Gold | Nanny for the Neighbors | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 464 Seiten

Reihe: Why Choose

Gold Nanny for the Neighbors

Roman | Die deutsche Ausgabe der extra spicy Why-Choose-Romance
24001. Auflage 2024
ISBN: 978-3-95818-782-5
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman | Die deutsche Ausgabe der extra spicy Why-Choose-Romance

E-Book, Deutsch, Band 3, 464 Seiten

Reihe: Why Choose

ISBN: 978-3-95818-782-5
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eine Nanny und ihre drei umwerfenden Nachbarn, die sich unerwartet um ein Baby kümmern müssen Beth ist arbeitslos. Niemand braucht mehr eine Nanny, seit alle im Home-Office sind. Sie kann ihren Augen nicht trauen, als ihre unwiderstehlichen Nachbarn bei ihr anklopfen und sie um Hilfe bitten. Denn bei den drei Bewohnern der Wohnung über ihrer eigenen wurde ein Baby abgegeben. Sie haben keine Ahnung, was sie mit dem Winzling anfangen sollen. Aber eines ist sicher: Einer der drei Freunde ist der Vater. Tagsüber kümmert sie sich um das Baby, und ihre Nächte gehören bald den sexy Nachbarn. Beth muss sich daran erinnern, dass die drei Männer nur ihre Arbeitgeber sind und sie nicht ihr Herz an sie verlieren sollte ... NANNY FOR THE NEIGHBORS ist eine extra spicy Reverse-Harem-Romance.  Mit Bonus-Epilog! Noch mehr Bücher von Lily Gold:  Three Swedish Mountain Men Triple Duty Bodyguards Faking With Benefits

Lily Gold lebt in London, England, und schreibt zeitgenössische Liebesromane. Sie hat eine Schwäche für starke Männer mit großen Herzen und denkt, das Einzige, was besser ist als ein »book boyfriend«, sind zwei »book boyfriends« ... oder vielleicht drei. Wenn sie nicht schreibt, liest sie normalerweise, tötet aus Versehen ihre Topfpflanzen oder sucht sich ein Haustier zum Kuscheln. Sie gibt auf TikTok und Instagram Einblicke unter @authorlilygold.
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Beth


»WILLST DU MICH VERDAMMT NOCH MAL VERARSCHEN?!« Der Schrei hallt durch die Straße vor meinem Fenster. »SIE HÄTTE KÖNNEN!«

Ich werfe einen Blick hinaus und sehe meinen Nachbarn, der vor unserem Apartmenthaus auf und ab marschiert und wild gestikulierend in sein Handy brüllt. Er rauft sich die Haare, und sein großer Bizeps spannt sich unter seinem Shirt. Er sieht aus, als bekäme er gleich einen Nervenzusammenbruch.

Mein bester Freund Benny lehnt sich zu mir rüber, um besser sehen zu können. »Was ist denn bei dem los?«

»Ich weiß nicht«, murmle ich und kneife wegen der Sonne die Augen zusammen. »So habe ich ihn noch nie erlebt.«

Benny schnaubt spöttisch. »Ja, weil du ihn ja auch kennst. Hast du schon mal mit dem Kerl gesprochen? Weißt du überhaupt, wie er heißt?«

»Ja«, sage ich trotzig. »Er heißt Jack.« Ich wohne im vierten Stock, deshalb sehen wir gerade von oben auf ihn herab, aber Jacks breite Schultern und sein hellblondes Haar würde ich überall sofort wiedererkennen. »Und ich kenne ihn ziemlich gut«, füge ich etwas störrisch hinzu. Benny prustet los vor Lachen.

Er hat ja recht. Genau genommen habe ich bisher nur ein einziges Mal mit Jack gesprochen. Aber trotzdem weiß ich eine ganze Menge über ihn.

Ich weiß, dass er im fünften Stock wohnt, in der Wohnung direkt über meiner. Ich weiß, dass er zwei außergewöhnlich attraktive Mitbewohner hat. Und jedes Mal, wenn wir uns bisher über den Weg gelaufen sind, wirkte er nett und ein wenig schüchtern. Jedenfalls habe ich ihn noch nie so wütend gesehen.

