Graf | Den Flug des Denkers hemme ferner keine Schranke | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band Band 339, 654 Seiten

Reihe: Palaestra

Graf Den Flug des Denkers hemme ferner keine Schranke

Schiller in Schweden zwischen Aufklärung und Romantik 1790–1809
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8470-0223-9
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Schiller in Schweden zwischen Aufklärung und Romantik 1790–1809

E-Book, Deutsch, Band Band 339, 654 Seiten

Reihe: Palaestra

ISBN: 978-3-8470-0223-9
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
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Harald Graf submits in his wide-ranging thesis the first thorough analysis of the Schiller-reception in Sweden from its beginnings around 1790 till the Romantic and provides concurrently a multifarious panorama of the literary life in the late Enlightenment and the early Romantic in Sweden. The reappraisal of the Schiller-reception in Sweden - in the first place he was not received from the Romantic but from the Enlightenment philosophers and writers - is not only pertaining to the historic Schiller perception but also to the contours of the Swedish Enlightenment in general. Breaking up the underestimation of the Enlightenment in the Swedish literary studies, the years between 1790 and 1809 are construed as late Enlightenment, and this Enlightenment is not following the French model, as it often was claimed, but the German paradigm. According to the methodical direction in the intersection of the history of reception, literary sociology, conceptual history und New Historicism not only high literature is taking into account but also Schiller's broad impact on the literary public in Sweden: Schiller was straight man of a generation, which liked to prevail against the dominant Zeitgeist.

