Grace / Harrington / Fielding | Romana Extra Band 1 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 480 Seiten

Reihe: Romana Extra

Grace / Harrington / Fielding Romana Extra Band 1


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-95446-646-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 480 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-95446-646-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



STÜRMISCHES WIEDERSEHEN AUF DER GRIECHISCHEN INSEL von HARRINGTON, NINA
Auf der griechischen Insel Paxos soll Lexi die Biografie eines Weltstars schreiben. Doch als sie dort ankommt, stockt ihr der Atem: Ihr Auftraggeber ist der Millionär Mark Belmont, dem sie vor fünf Monaten schon einmal begegnete - unter dramatischen Umständen ...
DER TRAUMMANN AUS LONDON von FIELDING, LIZ
Kurz nicht aufgepasst, schon landet Claire mit ihrem Helden aus Mädchentagen im Graben. Damals hatte Hal North keine Augen für sie, jetzt küsst er sie plötzlich. Warum ist er, inzwischen Millionär, zurückgekehrt? Sie findet heraus, dass er einen Plan hat - der ihre Liebe bedroht.
GUTEN MORGEN, PRINZESSIN von GRACE, CAROL
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Carol Grace wurde mit Fernweh im Blut geboren. Sie wuchs in Illinois auf, sehnte sich aber sehr bald danach, die weite Welt zu erkunden. Während des Studiums erfüllte sie sich diesen Traum erstmals mit einem Auslandssemester an der Sorbonne in Paris. Ihren Abschluss machte sie an der Universität von Los Angeles, bevor sie nach San Francisco ging, um beim öffentlichen Fernsehen zu arbeiten, wo sie auch ihren zukünftigen Ehemann kennen lernte. Sie verließ das Fernsehen, um an Bord des Krankenhausschiffes Hope Reisen nach Guinea, Nicaragua und Tunesien zu unternehmen. Dann endlich, nach ihrer Heirat, bereisten sie und ihr Ehemann Algerien und den Iran, um zu arbeiten. Sie liebten die Reize des exotischen Lebens im Ausland, aber kamen letztendlich zurück nach Kalifornien um ihre zwei Kinder in ihrem Haus auf den Berggipfeln mit Aussicht auf den Pazifik groß zu ziehen. Carol sagt heute, dass das Schreiben für sie ein alternativer Weg sei, das Leben aufregend zu gestalten.

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PROLOG

„Hallo, Mum“, sagte Lexi Sloane, als ihre Mutter in das Zimmer der exklusiven Privatklinik in London trat.

„Es tut mir so leid, dass ich mich verspätet habe.“ Mrs Collazo-Sloane küsste ihre Tochter auf die Wange. „Aber der Regisseur hat plötzlich beschlossen, die Ballsaalszene zu proben.“ Sie schüttelte den Kopf und lachte. „Piratenschwerter und Seidenröcke. Wenn die Kostüme das überleben, grenzt es an ein Wunder.“

„Du wirst es schon schaffen, Mum“, erwiderte Lexi zuversichtlich, während sie ihren Pyjama in die Reisetasche packte. „Du bist die beste Kostümbildnerin der Theaterbranche. Keine Angst, die Generalprobe morgen wird super.“

„Alexis Sloane, du bist die schamloseste Schwindlerin, die ich kenne. Trotzdem danke. Doch nun zu wichtigeren Dingen.“ Sie legte ihrer Tochter eine Hand auf die Schulter und blickte ihr in die Augen. „Wie ist es heute Vormittag gelaufen? Und schone mich bitte nicht. Was hat der Spezialist gesagt? Werde ich irgendwann Großmutter?“

Lexi ließ sich seufzend aufs Bett sinken. „Es gibt eine gute und eine weniger gute Nachricht. Offenbar hat sich die Medizin in den letzten achtzehn Jahren weiterentwickelt. Aber mach dir bitte keine falschen Hoffnungen.“ Sie zog ihre Mutter neben sich aufs Bett. „Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass ich Kinder bekommen kann“, fuhr sie fort und schwieg einen Moment, als ihre Mutter tief Luft holte. „Allerdings ist die Behandlung langwierig und aufreibend, und für ein positives Ergebnis gibt es keine Garantie. Dem Spezialisten zufolge besteht sogar ein großes Risiko, dass ich eine Enttäuschung erlebe.“ Lexi rang sich ein Lächeln ab. „Es tut mir leid, Mum. Wie es aussieht, werde ich dir die ersehnten Enkel wahrscheinlich nicht schenken können.“

