H. Clever | Habla, Espanyol? No! | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 164 Seiten

Reihe: tredition GmbH

H. Clever Habla, Espanyol? No!

Spanische Gefilde Sonne, Meer und Wind!
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-347-33188-4
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Spanische Gefilde Sonne, Meer und Wind!

E-Book, Deutsch, 164 Seiten

Reihe: tredition GmbH

ISBN: 978-3-347-33188-4
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Biographische Reiseerlebnisse. Warme Gefilde können so schon sein, wenn man auch hin und wieder einmal den sonnigen Liegestuhl verlässt, um eben Land und Leute kennen zulernen. Es wird erst richtig interessant, wenn man sich ein wenig mit den Lebensgewohnheiten und den Küchengeheimnissen fremder Kulturen beschäftigt. Denn solche Erfahrungen können später vielleicht sogar den heimischen Küchen und Speisenplan bereichern. Was nach einem ausgedehnten Liegestuhlurlaub eben nicht statt finden kann.

Harry H.Clever, geboren '38 in Wuppertal. Nach verschiedenen Tätigkeiten war er Discjockey und Moderator und zum Abschluss viele Jahre Gastwirt und auch Bauarbeiter am eigenen Objekt. Es war ein Leben bunt und doch schön, eben wie ein Kaleidoskop.
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Der Wechsel nach Teneriffa!

Da war die Anreise, der Flug nach Teneriffa mit mehreren Möglichkeiten, fast täglich, schon wesentlich einfacher, der Verwalter hat dann aber alle seine Beziehungen spielen lassen müssen und so hat dann die erste Tauschaktion innerhalb der englischen Betreiberfirma auch problemlos funktioniert.

H.H.

Auf der Höhe, zwischen Playa Santiago und Los Gigantes !

Da dieser Bauabschnitt dieser Anlage gerade erst fertiggestellt worden war, hatten wir die einmalige Gelegenheit sogar aus drei Möglichkeiten wählen zu können, dazu besorgte uns der Verwalter sogar ein tolles Videoband von der Anlage auf Teneriffa.

H.H.

Blick vom Balkon auf vier der fünf Giganten!

Unsere Wahl fiel dann auf ein großes, geräumiges drei Zimmer Appartement mit zwei Schlafzimmern, großem Badezimmer, separiertem WC, kompletter offener Küche mit Balkon und sogar mit einer Woche Belegungszeit mehr.

Das Ganze in der kompletten oberen Etage des dreigeschossigen Hauses, mit einer traumhaften Aussicht auf das Meer und zur rechten Hand auf die fünf Giganten, der bekannten hohen Bergabrisse, die steil ins Meer abfallen.

H.H.

Schöner geräumiger Wohnbereich!

Ein tiefer Blick durch den Wohnbereich, die Schlaf und Sanitärräume waren rechts und links hinter dem Durchgang gelegen.

Selbst bei einer Räumlichen Vollbelegung des Appartements war es keine enge Angelegenheit, gänzlich im Gegensatz vom vorherigen kleineren Domizil auf Lanzarote.

H.H.

Teilansicht einer recht geräumigen Anlage!

Die gesamte Anlage mit zwei Pool Anlagen und einem kompletten Tennisgelände und großer Gartenrestauration lag ebenfalls auf dieser Bergkuppe und bot somit einen fantastischen rundum Ausblick.

Gerade aus auf das Meer, nach rechts dann das kleine Jachthafengelände und die steil auslaufenden Bergrücken der sogenannten Giganten.

Durch die Vermittlung des mittlerweile befreundeten Verwalters von Lanzarote wurde der gesamte bürotechnische Vorgang innerhalb der Firma bestens und so einfach wie eben möglich abgewickelt.

Selbst die fällige Grundbucheintragung, also Eintragung und Umschreibung von Lanzarote nach Teneriffa, konnte schon bei unserem zweiten Besuch dann rechtskräftig vollzogen werden.

Ein kleiner Wermutstropfen war, dass man immer zur Wohnung kräftig Bergauf zum Abschluss eines Orts oder Strandbummel laufen musste, was wir aber mit etwas Humor und mit dem Gesundheitsgedanken verbunden haben, dass ein Berganstieg auch ein guter willkommener und gesunder Verdauungsspaziergang ist.

Mittler Weile ergab sich auch eine vage Möglichkeit für uns, die komplette große Tennisanlage eventuell als Betreiber zu übernehmen, doch die Verhandlungen scheiterten, weil wir keine kleine Bewirtschaftung in den schon vorhandenen Gebäuden betreiben durften, man wollte eben keine gastronomische Konkurrenz auf dem Gelände haben, wir wären praktisch nur Platzwächter mit ungewisser Dauer der Gewährung geworden.

Selbst mit der Einwirkung von unserem Freund war keine konkretere und festere, kalkulierbare geschäftliche Einigung zuwege zubringen. Somit hatte sich unsere Absicht in dieser Form auf Teneriffa eventuell geschäftlich Fußzufassen letztendlich doch nicht umsetzen lassen.

Daher fristete die Tennisanlage dann auch noch über viele Jahre hinweg, weiterhin einen tiefen Dornröschenschlaf, weil nur sehr selten ein Urlauber die verwaiste Anlage benutzen wollte.

Die exponierte Lage auf dem Hügel hatte einige Vorteile für uns, wir konnten somit auf einige verschiedene örtliche Begebenheiten zurückgreifen, da stand dann fast täglich die Frage im Raum gehen wir zum Essen rechts oder links den Berg hinunter, oder bleiben wir in dem Anlagenrestaurant.

H.H.

Reich bestücktes Büfett im Anlagen-Restaurant!

