E-Book, Deutsch, Band 5, 272 Seiten
Reihe: Literatur kompakt
Grimm Literatur kompakt: Friedrich Dürrenmatt
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-8288-5713-1
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
E-Book, Deutsch, Band 5, 272 Seiten
Reihe: Literatur kompakt
ISBN: 978-3-8288-5713-1
Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag
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Prof. Dr. Gunter Grimm war bis 2010 Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literatur an der Universität Duisburg-Essen. Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Literatur der Aufklärung, Geschichte der deutschen Lyrik, Wissenschafts- und Mentalitätsgeschichte. Er ist Autor zahlreicher Monografien und Aufsätze sowie Herausgeber von Sammelbänden, Editionen und Reihenwerken, darunter Lessings Werke, Herders Werke, Arbeitsbücher zur Literaturgeschichte, Einführungen Germanistik sowie Literatur kompakt und die Internetportale goethezeitportal.de und nibelungenrezeption.de.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
| 1921 | 5. Januar, Geburt von Friedrich Dürrenmatt als Sohn des Pfarrers Reinhold Dürrenmatt und seiner Frau Hulda, geb. Zimmermann, in Konolfingen (Emmental, Kanton Bern) |
| 1928–1937 | Besuch der Primarschule in Stalden, der Sekundarschule im Nachbardorf Großhöchstetten, des Freien Gymnasiums, dann des privaten Humboldtianum in Bern 1941 |
| Kurzzeitige Mitgliedschaft in der frontistischen »Eidgenössischen Sammlung« |
| Maturitätsprüfung, Studium der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bern |
| 1942 | Kurzes Volontariat beim »Berner Tagblatt«, Fortsetzung des Studiums der Philosophie und der Literatur in Zürich und 1943 in Bern |
| 1943 | Fertigstellung der Komödie Der Knopf, erste Erzählungen (Weihnacht, Der Folterknecht, Die Wurst, Der Sohn) |
| 1944 | Militärdienst |
| 1945 | Erste Veröffentlichung (Der Alte) in der Berner Tageszeitung »Der Bund« |
| 1946 | FD bricht sein Studium ab, heiratet die Schauspielerin Lotti Geissler (geb. 1919) und entscheidet sich für die Laufbahn als freier Schriftsteller |
| Umzug nach Basel |
Lotti und Friedrich Dürrenmatt, 1958
| 1947 | FD verfasst Theaterkritiken für die Berner Zeitschrift »Die Nation« |
| Die Uraufführung des Dramas Es steht geschrieben am Schauspielhaus Zürich wird ein Theaterskandal |
| Sohn Peter wird geboren (es folgen 1949 Tochter Ruth und 1951 Tochter Barbara) |
| 1948 | Uraufführung des Dramas Der Blinde am Stadttheater Basel |
| Umzug des Ehepaars nach Schernelz am Bielersee |
| 1949 | Uraufführung der Komödie Romulus der Große am Stadttheater Basel |
| Umsiedlung nach Ligerz |
| 1950 | Der Kriminalroman Der Richter und sein Henker erscheint in Fortsetzungen im »Schweizerischen Beobachter« |
| Diagnostizierung von FDs Diabetes |
| 1951 | FD schreibt den zweiten Kriminalroman Der Verdacht, Theaterkritiken für »Die Weltwoche« (bis 1953) und Hörspiele (Der Prozess um des Esels Schatten, Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen) im Auftrag deutscher Rundfunkanstalten |
| 1952 | Erfolgreiche Uraufführung des Stücks Die Ehe des Herrn Mississippi an den Münchner Kammerspielen |
| FD erwirbt ein Haus am Pertuis-du-Sault in Neuchâtel, das er bis an sein Lebensende bewohnt |
| FD knüpft die Verbindung zu Peter Schifferli, dem Gründer und Leiter des Arche Verlags, in dem der frühe Erzählungsband Die Stadt (darunter Der Tunnel) erscheint. Schifferli bleibt bis zum Bruch 1979 FDs Verleger |
