H. Reeg / Maul | GAARSON-GATE 053: »Die Droge des Lebens« | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 60 Seiten

H. Reeg / Maul GAARSON-GATE 053: »Die Droge des Lebens«

»Den einen bringt sie den Tod - den anderen ewige Jugend!«
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7487-7995-7
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

»Den einen bringt sie den Tod - den anderen ewige Jugend!«

E-Book, Deutsch, 60 Seiten

ISBN: 978-3-7487-7995-7
Verlag: BookRix
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GAARSON-GATE 053: 'Die Droge des Lebens' - K. H. Reeg (Co-Autor: Thomas Maul): 'Den einen bringt sie den Tod - den anderen ewige Jugend!'   - Oktober 2052 = Tipor Gaarson beschert der Menschheit den nach ihm benannten GAARSON-Effekt - als schier unerschöpfliche Energiequelle. Sie wird zum 'Tor zu den Sternen'. - Januar 2091 = In den Annalen der Menschheit vermerkt als der Todestag des Genies Tipor Gaarson. Aber was niemand auf der Erde bemerkt: Im gleichen Moment, als Tipor Gaarson stirbt, erscheinen in einer fernen Galaxis, auf den Ruinenwelten des untergegangenen so genannten Prupper-Reiches verteilt, sämtliche 18 Milliarden Menschen, die auf der Erde leben. Sozusagen von einem Augenblick zum anderen. Aber es sind nicht die 'Originale', sondern exakte Klone. Ihre Nachfahren nennen die unvorstellbare Macht, die dies vollbrachte, ihren 'Pruppergott'.   Der Pruppergott ist in Wirklichkeit das ominöse 'Konglomerat der Mächtigen' und verfolgt mit der Erschaffung des 'NEUEN IMPERIUMS' aus Menschenklonen eine noch undurchsichtige Absicht. Dass es ausgerechnet Erd-Menschen klont, liegt an einem speziellen Menschen, der im zwanzigsten Jahrhundert seine Aufmerksamkeit erregte. Er heißt Maximilian 'Max' Junker - und dieser gelangt zufällig in eine seltsame und gefährliche Welt. Seine wichtigste Waffe heißt 'Täuscher'. Sie sieht aus wie ein Wanderstab, doch sie hat gewissermaßen 'magische Eigenschaften'.    In einer fremden Stadt trifft er zwei Menschen, die sich ihm als Gefährten anschließen: Der junge Dieb mit Namen Brokk - und die schöne Ipas. Mit ihnen macht er sich auf den weiteren Weg.      Nach einigen Abenteuern geraten sie während einer Rast in einen nächtlichen Hinterhalt und können mit knapper Not auf ihren Reittieren, den Kortis, fliehen...   Gaarson-Gate Die große, in sich abgeschlossene Science-Fiction-Serie! GAARSON-GATE ist die Schwesterserie von STAR GATE - das Original!   Verfolgen Sie die Abenteuer der Menschheit in über vierhundert Jahren. Erleben Sie die ferne Zukunft hautnah - und bangen Sie mit: Wird die Menschheit das größte Abenteuer ihrer Geschichte heil überstehen?   Impressum: Alleinige Urheberrechte an der Serie: Wilfried A. Hary Copyright Realisierung und Folgekonzept aller Erscheinungsformen (einschließlich eBook, Print und Hörbuch) by hary-production.de Canadastr. 30 * D-66482 Zweibrücken Telefon: 06332-481150 HaryPro.de eMail: wah@HaryPro.de  ISSN 1614-3329   Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung jedweder Art nur mit schriftlicher Genehmigung von Hary-Production.    Alle Titelbilder: Gerhard Börnsen gerry.hard@hotmail.de oder  gerhard.boernsen@t-online.de Covergestaltung: Anistasius (Holger Möllers moellersh@t-online.de)   Nähere Angaben zum Herausgeber und Autor siehe hier: de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_A._Hary   eBooks - sozusagen direkt von der Quelle, nämlich vom Erfinder des eBooks!   HARY-PRODUCTION.de brachte nämlich bereits im August 1986 die ersten eBooks auf den Markt - auf Diskette. Damals hat alles begonnen - ausgerechnet mit STAR GATE, der ursprünglichen Originalserie, wie es sie inzwischen auch als Hörbuchserie gibt.

