E-Book, Deutsch, 486 Seiten
Gostmann / Merz-Benz Macht und Herrschaft
2. Auflage 2021
ISBN: 978-3-658-31608-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zur Revision zweier soziologischer Grundbegriffe
E-Book, Deutsch, 486 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-31608-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Das Buch befasst sich mit Kernbegriffen der Sozialwissenschaften: Macht und Herrschaft. Mit Beiträgen von Gerhard Wagner, Guy Oakes, Hubert Treiber, Peter Gostmann, Peter-Ulrich Merz-Benz, Dirk Tänzler und Stephen Turner.
PD Dr. Peter Gostmann ist Akademischer Rat am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Dr. Peter-Ulrich Merz-Benz war Professor für Soziologie am Soziologischen Institut der Universität Zürich sowie Leiter des 'Forum ,Philosophie der Geistes- und Sozialwissenschaften'' am Philosophischen Seminar.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Autorenverzeichnis;8
3;Res publica amissa? – Macht, Herrschaft und Wissenschaft 2021;15
3.1;1Die Institutionalisierung der Soziologie als Wissenschaft und die Pflege ihrer epistemischen Grundlagen;17
3.2;2Die ‚gelehrtenrepublikanische Grundorientierung‘ der Soziologie und die Frage ihrer Funktion;19
3.3;3Die Entwicklung der Universität im Zeichen der politischen Ökonomie und die Konsequenzen für den soziologischen Gelehrtenrepublikanismus;22
3.4;4Exkurs: Die Soziologie auf dem Weg in die Hyperrealität soziologischen Denkens;26
3.5;5Die Idee einer European Higher Education Area und die Illusion der neoliberalen Soziologie;28
3.6;6Die Wettbewerbsfähigkeit der Massenuniversitäten und die ‚Rückkehr‘ des Gelehrtenrepublikanismus;32
3.7;7Soziologisches Wissen als öffentliches Gut, das Problem der res publica amissa und das kritische Potential von ‚Macht‘ und ‚Herrschaft‘;33
3.8;8Warum die Lektüre unseres Buches (trotz allem) lohnt;36
3.9;9Zum Aufbau des Bandes;39
4;Revision von ‚Macht‘ und ‚Herrschaft‘ – die Fortsetzung der story der Soziologie;52
5; Zum Verhältnis von Herrschaft und Rationalität;66
6;Herrschaft und soziales Handeln – eine Notiz zur Systematisierung zweier soziologischer Grundbegriffe*;67
7;Wertrationalität und Wertsphären – kritische Bemerkungen*;76
7.1;1Wertrationalität als Problem;76
7.2;2Wertrationalisierung und Wertsphären;78
7.2.1;2.1Letzte, höchste Werte;78
7.2.2;2.2Antinomie;80
7.2.3;2.3Eigengesetzlichkeit;82
7.2.4;2.4Sublimierung;84
7.2.5;2.5Systematisierung;85
7.2.6;2.6Spannungen;85
7.3;3Kritik;88
7.3.1;3.1Eigengesetzlichkeit und okzidentaler Rationalismus;89
7.3.2;3.2Das Dilemma der Immanenz;90
7.3.3;3.3Die Möglichkeit von Wertsphären;92
7.4;4Zum Schluss: Wertrationalität und Zweckrationalität;95
8; Ordnungen der Macht;100
9;Macht – ein soziologischer Grundbegriff*;101
10;Autoritative Macht und politische Einflussnahme;117
10.1;1Einleitung;117
10.2;2Die Internet Research Agency (RU-IRA);121
10.3;3Forschungsstand;122
10.4;4Machttheoretischer Zugang;125
10.5;5Daten;128
10.6;6Analyse am Beispiel des Kanals _american.made;130
10.7;7Schluss: Machttheoretische Einordnung;139
11;Die Macht der Ehre*;142
