Gold | Three Swedish Mountain Men | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 336 Seiten

Reihe: Why Choose

Gold Three Swedish Mountain Men

Roman | Die deutsche Ausgabe der extra spicy Why-Choose-Romance
23001. Auflage 2023
ISBN: 978-3-95818-780-1
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Roman | Die deutsche Ausgabe der extra spicy Why-Choose-Romance

E-Book, Deutsch, Band 1, 336 Seiten

Reihe: Why Choose

ISBN: 978-3-95818-780-1
Verlag: Forever
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Drei hinreißende Männer und eine abgelegene Berghütte in Schweden Die junge Lehrerin Daisy fährt überstürzt und unvorbereitet nach Schweden, um die wohl schlimmste Woche ihres Lebens hinter sich zu lassen. Das Letzte, was sie jetzt noch gebrauchen kann, ist der Elch, der ihr vor das Auto läuft. Oder der wortkarge und muskelbepackte Ranger, der sie aus ihrem Autowrack rettet und sie als naive Touristin beschimpft. Doch ein Sturm zieht auf, und widerwillig nimmt der Ranger Daisy mit auf seine Hütte, in der seine Mitbewohner warten. Eingeschneit vor dem knisternden Kaminfeuer lernt Daisy den Arzt Riven kennen, der sie mit seinem Körper in den Wahnsinn treibt, sowie Eli, den Skilehrer mit Lippen, die sie unbedingt küssen möchte. Riven und Eli lieben es, Daisy gemeinsam zu verwöhnen. Nur Ranger Cole taut nicht auf. Er ahnt, dass Daisy ein dunkles Geheimnis in sich trägt ... THREE SWEDISH MOUNTAIN MEN ist eine extra spicy Reverse-Harem-Romance.  Noch mehr Bücher von Lily Gold:  Triple Duty Bodyguards Nanny for the Neighbors Faking With Benefits

Lily Gold lebt in London, England, und schreibt zeitgenössische Liebesromane. Sie hat eine Schwäche für starke Männer mit großen Herzen und denkt, das Einzige, was besser ist als ein »book boyfriend«, sind zwei »book boyfriends« ... oder vielleicht drei. Wenn sie nicht schreibt, liest sie normalerweise, tötet aus Versehen ihre Topfpflanzen oder sucht sich ein Haustier zum Kuscheln. Sie gibt auf TikTok und Instagram Einblicke unter @authorlilygold.
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Daisy


Ich schwöre bei Gott, der Elch taucht wie aus dem Nichts auf.

In der einen Sekunde fahre ich noch seelenruhig eine kurvenreiche Straße durch einen frostigen, glitzernden Kiefernwald hinauf. Es ist mein erster Tag in Lappland, und ich bin ein paar Stunden vor meiner Check-in-Zeit in meinem Airbnb angekommen, und so habe ich mich dazu entschlossen, noch ein wenig die Gegend zu erkunden. Es ist ein wunderschöner Nachmittag; die Straßen sind leer, um mich herum ragen die Berge auf, und der Schnee rieselt in großen Flocken friedlich vom Himmel.

Und dann biege ich um eine Ecke und fahre plötzlich auf einen verdammt großen Elch zu.

Er ist gigantisch, doppelt so groß wie mein Auto, mit einem riesigen, verzweigten Geweih, das spitz genug aussieht, um mich aufzuspießen. Mit seinem Körper blockiert er die gesamte Straße. Es gibt keine Möglichkeit, ihm auszuweichen, also hupe ich, um ihn zu verscheuchen.

Was eine schlechte Idee ist.

Als das Hupen durch den Wald schallt, wirbelt der Elch herum, dreht sich einmal fast ganz im Kreis und stürmt direkt auf mein Auto zu.

Fluchend reiße ich das Lenkrad zur Seite und lege den Rückwärtsgang ein; der Wagen kommt von der Straße ab und rast auf eine Baumgruppe zu. In dem Moment gerät alles außer Kontrolle, meine Reifen rutschen über den Schnee. Ich kneife die Augen zusammen und bereite mich auf den Aufprall vor …

Eine Schockwelle flutet über mich hinweg. Ich höre das Geräusch von berstendem Glas und spüre die eiskalte Luft auf meiner Haut, als die hinteren Fensterscheiben nach innen zerspringen. Mein Sicherheitsgurt blockiert und schneidet in mich ein, als ich nach vorne geschleudert werde. Bevor ich durch die Windschutzscheibe fliege, öffnet sich der Airbag und schleudert meinen Kopf wieder nach hinten. Mein Schädel knallt gegen den Sitz. Schmerz schießt mir den Nacken hoch, und ich schreie auf, als das Auto knirschend und knatschend zum Stehen kommt.