Ansicht von Neuchâtel
| 1953 | Uraufführung des Stücks Ein Engel kommt nach Babylon an den Münchner Kammerspielen |
| 1955 | »Unterhaltungskomödie« Grieche sucht Griechin |
| 1956 | Uraufführung der Tragikomödie Der Besuch der alten Dame am Schauspielhaus Zürich |
| 1957 | Treatment zum Film Es geschah am hellichten Tag, aus dem FD den um einen philosophischen Rahmen erweiterten Roman Das Versprechen entwickelt |
Schauspielhaus Zürich
| 1959 | Die Uraufführung der Oper Frank der Fünfte am Schauspielhaus Zürich (Musik Paul Burkhard, Regie Oskar Wälterlin) wird ein Misserfolg |
| 1962 | Uraufführung der Komödie Die Physiker am Schauspielhaus Zürich. Die Physiker sind in der Spielzeit 1962/63 das meistgespielte deutschsprachige Stück, politikbedingt wieder in der Spielzeit 1982/83 |
| 1963 | FD baut ein zweites Haus auf seinem Grundstück in Neuchâtel |
| 1965 | Tod von FDs Vater |
| 1966 | Uraufführung der Komödie Der Meteor am Schauspielhaus Zürich |
| Umarbeitung des Dramas Es steht geschrieben zur Komödienfassung Die Wiedertäufer |
| Theater-Schriften und Reden |
| 1967 | Uraufführung der Komödie Die Wiedertäufer am Schauspielhaus Zürich |
| Reise zum 4. Sowjetischen Schriftstellerkongress nach Moskau, Begegnung mit dem Philosophen Jean-Paul Sartre und der Schriftstellerin Simone de Beauvoir. Das Politbüro inspiriert ihn zur Erzählung Der Sturz |
| 1968 | Rede vor Studierenden in Mainz Monstervortrag über Gerechtigkeit und Recht |
| Im August übernimmt FD die Ko-Direktion an den Basler Theatern zusammen mit Werner Düggelin |
| 1969 | FD wird Mitherausgeber der neuen Zürcher Wochenzeitung »Sonntags-Journal« (bis 1971), erleidet wegen Überbelastung einen Herzinfarkt |
| Während des Kuraufenthalts in Vulpera beginnt FD mit der Arbeit an Stoffe – Geschichte meiner Schriftstellerei |
| Im Oktober gibt FD wegen anhaltender Differenzen und Krankheit die praktische Theaterarbeit am Basler Theater auf (»Basler Experiment«) |
| Große Reise in die USA, nach Mexiko und in die Karibik |
| Sätze aus Amerika (publiziert 1970) |
| 1970 | Berufung in den Verwaltungsrat des Zürcher Schauspielhauses |
| Uraufführung des »Übungsstücks« Porträt eines Planeten am Schauspielhaus Düsseldorf |
| 1971 | FD entscheidet sich gegen das Angebot, Direktor des Zürcher Schauspielhauses zu werden |
| 1972 | Premiere von FDs Woyzeck -Bearbeitung am Schauspielhaus Zürich |
| 1973 | Die Uraufführung der Komödie Der Mitmacher am Schauspielhaus Zürich wird ein Misserfolg, FD wendet sich in der Folge zeichnerischen Projekten zu und beschließt seinen Rückzug vom Theater |
| 1974 | Reise nach Israel, Ehrenmitgliedschaft der Ben-Gurion-Universität Beerschewa |
| Die Dankesrede Zusammenhänge erscheint wesentlich erweitert 1976 in Buchform (1980 nochmals durch Nachgedanken erweitert) |
| 1975 | Tod von FDs Mutter |
| Im November hält FD auf dem 4. PEN-Kongress in Wien eine Rede gegen die antiisraelische Resolution der UNO |
| 1976 | Erste Ausstellung von FDs Bildern im Hotel »du Rocher« in Neuchâtel |
| Veröffentlichung von Der Mitmacher. Ein Komplex |
| 1977 | In der Paulskirche Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille, Rede Über Toleranz |
| Ehrendoktor der Universität Nizza und der Hebräischen Universität Jerusalem |
| Uraufführung der Komödie Die Frist im Züricher Kino Corso |
Daniel Keel, 1999
| 1978 | Umfassende Ausstellung der Bilder in der Züricher Galerie des Verlegers Daniel... |