»WARUM HAST DU UNS DAS NICHT ERZÄHLT?« Jacks Gebrüll dröhnt durch die nachmittägliche Hitze. Ein paar Tauben, die auf der Straße herumtippeln, flattern vor Schreck davon. »WAS ZUM TEUFEL SOLLEN WIR JETZT TUN? KEINER VON UNS WEI?, WIE MAN SICH UM SIE KÜMMERT! Ich … Hallo? Ha Er starrt kurz auf das Handy in seiner Hand, dann lässt er sich niedergeschlagen auf die Stufen zum Hauseingang sinken.

Besorgt verschränke ich meine Finger und löse sie gleich wieder. »Klingt, als ob wirklich etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht braucht er Hilfe.«

»Perfekt.« Benny beugt sich über mich und greift nach dem Fenstergriff. »Jetzt hast du endlich einen Vorwand, um ihn anzusprechen.« Er stößt das Fenster auf, aber ich packe ihn am Arm und ziehe ihn zurück.

»Was du da?!«, zische ich entsetzt. »Ich kann doch nicht von hier oben zu ihm runterbrüllen! Das wäre doch total schräg!«

»Stimmt. Ihn schweigend aus der Ferne zu beobachten ist ja so viel besser.« Benny sieht genervt aus. »Um Himmels willen, du schleichst diesem Kerl schon seit zwei Jahren hinterher. Sprich einfach mal mit ihm, Beth. Das ist doch nicht so schwer.«

Ich verziehe das Gesicht. Er hat leicht reden. Benny sieht umwerfend aus: groß und dunkelhäutig, mit einem Kopf voller wilder Locken und muskulösen Armen voller bunter Tattoos. Kein Mann und keine Frau können ihm widerstehen, und das weiß er auch.

Ich dagegen bin winzig, so blass, dass ich das Sonnenlicht reflektiere, und mit jeder Menge Sommersprossen übersät. Wenn ich neben Benny stehe, sehe ich aus wie ein blutarmer, rothaariger Kobold. Auf keinen Fall werde ich jetzt die Treppe hinabmarschieren, um meinen absurd heißen Nachbarn anzubaggern. Ich bin vollauf zufrieden damit, ihn auch weiterhin aus sicherer Entfernung zu bewundern.

Plötzlich klingelt Bennys Handy, er schaut auf das Display und seufzt. »Shit. Ich muss los.«

»Schon wieder ein Date?«

Er schüttelt den Kopf. »Ich treffe mich mit Mum und Dad. Familienessen.« Er verdreht die Augen. »Eines der Pflegekinder hat wohl sein Geigenvorspiel bestanden oder so.«

Ich lächle und versuche, mir meinen Schmerz nicht ansehen zu lassen. »Okay. Grüß Jane und Paul von mir.«

Benny sieht mich mitfühlend an.

Jane und Paul waren auch mal meine Pflegeeltern, und sie sind Bennys Adoptiveltern. Benny und ich haben uns als Teenager bei ihnen kennengelernt. Fast ein Jahr lang haben wir zusammen in Janes und Pauls Obhut gelebt, bevor sie mich zurück ins Heim gebracht und ihn adoptiert haben.

Normalerweise halte ich keinen Kontakt zu Leuten aus meinen alten Pflegefamilien – das tut viel zu sehr weh –, aber Benny ließ sich partout nicht abwimmeln. Jetzt, zehn Jahre später, ist er für mich nicht mehr ein Ex-Pflegebruder, sondern mein bester Freund. Er ist für mich das, was einer Familie am nächsten kommt.

»Ich sag dir was.« Benny legt mir kurz den Arm um die Schultern und greift nach seinen Schlüsseln. »Die nächste Pizza geht auf mich, wenn du dir ein paar Eier wachsen lässt und mit Jake redest.«

». Und ich will nicht mit ihm reden.« Ich wende mich wieder meinem aufgeklappten Laptop zu. »Ich muss noch arbeiten.«

Benny ignoriert meine Ausrede einfach. »Komm schon. Du stehst auf ihn, seit du hier eingezogen bist.«

»Stimmt gar nicht. Und du weißt, dass ich keine Beziehung will.«

»Das heißt aber nicht, dass du nicht auf den Kerl stehst.« Er hält sein Handy hoch. »Ich habe Nachrichten von einer betrunkenen Beth auf dem Handy, die das beweisen. Soll ich sie dir vorlesen? Sie sind ziemlich peinlich.« Er fängt an, durch unseren Thread zu scrollen. »«, liest er laut vor. ». Herz-Emoji.«