Mrs Collazo-Sloane nahm ihre Tochter in den Arm. „Mach dir deshalb bloß keine Gedanken. Wir haben ja schon darüber gesprochen. Es gibt viele Kinder, die liebevolle Eltern suchen. Eines Tages wirst du deine eigene Familie haben. Das weiß ich. Okay?“

Lexi nickte. „Aber du hattest so sehr gehofft, dass ich eine bessere Nachricht hätte.“

„Ob ich leibliche Enkel haben werde oder andere ist egal, mein Schatz. Und nach all den Anstrengungen, die wir hinter uns haben, sollten wir uns nachher ein Abendessen in einem tollen Restaurant gönnen. Dein Vater wird darauf bestehen“, fügte sie hinzu. „Anscheinend ist das Fotografieren ein sehr einträglicher Job.“

Lexi schluckte. „Ist er da? Ich habe den ganzen Nachmittag geschlafen und befürchtet, ich könnte ihn verpasst haben.“

Ihre Mutter lächelte sie an. „Ja, er ist da und wartet auf dem Parkplatz.“ Sie umfasste Lexis Hände. „Er hat sich wirklich verändert und möchte die verlorene Zeit wiedergutmachen. Warum wollte er wohl sonst deinen Aufenthalt in dieser noblen Privatklinik bezahlen, als er erfahren hat, dass du dich untersuchen lassen möchtest? Alles wird wieder gut. Wart’s ab.“

Lexis Herz klopfte plötzlich wie verrückt. „Was, wenn er mich nicht erkennt? Ich war schließlich erst zehn, als er mich das letzte Mal gesehen hat. Das ist jetzt achtzehn Jahre her.“

Zärtlich strich Mrs Collazo-Sloane ihrer Tochter über die Wange. „Red keinen Unsinn. Natürlich wird er dich erkennen. Er muss jede Menge Alben mit Fotos haben, die ich ihm im Lauf der Zeit geschickt habe. Und dein Dad hat mir auch schon gesagt, wie stolz er darauf ist, was du in deinem Leben bereits geleistet hast. Beim Essen kannst du ihm ausführlich davon erzählen, was du alles schreibst. Apropos Essen.“ Sie stand auf und ging zum Badezimmer. „Ich muss mich frisch machen. Bin gleich zurück.“

Lexi lächelte und zuckte die Schultern. Als könnte ihre Mutter je anders als bezaubernd aussehen – und sein. Sie hatte sich nie unterkriegen lassen, egal, was das Schicksal ihnen abverlangt hatte. Und ihr einziger Wunsch war eine große Familie, die sie mit Liebe überschütten konnte.

Energisch blinzelte Lexi die aufsteigenden Tränen fort. Es stimmte sie unendlich traurig, dass sie ihre Mum nicht glücklich machen konnte, indem sie ihr viele Enkel schenkte.

Ungeduldig drückte Mark Belmont auf die Knöpfe des Lifts. Er fluchte leise, als sich nichts tat, und ging zum Treppenhaus. Gerade hatte er sich bei der Freundin seiner Mutter herzlich bedankt und sich von ihr verabschiedet.

Sie war nach deren Schlaganfall als Erste bei ihr in der Privatklinik gewesen und hatte seither Stunde um Stunde an ihrem Bett gesessen. Eben hatte er es endlich geschafft, die Frau davon zu überzeugen, nach Hause zu fahren und ein wenig zu schlafen. Auch seinen Vater hatte er überreden können, sich ein wenig hinzulegen. Und in einer halben Stunde würde seine Schwester Cassie zurück sein.

Die Schreckensnachricht aus dem Krankenhaus hatte ihn in Mumbai erreicht. Er war sofort hergeflogen und konnte immer noch nicht fassen, was geschehen war. Seine hübsche, talentierte und selbstsichere Mutter hatte sich ohne Wissen der Familie von einem Schönheitschirurgen in London operieren lassen.

Laut ihrer Freundin, einer Schauspieler-Kollegin, hatte sie halb im Scherz gesagt, sie wolle die Medien nicht darauf aufmerksam machen, dass Crystal Leighton sich den Bauch straffen ließ. Diese Einschätzung war sicher richtig. Die Presseleute gierten danach, irgendwelche schmutzigen Geheimnisse über Marks Mutter aufzudecken.

Mark nahm zwei Stufen auf einmal. Das Gefühl des Versagens drohte ihn zu überwältigen. Das Ganze war einfach unglaublich. Er war über Weihnachten und zum Jahreswechsel bei seinen Eltern gewesen. Seine Mutter hatte insgesamt so positiv gewirkt wie schon lange nicht mehr. Sie kam mit ihrer Autobiografie voran, ihre Wohltätigkeitsarbeit lief erfolgreich und seine Schwester Cassie würde ihr in ein paar Monaten das dritte Enkelkind schenken.

