E-Book, Deutsch, 256 Seiten
Hack Deutsche Autos
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-86852-774-2
Verlag: Heel
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die schönsten Modelle seit 1945
E-Book, Deutsch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-86852-774-2
Verlag: Heel
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die deutschen Automobilhersteller sich in Design und Technik ihrer neuen Modelle zu überbieten. Diese gegenseitige Inspiration und das Streben nach immer moderneren, stärkeren und gleichzeitig sichereren Fahrzeugen bescherte dem Markt eine faszinierende Modellvielfalt. Unvergessene Konstruktionen wie der Messerschmitt Kabinenroller oder die BMW Isetta, der Porsche 911 oder die S-Klasse von Mercedes-Benz setzten optisch wie technisch wichtige Meilensteine in der Fahrzeugentwicklung. Und der Fortschritt geht unaufhörlich weiter, was Supersportwagen wie der Audi R8 oder der brandneue Porsche Panamera eindrucksvoll unter Umfangreich bebildert, mit informativem Text und detaillierten Angaben zu Hubraum, PS, Bauzeit und Stückzahl, widmet sich das vorliegende Werk bekannten, aber auch weniger bekannten Klassikern aus sieben Jahrzehnten deutscher Fahrzeuggeschichte. Fast 500 Modelle aller Hersteller dokumentieren automobile Faszination made in Germany. Dabei dürfen natürlich auch Marken aus der ehemaligen DDR wie Wartburg oder der millionenfach gebaute Trabant nicht fehlen, der eine ganze Republik bewegte.
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Audi Typ R Imperator
| Baujahr | 1928-1932 |
| Motor-Bauart | Achtzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 4872 |
| Leistung (PS/U/min) | 100/3300 |
| Vmax in (km/h) | 120 |
| Bauart | Limousine (4-türig), Cabriolet (2-/4-türig) |
| Produktionszahl | 145 |
Für August Horch, den früheren Gründer und Direktor der gleichnamigen Automobilfirma und jetzigen Audi-Chef, war klar, dass dieses imposante Fahrzeug vor allem eines musste: gegen die Horch-Fahrzeuge antreten und eine gute Figur machen – um auch nach fast 20 Jahren jene Scharte auszuwetzen, die ihn 1909 zum Verlassen der eigenen Firma bewogen hatte. Der Imperator zeigte sich technisch und formal sehr konservativ, verfügte aber über die Insignien eines Automobils der Superluxusklasse, zum Beispiel einen Reihenachtzylindermotor mit 5 Litern Hubraum und legendärer Laufruhe. Verkauft werden konnte das noble Modell in schwierigen Zeiten aber kaum.
Audi Front (Typ UW, 225, 225 Luxus)
| Baujahr | 1933-1938 |
| Motor-Bauart | Sechszylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1950, 2257 |
| Leistung (PS/U/min) | 40/3500, 50/3300, 55/3800 |
| Vmax in (km/h) | 100 bis 105 |
| Bauart | Limousine, Cabriolet, Roadster (Einzelstück) |
| Produktionszahl | 4408 (davon: 25 Spezial-Cabriolets, 1 Roadster) |
Die wirtschaftlich schwer angeschlagene Firma Audi war im neuen Markenverbund Auto Union aufgefangen worden und profitierte in Sachen Frontantrieb vom technischen Know-how, das DKW darin eingebracht hatte. Das 1933 präsentierte Modell Front verfügte erstmals über diesen und machte den Wagen zu einem hochmodernen Angebot der gehobenen Mittelklasse. Mit den 2 bzw. 2,3 Liter großen Sechszylinder-Triebwerken und Leistungen bis 55 PS war man seinerzeit mehr als angemessen motorisiert – aus der Krise konnte der Front die Marke aber nicht befreien.
Audi 920
| Baujahr | 1938-1940 |
| Motor-Bauart | Sechszylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 3281 |
| Leistung (PS/U/min) | 75 bei 3000 |
| Vmax in (km/h) | 130 |
| Bauart | Limousine, Cabriolet |
| Produktionszahl | 1281 |
Der zweite Weltkrieg warf bereits seinen Schatten voraus, da brachte Audi den modern gezeichneten und konzipierten Typ 920 auf den Markt. Das mit einem 3,2-Liter-Sechszylinder mit obenliegender Nockenwelle ausgestattete Fahrzeug war als Limousine und Cabriolet lieferbar und befand sich auch stilistisch voll auf der Höhe. Leider verlangten die Zeiten nicht gerade Autos solchen Zuschnitts, und wenn, dann konnte sie nur Mercedes-Benz in nennenswerten Stückzahlen verkaufen. So versank die Vorkriegsgeschichte der Marke Audi in den Trümmern – wiederbelebt wurde der einstmals berühmte Name erst unter völlig neuen Strukturen im Jahr 1965.
