Glavanovits / Koch / Krancz | SAP Fiori Elements | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 460 Seiten

Reihe: SAP Press

Glavanovits / Koch / Krancz SAP Fiori Elements

Grundlagen, Entwicklung und Erweiterung
2. Auflage 2026
ISBN: 978-3-367-11326-2
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Grundlagen, Entwicklung und Erweiterung

E-Book, Deutsch, 460 Seiten

Reihe: SAP Press

ISBN: 978-3-367-11326-2
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Erstellen Sie SAP-Fiori-Apps nach dem Low-Code-Ansatz mit SAP Fiori Elements! Von den Grundlagen bis zur Navigation zwischen Apps enthält dieses Buch praktische Entwicklungsbeispiele für alle Floorplans . Neu in der 2. Auflage: KI-Unterstützung in den Entwicklungstools , Flexible Programming Model für Custom Pages und erweiterte Deployment-Optionen . So entwickeln Sie auch ohne vertiefte Programmierkenntnisse moderne Benutzeroberflächen oder beschleunigen Ihre Entwicklungsprojekte.

  • Einfache Erstellung von SAP-Fiori-Apps
  • Praktische Entwicklungsbeispiele für alle Floorplans und Programmiermodelle
  • Erweiterbarkeit, KI-Funktionen, Flexible Programming Model

Aus dem Inhalt:

  • KI-Unterstützung mit Joule
  • Flexible Programming Model
  • Overview Page und List Report
  • Analytical List Page
  • Object Page
  • Custom Pages entwickeln
  • OData-Services und CDS-Annotationen
  • Mobile Deployment
  • App-Erweiterungen
  • Navigation zwischen Apps
Glavanovits / Koch / Krancz SAP Fiori Elements jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Einleitung


Mit SAP Fiori hat SAP vor einigen Jahren eine durchdachte und vollkommen neu konzipierte UI-Technologie eingeführt, die eine noch nie dagewesene User Experience bietet. Die technologische Basis für SAP Fiori bildet das SAPUI5-Framework. Dabei handelt es sich um ein webbasiertes, clientseitiges UI-Framework, das auf JavaScript in Kombination mit CSS3 und HTML5 basiert. Für SAP-Entwickler*innen bedeutet die Verwendung von SAPUI5, dass sie eine neue Technologie und mit JavaScript gegebenenfalls auch eine neue Programmiersprache erlernen müssen.

SAP Fiori umfasst wesentlich mehr als nur eine UI-Technologie. Das Konzept beschreibt, wie Applikationen nach der Vorstellung von SAP entwickelt werden und sich verhalten sollen. Das Manifest für dieses neue User-Experience-Konzept bilden die SAP Fiori Design Guidelines. Diese Richtlinien beschreiben sowohl die Einsatzszenarien der einzelnen Steuerelemente des Frameworks als auch, wie sich Applikationen in verschiedenen Situationen, beispielsweise im Fehlerfall, verhalten sollten.

Schon bald nach Einführung von SAPUI5 und SAP Fiori sah SAP die Notwendigkeit, die Entwicklereffizienz zu steigern. Bestimmte Anforderungen an SAP-Anwendungen, wie die Eingabe von Daten in Formulare und die Darstellung von Daten in Listenform, kommen immer wieder vor. Bereits mit den Smart Controls schuf man im SAPUI5-Framework die Möglichkeit, Applikationen über Metadaten zu steuern. Dabei spielte es keine Rolle, ob diese Metadaten mit der Applikation ausgeliefert oder zur Laufzeit vom Backend-System bereitgestellt werden. Gerade Eingabeformulare und Tabellen kann man auf diese Weise sehr effizient entwickeln.

