Grimm | Literatur kompakt: Friedrich Dürrenmatt | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 272 Seiten

Reihe: Literatur kompakt

Grimm Literatur kompakt: Friedrich Dürrenmatt


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-8288-5713-1
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)

E-Book, Deutsch, Band 5, 272 Seiten

Reihe: Literatur kompakt

ISBN: 978-3-8288-5713-1
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Friedrich Dürrenmatt - hellsichtiger Diagnostiker des 20. Jahrhunderts. Der vorliegende Literatur kompakt-Band bietet nicht nur eine Kurzbiografie Dürrenmatts, sondern auch eine Einführung in seine bedeutendsten Dramen, Romane und Erzählungen. Ein Überblickskapitel behandelt zentrale Themen und Motive sowie Dürrenmatts literarische Besonderheiten. Besonders ausführlich widmet sich Gunter Grimm den drei Dramen 'Der Besuch der alten Dame', 'Die Physiker' und 'Der Meteor' sowie dem Kriminalroman 'Das Versprechen' und seinen verschiedenen Verfilmungen. Neben den 'Standards' des Deutschunterrichts stellt dieser Band aber auch Dürrenmatts zeichnerisches Werk vor und würdigt sein wichtiges literarisches Spätwerk Stoffe. Als Beispiel für Dürrenmatts experimentelles Erzählen wird die Ballade 'Minotaurus' erörtert.

Prof. Dr. Gunter Grimm war bis 2010 Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literatur an der Universität Duisburg-Essen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Literatur der Aufklärung, Geschichte der deutschen Lyrik, Wissenschafts- und Mentalitätsgeschichte. Er ist Autor zahlreicher Monografien und Aufsätze sowie Herausgeber von Sammelbänden, Editionen und Reihenwerken, darunter Lessings Werke, Herders Werke, Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte, Einführungen Germanistik sowie Literatur kompakt und die Internetportale goethezeitportal.de und nibelungenrezeption.de.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


II. Zeittafel

1921

5. Januar, Geburt von Friedrich Dürrenmatt als Sohn des Pfarrers Reinhold Dürrenmatt und seiner Frau Hulda, geb. Zimmermann, in Konolfingen (Emmental, Kanton Bern)

1928–1937

Besuch der Primarschule in Stalden, der Sekundarschule im Nachbardorf Großhöchstetten, des Freien Gymnasiums, dann des privaten Humboldtianum in Bern 1941

Kurzzeitige Mitgliedschaft in der frontistischen »Eidgenössischen Sammlung«

Maturitätsprüfung, Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bern

1942

Kurzes Volontariat beim »Berner Tagblatt«, Fortsetzung des Studiums der Philosophie und der Literatur in Zürich und 1943 in Bern

1943

Fertigstellung der Komödie Der Knopf, erste Erzählungen (Weihnacht, Der Folterknecht, Die Wurst, Der Sohn)

1944

Militärdienst

1945

Erste Veröffentlichung (Der Alte) in der Berner Tageszeitung »Der Bund«

1946

FD bricht sein Studium ab, heiratet die Schauspielerin Lotti Geissler (geb. 1919) und entscheidet sich für die Laufbahn als freier Schriftsteller

Umzug nach Basel

Lotti und Friedrich Dürrenmatt, 1958

1947

FD verfasst Theaterkritiken für die Berner Zeitschrift »Die Nation«

Die Uraufführung des Dramas Es steht geschrieben am Schauspielhaus Zürich wird ein Theaterskandal

Sohn Peter wird geboren (es folgen 1949 Tochter Ruth und 1951 Tochter Barbara)

1948

Uraufführung des Dramas Der Blinde am Stadttheater Basel

Umzug des Ehepaars nach Schernelz am Bielersee

1949

Uraufführung der Komödie Romulus der Große am Stadttheater Basel

Umsiedlung nach Ligerz

1950

Der Kriminalroman Der Richter und sein Henker erscheint in Fortsetzungen im »Schweizerischen Beobachter«

Diagnostizierung von FDs Diabetes

1951

FD schreibt den zweiten Kriminalroman Der Verdacht, Theaterkritiken für »Die Weltwoche« (bis 1953) und Hörspiele (Der Prozess um des Esels Schatten, Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen) im Auftrag deutscher Rundfunkanstalten

1952

Erfolgreiche Uraufführung des Stücks Die Ehe des Herrn Mississippi an den Münchner Kammerspielen