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ISSN 1614-3299 - Alleinige Urheberrechte an der Serie: Wilfried A. Hary Copyright Realisierung und Folgekonzept aller Erscheinungsformen (einschließlich eBook, Print und Hörbuch) by www.hary-production.de Diese Fassung: © 2015 by HARY-PRODUCTION, Canadastr. 30, D-66482 Zweibrücken, Telefon: 06332-481150 www.HaryPro.de eMail: wah@HaryPro.de  Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung jedweder Art nur mit schriftlicher Genehmigung von Hary-Production.  Coverhintergrund: Anistasius Titelbild: Gerhard Börnsen Logo: Gerhard Börnsen Diesen Roman gibt es auch im Printformat. Mehr Infos hier: http://www.hary.li Die Serie ist uneingeschränkt geistiges Eigentum des Autors Wilfried A. Hary: www.hary-production.de !
*
»Langsam jetzt«, befahl Max heiser, nachdem sie gut eine halbe Stunde fast blind, sich nur auf die Instinkte der Kortis verlassend, durch die nahezu vollständige Dunkelheit des Waldes galoppiert waren. »Sie scheinen unsere Flucht nicht bemerkt zu haben oder es ist ihnen egal, ob wir entkommen oder nicht. Auf jeden Fall werden wir nicht verfolgt«, meinte Brokk, nachdem sie ihre Tiere zum Halten gebracht und er ein paar Atemzüge lang in die Finsternis gelauscht hatte. »Du hast recht«, stimmte Max zu. »Aber auf jeden Fall ist es viel zu dunkel, um weiterhin ohne zwingenden Grund und in diesem Tempo durch die Dunkelheit zu reiten. Wir haben unser Glück schon reichlich strapaziert und ich will nicht erleben, dass ein tiefer, dicker Ast erreicht, was den Banditen nicht gelungen ist.« »Die kommen nicht nach«, mischte sich jetzt auch Ipas, mit bestimmter Stimme, ein. »Hä? Und warum nicht?«, fragte Max ziemlich bedeppert. »Natürlich - klar«, ließ sich Brokk mit einem tiefen Seufzer vernehmen. »Wir hätten uns die ganze wilde Jagd sparen können.« »So - und warum?«, schnappte Max ärgerlich, als Brokk keine Anstalten machte, weiter zu sprechen. »Würdet ihr mich an eurer Weisheit teilhaftig werden lassen?« »Oh, entschuldige«, nahm Ipas besänftigend das Thema wieder auf. »Diese Banditen, das war ein ziemlich herunter gekommener Haufen Lumpenpack. Bei dem Angriff war nicht die Spur eines Plans oder sonst einer Organisation zu erkennen. Da ist einfach jeder für sich vor gestürmt und hat nieder gemacht, was im Weg war. Hätte die Mannschaft des Schiffes, mit der wir gemeinsam rasteten, ein bisschen Zeit zum Sammeln gehabt...« »Bitte, komm zum Kern«, unterbrach sie Max müde. »Ich hab auch gesehen, was für ein verkommener Verein das war.« »Na ja«, nahm jetzt Brokk den Faden wieder auf. »Das war ein loser Haufen - jeder für sich. Mehr eine Zweckgemeinschaft.« Er schoss das Wort förmlich ab und kicherte dann leise vor sich hin. Max verzog ärgerlich das Gesicht, was in der nahezu vollständigen Dunkelheit des Waldes von seinen Freunden unbemerkt blieb und befahl barsch: »Weiter!« Obwohl er langsam verstand, auf was die beiden hinaus wollten. »Ha - ganz einfach«, antwortete Brokk, immer noch mit fröhlicher Stimme und ohne auf Max' Tadel einzugehen. »Jeder ist sich selbst der Nächste. Jeder, der uns verfolgt hätte, hätte seinen Teil der Beute auf dem Flussschiff verloren. Die teilen nicht«, fügte er bestimmt hinzu. »Zu­mindest nicht freiwillig. Die ganze Ladung, stell dir vor! Und sich darauf verlassen, uns ein zu holen und dass wir etwas Lohnenderes dabei haben? Nein, nein, so denken die nicht.« »Ah, ja«, meinte nach einem kurzen Moment Max bedächtig. »Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.« »Ähm, ja«, stimmte Brokk vorsichtig zu. »Wenn das bessere Ding das auf dem Dach ist - ja.« »Vögel«, kicherte Ipas. »Vögel sind das. Und das Ding auf dem Dach ist ein besonders wohlschmeckender.« »Meinetwegen«, brummelte Brokk verdrossen. Es ist schon ein seltsames Ding, überlegte Max, wie dieser Übersetzer in meinem Kopf arbeitet. Brokk hat die beiden Tiernamen nicht verstanden, weil es diese Tiere auf Vilodera nicht gibt und ich die Namen zweifellos auf deutsch ausgesprochen habe. Aber Ipas hat sofort gewusst, was gemeint ist. Obwohl sie vorher noch nie ein Wort in dieser Sprache gehört hat. Der einzige Unterschied zu Brokk besteht darin, dass sie die Tiere kennt. »He - Skarabäus«, dachte Max »laut« in Richtung seines seit langem stummen Begleiters in seinem Schädel, entschlossen, Licht ins Dunkel zu bringen. »Oh? Was gibt's, hat der hohe Herr ein Problem?