Greene / Broadrick / Major | Baccara Exklusiv Band 140 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0140, 384 Seiten

Reihe: Baccara Exklusiv

Greene / Broadrick / Major Baccara Exklusiv Band 140


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-2339-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0140, 384 Seiten

Reihe: Baccara Exklusiv

ISBN: 978-3-7337-2339-2
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



EINE NACHT IN SAMT UND SEIDE von MAJOR, ANN
Eine erotische Nacht in Samt und Seide in der Hochzeitssuite eines Hotels in Las Vegas - niemand kann Heathers Leidenschaft so wecken wie Joey. Der Mann, den sie seit ihrer Kindheit liebt - und der von ihrem despotischen Vater vertrieben wurde. Wird ihr Glück dieses Mal halten?
IM RAUSCH DIESER NACHT von BROADRICK, ANNETTE
Greg kann nicht anders. Sanft zieht er Sherri, seine Exfrau, an sich und verführt sie zärtlich. Es tut so gut, sie wieder zu umarmen, zu küssen und mit ihr den Rausch dieser Nacht zu erleben. Wenn er ihr doch nur den Glauben an eine gemeinsame Zukunft wiedergeben könnte ...
LIEB MICH HIER UND JETZT von GREENE, JENNIFER
Da steht sie vor der Tür seines Leuchtturms, die impulsive und bildschöne Samantha - und ahnt gar nicht, welches Feuer sie in Seth Connor entfacht. Von Liebe will er nichts mehr wissen, aber die aufregende Sinnlichkeit dieser Frau verspricht Tage voll verzehrender Lust ...



Seit 1980 hat die US-amerikanische Schriftstellerin Jennifer Greene über 85 Liebesromane veröffentlicht, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden. Unter dem Pseudonym Jennifer Greene schreibt die Autorin Jill Alison Hart seit 1986 ihre Romane. Ihre ersten Romane wurden 1980 unter dem Namen Jessica Massey herausgegeben, das Pseudonym Jeanne Grant benutzte sie zwischen 1983 bis 1987. Ebenfalls veröffentlicht sie Bücher unter ihrem richtigen Namen Alison Hart. Ausgezeichnet wurde die Autorin mit zahlreichen Preisen, bereits 1984 erhielt sie von der RWA das 'Silver Medaillon'. Im Jahr 1998 wurde sie in der 'Romance Writers of America's Hall of Fame' aufgenommen, außerdem erhielt sie im Jahr 2009 den 'Nora Roberts Lifetime Achievement Award'. Jennifer Greene absolvierte an der Michigan State University ein Studium in Englisch und Psychologie. Dort wurde sie mit dem 'Lantern Night Award' ausgezeichnet, der traditionell von der MSU an die 50 besten Frauen des Abschlussjahrgangs übergeben wird. Gearbeitet hat sie als Lehrerin, Managerin und Beraterin, bevor sie mit dem Schreiben begann. Bereits in der siebten Klasse entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben und 1980 machte sie ihr Hobby zum Beruf. Für die Autorin ist das Lesen allerdings kein Hobby, sondern es ist eine Frage des Lebensstils.

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PROLOG

Vielleicht hatten sie ja doch alle recht gehabt. Vielleicht war er, Joey Fabiano, wirklich wilder und leidenschaftlicher, als für ihn gut war. Vielleicht war er auch tatsächlich nur ein Taugenichts.

Egal. Joey biss die Zähne zusammen.

Er hatte Angst um Heather, alles andere war gleichgültig.

Das Wetter war stürmisch und unbeständig, und passte genau zu seiner Stimmung. Es regnete mit wenigen Unterbrechungen, und nur hin und wieder ließ sich der Mond flüchtig durch die Wolkenfetzen sehen.

Joey fuhr, als wäre der Teufel hinter ihm her. Er hielt das Lenkrad fest umklammert, sodass die Handknöchel weiß hervortraten, und brachte den alten Chevy seines Vaters schließlich mit kreischenden Bremsen auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus zum Stehen.

Das massige rechteckige Gebäude wirkte dunkel und abweisend wie ein Gefängnis und wurde nur selten vom kalkweißen Mondlicht beleuchtet. Der Himmel über Texas war schwarz und bedrohlich.

Irgendwo da drinnen war Heather, und vielleicht lag sie gerade im Sterben.

In seinem Inneren krampfte sich alles zusammen, als ihn wieder eine entsetzliche Angst überfiel. Aber er packte das Steuerrad fester und setzte sich gerade hin. Er musste seine ganze Kraft zusammennehmen. Ihre einflussreiche Familie würde alles dransetzen, damit er Heather nicht wiedersah.

Sollten sie es doch versuchen.