Audi (Audi, Audi 75, Audi 80, Audi Super 90, Audi 60)
| Baujahr | 1965-1972 |
| Motor-Bauart | Vierzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1496, 1696, 1770 |
| Leistung (PS/U/min) | 55 bei 4750 bis 90 bei 5200 |
| Vmax in (km/h) | 137 bis 163 |
| Bauart | Limousine (2-türig), Limousine (4-türig), Kombi |
| Produktionszahl | 416.852 |
Die neuen Audi-Modelle entstanden nach dem Verkauf der Auto Union GmbH durch Daimler-Benz unter der Ägide des neuen Besitzers Volkswagen. Nach dem Schwanengesang des Zweitaktheulers DKW F 102 hatte man schon mit dem schlicht „Audi“ genannten Viertakt-Erstling einen gelungenen Anfang gemacht. Die nachfolgenden Typen 60, 75, 80 und Super 90 setzten mit ihren sogenannten Mitteldruckmotoren technische Akzente, die die Basis für Audis sensationelle Aufwärtsentwicklung darstellten.
Audi 100 Limousine (Werkscode C1)
| Baujahr | 1968-1976 |
| Motor-Bauart | Vierzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1760, 1871 |
| Leistung (PS/U/min) | 80 bei 5000 bis 112 bei 5700 |
| Vmax in (km/h) | 156 bis 180 |
| Bauart | Limousine (2-türig), Limousine (4-türig) |
| Produktionszahl | 796.787 |
Audis Einstieg in die gehobene Mittelklasse begann 1968. Der „100“ markierte einen wichtigen Schritt heraus aus dem Schatten der DKW-Vergangenheit. Frontantrieb, üppiges Raumangebot und solide Technik kennzeichneten die neuen Modelle. Zahlreiche Ausstattungsvarianten konnten im Laufe der Jahre mit Motoren von 80 bis 112 PS kombiniert werden. Die Baureihe wurde zu einer echten Konkurrenz für die mittelgroßen Mercedes- und BMW-Modelle, litten aber zu Unrecht etwas unter ihrem Image als Beamtenauto.
Audi 100 Coupé S
| Baujahr | 1970-1976 |
| Motor-Bauart | Vierzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1871 |
| Leistung (PS/U/min) | 112 bei 5700, 115 bei 5500 |
| Vmax in (km/h) | 185 |
| Bauart | Coupé |
| Produktionszahl | 30.687 |
Die sportliche Version der bürgerlichen Limousine sicherte sich rasch eine treue Fangemeinde. Mit etwas leistungsgesteigertem Antriebsaggregat und noblerer Ausstattung sprach es eine individualistischere Klientel an, denn Konkurrenz in diesem Marktsegment gab es bei inländischen Mitanbietern kaum. Auch heute noch gibt es einen harten Kern von Audi Coupé-Enthusiasten.
Audi 80
| Baujahr | 1972-1978 |
| Motor-Bauart | Vierzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1297, 1471, 1588 |
| Leistung (PS/U/min) | 55 bei 5500, 100 bei 6000, 110 bei 6100 |
| Vmax in (km/h) | 147 bis 181 |
| Bauart | Limousine (2-türig), Limousine (4-türig) |
| Produktionszahl | 1.103.766 |
Der moderne Mittelklassewagen war Wegbereiter der späteren Erfolgsmodelle VW Passat, Golf und Scirocco, die dem angeschlagenen VW-Konzern den Weg aus der Krise wiesen. Es gab das völlig neu konstruierte Auto ab Sommer 1972 in sechs Ausstattungs- und vier Motorisierungsvarianten von 55 bis 100 PS. Besonderen Anklang fanden neben der hohen Praxistauglichkeit auch die guten Fahreigenschaften des 80ers, der die Ingolstädter auf einen steilen Erfolgsweg brachte.
Audi 50
| Baujahr | 1974-1978 |
| Motor-Bauart | Vierzylinder (Reihe) |
| Hubraum (cm3) | 1093, 1272 |
| Leistung (PS/U/min) | 50 bei 5800, 60 bei 6000, 60 bei 5600 |
| Vmax in (km/h) | 142, 152 |
| Bauart | Limousine... |