Ein paar Sekunden lang sitze ich keuchend da. Das Adrenalin schießt in Wellen durch mich hindurch. Meine Hände umklammern noch immer das Lenkrad, und die Knöchel treten weiß hervor. Es ist gespenstisch still. Draußen höre ich die Bäume rascheln und das leise Rieseln dicker Schneeflocken, die gegen die Windschutzscheibe prasseln und darauf schmelzen.

Ich versuche, mich zu bewegen, aber der Airbag drückt mich fest in meinen Sitz. Es fängt an zu zischen, und langsam entweicht seine Luft.

Ich schließe die Augen und mache eine Bestandsaufnahme. Nirgendwo an meinem Körper fühlt es sich nass an, deshalb glaube ich nicht, dass ich blute, und nichts tut so sehr weh, als dass etwas gebrochen sein könnte. Mein Nacken brennt, als ich versuche, meinen Kopf zu drehen, aber hoffentlich ist das nur eine Muskelzerrung. Ich atme langsam aus, und ich spüre, wie mir die Tränen in die Augen steigen.

Ich will nicht zu dramatisch sein, aber das war definitiv die schlimmste Woche meines Lebens.

Noch vor sieben Tagen stand ich im Klassenzimmer und unterrichtete Siebzehnjährige in Kunst. Nach der Arbeit ging ich noch in die Kneipe, und als ich nach Hause kam, standen TV-Übertragungswagen vor meiner Haustür, und keiner meiner Freunde reagierte mehr auf meine Anrufe. Der Rektor der Schule hatte mich per E-Mail gefeuert, und meine Mailbox war voller Nachrichten von Journalisten. Irgendjemand hatte an meine Haustür gesprüht.

Eine einzige Mail. Mehr brauchte mein hinterhältiger, schleimiger kleiner Ex-Freund nicht, um mein Leben in Stücke zu reißen.

Ich hatte erwartet, dass sich die Aufregung schnell legen würde, aber das tat sie nicht. In den nächsten Tagen wurden die Belästigungen immer schlimmer, weitere Reporter klopften an meine Tür, und wütende Nachbarn warfen mir böse Briefe in den Briefkasten. Gestern Abend bin ich dann endgültig zusammengebrochen. Ich musste einfach weg. Schweden schien mir ein guter Ort zu sein, um eine Zeit lang unterzutauchen. Seit Jahren schon wollte ich die Nordlichter sehen, und ich dachte, wenn ich weit, weit nach Norden ginge, bis nach Lappland, würde mich dort niemand finden. Ich dachte, dort wäre ich in Sicherheit.

Doch offensichtlich habe ich nicht daran gedacht, wilde Elche in meine Überlegungen einzubeziehen.

Undeutlich nehme ich das Geräusch von Reifen auf Schotter wahr, und mein Herz macht einen Satz, als mir klar wird, dass auf der Straße hinter mir ein Wagen angehalten hat. Gott sei Dank. Autotüren werden zugeschlagen, und dann nähern sich Schritte. Zwei männliche Stimmen rufen irgendetwas, aber ich kann nicht verstehen, was sie sagen. Vor meinem Fenster taucht eine dunkle Gestalt auf, und die Fahrertür wird aufgerissen. Ein Mann beugt sich ins Innere meines Autos und mustert das Chaos. Er sagt etwas auf Schwedisch, aber ich bin noch so benommen von dem Unfall, dass ich ihn nur anblinzle.

Der Typ sieht aus wie eine Art nordischer Gott. Ein markantes, kantiges Gesicht, ein blonder Bart und eisblaue Augen. Er könnte fast der echte Thor sein. Als ich ihn einfach nur weiter anstarre, streckt er seinen Arm ins Auto, fasst an meine Wange mit seiner behandschuhten Hand und wiederholt seine Frage. Sein Daumen streicht sanft über meinen Wangenknochen.

