Goldberg | Remember when ... - Die komplette Trilogie | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 1 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

Goldberg Remember when ... - Die komplette Trilogie

Drei dramatische Liebesromane in einem Band
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7517-7645-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Drei dramatische Liebesromane in einem Band

E-Book, Deutsch, 1 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

ISBN: 978-3-7517-7645-5
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Bist du bereit, dich auf eine dramatische Achterbahn der Gefühle einzulassen? Diese drei berührenden Liebesromane werden dir unter die Haut gehen. Hol deine Taschentücher raus und verliere dich mit diesem eBook Sammelband in der vollständigen Trilogie der Remember-When-Reihe von Anne Goldberg.

REMEMBER WHEN DREAMS WERE BORN

»Eine Minute und zwölf Sekunden. Ich bin eine Minute und zwölf Sekunden lang tot gewesen.«

Vor acht Monaten riss ein schwerer Unfall Maggie aus ihrem Leben. Seitdem kämpft sie sich durch eine neue Welt aus Schmerzen und Selbstzweifeln - bis sie Thomas begegnet. Anders als ihre Familie behandelt er sie nicht wie etwas Zerbrechliches. Mit seiner Zuneigung gibt er ihr das Gefühl zurück, begehrenswert zu sein. Dabei trägt Thomas selbst seit Monaten schwere Schuldgefühle mit sich herum. Wie nah kann er Maggie kommen, ohne alte Wunden wieder aufzureißen? Und wie viel Zeit bleibt ihm, bevor seine Geheimnisse ans Licht kommen?

REMEMBER WHEN LOVE WAS NEW

»Er hielt mich fest und ließ mir alle Zeit der Welt, dasselbe zu tun. Mich festhalten. An ihm und an dem Gefühl, dass er mir fehlte.«

Dreizehn Jahre ist es her, dass Aileens Herz gebrochen wurde - mit einer SMS. Dreizehn Jahre, in denen es Aileen gelungen ist, ihre Jugendliebe Hamish hinter sich zu lassen. Aber eine Kleinstadt vergisst nie. Und nun ist Hamish ins schottische Stonehaven zurückgekehrt, gemeinsam mit seinem Sohn. Als der kleine Nick in Aileens Klasse kommt und für Unruhe sorgt, muss sie mit Hamish reden - und erkennt, dass ein gebrochenes Herz vielleicht heilt, aber niemals loslässt.

REMEMBER WHEN TRUST WAS FOUND

»Um eine Sache von vornherein klarzustellen: Das hier ist keine Liebesgeschichte.«

Als Logan seine neue Kollegin Flora kennenlernt,entwickeln die beiden schnell Gefühle füreinander. Doch so erfolgreich die gemeinsamen PR-Projekte verlaufen, so krachend scheitert ihre Liebesbeziehung. Am Ende bleiben nicht nur zwei gebrochene Herzen. Monate später müssen die beiden wieder zusammenarbeiten. Doch Flora hat inzwischen hohe Mauern um sich errichtet. Und schließlich begreift Logan, dass dahinter nicht nur verletzte Gefühle von damals verborgen liegen - sondern auch eine Wahrheit, an der Flora Stück für Stück zu zerbrechen droht ...

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



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Hallo



- Maggie -

Eine Minute und zwölf Sekunden.

Ich war eine Minute und zwölf Sekunden lang tot gewesen.

Das klingt ziemlich heftig. Aber pragmatisch betrachtet sind es nur 72 Sekunden. Mehr nicht. Ein vergleichsweise kurzer Moment. Doch er hat ausgereicht, um jeden in meiner Nähe in Angst und Schrecken zu versetzen.

Ein Beispiel: Als Achtjährige war ich von der Steinmauer hinter unserer Schule gesprungen. Mein großer Bruder hatte mich dazu angestiftet, weil er herausfinden wollte, wie lange so ein Sturz dauert. Das Resultat waren ein gebrochener Arm und die Erkenntnis, dass George ein Idiot war. Angesichts seiner todesmutigen Schwester hatte er vergessen, den Auslöser der Stoppuhr zu betätigen. Also wiederholten wir das Experiment ein paar Wochen später. Mit ähnlich unglücklichem Ausgang.

21 Jahre und besagte 72 Sekunden später war an solche Experimente nicht mehr zu denken. Ganz im Gegenteil: Derselbe große Bruder und ich betraten unseren liebsten Pub. Das erste Mal, seit dieser Sache. Die Steinstufen, die zu der großen Holztür führten, waren mir nie aufgefallen. Eine Unachtsamkeit, für die mich meine demolierte Hüfte umgehend bestrafte, indem sie sich mit einem heftigen Stechen gegen jeden Schritt wehrte. Und George? Er hielt mich am Arm fest. Derselbe George, der mich von einer mannshohen Mauer hatte springen lassen, passte auf, dass ich sechs Stufen nach oben schaffte.