FD erwirbt ein Haus am Pertuis-du-Sault in Neuchâtel, das er bis an sein Lebensende bewohnt

FD knüpft die Verbindung zu Peter Schifferli, dem Gründer und Leiter des Arche Verlags, in dem der frühe Erzählungsband Die Stadt (darunter Der Tunnel) erscheint. Schifferli bleibt bis zum Bruch 1979 FDs Verleger

Ansicht von Neuchâtel

1953

Uraufführung des Stücks Ein Engel kommt nach Babylon an den Münchner Kammerspielen

1955

»Unterhaltungskomödie« Grieche sucht Griechin

1956

Uraufführung der Tragikomödie Der Besuch der alten Dame am Schauspielhaus Zürich

1957

Treatment zum Film Es geschah am hellichten Tag, aus dem FD den um einen philosophischen Rahmen erweiterten Roman Das Versprechen entwickelt

Schauspielhaus Zürich

1959

Die Uraufführung der Oper Frank der Fünfte am Schauspielhaus Zürich (Musik Paul Burkhard, Regie Oskar Wälterlin) wird ein Misserfolg

1962

Uraufführung der Komödie Die Physiker am Schauspielhaus Zürich. Die Physiker sind in der Spielzeit 1962/63 das meistgespielte deutschsprachige Stück, politikbedingt wieder in der Spielzeit 1982/83

1963

FD baut ein zweites Haus auf seinem Grundstück in Neuchâtel

1965

Tod von FDs Vater

1966

Uraufführung der Komödie Der Meteor am Schauspielhaus Zürich

Umarbeitung des Dramas Es steht geschrieben zur Komödienfassung Die Wiedertäufer

Theater-Schriften und Reden

1967

Uraufführung der Komödie Die Wiedertäufer am Schauspielhaus Zürich

Reise zum 4. Sowjetischen Schriftstellerkongress nach Moskau, Begegnung mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre und der Schriftstellerin Simone de Beauvoir. Das Politbüro inspiriert ihn zur Erzählung Der Sturz

1968

Rede vor Studierenden in Mainz Monstervortrag über Gerechtigkeit und Recht

Im August übernimmt FD die Ko-Direktion an den Basler Theatern zusammen mit Werner Düggelin

1969

FD wird Mitherausgeber der neuen Zürcher Wochenzeitung »Sonntags-Journal« (bis 1971), erleidet wegen Überbelastung einen Herzinfarkt

Während des Kuraufenthalts in Vulpera beginnt FD mit der Arbeit an Stoffe – Geschichte meiner Schriftstellerei

Im Oktober gibt FD wegen anhaltender Differenzen und Krankheit die praktische Theaterarbeit am Basler Theater auf (»Basler Experiment«)

Große Reise in die USA, nach Mexiko und in die Karibik

Sätze aus Amerika (publiziert 1970)

1970

Berufung in den Verwaltungsrat des Zürcher Schauspielhauses

Uraufführung des »Übungsstücks« Porträt eines Planeten am Schauspielhaus Düsseldorf

1971

FD entscheidet sich gegen das Angebot, Direktor des Zürcher Schauspielhauses zu werden

1972

Premiere von FDs Woyzeck -Bearbeitung am Schauspielhaus Zürich

1973

Die Uraufführung der Komödie Der Mitmacher am Schauspielhaus Zürich wird ein Misserfolg, FD wendet sich in der Folge zeichnerischen Projekten zu und beschließt seinen Rückzug vom Theater

1974

Reise nach Israel, Ehrenmitgliedschaft der Ben-Gurion-Universität Beerschewa

Die Dankesrede Zusammenhänge erscheint wesentlich erweitert 1976 in Buchform (1980 nochmals durch Nachgedanken erweitert)

1975

Tod von FDs Mutter

Im November hält FD auf dem 4. PEN-Kongress in Wien eine Rede gegen die antiisraelische Resolution der UNO

1976

Erste Ausstellung von FDs Bildern im Hotel »du Rocher« in Neuchâtel

Veröffentlichung von Der Mitmacher. Ein Komplex

1977

In der Paulskirche Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille, Rede Über Toleranz

Ehrendoktor der Universität Nizza und der Hebräischen Universität Jerusalem

Uraufführung der Komödie Die Frist im Züricher Kino Corso

Daniel Keel, 1999

1978

Umfassende Ausstellung der Bilder in der Züricher Galerie des Verlegers Daniel...



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