Warum hatte sie keinem in der Familie von der geplanten Schönheitsoperation erzählt? Sie hatte doch in der Vergangenheit nichts von derartigen Eingriffen wissen wollen. Warum also jetzt?

Mark atmete schwer und verlangsamte seinen Schritt. Er wollte das Zimmer seiner Mutter nicht keuchend betreten, selbst wenn sie nach dem Schlaganfall im Koma lag.

Er öffnete die Tür zum Treppenhaus. Zumindest hatte sich seine Mutter für eine Klinik entschieden, die dafür bekannt war, ihre Patienten bestens vor neugierigen Leuten zu schützen. Hier hatten Paparazzi keine Chance. Die Außenwelt würde nichts über den Zustand seiner Mutter erfahren. Auch würde nirgendwo ein Foto erscheinen, das zeigte, wie sie am Tropf hing.

Lexi packte noch ihre Reisetasche, als eine junge Schwester den Kopf zur Tür hereinsteckte. „Sie haben noch mehr Besuch, Miss Sloane“, sagte sie lächelnd. „Ihr Vater und Ihr Cousin sind gerade gekommen, um Sie abzuholen. Sie werden gleich hier sein.“

„Danke.“

Warum wollte ihr Vater sie nach all den Jahren sehen? Geistesabwesend verstaute Lexi die letzten Sachen in der Tasche und zog den Reißverschluss zu. Als sie ihr Gepäck schließlich nahe der Tür abstellte, stutzte sie plötzlich. Hatte die Krankenschwester nicht etwas von einem Cousin gesagt? Seit wann hatte sie einen Cousin? War das möglicherweise die nächste Überraschung, die ihr Vater für sie bereithielt? Sie hatte ihrer Mutter versprochen, ihm eine Chance zu geben. Genau das würde sie tun. Egal, wie weh es tat.

Lexi trat hinaus auf den Flur, um ihren Vater zu begrüßen. Sie hatte ihn als Kind so sehr geliebt. Doch dann hatte er ihre Mum und sie verlassen, als sie ihn am meisten brauchten. Wenn er glaubte, sie würde sich in seine Arme werfen, irrte er sich gewaltig. Aber sie konnte höflich sein und sich um ihrer Mutter willen bei ihm bedanken. Wenn nur ihr Herz nicht so heftig klopfen würde.

Sie blickte sich um, doch im Empfangsbereich stand nur ein jüngerer Mann, der zwei Schwestern irgendwelche Papiere zeigte. Von ihrem Vater war weit und breit nichts zu sehen. Natürlich würde es ein wenig dauern, durch den Sicherheitscheck im Erdgeschoss zu kommen und mit dem Lift in den ersten Stock zu fahren.

Lexi wollte schon umkehren, als sie aus den Augenwinkeln eine Bewegung in einem der anderen Zimmer wahrnahm, dessen Tür halb geöffnet war. Sie schaute genauer hin und glaubte, ihren Vater zu erkennen.

Ja, er war es. Mario Collazo war noch immer schlank und attraktiv, und die grauen Schläfen ließen ihn interessant wirken. Er hockte in der Nähe des Fensters und hielt eine kleine Digitalkamera in der Hand.

Irgendetwas stimmte da ganz und gar nicht. Lexi näherte sich leise der Tür, um herauszufinden, was hier vor sich ging. Im Bett lag eine Frau mit langen dunklen Haaren und einem blassen Gesicht. Allem Anschein nach schlief sie tief und fest. Sie hing an einem Tropf und war an Monitore angeschlossen.

Lexi war entsetzt. „Oh, nein. Dad, bitte nicht“, stieß sie kaum hörbar hervor.

Aber ihr Vater hatte sie trotzdem gehört. Er drehte den Kopf und sah sie erstaunt an. Einen Moment lang spiegelten sich Erschrecken, Bedauern und Zerknirschung in seinem Gesicht, doch dann lächelte er.

Lexi konnte es nicht glauben. Mario Collazo hatte sich als Promi-Fotograf einen Namen gemacht. Sie ahnte sofort, was er mit einer Kamera in diesem Zimmer tat. Wahrscheinlich hatte er eine berühmte Persönlichkeit hierher verfolgt.

Wenn sie richtig lag, war er nicht ihretwegen hergekommen. Dann hatte er ihre warmherzige Mutter angelogen und sich trickreich Zutritt zu dieser exklusiven Klinik verschafft. Schließlich würde keiner der...



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