Kein Lachen, kein blödes Grinsen, kein dummer Spruch. Er hielt mich fest und ließ mich erst wieder los, als ich sicher oben angekommen war.

Das ist er wohl. Der Zauber von 72 verpassten Sekunden.

Magisch, nicht wahr?

»Alles klar?«, fragte er, was er immer fragte.

»Alles klar«, war immer meine Antwort. Was manchmal gelogen war. An diesem Abend allerdings nicht.

Es war acht Monate her, dass ich mit einem 3er BMW kollidiert war. Und diese acht Monate wollten wir feiern. Ein paar moderate Schmerzen und die Tatsache, dass ich nervös war, weil ich einen stinknormalen Pub betrat, waren daher nichts, was einem ehrlichen »Alles klar« im Weg stand.

George sah mich noch einmal prüfend an, dann nickte er und öffnete die schwere Holztür, die ins »Lifted Anchor« führte. Die Luft im Inneren war genauso stickig, wie ich sie in Erinnerung hatte. Sie trug den warmen Geruch von Bier, Holzpolitur und Vertrautheit. Um ehrlich zu sein hatte ich keine Ahnung, was diese dritte Komponente war, die im Eigengeruch des Pubs mitschwang. Vermutlich machte sie etwas völlig Unromantisches aus. Männerschweiß oder vergorene Getränkereste.

Fakt war: Ich betrat die Bar das erste Mal seit einer Ewigkeit, und augenblicklich erschlugen mich Erinnerungen. Georges 30. Geburtstag. Meine Abschiedsfeier, ehe ich vor fünf Jahren nach Edinburgh gezogen war. Damals hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen, dass Unachtsamkeit und Pech mich einige Zeit später wieder zurück nach London katapultieren würden, damit mein großer Bruder auf mich achtgeben konnte.

»Mal sehen, ob wir irgendwo noch einen Platz finden«, rief George mir über die Musik und das Stimmengewirr der Gäste hinweg zu. Ehe ich in der Betrüblichkeit alter Erinnerungen versinken konnte, zog er mich weiter in die Bar hinein.

»Vielleicht ist ja unser alter Stammtisch ...« Er verstummte, als er dasselbe sah wie ich. Der Vierertisch in diesem kleinen, heimeligen Erker ganz hinten im Raum war belegt. Natürlich war er das, genauso wie jeder andere Tisch auch. Es war Mittwochabend und damit der perfekte Zeitpunkt für unzählige Londoner Anzugträger, um auf ihren Feierabend anzustoßen. Oder zu Dates zu gehen.

Das, was sich an unserem Tisch abspielte, war wohl eher das Zweite, und mindestens der Mann meinte es ziemlich ernst. Er trug nicht nur einen Businessanzug, sondern eine Weste. Sowohl meiner Meinung als auch meiner Erfahrung nach machte das seine Absichten offensichtlich. Wie er nervös seine Brille zurechtrückte, unterstrich meinen Eindruck nur.

»Keine Chance«, war das Resultat, mit dem Georg seinen Rundumblick abschloss. »Wir fragen einfach die beiden, ob wir uns mit dazusetzen können.«

»Auf keinen Fall!« Ich war drauf und dran zu dem Paar zu deuten, konnte mich aber knapp zurückhalten. »Der Typ da zieht gerade sämtliche Register, um sein Date rumzukriegen. Ich hab keinen Bock, in so was reinzuplatzen. Wir können auch einfach am Tresen sitzen.«

»Wenn sie ungestört bleiben wollen, sollten sie nicht zu zweit einen Vierertisch belegen.«

Offenbar hatte er mir nicht richtig zugehört. Mir war egal, ob denen Gesellschaft recht war. Ich allerdings hatte wirklich, wirklich keine Lust, unerwünscht zu sein. Ballast. Eine Störung. Ich war seit Monaten kaum etwas anderes als das.

Ich wollte meinen Abend Normalität, auf den ich mich gefreut hatte. Ein paar Stunden in einem Pub, in denen mein Bruder sich für uns beide betrank und ich uns anschließend ein Taxi rief, damit wir heile nach Hause kamen. Nicht ganz wie früher, aber nah genug dran. Näher als Physiotherapie, Logopädie und Schmerzmittel allemal.

George zögerte keine Sekunde, ehe er mich mitten im Raum stehen ließ und sich zu dem Tisch vorkämpfte. Ich sah, wie er die junge Frau mit dem rot gefärbten Dutt ansprach. Dabei legte er ihr sogar die Hand auf die Schulter.

