Buch, Deutsch, Band 22, 264 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 151 mm x 224 mm, Gewicht: 414 g
Reihe: Gegenwartsliteratur
Soziofiktionen des Neoliberalismus in Film und Literatur
Buch, Deutsch, Band 22, 264 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 151 mm x 224 mm, Gewicht: 414 g
Reihe: Gegenwartsliteratur
ISBN: 978-3-8376-7096-7
Verlag: Transcript Verlag
Die Gesellschaftsdiagnosen zeitgenössischer Autor*innen erscheinen eigenartig ausweglos. Dies zeugt weder von Indifferenz, noch von Sehnsucht nach einer besseren Vergangenheit. Die Rat- und Orientierungslosigkeit, so die These, steht im Zusammenhang mit der Langlebigkeit der neoliberalen Ordnungen, die nach dem Mauerfall – dem 'Ende der Geschichte' – als alternativlos empfunden werden. Die Annahme, dass es nichts Neues mehr gäbe, führt zu einer Aushöhlung der 'gesellschaftlichen Vorstellungskraft' und schließlich zu einem Gefühl der 'reflexiven Ohnmacht'. Die Beiträger*innen aus unterschiedlichen Philologien zeigen, wie sich dieses zur rasenden Ohnmacht potenzierte Phänomen formal und inhaltlich in Literatur und Film manifestiert.




