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E-Book, Deutsch, 354 Seiten

Grafl Terroristas, Pistoleros, Atracadores

Akteure, Praktiken und Topographien kollektiver Gewalt in Barcelona während der Zwischenkriegszeit 1918–1936
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-8470-0770-8
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Akteure, Praktiken und Topographien kollektiver Gewalt in Barcelona während der Zwischenkriegszeit 1918–1936

E-Book, Deutsch, 354 Seiten

ISBN: 978-3-8470-0770-8
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
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Warum durchlebte Barcelona zwischen 1918 und 1936 eine derart gewaltsame Epoche? Dieser Band untersucht die kollektive Gewalt in der katalanischen Metropole jener Zeit. Der Autor analysiert die Gewalt der Stadt in mehreren Schritten: Zunächst zeigt er, wie die Topographie Barcelonas die kollektiven Gewaltakte prägte. Anschließend arbeitet er die häufigsten Gewaltpraktiken heraus. Dabei konzentriert er sich auf deren Entwicklung und erläutert sowohl die politischen als auch die sozialen und technischen Faktoren, die sie begünstigten. Abschließend analysiert er Gewalttäter im Hinblick auf ihre Verbindung mit der städtischen Gesellschaft, wobei unter anderem die Frage im Vordergrund steht, welche sozialen Gruppen durch besondere Gewaltaffinität auffielen.   Why did Barcelona experience such a violent period between 1918 and 1936? This volume examines collective violence in the Catalan metropolis of that time. The author breaks down his analysis of the city's violence into several steps: firstly, he sheds light upon the way in which the topography of Barcelona shaped collective acts of violence. He then elaborates on the most common practices of violence. In doing so, he focuses on the development of said practices, elucidating both the political, social and technical facilitating factors. Finally, he analyses perpetrators of violence with regard to their connection with urban society, focusing, among other things, on the question as to which social groups demonstrate the most affinity to violence.

Dr. Florian Grafl ist Historiker und war wissenschaftlicher Mitarbeiter der DFG-Forschergruppe »Gewaltgemeinschaften« an der Universität Gießen.
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1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Body;8
5;Danksagung;8
6;Kurzfassung;10
7;1 Einleitung;12
8;2 Gewalttopographien Barcelonas im Kontext spezifisch urbaner Gewaltorte;36
8.1;2.1 Einfluss der geographischen Lage auf die Gewaltsamkeit in der Stadt;38
8.2;2.2 Wechselwirkungen zwischen Barcelona und seiner unmittelbaren Peripherie hinsichtlich der Gewaltakteure und -praktiken;47
8.3;2.3 Gewaltspezifische Besonderheiten charakteristischer Stadtgebiete Barcelonas;61
8.4;2.4 Typische urbane Gewaltorte und deren Funktion im Hinblick auf die Realisation kollektiver Gewaltakte;84
9;3 Ursprung, Entwicklung und Dynamik spezifischer Gewaltpraktiken in Barcelona;94
9.1;3.1 Kampf um den urbanen Raum;97
9.1.1;3.1.1 Typische Kampfszenarien bei der Besetzung der Ramblas und anderer Orte städtischer Öffentlichkeit;98
9.1.2;3.1.2 Gewalträume während der (General-)Streiks und ihre Bedeutung für die Entwicklung der spezifischen Gewaltpraktiken;110
9.2;3.2 Dimensionen der Zerstörung – Gewalt gegen Sachen und ihre kontextspezifische Realisierung;122
9.2.1;3.2.1 Der gewaltspezifische Wandel einer Waffe am Beispiel von Sprengsätzen in der „Stadt der Bomben”;124
9.2.2;3.2.2 Symbolik der Gewalt und ihrer Zielobjekte – Brandanschläge in der Zweiten Republik;132
9.3;3.3 Einfluss von Schusswaffen auf die Gewaltspezifik der Stadt – die Zeit der „Pistoleros”;139
9.3.1;3.3.1 Der Pistolerismo als das typische Gewaltphänomen in der Endphase der Restaurationsmonarchie;144
9.3.2;3.3.2 Der Wandel vom „Pistolero” zum „Atracador” – bewaffnete Raubüberfälle als dominante Gewaltpraktik im „Chicago Europas”;165
9.4;3.4 Reaktionen des spanischen Zentralstaates auf die Herausforderung seines Gewaltmonopols in Barcelona;180
10;4 Wirken und Wahrnehmung typischer Gewaltakteure Barcelonas und deren Vergemeinschaftung;206
10.1;4.1 Gewalt als gemeinschaftsstiftendes Element;208
10.1.1;4.1.1 Kooperationen und Konflikte staatlicher und staatsnaher Gewaltgemeinschaften;211
10.1.2;4.1.2 Strukturen und Funktionsweisen beispielhafter staatsferner Gewaltgemeinschaften;232
10.2;4.2 Gewaltaffinität der für die Gewaltsamkeit Barcelonas bedeutendsten sozialen Gruppen;256
10.2.1;4.2.1 Jugendliche Gewaltakteure und ihr Beitrag zur hohen Gewaltsamkeit während der Zwischenkriegszeit;257
10.2.2;4.2.2 Die Rolle der Frauen und die Bedeutung von Männlichkeitsritualen bei kollektiven Gewaltpraktiken;266
10.2.3;4.2.3 Fremde Gewaltakteure und ihr Anteil an der Gewaltsamkeit in Barcelona;278
10.3;4.3 Wahrnehmung der Gewaltgemeinschaften durch die Bevölkerung Barcelonas und ihre Reaktion auf die kollektiven Gewaltakte;292
10.3.1;4.3.1 Darstellung von Gewaltpraktiken und Gewaltgemeinschaften in der Lokalpresse und ihre Funktion als Gewaltkatalysator;293
10.3.2;4.3.2 Typische Verhaltensweisen der Bürger Barcelonas in spezifischen Gewaltsituationen;310
11;5 Fazit;316
12;6 Anhang;330
12.1;6.1 Abkürzungsverzeichnis;330
12.2;6.2 Bildnachweise;330
12.3;6.3 Quellenverzeichnis;333
12.4;6.4 Literaturverzeichnis;336


Grafl, Florian
Dr. Florian Grafl ist Historiker und war wissenschaftlicher Mitarbeiter der DFG-Forschergruppe 'Gewaltgemeinschaften' an der Universität Gießen.



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