Endlich funktioniert mein Mund wieder. »Entschuldigung, sprechen Sie Englisch?«

Er zieht eine blonde Augenbraue hoch. Es ertönt ein leises , als die restliche Luft aus dem Airbag entweicht und dieser wie eine leere Plastiktüte am Lenkrad hängt. Ich lasse das Lenkrad los und nehme die Hände an die Seite. Mein Kopf schwirrt. Ich versuche, mich an die wenigen schwedischen Sätze zu erinnern, die ich heute Morgen aus meinem Reiseführer auswendig gelernt habe. »Äh. Tut mir leid, ich kann Sie nicht verstehen.«

Thor wendet sich an jemandem hinter ihm. »Sie ist eine «, sagt er auf Englisch, und seine Worte triefen nur so vor Abscheu.

»Oh, in diesem Fall können wir sie genauso gut hier zum Sterben zurücklassen«, ruft eine andere, tiefe Stimme zurück. Ich fummele am Gurt herum, aber meine Hände sind zu taub, um ihn öffnen zu können, und rutschen am Plastik ab. Thor greift zu mir nach unten und drückt mit dem Daumen auf den Knopf. Ich erschaudere, als der Sicherheitsgurt an meinem Körper hochrutscht und wieder in seiner Halterung einrastet.

Ein Streifen aus Polyester. Das war alles, was mir das Leben gerettet hat. Ohne ihn wäre ich jetzt wahrscheinlich tot.

Scheiße.

Thor sieht mich mit zusammengekniffenen Augen an. »Du fährst wie ein Idiot«, knurrt er. »Dein Schwedisch ist das schlimmste, das ich in meinem ganzen verdammten Leben jemals gehört habe.«

Ich stammele irgendetwas.

»Oh, geh aus dem Weg«, murmelt der zweite Kerl, und Thor wird zur Seite geschoben. »Wenn sie schon sterben muss, kann sie sich dabei auch etwas Hübsches ansehen, und nicht deine hässliche Visage.«

Meine Augen weiten sich, als ein neuer Kopf in der Wagentür auftaucht. Er ist genauso heiß wie der erste Typ – kantige Wangenknochen und volle, verführerische Lippen. Seine Augen sind hellgrün, sein Haar ist kupferbraun und fällt ihm in zerzausten Locken in die Stirn. Er grinst schief, und auf einer Wange zeichnet sich ein Grübchen ab. Mein Gesicht wird heiß.

Ich bin mir nicht sicher, was mit mir los ist. Normalerweise schaue ich mir nicht so unverhohlen Typen an. Vielleicht sterbe ich tatsächlich gerade hier im Schnee, und mein Gehirn liefert mir eine besänftigende Halluzination von schönen Männern, während ich langsam ausblute.

»Es tut mir leid«, wiederhole ich lahm, weil es das Einzige ist, was mir einfällt.

»Das muss dir nicht leidtun, Süße«, sagt er munter und lässt seine Augen über mich gleiten. Er hat die leiseste Spur eines Akzents, der seinen Worten einen hübschen, singenden Klang verleiht. »Bist du verletzt? Tut dein Rücken weh?«

»Ich …« Ich rolle mit den Schultern, und der Schmerz schießt mir wieder in den Nacken. »Mein Rücken nicht, nein.«

»Gut.« Er streckt mir seine Hand entgegen. Ich nehme sie und lasse mich von ihm sanft aus dem Wrack holen. »Ich glaube nicht, dass hier noch ein Krankenwagen durchkommt.« Er zieht mich hinaus auf die Straße. Die kalte Luft ist beißend im Gesicht, während Schneeflocken auf meinem Mantel landen. Ich stolpere, als meine Füße in einer dicken Schneewehe versinken, und er legt seinen anderen Arm um meine Taille, um mich aufrecht zu halten. »Du bist in Sicherheit«, sagt er leise. »Du bist unverletzt. Im Gegensatz zu dem armen Baum, den du gerade umgemäht hast.«

Ich wappne mich innerlich und schaue mir dann die Verwüstung an, die ich angerichtet habe. Ich habe schon halb damit gerechnet, einen riesigen Kadaver zu sehen, der in den Schnee blutet, aber nach den Hufspuren zu urteilen, die in den Wald führen, habe ich den Elch verpasst. Gut für ihn.

Stattdessen bin ich rückwärts in eine Kiefer gekracht.

»Heilige Scheiße«, hauche ich und betrachte mein Auto. Es ist nichts Besonderes – eine gebrauchte, orangefarbene Schrottkiste mit...



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