11.1;1Nationen in postnationaler Konstellation;142
11.2;2Kollektive, insbesondere nationale Identität;147
11.3;3Ständische und nationale Ehre;151
11.4;4Reflexionen zur Magnitude-National-Prestige-Skala (MNPS);156
12; Charisma in der Massengesellschaft;166
13;Charisma – neu bedacht;167
13.1;1Charisma als sozialwissenschaftlicher Begriff;168
13.2;2Die zwei Dimensionen des Charisma-Begriffs;171
13.3;3Shils: Charisma als Sakralisierung;176
13.4;4Individuelles Charisma und das Problem der Führerschaft;178
13.5;5Primitives Charisma;182
13.6;6Die semantische Karriere des Charisma-Begriffs;187
13.7;7Das Zeitalter des Charisma?;192
14;Politisches Charisma in der entzauberten Welt;195
14.1;1Das modernisierungstheoretische Verdikt über eine numinose Kategorie;195
14.2;2Apokryphes in Webers Herrschaftssoziologie;197
14.3;3Plebiszitäre Demokratie. Hybrid aus Demokratie und autoritärem Charisma?;205
14.4;4‚Logik‘ der Medien und Personalisierung der Politik;208
14.5;5Professionalisierung und Charismatisierung;214
14.6;6Zwei Quellen des Charisma: Stigmatisierung und Stellvertretung;220
14.7;7Hitler und Roosevelt: Dämonisches Charisma chiliastischer Weltverbesserer und diskreter Charme der Bourgeoisie;223
14.8;8Schluss: Ästhetik und Pragmatik des Charisma;228
15;Aus ‚Not und Hoffnung‘?;232
15.1;1Die Außeralltäglichkeit der Krise und ihrer Diagnose;237
15.2;2Charismatisches Potential zwischen Deutung, Appell und pflichtgemäßer Anerkennung;248
15.3;3Persönliches Charisma, Amtscharisma und Charisma der Diagnose;253
15.4;4Zauberer, Propheten, Priester und Krisendiagnostiker*innen;263
16; Regierungsweisen;274
17;Das Konzept der Regimes;275
17.1;1Einleitung;275
17.2;2Leo Strauss’ Konzept der Regimes;276
17.2.1;2.1Regimes als Macht-Arrangements: Autoritativer Typus – Rechtfertigung – Ideologie;277
17.2.2;2.2Regimedynamiken: Gesetzgebung – Loyalität und Konflikt – Klassische und moderne Regimes;281
17.2.3;2.3Regimekrisen – und der Gegensatz von aristotelischer und machiavellistischer politischer Wissenschaft;288
17.3;3Exemplifikation: Regimes des Erfolgs;291
17.3.1;3.1Fallexplikation: Machiavellistische politische Wissenschaft und Universitätssoziologie;292
17.3.2;3.2William Graham Sumner und die Evolution der amerikanischen Werte;301
17.3.3;3.3Max Weber und die Rationalitätsgewinne des deutschen Nationalstaats;306
17.3.4;3.4Emile Durkheim und die Nation der Funktionäre;310
17.3.5;3.5(Zwischen-)Fazit: Die ‚erste Welle‘ der modernen Soziologie;315
17.4;4Zusammenfassung;323
18;Expertokratie/Epistokratie;328
18.1;1Einleitung;328
18.2;2Erkundung des expertokratischen Felds;329
18.3;3Platons Philosophenkönige;335
18.4;4Mills Epistokratie;343
18.5;5„Some people should not vote“;348
18.6;6Otto Neuraths Apotheose des Experten;355
19;Apparate/Apparaturen;367
19.1;1Einführung;367
19.2;2Apparate – zu einer provisorisch-minimalen Definition;371
19.3;3Eine soziologische Begriffsarbeit zu Apparat/Apparatur anhand von Fallstudien;374
19.3.1;3.1Law zu den ‚portuguese vessels‘: Manövrierbare Festungen;375
19.3.2;3.2Knorr zu ‚laboratories‘: Ansammlung von Gelegenheiten;378
