17.3;11.3Gegenwart – Zeitgenossenschaft – Autor/Leser;204
17.4;11.4Inszenierung von Authentizität; Spiel mit Autorinszenierung;206
17.5;11.5Migration und nationale Zugehörigkeit als Paradigma des 20. und 21. Jahrhunderts;208
17.6;Literatur;211
18;Erratum zu: Third Culture Building: Vom territorialen Paradigma zur Vereinbarungskultur;212
18.1;Erratum zu: Third Culture Building: Vom territorialen Paradigma zur Vereinbarungskultur;212
18.1.1;Erratum zu: Kapitel 4 in: H. W. Giessen und C. Rink (Hrsg.), Migration, Diversität und kulturelle Identitäten,https://doi.org/10.1007/978-3-476-04372-6_4;212