SAP Fiori Elements ist sozusagen die nächste Evolutionsstufe der Smart Controls. Damit lassen sich nicht nur einzelne Views über Metadaten steuern, sondern auch ganze Applikationen. Sie erstellen dabei mithilfe eines Wizards eine Rahmenapplikation und stellen die restlichen Informationen für den Aufbau und die Steuerung der App über Metadaten bereit. SAP stellt dafür fünf Floorplans zur Verfügung. Damit lassen sich erfahrungsgemäß ca. 80 % der Anwendungsfälle für SAP-Geschäftsanwendungen abdecken. Für Sie bedeutet das, dass Sie Applikationen in einem Bruchteil der bisher benötigten Zeit standardisiert entwickeln können. Aber nicht nur die Entwicklungszeit wird mit SAP Fiori Elements reduziert, auch die Wartbarkeit der Applikationen wird verbessert.

Mit dem Flexible Programming Model wurde das Framework SAP Fiori Elements noch einmal weiterentwickelt. Dieses neue Modell kann in Verbindung mit OData-Services der Version V4 verwendet werden, um annotationsgesteuerte UI-Elemente auch in SAPUI5-Freestyle-Applikationen einzubinden.

Mit diesem Buch geben wir Ihnen ein praktisches Entwicklerhandbuch an die Hand, mit dem Sie die Anwendung des Frameworks SAP Fiori Elements erlernen. Das Buch richtet sich an SAP-Entwickler*innen jeder Couleur (ABAP, SAPUI5, JavaScript, Java oder Node.js). Sie müssen über keine umfassenden Kenntnisse in der Webentwicklung verfügen, um SAP-Fiori-Elements-Oberflächen zu erstellen. Auch wenn Sie in der SAP-Fiori-Entwicklung bereits versierter sind, können Sie mit der Anwendung des Frameworks Entwicklungszeit und -aufwand einsparen. Daher möchten wir Ihnen auch in diesem Fall ans Herz legen, sich über die Möglichkeiten von SAP Fiori Elements zu informieren.

Mit diesem Buch werden Sie befähigt, alle Vorteile von SAP Fiori Elements bei der Anwendungsentwicklung zu nutzen. Es vermittelt Ihnen das nötige Hintergrundwissen und zeigt die Anwendung und Erweiterung der bereitgestellten Floorplans jeweils in praktischen Anwendungsbeispielen. Die wichtigsten Themen der Webentwicklung oder der Datenbereitstellung mit OData- und Core Data Services (CDS) vermitteln wir Ihnen in den einleitenden Kapiteln.

Wir haben dieses Buch in drei Blöcke aufgeteilt. In Teil I, »Grundlagen«, lernen Sie alles Notwendige für das Verständnis von SAP Fiori Elements und der zugrunde liegenden Technologien.

Wir starten in Kapitel 1, »Warum SAP Fiori Elements?«, mit der Fragestellung, warum Sie SAP Fiori Elements verwenden sollten und wie das Framework in die Entwicklungstrends der Low-Code- und No-Code-Entwicklung einzuordnen ist. Danach beschäftigen wir uns in Kapitel 2, »Was Sie über SAPUI5 und SAP Fiori wissen sollten«, mit den Unterschieden zwischen SAPUI5 und SAP Fiori und führen in die grundlegenden Konzepte ein. Da das OData-Protokoll die Basis für die Bereitstellung von Daten für SAP-Fiori-Applikationen darstellt, führen wir Sie in Kapitel 3, »OData als Basis für SAP-Fiori-Elements-Applikationen«, in die Grundlagen ein, die Ihnen für die Entwicklung von SAP-Fiori-Elements-Applikationen vertraut sein sollten.

Neben den etablierten SAP-Programmiermodellen für die On-Premise-Entwicklung bietet SAP mit dem SAP Cloud Application Programming Model eine interessante Option für die Anwendungsentwicklung auf Basis von JavaScript und Java. Und auch für die ABAP-Entwicklung gibt es mit dem ABAP RESTful Application Programming Model eine moderne Option für die Applikationsentwicklung in der Cloud und auf SAP S/4HANA. In Kapitel 4, »Programmiermodelle«, gehen wir auf diese beiden neuen Programmiermodelle ein und erklären, wie sie mit dem Konzept von SAP Fiori Elements zusammenspielen.