19.3.3;3.3Tsings Wälder und Plantagen: Biotope versus oder als Apparate?;382
19.4;4Zur Begriffsarbeit: Was sind und wie variieren Apparate?;386
19.4.1;4.1Problemhaushalt, Problemstellung und Operationalisierung;387
19.4.2;4.2Von der Darstellung zur Herstellung: Invisibilisierung und Offizialisierung;389
19.4.3;4.3Zur Kritik der Überdeterminierung: Apparative Kapazitäten getilgt;391
19.4.4;4.4Apparate, Apparaturen und Zeiten der Dispositivierung;394
19.5;5Schluss: Apparate, Apparaturen und die Vergesellschaftung existentieller Fragen;397
20; Die andere Seite der Biopolitik;399
21;Herrschaft oder Determination?;400
21.1;1Prolog;400
21.2;2Herrschaft als „Biokratie“;403
21.2.1;2.1Biokratie als Institutionalisierung des „Lebens“;403
21.2.2;2.2Wissenschaftliche, kulturelle und soziale Deutungsmuster als Widerspiegelungen „biotischer Faktoren“;407
21.2.3;2.3Biopolitik und der Weg über den „kritischen Punkt der ‚Natur-Kultur-Balance‘“ hinaus;411
21.3;3Die kategoriale Differenzierung von ‚Leben‘ und ‚Herrschaft‘ bei Max Weber;419
21.3.1;3.1„Herrschaft“ als soziologischer Begriff – ‚Macht‘ und ‚Wille‘ als „soziologisch amorphe“ Begriffe;419
21.3.2;3.2‚Persönlichkeit‘, ‚Willensfreiheit‘ – und die Nomologie des Herrschaftsverbandes;423
21.3.3;3.3Webers Haltung zum Verhältnis von Soziologie und Biologie und die kategoriale Differenz zwischen ‚Determination‘ und ‚Herrschaft‘;428
21.3.4;3.4Exkurs in die ‚Vorgeschichte‘ des Verhältnisses von ‚Leben‘ und ‚Herrschaft‘ und ein erneuter Blick auf Weber: der Kontext der Konstruktion eines ‚bios theôrêtikós‘;434
21.3.4.1;3.4.1 Zum Verhältnis von Herrschaft und Leben bei Aristoteles;434
21.3.4.2;3.4.2 Aristoteles und Weber – zwei Varianten, mit der Frage nach dem guten Leben respektive nach der guten Herrschaft umzugehen;439
21.4;4Die kategoriale Differenzierung von ‚Herrschaft‘ und ‚Leben‘ bei Ferdinand Tönnies;442
21.4.1;4.1Das Verhältnis von ‚Herrschaft‘ und ‚Leben‘ als Gegenstand der Tönniesschen Soziologie;442
21.4.2;4.2Gemeinschaftliche und gesellschaftliche Sozialformen und ihre begriffliche Bestimmung;445
21.4.3;4.3Sozialtheorie und Willenstheorie: Der ,soziologische Sinn‘ von ‚Herrschaft‘ und die Selbsterneuerung des Lebens;449
21.5;5‚Leben‘ und ‚Herrschaft‘ vor dem Hintergrund der heutigen Biologie;452
21.5.1;5.1Neuvermessung von ‚Leben‘ zum ersten: Die Libet-Experimente und was daraus gefolgert wird;453
21.5.2;5.2Neuvermessung von ‚Leben‘ zum zweiten: Eine Lebensführung der Gene?;456
21.5.3;5.3Der Glaube der Biowissenschaftler: Glaube oder doch Wirklichkeit – womöglich eine Wirklichkeit als Gegenstand für eine Soziologie der Herrschaft?;461
21.6;6Der diskrete Charme der Biologie;463
21.6.1;6.1Neurobiologie als biopolitisches Sehertum;464
21.6.2;6.2Biopolitik – oder am Ende doch Biokratie?;468
21.7;7Epilog;471
22;Systemtheorie, Biologie der Sozialität – und das Thema „Herrschaft“;472
22.1;1Systemtheorie: Die kategoriale Verwechslung von Autopoiese und Autonomie und ihre Konsequenzen für den Begriff von Herrschaft;473
22.2;2Biologie der Sozialität: Herrschaft als Strukturmerkmal von autopoietischen Systemen dritter Ordnung;482




