E-Book, Deutsch, 168 Seiten
Günther Gesundheitsförderung mit Migrantenselbstorganisationen
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-96091-208-8
Verlag: Akademische Verlagsgemeinschaft München
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
im Kontext von netzwerkorientierter Gemeinwesenarbeit
E-Book, Deutsch, 168 Seiten
ISBN: 978-3-96091-208-8
Verlag: Akademische Verlagsgemeinschaft München
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Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Migrantische Bevölkerungsgruppen sind in Deutschland mit vielfältigen Herausforderungen sowie sozialer Ungleichheit konfrontiert. Dies birgt für die Betroffenen oft erhebliche Konsequenzen, u.a. in Form von gesundheitlichen Benachteiligungen. Soziale Arbeit als Akteurin der professionellen Gesundheitsförderung muss sich mit dieser Problematik auseinandersetzen. Entgegen verbreiteter defizitorientierter Sichtweisen sollte sie entsprechend Antonovskys Salutogenese-Modell allerdings verstärkt die vielfältigen Ressourcen von Menschen mit Migrationshintergrund berücksichtigen. Diese Arbeit untersucht aus einem solchen Ressourcenblickwinkel zunächst die oft verkannten Potenziale von Migrantenselbstorganisationen als gesundheitsfördernde mesosoziale Netzwerke. Daraufhin werden vor dem Hintergrund der Ottawa-Charta und einer eigenen Expertenumfrage grundlegende Handlungsperspektiven entwickelt, wie eine empowerment- und netzwerkorientierte Gemeinwesenarbeit diese Potenziale stärken kann.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Impressum;5
3;Inhaltsverzeichnis;8
4;1. Einleitung;12
4.1;1.1. Thematische Einführung und Entwicklung der Fragestellung;12
4.2;1.2. Vorgehensweise zur Beantwortung der Fragestellung;14
5;2. Antonovskys Modell der Salutogenese als theoretische Grundlage eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses;18
5.1;2.1. Salutogenese – Einführung und Gegenüberstellung zur Pathogenese;18
5.2;2.2. Die Entwicklung von Gesundheit nach Antonovskys Modell;21
6;3. Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland - Ein salutogenetischer Blick;26
6.1;3.1. Einführung;26
6.2;3.2. Migration als kritisches Lebensereignis;27
6.3;3.3. Soziale Benachteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund in ihrer gesundheitlichen Bedeutung;30
6.4;3.4. Die Ressourcenvielfalt von Menschen mit Migrationshintergrund;34
7;4. Migrantenselbstorganisationen in Deutschland;40
7.1;4.1. Begriffliche Annäherung;40
7.2;4.2. Entstehungsgeschichte und Aktivitätenlandschaft;43
8;5. Migrantenselbstorganisationen im Kontext der Netzwerktheorie;48
8.1;5.1. Zum Begriff des sozialen Netzwerks;48
8.2;5.2. Migrantenselbstorganisationen als mesosoziale Netzwerke von Menschen mit Migrationshintergrund;50
9;6. Migrantenselbstorganisationen als gesundheitsfördernde Netzwerke;54
9.1;6.1. Gesundheitsförderung durch soziale Unterstützung;54
9.1.1;6.1.1. Soziale Unterstützung und Gesundheit;54
9.1.2;6.1.2. Soziale Unterstützung in Migrantenselbstorganisationen;57
9.1.3;6.1.3. Vermittlung interkultureller Anerkennung und sozialer Unterstützung durch Migrantenselbstorganisationen;61
9.2;6.2. Gesundheitsförderung durch zivilgesellschaftliche Partizipation;65
9.2.1;6.2.1. Zivilgesellschaftliche Partizipation und Gesundheit;65
9.2.2;6.2.2. Zivilgesellschaftliche Partizipation durch Migrantenselbstorganisationen;68
9.3;6.3. Gesundheitsförderung durch Verbesserung individueller Lebenschancen;74
9.3.1;6.3.1. Bildung, Arbeitsmarktchancen und Gesundheit;74
9.3.2;6.3.2. Verbesserung von Bildungs- und Arbeitsmarktchancen durch Migrantenselbstorganisationen;76
9.3.3;6.3.3. Gezielte Schaffung von Bildungskapital – Das Beispiel der spanischen Elternvereine;82
10;7. Zwischenfazit;86
11;8. Handlungsauftrag der Sozialen Arbeit zur Unterstützung der Gesundheitsförderung von Menschen mit Migrationshintergrund durch ihre Eigenorganisationen;90
11.1;8.1. Die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung – Eine „salutogenetische Programmatik“;90
11.2;8.2. Implikationen für die Soziale Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und ihren Organisationen;92
11.3;8.3. Hoher Handlungsbedarf - Ergebnisse aus einer eigenen Umfrage;95
12;9. Netzwerk- und ressourcenorientierte professionelle Haltung als Handlungsgrundlage;98
12.1;9.1. Netzwerkperspektive und Empowermentgedanke in der Sozialen Arbeit;98
12.2;9.2. Ressourcenorientierung als grundlegender Perspektivwechsel im Hinblick auf Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Organisationen;101
13;10. Netzwerkorientierte Gemeinwesenarbeit als Handlungsansatz;106
13.1;10.1. Gemeinwesenarbeit und ihre Bezüge zur Gesundheitsförderung;106
13.2;10.2. Netzwerkorientierte Gemeinwesenarbeit als parteiliche „intermediäre Instanz“;109
13.3;10.3. Unterstützungspotentiale netzwerkorientierter Gemeinwesenarbeit im Hinblick auf Migrantenselbstorganisationen;113
14;11. Handlungsperspektiven im Rahmen der Leitstandards von Gemeinwesenarbeit;118
14.1;11.1. Zielgruppenübergreifendes Handeln - „Ent-Ethnisierung“ sozialer Probleme und entsprechender Lösungsstrategien;118
14.2;11.2. Orientierung an den Bedürfnissen und Themen der Betroffenen - Einbezug von Migrantenselbstorganisationen als „Sprachrohre“ sowie Vermittler und „interkulturelle Öffnung“ der Gemeinwesenarbeit;122
14.3;11.3. Förderung der Selbstorganisation – Kooperation mit der professionellen Selbsthilfeunterstützung zur Förderung von Migrantenselbstorganisation(en);127
14.4;11.4. Nutzung der vorhandenen Ressourcen – Mitsprache bei der materiellen Gemeinwesengestaltung und Verbesserung des multikulturellen Klimas;132
14.5;11.5. Ressortübergreifendes Handeln – Unterstützung der Arbeit von Migrantenselbstorganisationen in allen Tätigkeitsbereichen;135
14.6;11.6. Vernetzung und Kooperation - Gleichberechtigte Einbindung von Migrantenselbstorganisationen in örtliche Akteursnetzwerke;140
15;12. Fazit und Ausblick;144
15.1;12.1. Zusammenfassung der Ergebnisse zur abschließenden Beantwortung der Fragestellung;144
15.2;12.2. Ausblick;149
16;13. Literaturverzeichnis;152




