Gohlke / Schäfer | Division Dettling - 363. Infanterie-Division | Buch | 978-3-347-01930-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 292 Seiten, Format (B × H): 215 mm x 303 mm, Gewicht: 1125 g

Gohlke / Schäfer

Division Dettling - 363. Infanterie-Division

Die Geschichte der 363. Infanterie- und Volksgrenadier-Division
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-347-01930-0
Verlag: tredition

Die Geschichte der 363. Infanterie- und Volksgrenadier-Division

Buch, Deutsch, 292 Seiten, Format (B × H): 215 mm x 303 mm, Gewicht: 1125 g

ISBN: 978-3-347-01930-0
Verlag: tredition


Die von Helmut Gohlke verfasste Geschichte ist eine unter vielen anderen Divisionsgeschichten, aber sie ist auch etwas Besonderes: sie ist unzertrennbar mit dem Schicksal der Soldaten verbunden, die ihren Anteil am Endkampf im Westen hatten. Es ist das Buch von den Ehemännern, den Vätern und den Söhnen, die an diesem großen Ringen teilnahmen. Aber es ist auch das Buch derer, die nicht zurückgekommen sind. Die damaligen Kameraden berichten von einem Opfergang, der buchstäblich um „5 Minuten nach 12“ begonnen hat und das hoffnungsvolle Leben unzähliger Menschen auf beiden Seiten zerstörte!

Gohlke schildert die Ereignisse während der letzten beiden Kriegsjahre ohne dabei zu kommentieren oder die Ereignisse zu bewerten. Es ist eine Ansammlung von Erinnerungen entstanden, die den Leidensweg einer Schicksalsgemeinschaft in die heutige Zeit überträgt.

Das vorliegende Buch überliefert die Kampfhandlungen, an denen die 363. ID ab Sommer 1944 teilgenommen hatte. Angefangen mit den verlustreichen Kämpfen in der Normandie, die zur Zerschlagung der Division im Kessel von Falaise führten. Nach der Neuaufstellung als Volksgrenadier-Division kam es zum erneuten Einsatz an der Westfront. Bei Opheusen und Tillburg in Holland, wurde die Division gegen das alliierte Unternehmen „Market Garden“ eingesetzt, wobei der Verband schwere Verluste hinnehmen musste. Ende November wurde sie aus der Front herausgelöst, der 15. Armee unterstellt und in den Raum Jülich verlegt, wo sie bis Februar 1945 die Rur-Stellung verteidigte. Nach dem amerikanischen Großangriff bis Köln abgedrängt, konnten die schwachen Reste den Rhein überqueren. Angelangt im Raum Leverkusen-Solingen erfolgte eine frontnahe Auffrischung. Bereits am 19. März 1945 erhielt die Division den Befehl zum Marsch nach Uckerath, wo der Hanfbach verteidigt werden sollte. Am 25. März trat die 1. US-Armee zum Angriff an, wonach sich die 363. VGD in den Ruhrkessel zurückzog, wo sie am 16. April kapitulierte.

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Weitere Infos & Material


Schäfer, Ralf Anton
Ralf Anton Schäfer wurde am 17. Mai 1970 in Betzdorf an der Sieg geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seine Eltern gehörten beide der Kriegsgeneration an. Während die Mutter Elisabeth Schäfer als geborene Betzdorferin häufig von den Ereignissen der letzten Kriegstage berichtete, sparte der Vater Anton Schäfer diese Zeit im Großen und Ganzen aus; denn sie hatte besonders tiefe Narben in seiner Seele hinterlassen. Anton Schäfer gehörte zu den zahlreichen 17-jährigen Soldaten, die den Alliierten Vorstoß im Sommer 1944 während der Landung an der Normandiefront in Nordfrankreich aufhalten sollten. Mittlerweile zwei Mal verwundet, geriet der Vater schließlich im August 1944 in alliierte Gefangenschaft, aus der er erst nach drei Jahren entlassen wurde. Erst nach der Veröffentlichung von Ralf Anton Schäfers ersten Publikation über den Zweiten Weltkrieg im Kreis Altenkirchen hatte Anton Schäfer damit begonnen, seine Fronterlebnisse durch Gespräche mit dem Sohn zu verarbeiten.

Durch die Erinnerungen seiner Mutter und das beharrliche Schweigen seines Vaters war Ralf Anton Schäfers Interesse an der Geschichte des Zweiten Weltkrieges bereits früh geweckt worden. Schon zu Beginn der 1990er Jahre widmete er sich der Recherche zu den letzten Kriegstagen im Kreis Altenkirchen und den angrenzenden Gemeinden.

Im Zuge dieser Forschungen lernte er eine Vielzahl deutscher und amerikanische Veteranen kennen, darunter auch Kurt Schwerdt, der zu einem engen Freund und Berater wurde und ihn schließlich mit dem Verfassen der hier vorliegenden Biografie betraute.

Ralf Anton Schäfer wurde am 17. Mai 1970 in Betzdorf an der Sieg geboren, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seine Eltern gehörten beide der Kriegsgeneration an. Während die Mutter Elisabeth Schäfer als geborene Betzdorferin häufig von den Ereignissen der letzten Kriegstage berichtete, sparte der Vater Anton Schäfer diese Zeit im Großen und Ganzen aus; denn sie hatte besonders tiefe Narben in seiner Seele hinterlassen. Anton Schäfer gehörte zu den zahlreichen 17-jährigen Soldaten, die den Alliierten Vorstoß im Sommer 1944 während der Landung an der Normandiefront in Nordfrankreich aufhalten sollten. Mittlerweile zwei Mal verwundet, geriet der Vater schließlich im August 1944 in alliierte Gefangenschaft, aus der er erst nach drei Jahren entlassen wurde. Erst nach der Veröffentlichung von Ralf Anton Schäfers ersten Publikation über den Zweiten Weltkrieg im Kreis Altenkirchen hatte Anton Schäfer damit begonnen, seine Fronterlebnisse durch Gespräche mit dem Sohn zu verarbeiten.

Durch die Erinnerungen seiner Mutter und das beharrliche Schweigen seines Vaters war Ralf Anton Schäfers Interesse an der Geschichte des Zweiten Weltkrieges bereits früh geweckt worden. Schon zu Beginn der 1990er Jahre widmete er sich der Recherche zu den letzten Kriegstagen im Kreis Altenkirchen und den angrenzenden Gemeinden.

Im Zuge dieser Forschungen lernte er eine Vielzahl deutscher und amerikanische Veteranen kennen, darunter auch Kurt Schwerdt, der zu einem engen Freund und Berater wurde und ihn schließlich mit dem Verfassen der hier vorliegenden Biografie betraute.



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