Er stieß die Wagentür auf und stieg aus. Immer noch regnete es, aber er schien es nicht zu bemerken, auch nicht, dass er die Scheinwerfer noch nicht ausgeschaltet hatte und die Fahrertür offen ließ. Er stürzte auf den Eingang zu und versuchte, die Panik zu unterdrücken, die die schrillen Sirenen der Krankenwagen in ihm auslösten.

Das konnte doch nicht wahr sein! Ausgerechnet der Polizeibeamte, der ihn vor einer Woche beschuldigt hatte, Ben getötet zu haben, stand neben dem Eingang und sah Joey finster an. Ben, seinen besten Freund und Heathers Bruder. Ben, dessen Grab er gerade vor einer Stunde aufgesucht hatte, um ihn um Verzeihung zu bitten.

Lächeln, immer freundlich sein, cool bleiben, befahl Joey sich und ging an dem Beamten vorbei. Die Glastüren öffneten sich lautlos und schlossen sich wieder hinter ihm. Sein schwarzes Haar war nass vom Regen, und er strich es ungeduldig aus der Stirn. Ein hübsches junges Mädchen starrte ihn mit offenem Mund an und lächelte ihm dann zu, so wie alle jungen Mädchen ihn immer anlächelten. Er sah, wie ihr Vater ihn misstrauisch musterte, sie fester bei den Schultern packte und zur Seite schob.

Halb Junge und halb Mann, schien Joey sich immer noch nicht an seine Größe und seinen muskulösen Körper gewöhnt zu haben. Seine Bewegungen waren ein wenig ungelenk und zu schnell, als könne er seine Kräfte nicht recht einschätzen, dennoch war er ungeheuer attraktiv. Er wirkte aufreizend sexy, was alle Eltern und Lehrer verunsicherte und misstrauisch machte. Und alle jungen Männer in seinem Alter, die schon eine Freundin hatten, hielten sie möglichst von ihm fern.

„Du bist der Traum jedes Mädchens und der Albtraum eines jeden Vaters“, hatte sein Trainer grinsend zu ihm gesagt, als Joey in der High School zum Schüler des Jahres gewählt worden war. „Als ich so alt war wie du, hatte ich Pickel und fettiges Haar. Man kann dich nur beneiden, mein Junge. Dein Aussehen wird dir noch manche Tür öffnen.“

An der Rezeption saß eine Krankenschwester und aß seelenruhig ihre Pizza zu Ende, ohne sich von dem Blinken des Telefons stören zu lassen.

Aber ihn würde sie nicht übersehen können, vor allen Dingen nicht, wenn er lächelte. Dann konnte ihm keine Frau widerstehen.

Joey setzte sein strahlendstes Lächeln auf.

„Spar dir deinen Charme, Sonnyboy. Die Besuchszeiten sind vorbei.“

Offensichtlich hatte sie eine Tochter in seinem Alter.

Sofort wurde er ernst. „Bitte, Ma’am … ich muss unbedingt jemanden hier finden … Sie ist sehr krank.“

Die Schwester schüttelte nur den Kopf, steckte sich das letzte Stück Pizza in den Mund und wandte sich dem Telefon zu.

Joey nahm ihr den Hörer aus der Hand. „Es handelt sich um Heather Wade“, sagte er mit dunkler, rauer Stimme. Plötzlich schien er sehr viel älter als zwanzig zu sein. „Die Tochter von Senator Wade. In welchem Zimmer liegt sie?“

„Dein hübsches Gesicht macht dich wohl größenwahnsinnig.“ Die Schwester blieb ungerührt. „Vielleicht hast du bei kleinen Mädchen gute Chancen, die für dunkle, große Männer schwärmen, aber eine Wade würde dich nicht einmal als Fußabtreter benutzen … selbst wenn du sie geschwängert haben solltest.“

Joey ließ den Kopf sinken. Er war kurz davor, die Fassung zu verlieren. „Bitte, wo …“ Seine Stimme klang verzweifelt und atemlos wie die eines Kindes.

Mit einer schnellen Bewegung nahm die Schwester ihm den Telefonhörer aus der Hand. Ihr Blick war abweisend. „Hau ab, Sonny, bevor du Schwierigkeiten bekommst. Der Senator war hier und hat mir alles erzählt. Auf dich sollte ich besonders genau achtgeben, meinte er.“

Als Joey sich nicht vom Fleck rührte, machte sie dem Polizeibeamten ein Zeichen, der die Szene beobachtet hatte. „Officer, das ist er! Das ist dieser Joey Fabiano!“

Joey drehte sich um und rannte los. Er sprintete durch die weißen Korridore, die Treppe hinauf, und er hörte, dass der Polizist Schwierigkeiten hatte, ihm zu folgen. Dafür würden sie ihn einbuchten, aber das war ihm egal. Er musste Heather finden, bevor es zu spät war.