Scheiße, George, dachte ich. Lass den Quatsch. Willst du, dass ihr Typ dir einen Kinnhaken verpasst? Wenngleich besagter Typ wie ein englischer Snob aus dem Bilderbuch aussah, der meinem Bruder eher eins mit der Teekanne überziehen würde.

Ich beobachtete, wie die Rothaarige sich umwandte, als George auf mich deutete. Als großer Bruder wurde er einfach nie müde, mich in Situationen zu bringen, für die ich ihn hasste.

Da mir nun nichts anderes mehr übrig blieb, näherte ich mich dem Tisch. Während die Frau nickte, lächelte und ihre Handtasche vom Stuhl neben sich nahm, starrte der Snob mich nur ausdruckslos an. Wie einen Geist – oder wie eben diese Unannehmlichkeit, die ich nicht sein wollte. Oder ... Scheiße. In diesem Moment fiel mir auf, dass mein Schal verrutscht war.

Diese verdammte Narbe ... Natürlich starrte der Kerl mich an. Schnell wickelte ich den dünnen Stoff wieder fest um meinen Hals und gab mir redlich Mühe, wie ein normaler Mensch zu dem Tisch zu laufen und nicht zu deutlich zu humpeln.

»George«, seufzte ich, als ich mein Ziel erreichte. Es klang fürchterlich aufgesetzt, genauso wie meine übrigen Worte auch. »Wann wirst du je lernen, dass man keine fremden Leute belästigt?« Ich gab Unsinn von mir, der außerdem so klang, als hätte ich ihn auswendig gelernt.

»Niemand belästigt hier irgendwen.« Es war die junge Frau, die das sagte. Sie klopfte sogar auf die Sitzfläche des freien Stuhls neben ihr. »Die Plätze sind ja schließlich frei.« Während sie das regelrecht euphorisch verkündete, machte ihr Begleiter den Anschein, als täte ihm meine bloße Anwesenheit weh. Deutlicher konnte er nicht machen, dass ich für ihn die verpasste Gelegenheit verkörperte, diese hübsche Rothaarige zu vögeln. Hervorragend.

Danke, George.

»Nicht wahr, Tom?« Ihr schien aufgefallen zu sein, dass ihr Freund noch immer seiner verpufften Chance nachhing. Sie beugte sich leicht über den Tisch und stieß ihm mit der Faust sachte gegen den Arm.

Er räusperte sich und blinzelte. »Entschuldigung.« Noch ein Räuspern. »Ich war in Gedanken. Setzt euch ruhig.«

Die Stimme, mit der er das sagte, war viel tiefer, als seine schmale Gestalt es erahnen ließ. Und sanft. Als würde er einen an die Hand nehmen und versprechen: »So, und jetzt wird alles wieder gut. Versprochen.« Für dieselbe Wirkung hätte er genauso gut sagen können: »Seid so nett und verpisst euch, damit ich den Abend so abschließen kann, wie geplant.« Da wäre kein Unterschied gewesen. Ich hätte genauso dümmlich gelächelt, genickt und mich gesetzt. Und mich gefragt, wo sein Problem war. George und ich konnten ihm die Tour nicht einmal vermasseln, wenn wir es darauf anlegten. Er würde seiner Freundin nachher nur zwei, drei liebliche Sätze ins Ohr raunen müssen, und einem vergnüglichen Abschluss des Abends stünde nichts mehr im Wege.

»Was willst du trinken?«

Dass George noch immer stand und selbst noch gar nicht Platz genommen hatte, bemerkte ich erst mit seiner Frage.

»Tonic.« Gin Tonic wäre meine übliche Wahl gewesen. Doch das Amitryptilin, das ich nahm, duldete keine anderen Wundermittel neben sich. Dafür hielt es meine Schmerzen weit genug in Schach, dass ich nur hin und wieder spüren musste, wie engagiert sie ans Werk gingen, wenn Medikamente sie nicht zähmten.

»Nur Tonic?« George wiederholte meine Bestellung mit ausgewachsener Skepsis. »Sie haben auch alkoholfreie Cocktails oder ...«

Ich schüttelte den Kopf. »Nur Tonic.«

»Hm.« Dabei beließ er es und wandte sich von unserem Tisch ab, der nicht mehr so recht unserer sein wollte.

Ich sah ihm kurz nach, wie er sich zwischen anderen Gästen hindurchschlängelte. Dann wandte ich mich wieder den beiden Fremden zu. Zuerst schenkte ich der Frau, dann dem Snob ein vorsichtiges, vielleicht sogar etwas betretenes Lächeln. Und ab dann wusste ich auch schon nicht mehr weiter.

Was sagte man einem Paar oder...



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