Gregg | Für Gott und den Profit | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 264 Seiten

Gregg Für Gott und den Profit

Eine Ethik des Finanzwesens
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-451-81970-4
Verlag: Verlag Herder GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

Eine Ethik des Finanzwesens

E-Book, Deutsch, 264 Seiten

ISBN: 978-3-451-81970-4
Verlag: Verlag Herder GmbH
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Samuel Gregg erzählt die faszinierende Geschichte eines allmählich sich entwickelnden Verständnisses der produktiven und wohlstandschaffenden Funktion des Geldes - der Einsicht also, wie Geld zu Kapital wird. Sie ist auch die Geschichte der allmählichen Überwindung des ursprünglich vorchristlich-antiken Misstrauens gegenüber Geldverleih, Spekulation und Handel und deren Versöhnung mit der Aufgabe des Schutzes und der Fürsorge für die Ärmsten und Schwächsten. Der Autor hebt einen Schatz, der für eine Ethik des Finanzwesens aus christlicher Sicht neue und überraschende Perspektiven eröffnet sowie manche kritische Anfragen an heutige Praktiken der Finanzwirtschaft in einem neuen Licht erscheinen lässt - insbesondere auch die oft problematische Rolle des Staates und gesetzlicher Regulierungen. Ein besonderes Anliegen des Buches ist es auch, die aktuelle Relevanz zentraler Prinzipien der christlichen Soziallehre wie des Gemeinwohlprinzips und des Prinzips der allgemeinen Bestimmung der Güter mit dem ebenso von der christlichen Tradition hochgehaltenen Prinzip des Privateigentums als Grundlage einer humanen Gesellschaft und einer funktionierenden, für alle Wohlstand schaffenden Ökonomie herauszuarbeiten. Auch hier gelangt Samuel Gregg zu Aussagen, die manchen vielleicht überraschen werden. Er zeigt, weshalb gerade heutige Geld- und Kapitalmärkte, trotz Missbräuchen und menschlichen Fehlverhaltens, das effizienteste Instrument sind, um die Güter dieser Erde für alle Menschen nutzbar zu machen - insbesondere und gerade für die Ärmsten dieser Welt -, und dass genau darin für Christen, die in der Finanzwirtschaft tätig sind, auch die eigentliche und positive Herausforderung liegt. Dieses packend geschriebene Buch zwingt dazu, manches Vorurteil zu revidieren und neu darüber nachzudenken, was im konkreten Fall richtig oder falsch, gut oder böse ist.