Schließlich stieß er eine gepolsterte Doppeltür auf und stürzte in einen großen Raum. Pech gehabt, er war in einem Vorraum im obersten Stockwerk, und es gab keinen zweiten Ausgang. Er wandte sich verzweifelt um, das Herz hämmerte ihm in der Brust. Grinsend schob der Polizist die Tür auf und trat in den Raum.

Plötzlich hörte Joey hinter sich die Stimme von Senator Wade. „Was willst du denn hier, Fabiano?“

„Ich muss Heather sehen.“

„Nur über meine Leiche.“

Vor der Tür zu Heathers Zimmer stand eine Gruppe elegant gekleideter Menschen, die sich empört umwandten.

„Sie können mich nicht aufhalten. Heather!“ Joey schrie wie ein Wahnsinniger. „Heather!“

Heathers Mutter kam aus dem Krankenzimmer. „Sie will Sie nicht sehen.“

„Sie lügen.“ Joey stürzte an ihr vorbei und meinte, so etwas wie Mitleid in ihren Augen erkennen zu können. „Lassen Sie mich vorbei.“

Die Jalousien waren herabgelassen, der Raum war nur schwach erleuchtet und lag in einem milchigen grauen Licht. War diese zerbrechliche Gestalt da hinten wirklich seine vor Leben sprühende Heather?

„Baby, was haben sie mit dir gemacht …?“ Er schluckte. „Oh, Gott, was habe ich getan?“

Ihre dunkelblauen Augen, die normalerweise aufleuchteten, wenn sie ihn sah, wirkten stumpf und schmerzerfüllt. Sie hatte dunkle Ringe unter den Augen, ein Zeichen von Erschöpfung und quälendem Kummer. Sie starrte ihn an, als sei er ein Gespenst. Dann drehte sie den Kopf zur Seite und blieb bewegungslos liegen.

Selbst in diesem Zustand war sie das schönste Mädchen der Welt für Joey. Schnell setzte er sich neben sie und nahm ihre schmale Hand in seine. Er blickte Heather erschreckt an. Ihre Finger waren kalt und steif und leblos, so wie sie bei Ben gewesen waren.

„Wie geht es dir?“

„Danke, gut“, flüsterte sie.

Ihr Puls war kaum zu fühlen, und ihr blasses Gesicht wirkte beinahe durchsichtig. Sie sah so verändert aus, dass es ihm die Kehle zuschnürte.

„Bitte, geh jetzt“, flüsterte sie mit einer dünnen, ihm fremden Stimme.

Er umschloss ihre zarten Finger mit seinen kräftigen, warmen Händen. „Was ist mit unserem Baby?“

Sie schluchzte kurz auf. „Es gibt kein Baby.“

Seine Augen brannten. Er versuchte verzweifelt, die Tränen zurückzudrängen, und holte tief Luft. Wie ein Ertrinkender fühlte er sich, der sich an nichts festhalten konnte. „Aber …“

„Du musst aus meinem Leben verschwinden, Joey.“

„Heather.“ Ihm war elend, und er konnte in diesem Raum kaum atmen. „Hör mir zu. Wir werden trotzdem heiraten …“

„Nein, das geht nicht“, sagte sie, und ihre Stimme klang wie die eines Roboters, „ich möchte … ganz neu anfangen.“

„Wohl mit irgendeinem reichen Mann wie Roth, sodass dein Vater …“ Joey brach hilflos ab.

„Daddy sagt, wenn herauskommt, dass ich schwanger war, wird er dafür büßen müssen. Er meint sowieso, dass ich ihm immer nur Schwierigkeiten gemacht habe.“

Joey schüttelte den Kopf und sah Heather beschwörend an. „Nein, er macht Schwierigkeiten, nicht du. Er will immer alles bestimmen, auch über dein Leben. Du kannst doch aber nicht dauernd die folgsame Tochter spielen, die nur das tut, was er sagt. Du würdest zugrunde gehen.“

„Er meint, dass ich nur dieses eine Mal an ihn denken und mich ihm zuliebe wie eine normale Tochter verhalten soll. Ich soll die Schule beenden und dich vergessen.“

„Soso. Dann musst du ihm eben sagen, dass das nicht so einfach ist, wie er es sich vorstellt. Denn ich werde dich nie vergessen, und ich werde dafür sorgen, dass auch du mich nicht vergisst.“

„Mach es mir doch nicht so schwer, Joey. Wenn wir zwei uns nicht angefreundet hätten, wäre Ben noch am Leben.“

„Behaupten deine Eltern das?“

„Ich darf ihnen gerade jetzt nicht noch mehr Kummer machen, besonders Daddy nicht und nicht in dieser Situation.“

„Aber ich...



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