«, meldete sich der Skarabäus prompt und spöttisch zurück. Max schnaubte belustigt und brachte seine Frage vor: »Na, wenn's sonst nichts ist... Der Übersetzer deckt ein ziemlich breites Spektrum an Übersetzungsmöglichkeiten ab. Er könnte dir sogar eine einigermaßen passable Verständigung mit einem Telepaten ermöglichen.« Der Skarabäus machte in seiner wie gewohnt theatralischen Art eine kurze »künstlerische« Pause, bevor er fort fuhr: »Was deine Frage nun direkt betrifft: Das Übersetzermodul unterstützt Worte, die nicht verbal übertragbar sind und die du folglich in deiner eigenen Sprache aussprichst, mit dezenten, telepatischen Sinnbildern. Ipas wusste, was eine Taube ist. Sie hat ein Bild dieses Tieres in ihrem Gedächtnis. Der Übersetzer bringt sie dazu, dieses Bild mit deinem Wort zu verbinden. Durch diese Interaktion von Wort und telepatischem Bild hat sie überhaupt nicht bemerkt, dass du ein für sie unbekanntes Wort benutzt hast.« »Ah, ja«, dachte Max gedehnt. »Und Brokk kennt keine Taube und hat deshalb auch kein passendes Bild in seinem Kopf. Stimmts?« »Genau - toll erkannt.« »Gut, dann kann ich mich jetzt unserem weiteren Vorgehen widmen«, verabschiedete Max den Skarabäus ziemlich abrupt. Das Gespräch mit seinem Reisebegleiter hatte nur einige Augenblicke gedauert und so war niemand seine kurzzeitige »geistige Abwesenheit« aufgefallen. »Also«, wandte er sich jetzt an seine Gefährten und an den jungen Dieb im Besonderen. »Brokk, du hast einen großen Teil deines Lebens im dunklen Lokisgjöld zugebracht. Kannst du uns einigermaßen sicher und langsam weiter führen?«, fragte er und versuchte dabei angestrengt, die Gesichter seiner Freunde wenigstens andeutungsweise erkennen zu können. »Nun, ja, ein bisschen was kann ich erkennen - wenn auch nicht viel«, antwortete dieser einschränkend. »Versuchen können wir es. Ist auf jeden Fall besser als die ganze restliche Nacht hier herum zu stehen.« Max hörte durch das vom elastischen Waldboden gedämpfte Stampfen der Kortis hindurch Ipas eine Zustimmung murmeln. Einen Augenblick später drang Brokks leise Stimme zu ihm her, ihr anscheinend einige Anweisungen gebend. Dann lösten sich die undeutlich erkennbaren Schattengestalten von einander und eine Einzelne kam auf Max zu. Als der Reiter schon in Griffweite war, erkannte Max, dass es sich um Brokk handelte. »Dann wollen wir mal«, sagte der junge Dieb ernst. Er griff nach Maxens Korti und führte es zu der wartenden Gruppe, wo er Max eine Leine in die Hand drückte. »Hier - das ist die Leine von den Packtieren«, erklärte er. »Deine Leine hat Ipas bei sich fest gemacht und ich habe ihre Leine. Wenn wir jetzt vorsichtig sind, kann nichts passieren. Vor allem geratet nicht in Panik, wenn euch eine Spinne oder so was auf die Nase fällt. Wenn wir uns in der Dunkelheit verlieren, können wir unter Umständen Tage lang suchen, bis wir wieder zusammen gefunden haben - wenn überhaupt«, fügte er bedeutungsschwer hinzu. »Das war auf mich gemünzt«, knurrte Ipas böse. »Das bekommst du zurück. Doppelt und dreifach.« Brokk kicherte ver­gnügt und Max stieß ein lautes Lachen aus. Dann setzten sich die Tiere in Bewegung und sie drangen langsam immer tiefer in den dunklen, unbekannten Wald ein.
*
Sie waren vielleicht eine Stunde unterwegs, wie Max schätzte, als alle Geräusche des Waldes erstarben. Die Natur schien den Atem anzuhalten und die Luft knisterte vor Elektrizität. Dann brach es los. Ein greller Blitz, dem fast augenblicklich ein ohrenbetäubender Donnerschlag folgte, tauchte den Wald für Sekunden in ein blendendes Licht. Dann, als wäre dies die Ouvertüre gewesen, folgte Blitz auf Blitz, Donner auf Donner. Als Max' Augen sich an dieses stroboskopisch flackernde Licht gewöhnt hatten, konnte er zum ersten Mal leidlich deutlich die Umgebung wahr nehmen, durch die er und seine Freunde ritten. Gewaltige, moosbedeckte Stämme ragten um ihn herum auf. Die Äste, die sich in Schwindel erregender Höhe der Kup­pel einer Kathedrale gleich verflochten, warfen Knochen fingerige Schlag­schatten vor das Blitz sprühende Firma­ment. Das war wohl unser Glück, dachte Max...



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