Dr. Harald Graf studierte in Freiburg, Berlin und Örebro/Schweden Germanistik, Philosophie und Schwedisch und arbeitete als Gymnasial- und Hochschullehrer in Schweden und Deutschland.
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1;Title Page;3
2;Copyright;4
3;Table of Contents;5
4;Body;11
5;Danksagung;13
6;Zu den Übersetzungen;15
7;Zur Schreibweise;17
8;Siglen;19
9;Kapitel I: Einleitung;21
9.1;1. Thematische Hinführung;21
9.2;2. Schiller in der schwedischen Literaturwissenschaft;24
9.2.1;1. Schiller in der liberalen Literaturwissenschaft;25
9.2.2;2. Schiller in der „triumphalen” Literaturwissenschaft;27
9.2.3;3. Schiller in der Literaturwissenschaft der Nachkriegszeit;29
9.3;3. Raum, Zeit und Material der Untersuchung;31
9.4;4. Methodische Prämissen;34
9.4.1;1. Rezeptionsästhetik;35
9.4.2;2. Paratexte;39
9.4.3;3. Begriffsgeschichte und Diskursanalyse;43
9.4.4;4. New Historicism;46
9.4.5;5. Probleme der literaturgeschichtlichen Darstellung;49
9.5;5. Zum Begriff der Aufklärung;52
9.6;6. Zum Begriff der Romantik;57
9.7;7. Schiller-Deutungen und Schiller-Literatur;62
9.8;8. Referenzpunkte, Literatur, Quellen;65
9.9;9. Vorgehensweise, Disposition, Thesen;69
10;Kapitel II: Absolutismus, Aufklärung und Bürgertum in Schweden;73
10.1;1. Gustav III. und der Absolutismus (1772–1792);78
10.2;2. G. A. Reuterholm und die Revolution (1792–1796);85
10.3;3. Gustav IV. Adolf und die Reaktion (1796–1809);88
10.4;4. Die repräsentative Öffentlichkeit in Schweden;91
10.5;5. Bürgerliche Öffentlichkeit und literarisches Leben;95
10.6;6. Die Aufklärung in Schweden;100
10.7;7. Religion und Säkularisierung;106
10.8;8. Zusammenfassung;109
11;Kapitel III: Deutsche Sprache und Kultur in Schweden;113
11.1;1. Die Frage nach der deutschen Literatur in der schwedischen Literaturgeschichte;114
11.2;2. Lektüregewohnheiten in Schweden im ausgehenden 18. Jahrhundert;119
11.2.1;1. Nachlassuntersuchungen;119
11.2.2;2. Buchauktionskataloge;120
11.2.3;3. Leihbibliotheken;122
11.3;3. Die Literaturkritik im Übergang von der Freiheitszeit zur gustavianischen Zeit (1755–1780);124
11.4;4. Die deutsche Literatur im Spiegel zweier Artikel 1764 und 1774;128
11.4.1;1. Anmerkungen über die deutschsprachige Literatur (1764);129
11.4.2;2. Brief, eine kurze Geschichte der deutschen Literatur enthaltend (1774);131
11.5;5. Populäre Autoren um 1790;133
11.6;6. Regionale Unterschiede und dänischer Kanal;136
11.7;7. Deutsche Literatur und erste Schiller-Rezeption in den Leihbibliotheken;140
11.8;8. Zusammenfassung;144
12;Kapitel IV: Die Schiller-Rezeption der „Rabulisten”;149
12.1;1. Neue Zeitschriften und jakobinischer Geist;151
12.2;2. Pehr af Lunds Välsignade Tryckfriheten;157
12.3;3. Johan Samuel Ekmanson (1760–?);162
12.4;4. Der Werlds-borgaren;165
12.5;5. „Den Flug des Denkers hemme ferner keine Schranke”;169
12.6;6. Der Nutzen der Geschichte und große Männer;175
12.7;7. Die „halbe” und die „ganze” Aufklärung;182
12.8;8. Zusammenfassung;188
13;Kapitel V: Leopolds Schiller-Übersetzung in Extra-Posten;191
13.1;1. Leopold und Deutschland;194
13.2;2. Leopold als freier Schriftsteller;198
13.3;3. Die Übersetzung von An die Freude (10.05.1793);200
13.4;4. „Allen Sündern soll vergeben, und die Hölle nicht mehr sein”;206
13.5;5. „Bettler werden Fürstenbrüder”;209
13.6;6. Die Übersetzung von Resignation (21.1.1794);214
13.7;7. „Die Weltgeschichte ist das Weltgericht”;220
13.8;8. Zusammenfassung;226
14;Kapitel VI: Die Junta und die „Bildung der Öffentlichkeit”;229
14.1;1. Die sogenannte Junta;231
14.2;2. „Witterhets Samfundet” und die deutsche Literatur;235
14.3;3. Schiller in der Litteratur-tidning (1795–1797);241
14.4;4. Die erste Schiller-Charakterisierung (1795);246
14.5;5. Schiller in Journal för svensk litteratur (1797–1801);250
14.6;6. Der Begriff „Bildung” in den Zeitschriften der Junta;256
14.7;7. Die Schiller-Rezeption in anderen Zeitschriften;261
14.8;8. Zusammenfassung;266
15;Kapitel VII: Schillers historische Schriften;269
15.1;1. Die Aufklärungs-Historiographie in Schweden;272
15.2;2. Höijer über den Abfall der Niederlande (Litteratur-tidning 1795);276
15.3;3. Höijer über die „pragmatische Geschichtsschreibung” (1797);281
15.4;4. Schillers Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs;285
15.5;5. Geijers Preisschrift über Sten Sture (1803);293
15.6;6. Stil, Objektivität und Autonomie in Geijers De stilo apud romanos (1808);301
15.7;7. Zusammenfassung;305