Neben der richtigen Technologie werden auch passende Entwicklungswerkzeuge benötigt, um Applikationen, OData-Services und CDS Views zu entwickeln. In Kapitel 5, »Entwicklungstools«, stellen wir Ihnen die verschiedenen Entwicklungswerkzeuge vor, die SAP für SAP Fiori Elements unterstützt. Darunter finden Sie sowohl in der Cloud als auch on premise bereitgestellte Werkzeuge. Zudem gehen wir in diesem Kapitel auch auf die Verwendung des auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Assistenten Joule innerhalb der Cloud-Entwicklungsumgebung ein.

Nach der Lektüre der Grundlagenkapitel können Sie in Teil II, »Entwicklung mit Floorplans«, direkt in die Entwicklung von SAP-Fiori-Elements-Applikationen einsteigen. In Kapitel 6, »Einführung in Floorplans und Anwendungsszenarien«, stellen wir Ihnen zunächst die fünf verfügbaren Floorplans und ihre Einsatzzwecke vor. Anschließend zeigen wir Ihnen die Anwendungsentwicklung mit jedem dieser Floorplans in einem umfassenden Entwicklungsbeispiel.

In Kapitel 7, »Overview Page«, starten wir mit der Overview Page. Mit diesem Floorplan können Sie Daten zu verschiedenen Objekten kompakt auf einer Seite in verschiedenen Varianten darstellen.

In Kapitel 8, »List Report und Worklist«, fahren wir mit den Floorplans für Listen fort. Damit können Sie Daten oder Aufgaben in Tabellenform einfach, filter- und sortierbar sowie optisch ansprechend und personalisierbar darstellen.

Die Visualisierung von Daten zu Auswertungszwecken ist in vielen Bereichen von besonderer Wichtigkeit. Dafür bietet die Analytical List Page, die wir in Kapitel 9, »Analytical List Page«, betrachten, verschiedene Möglichkeiten. In Kapitel 10, »Object Page«, zeigen wir Ihnen schließlich, wie Sie eine einzelne Entität im Detail darstellen können.

Nach der Lektüre von Teil II werden Sie bereits in der Lage sein, eigene Applikationen auf Basis der Floorplans zu entwickeln. Doch Sie werden immer wieder auf die Anforderung treffen, bestehende SAP-Fiori-Applikationen zu erweitern oder fortgeschrittene Funktionen wie die Navigation zwischen zwei Applikationen zu implementieren. Auf diese Themen gehen wir in Teil III, »Weiterführende Konzepte«, ein.

In Kapitel 11, »Entwicklung mit dem Flexible Programming Model«, stellen wir Ihnen dieses neue Programmiermodell vor. Es stellt sogenannte Building Blocks zur Verfügung, d. h. annotationsgesteuerte Elemente, die ähnlich wie Smart Controls verwendet werden können, um mit relativ wenig Programmieraufwand ansprechende UI-Elemente darzustellen. Dieses Framework ist die neueste Weiterentwicklung des Frameworks SAP Fiori Elements.

In Kapitel 12, »Deployment«, gehen wir zunächst auf die verschiedenen Deployment-Optionen für SAP-Fiori-Elements-Applikationen ein. Hier wird zwischen dem On-Premise-, Cloud- und Mobile Deployment unterschieden. In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen auch, wie Sie das SAP Fiori Launchpad für den zentralen Zugriff auf die SAP-Fiori-Elements-Applikationen konfigurieren.

Nur sehr wenige SAP-Kunden bewegen sich zu 100 % im Standard. Daher bietet SAP auch für SAP Fiori Elements ein Erweiterungskonzept an, in das wir Sie in Kapitel 13, »Erweiterungen«, einführen. Hier lernen Sie exemplarisch einige...