Samuel Gregg, M.A. in Politischer Philosophie (Universität Melbourne), Dr. phil. im Bereich Moralphilosophie und Politische Ökonomie (Universität Oxford); Forschungsdirektor am Acton Institute, Grand Rapids MI; zahlreiche Veröffentlichungen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Samuel Gregg Für Gott und den Profit;1
2;Impressum;5
3;Inhalt;8
4;Vorwort des Herausgebers;12
5;1. Einführung;18
5.1;Wissen, ehe man urteilt;20
5.2;Glaube, Moral und Geld;23
5.3;Erneuerung einer Tradition;25
5.4;Der Weg vor uns;31
5.5;Einige Vorbemerkungen und Vorbehalte;32
5.6;Zurückgehen, um voranzukommen;36
6;Teil 1: GESCHICHTE;38
6.1;2. Verabscheuungswürdig vor Gott und den Menschen;40
6.1.1;Zeit der Skandale;42
6.1.2;Hellenen, Lateiner und das Geld;44
6.1.3;Die Israeliten und die Armen;48
6.1.4;Vormittelalterliches Christentum, Geld und Zinsen;50
6.1.5;Nullsummen-Ökonomien – Nullsummen-Wirtschaftstheorien;54
6.1.6;Eine neue Wirtschaftswelt;58
6.1.7;Weiterführende Lektüre;59
6.2;3. Die Revolution des Finanzwesens: Das Christentum und der Aufstieg des Kapitals;60
6.2.1;Von Stagnation zu Wachstum;63
6.2.2;Die Neue Wirtschaftswelt und das Finanzwesen;64
6.2.3;Die Institutionalisierung des Kapitals;66
6.2.4;Das gar nicht so finstere Mittelalter;69
6.2.5;Zurück zu Aristoteles – und nach Rom;71
6.2.6;Gottes Zeit, meine Zeit;75
6.2.7;Arbeit, Kreativität und Geld;76
6.2.8;Handelsgesellschaften und Investitionen in einer wachsenden Wirtschaft;78
6.2.9;Legitime Rechtsansprüche auf Zinsen;80
6.2.10;Streuung des Risikos;82
6.2.11;Geldmärkte und Spekulation;85
6.2.12;Auf dem Weg zur endgültigen Rechtfertigung des Zinses;87
6.2.13;Tradition und Innovation;90
6.2.14;Weiterführende Lektüre;91
6.3;4. Des Kaisers Münze;92
6.3.1;Maß und Stabilität;94
6.3.2;Staat und Geldentwertung;96
6.3.3;Geldentwertung: eine ökonomische Ungerechtigkeit;98
6.3.4;Geld, Macht und Tyrannei;101
6.3.5;Schulden, Anleihen und öffentliche Finanzen;104
6.3.6;Bankiers und Fürsten;107
6.3.7;Gegen Monopole;110
6.3.8;Ein brachliegender Teil des Weinbergs;112
6.3.9;Weiterführende Lektüre;114
7;Teil II: THEORIE;116
7.1;5. Freiheit, menschliches Glück und Gerechtigkeit;118
7.1.1;Gutes tun, das Böse meiden, und worin Wohl und Glück des Menschen bestehen;120
7.1.2;Gemeinschaftsbezug und Gemeinwohl;123
7.1.3;Materielle Güter: Gemeinsame Nutzung und Privateigentum;125
7.1.4;Überschüssiger und notwendiger Besitz;128
7.1.5;Die grundsätzliche Berechtigung des Finanzwesens;130
7.1.6;Gerechtigkeit richtig verstehen;134
7.1.7;Von der Theorie zur Praxis;139
7.1.8;Weiterführende Lektüre;139
8;Teil III: PRAXIS;142
8.1;6. Kapital verstehen, Kapital zivilisieren;144
8.1.1;Spekulanten und Spekulation;145
8.1.2;Spekulanten und die „Realwirtschaft“;149
8.1.3;Spekulation, Währungen und Finanzkrisen;153
8.1.4;Kurzfristig versus Langfristig: Abkoppelung des Finanzsektors von der Realwirtschaft?;158
8.1.5;Das Wissensproblem;162
8.1.6;Gerechte und ungerechte Vergütung;165
8.1.7;Entlohnung, Gerechtigkeit und Gleichheit;167
8.1.8;Finanzwesen, Regulierung und der Staat;171
8.1.9;Weiterführende Lektüre;173
8.2;7. Gemeinwohl, Staat und öffentliche Finanzen;174
8.2.1;Riskante Kredite und Verantwortungslosigkeit;175
8.2.2;Retten oder nicht retten: ‚Too big to fail‘ und Bail-outs;178
8.2.3;Regulierungen und deren Grenzen;183
8.2.4;Regulierung und Tugend;187
8.2.5;Zentralbanken und Geldwertstabilität;190
8.2.6;Geldpolitik, die Armen und die Reichen;193
8.2.7;Eine Weltzentralbank?;195
8.2.8;Demut und höhere Berufung;198
8.2.9;Weiterführende Lektüre;199
8.3;8. Finanzwirtschaft als vocatio, Finanzwirtschaft als magnificentia;200
8.3.1;Was heißt Berufung?;202
8.3.2;Das „Gutsein des Geldes“ verwirklichen;204
8.3.3;Vertrauen aufbauen, Risiken einen Preis geben, Chancen schaffen;208
8.3.4;Kapital vermehren;210
8.3.5;Kredit, die Armen und die Nächstenliebe;214
8.3.6;Staatsverschuldung und Entwicklungsländer;218
8.3.7;Gier, Tugend und Leben in Christus;222
9;Anmerkungen;230
9.1;1. Einführung;230
9.2;2. Verabscheuungswürdig vor Gott und den Menschen;232
9.3;3. Die Revolution des Finanzwesens: Das Christentum und der Aufstieg des Kapitals;235
9.4;4. Des Kaisers Münz;240
9.5;5. Freiheit, menschliches Glück und Gerechtigkeit;243
9.6;6. Kapital verstehen, Kapital zivilisieren;245
9.7;7. Gemeinwohl, Staat und öffentliche Finanzen;247
9.8;8. Finanzwirtschaft als vocatio, Finanzwirtschaft als magnificentia;249
10;Personenregister;252
11;Sachregister;255
12;Danksagung;263
13;Über das Buch und den Autor;265



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