16;Kapitel VIII: Räuber, Schwärmer, Geisterseher;307
16.1;1. Der Durchbruch der Romanliteratur in Schweden;309
16.2;2. Philosophierende Wanderer und einsame Herzen (1793–1800);313
16.3;3. Der Geisterseher (1798);318
16.4;4. Rinaldini und Konsorten (1801–1809);325
16.5;5. A. J. Spaldencreutz und seine Schwärmerinnen (1800–1808);330
16.6;6. Linköpingsbladet und Das Spiel des Schicksals (1805);335
16.7;7. Zusammenfassung;339
17;Kapitel IX: Schillers dramatische Dichtung;343
17.1;1. Das schwedische Theater unter Gustav III.;344
17.2;2. Der Einzug des deutschen Theaters in Schweden;347
17.3;3. Erste Übersetzung und Aufführungen von Schiller-Dramen;351
17.3.1;1. Die Räuber (1799);352
17.3.2;2. Kabale und Liebe (1800);354
17.4;4. Franzén über das „bürgerliche Trauerspiel” (15.11.1800);356
17.5;5. Franzéns Kritik der Kabale und Liebe (20.12.1800);359
17.6;6. Journal för svensk litteratur: Die Tragödie als Kunstwerk;364
17.7;7. Leopold und die Schwedische Akademie;370
17.8;8. Die „Gerichtsbarkeit der Bühne” und der Niedergang des Theaters nach 1800;374
17.9;9. Zusammenfassung;379
18;Kapitel X: Der Spätaufklärer Arved Bethén;383
18.1;1. Arved Bethén (1756–1826);385
18.2;2. Konturen einer mentalen Physiognomie;388
18.3;3. Bethén und die Popularphilosophie;393
18.4;4. Die „betrügerische” und die „bessere” Aufklärung;396
18.5;5. Schiller als Weltweiser und Mensch;403
18.6;6. Die Bestimmung des Menschen;406
18.7;7. Bildung und Lebens-Art;409
18.8;8. Misanthropie und Versöhnung;413
18.9;9. Zusammenfassung;417
19;Kapitel XI: Schiller im ästhetischen Diskurs;421
19.1;1. Die Autonomie der Kunst (1797);424
19.2;2. Vom Geschmack zur Bildung (1800–1805);429
19.3;3. Höijer über die Vorzüge der „neuen” Literatur (1796);436
19.4;4. Lidbeck und die Ästhetik in Lund (1805–1812);442
19.4.1;1. Lidbeck über Mitleid;443
19.4.2;2. Tegnérs Ästhetik-Vorlesung;445
19.5;5. Anmut und Würde;448
19.6;6. Geijer über Einbildungskraft (1810);453
19.7;7. Schillers philosophischer Stil;459
19.8;8. Zusammenfassung;464
20;Kapitel XII: Schiller und die schwedische Lyrik der Eisenjahre;469
20.1;1. „Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod” (1804);471
20.2;2. Esaias Tegnérs Lehrgedicht Kulturen (1805);478
20.3;3. „Würde der Frauen”;484
20.4;4. „Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern” (Vers 1447);489
20.5;5. „Drei Worte nenn ich euch”;495
20.6;6. Die „Welt des Gedichts”;501
20.7;7. Zusammenfassung;507
21;Kapitel XIII: Schiller im Kontext der entstehenden Romantik;511
21.1;1. Die Dichtervereinigung „Vitterhetens Vänner” (1803–1805);514
21.2;2. Hammarskölds und Livijns Briefwechsel (1803–1804);519
21.3;3. Die Dichtervereinigung „Aurora” (1807–1810);523
21.4;4. Frühe romantische „Programmerklärungen” (1806/1808);528
21.4.1;1. Kurzer Bericht über die vornehmsten deutschen Poeten (1806);529
21.4.2;2. An Sofie (Till Sofi, 1808);531
21.5;5. Die Querelle der Alten und der Neuen (1809–1820);533
21.6;6. Schiller in den romantischen Zeitschriften und Kalendern;539
21.7;7. Zusammenfassung;543
22;Kapitel XIV: Schiller in der romantischen Kritik;547
22.1;1. Hammarskölds Kritik über Schiller (1808);549
22.1.1;1. Einleitung und kritisch-ästhetische Positionierung;549
22.1.2;2. Schiller als Dramatiker;553
22.1.3;3. Schiller als Lyriker;557
22.1.4;4. Schiller als Prosaschriftsteller;559
22.1.5;5. Abschließendes Urteil;561
22.2;2. Reaktionen, Repliken und Antikritiken;563
22.3;3. Schiller in der Kritik der Swensk literatur-tidning;568
22.4;4. Schiller oder Schelling?;574
22.5;5. Zusammenfassung;579
23;Kapitel XV: Schlussbetrachtung;583
24;XVI: Literaturverzeichnis;597
25;XVII: Summary;619
26;XVIII: Personenregister;649


Lamping, Dieter
Dr. phil. Dieter Lamping ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Er war u.a. Vorsitzender des Interdisziplinären Arbeitskreises Jüdische Studien und Sprecher des Zentrums für Interkulturelle Studien der Universität Mainz und ist von 2008-2009 Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies. Er hat zahlreiche Bücher zur Literatur der Moderne und zur Theorie und Geschichte der Lyrik veröffentlicht.

Graf, Harald
Dr. Harald Graf studierte in Freiburg, Berlin und Örebro/Schweden Germanistik, Philosophie und Schwedisch und arbeitete als Gymnasial- und Hochschullehrer in Schweden und Deutschland.

Detering, Heinrich
Dr. Heinrich Detering ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen.



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