Somit war auch meist die Frage zu entscheiden, heute Fisch oder Fleisch, denn in jeder der verschiedenen Richtungen war ein dafür spezialisiertes Lokal zu finden, was manches Mal die Wahl wirklich nicht ganz einfach machte, denn jedem war nicht zur gleichen Zeit der Appetit auf ein spezielleres Essen zugleich gegeben.

H.H.

Hervorragendes Fischlokal!

Ein von uns oft besuchtes Lokal in Playa de Santiago, mit einer sehr guten Küche, besonders beim Fisch.

Bei denen wir uns, wir waren ja selbst eigenständige Gastwirte, gerne und intensiv über diverse Rezepte und Macharten speziell für Fischgerichte fachlich unterhalten haben.

Landschaftlich war diese Insel schon etwas gänzlich anderes als Lanzarote mit nur etwa 1500 Meter hohen Bergen, hier um einiges fast 2000 Metern höher, somit größer und vor allem auch wesentlich Grüner, obwohl der eigentliche Ursprung aller Kanarischen Inseln dem Vulkanismus und Zeit gleichermaßen zuzuschreiben ist.

Die Berge hier, die dann auch schon andere Maße zeigten, war es hier doch wesentlich weitläufiger, da reichte eine eintägige Erkundungsfahrt mit einem Leihwagen gewiss nicht, hier sollte man schon ein wenig geplanter und mit etwas Vorkenntnis auf Erkundungstour gehen.

So manche Straße verlangte auch schon ein gewisses Fahrgeschick, denn die zum Teil Serpentinenartigen Fahrwege waren wohl in der Entstehungszeit mehr für einen Eselskarren gedacht gewesen.

Somit war fast bei jeder Biegung ein informatives Hupkonzert schon Pflicht, denn erst sehen und dann reagieren war schon zu spät, da war dann das sofortige Zurücksetzen angesagt, was ja bekanntlich nicht jeder so recht beherrscht.

Besonders zu beachten ist auch die Strecke zur Hauptstadt durch das Orotava-Tal denn es ist wie eine Fahrt durch einen Urwald, mit uralten Pflanzen über und über, mit Lianen behangen, praktisch ein Urwald im europäischen Gebiet, da sollte man nicht unbeachtet daran vorbei sausen.

H.H.

Ein beredter Blick von einer Bergeshöhe!

Es ging an manchen Stellen bei den Bergstrecken in den scharfen Kurven schon recht eng zu, da hatte ein Bus aber immer Vorrang.

Daher ist das kurze Hupen vor der Kurve schon fast Pflicht, so mal eben ganz schnell die Strecke bewältigen war da fast unmöglich.

Das auch in neuerer Zeit die Natur ihre Muskeln zeigt war bei einem Bergabriss deutlich zusehen, denn die Erde gibt hier nicht immer Ruhe.

H.H.

Diese Gartenanlage hatte noch einmal Glück gehabt!

Auf dem betroffenen lang gezogenen Berghang gab in kurzer Zeit drei solcher kräftigen Bergrutsche, bei dem aber kein Personenschaden zu verzeichnen war.

Bei einer von vielen Ausflugstouren mit einem Auto auf der Küstenstraße Richtung Westen sind wir auch auf einen Zeitzeugen in Icod getroffen, der unvorstellbar aber wohl nachweislich, mehr als dreitausend Jahre alt sein soll. Der nur wenige Kilometer von dem Erdabriss entfernt steht.

H.H.

Pflanzlicher Methusalem, ein Drachenbaum!

Bei der Weiterfahrt in Richtung Puerto de la Cruz sind wir in einem kleineren Ort auf die lange Galerie der Guanchen Statuen direkt am Meer gestoßen.

H.H.

Standbilder von den Ureinwohnern der Kanarischen Inseln!

Auf der anderen Seite dieses großen Dorfplatzes stand in voller Pracht eine Basilika, eine uralte Geschichte fast hautnah mit der doch neueren Zeitgeschichte als direkter Kontrast.

H.H.

Eine mächtige und prächtige Kirche!

Ein so großes kirchliches Bauwerk, das aber auch innen sehr sehenswert ist, würde man auf einer sogenannten Urlauberinsel eigentlich nicht direkt erwarten, und dass praktisch auch noch fast im Einklang, auf Sichtweite mit der tiefsten Vergangenheit der Inselgeschichte.

H.H.

Prachtvoller, sehenswerter Altarraum!

Auf der ganzen Insel kann man größere, aber auch kleine Gotteshäuser sehen, die von einer doch recht tiefen Gläubigkeit Zeugnis geben.

Gegensätze und Widersprüchliches kann man aber hier auch überall entdecken, neben rauer Natur dann doch wieder feiner Kunstsinn, primitivste alte Geschichte und im Gegensatz dann auch supermodernes bombastisches Bauen.

H.H.

So sieht dann auch schonmal ein Hoteleingang aus!

Moderne, etwas pompöse Baukunst, die leider nicht ganz zum allgemein Bild der Insel passen will, doch auch das ist nun mal Geschmacksache des Betrachters, ich persönlich hätte so etwas eher in Ägypten erwartet.

Doch auch moderne Kunst kann man hier sehr oft direkt in Strandnähe überraschend und beeindruckend sehen, deshalb lohnt es sich schon, bei der gesamten Küste nach Kunstwerken Ausschau zu halten.

H.H.

Hier lässt es sicher gut träumen!

Im Liegestuhl genussvoll ruhen, beim leisen Plätschern einer Fontäne an einem Kunstwerk und dann noch die weite Sicht auf das offene Meer, was will man denn dann noch...



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