Olzinger, Maximilian
Maximilian Olzinger ist Software Developer und Consultant bei der CloudDNA GmbH. Als SAP Certified Development Associate betreut er erfolgreich Projekte bei Unternehmen aller Branchen. Er hält darüber hinaus Trainings zu den Themen SAP Fiori, ABAP und SAP S/4HANA und hat mehrere SAP-Standardtrainings zum Themengebiet SAP Fiori entwickelt. Erste Berührungspunkte mit den SAP-Technologien hatte Maximilian Olzinger bereits während seiner Ausbildung an der HTL Pinkafeld. Anschließend vertiefte er dieses Wissen als Entwickler und Teamleiter bei der CloudDNA GmbH mit den Schwerpunkten SAP S/4HANA, SAP Fiori, SAPUI5, ABAP und OData.

Krancz, Daniel
Daniel Krancz ist Lead SAP Developer und zertifizierter SAP BTP Solution Architect bei der CloudDNA GmbH, einem SAP-Partner mit Sitz in Österreich. Bereits früh spezialisierte er sich auf moderne SAP-Technologien und etablierte sich im Bereich der zukunftsorientierten SAP-Full-Stack-Entwicklung. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf SAPUI5 und SAP Fiori, auf ABAP einschließlich des ABAP RESTful Application Programming Models (RAP), auf dem SAP Cloud Application Programming Model (CAP) sowie auf der Konzeption und Umsetzung cloud-nativer Architekturen mit der SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Dabei verbindet er tiefgehende Entwicklungsexpertise mit architektonischer Klarheit und technologischer Innovationsfähigkeit. Seit 2019 ist Daniel Krancz bei SAP offiziell als SAP Authorized Trainer gelistet und führt im nationalen wie internationalen Raum SAP-Trainings zur modernen Entwicklung von SAP-Geschäftsanwendungen sowie zu Cloud-Implementierungen durch.

Koch, Martin
Martin Koch ist Managing Director der CloudDNA GmbH, einem SAP-Partner in Österreich. Er und sein Team führen für SAP sehr erfolgreich Trainings durch und haben vier eigene Trainings zu den Themen SAPUI5, SAP Fiori, Cloud-Integration und Cloud Security entwickelt, die im SAP-Trainingskatalog gelistet sind. Neben seiner Tätigkeit als Trainer ist Martin Koch als Architekt, Berater und Entwickler bei internationalen SAP-Kunden aller Unternehmensgrößen im Einsatz. Er ist ursprünglich ausgebildeter Linienpilot und Fluglotse und über Umwege 2007 in einem Trainee-Programm bei SAP Österreich gelandet. Dort beschäftigte er sich zunächst mit den Themen Integration und SAP NetWeaver Application Server Java. Ab 2010 rückten mobile Applikationen im SAP-Umfeld in seinen Fokus. Nach einigen Projekten zur Architektur, Sicherheit und Entwicklung mobiler Lösungen widmete sich Martin Koch ab 2012 schwerpunktmäßig SAP HANA, SAPUI5, SAP Fiori und der SAP Business Technology Platform.

Glavanovits, Rene
Rene Glavanovits ist SAP-Consultant und -Entwickler bei der CloudDNA GmbH, einem SAP-Partner mit Sitz in Österreich. Schon früh spezialisierte er sich auf SAP-Technologien und den Bereich der modernen SAP-Full-Stack-Entwicklung. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf SAP Fiori und SAPUI5, OData-Services, Core Data Services (CDS), dem SAP Cloud Application Programming Model (CAP) sowie dem ABAP RESTful Application Programming Model (RAP). Darüber hinaus verfügt er über umfassende Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Integrationsszenarien sowie in der Entwicklung leistungsfähiger, serviceorientierter Architekturen im Umfeld der SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Rene Glavanovits verbindet tiefgehende Entwicklungsexpertise mit einem sicheren Verständnis für Geschäftsprozesse und technische Gesamtarchitekturen. Beides setzt er erfolgreich in Projekten unterschiedlichster Branchen und Unternehmensgrößen ein. Seine ersten Berührungspunkte mit SAP hatte er bereits im Zuge seiner Ausbildung und baute sein Know-how seither kontinuierlich aus.



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