Mir bleibt der Mund offen stehen. »Das habe ich nicht geschrieben.«

»Oh doch, hast du. Ich glaube, das war an dem Abend, wo du sechs Tequila-Shots getrunken und den ganzen Teppich mit Hummus eingesaut hast.« Er scrollt weiter. »Und weiter: und .« Ich versuche Benny eins überzuziehen, aber er weicht mir aus. ». Gott, ich will gar nicht wissen, wie du so nah an ihn rangekommen bist, dass du sein Muttermal erkennen konntest. Hast du hier irgendwo ein Fernglas versteckt?«

Ich schubse Benny vom Schreibtisch weg. »Hast du nicht gesagt, dass du losmusst? Tu dir keinen Zwang an. Gerne jetzt sofort.«

Er lacht und schnappt sich seinen Mantel. »Ja, ja. Ruf mich später an, okay? Viel Glück bei der Jobsuche. Hab dich lieb.«

»Tschüs«, rufe ich, und er wirft mir einen Kuss zu, bevor er aus der Wohnung stürmt. Während Bennys Schritte im Gang verhallen, lasse ich mich auf den Schreibtischstuhl zurückfallen und drehe mich ein wenig, um wieder aus dem Fenster zu schauen. Jack sitzt immer noch zusammengekauert auf der Treppe, den Kopf in den Händen vergraben. Jetzt mache ich mir wirklich langsam Sorgen.

Bedauerlicherweise hat Benny recht. Seit ich hier eingezogen bin, stehe ich heimlich auf Jack. Das Traurige daran ist, dass ich seitdem nur ein einziges Mal mit ihm gesprochen habe, nämlich an dem Tag, an dem ich eingezogen bin. Ich war dabei, zwei riesige Koffer in den Aufzug zu schleppen, und Jack hat gesehen, wie ich mich abmühte. Er nahm beide hoch, als wären sie federleicht, und sah mich mit seinen blauen Augen schüchtern durch seine Hipster-Brille an. Ich war sofort hin und weg.

Seitdem hat er mich ein paarmal angelächelt, wenn wir zusammen auf den Fahrstuhl gewartet oder zur gleichen Zeit unsere Briefkästen gecheckt haben, aber das war es dann auch schon mit unserer Bekanntschaft. Ich glaube, er kennt nicht einmal meinen Namen.

Während ich ihn beobachte, steht Jack mit hängendem Kopf auf und steigt die Treppe zum Hauseingang hoch. Ich warte, bis er verschwunden ist, dann seufze ich und wende meine Aufmerksamkeit wieder der Website mit den Stellenangeboten zu, die ich in den letzten drei Stunden durchstöbert habe. Ich muss mich auf mich konzentrieren.

Ich bin jetzt seit fast einem Jahr arbeitslos, seit meine frühere Nanny-Agentur letzten Sommer pleitegegangen ist. Zuerst habe ich mir keine großen Sorgen gemacht, ich war mir sicher, dass meine Rücklagen ausreichen würden, bis ich wieder einen Job gefunden hätte. London ist voll von berufstätigen, viel beschäftigten Eltern. Wie schwer kann es da sein, eine Stelle als Nanny zu finden?

Wie sich herausstellte, sehr schwer. Seither habe ich mich auf über hundert Stellen beworben, ohne Erfolg. Meine Ersparnisse sind aufgebraucht, und auch mein Dispokredit ist längst überzogen. Ich bin gerade noch zwei Wochen davon entfernt, aus der Wohnung zu fliegen. Mein Blick fällt auf den Stapel unbezahlter Rechnungen in einer Ecke meines Schreibtisches. Er weist eine bedrohliche Höhe auf.

Angst verkrampft mir den Magen. Ich atme tief durch, öffne ein neues Browser-Fenster und gebe den Namen einer anderen Jobbörse ein, um die Suche auszuweiten. Im Moment würde ich alles annehmen. Beseitigung gefährlicher Abfälle. Toilettenreinigung. An Online-Umfragen teilnehmen. Ich brauche...



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