Hämel | Öffnung und Engagement | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Hämel Öffnung und Engagement

Altenpflegeheime zwischen staatlicher Regulierung, Wettbewerb und zivilgesellschaftlicher Einbettung
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-531-19512-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Altenpflegeheime zwischen staatlicher Regulierung, Wettbewerb und zivilgesellschaftlicher Einbettung

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-531-19512-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



?Das Heim steht mit seinem Konzept der geschlossenen Rundum-Versorgung und der Vorgabe besonderer Lebenskonzepte für Hilfe- und Pflegebedürftige in der Kritik. Unter dem Stichwort der 'Öffnung der Heime' werden Alternativen erprobt, die eine Mitverantwortung von Familie, lokalem Gemeinwesen und Gesellschaft suchen. Kerstin Hämel lotet Möglichkeiten solcher hybrider Heimarrangements im Bereich Altenpflege aus. Im Kontext der gegenwärtigen Theoriediskussion um neue Wohlfahrtsmixturen rekonstruiert sie die historische Entwicklung der Leitbilder von Heimversorgung und geteilter Verantwortung und analysiert Fallbeispiele aus der gegenwärtigen Praxis.

Dr. Kerstin Hämel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld.

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1;Dank;5
2;Inhalt;6
3;Abbildungen und Tabellen;10
4;Abkürzungsverzeichnis;11
5;1 Problemstellung, zentrale Fragen und Vorgehensweise;12
6;2 Vom Wohlfahrtspluralismus zu hybriden Organisationen – der theoretische Hintergrund der Arbeit;18
6.1;2.1 Wohlfahrtspluralismus als Ansatz zur Beschreibung und Analyse der Wohlfahrtsproduktion;18
6.1.1;2.1.1 Grundzüge des Konzeptes nach Evers und Olk;19
6.1.2;2.1.2 Interdependenzen der Teilsysteme Staat, Markt, Zivilgesellschaft undGemeinschaft – von einer analytischen zu einer historischen Sichtweise;23
6.1.3;2.1.3 Wohlfahrtspluralismus als soziales Entwicklungskonzept – Leitbilder als Mittler hybrider Strukturen;26
6.2;2.2 Die Governance der Wohlfahrtsproduktion;28
6.2.1;2.2.1 Gemischte Governance-Strukturen in der Wohlfahrtsproduktion;29
6.2.2;2.2.2 Chancen und Grenzen der Integration verschiedener Koordinationsmechanismen;32
6.3;2.3 Der Dritte Sektor – verschiedene Konzeptualisierungen und ihre Implikationen für die Analyse von Wohlfahrtsmixturen;33
6.4;2.4 Zivilgesellschaft als „gute Gesellschaft“ und als „Ressource“;38
6.5;2.5 Hybridität als Charakeristikum sozialer Dienstleistungsorganisationen;41
6.6;2.6 Fazit und Ausblick;46
7;3 Von gestern bis heute – Leitbilder von Heimversorgung und geteilter Verantwortung;49
7.1;3.1 Der Ausformungsprozess der Heimversorgung alter Menschen;49
7.1.1;3.1.1 Engagement und institutionelle Versorgung alter Menschen in Mittelalter und früher Neuzeit – vom Hospital zum Armenhaus;50
7.1.2;3.1.2 Armenreformen im Zeichen der Aufklärung – Bürgerbeteiligung auf breiterem Niveau;60
7.1.3;3.1.3 Der Übergang zum 20. Jahrhundert – selbstorganisierte Privatwohltätigkeit und Ausdifferenzierung von Heimen für das Alter;64
7.1.4;3.1.4 Die Weimarer Republik und die Zeit des Nationalsozialismus;77
7.1.5;3.1.5 Zusammenfassend: historische Prägungen in der Heimversorgung;88
7.2;3.2 Altenhilfe und -pflege von der Nachkriegszeit bis Anfang der 1990er-Jahre;89
7.2.1;3.2.1 Restauration und Neubeginn der Altenhilfepolitik nach 1945;90
7.2.2;3.2.2 Altenhilfe und -pflege in öffentlicher Verantwortung – eine Bestandsaufnahme sich verändernder Konturen;93
7.2.3;3.2.3 Die Wohlfahrtsverbände als exklusive Partner des Sozialstaats;101
7.2.4;3.2.4 Die Versorgung alter Menschen in Heimen – alte und neue Konzepte;104
7.2.5;3.2.5 Zusammenfassende Überlegungen;119
7.3;3.3 Pflege unter den aktuellen Rahmenbedingungen;123
7.3.1;3.3.1 Die Pflegeversicherung – Organisation staatlicher Mitverantwortlichkeit;124
7.3.2;3.3.2 Restriktive vs. kooperative Ansätze;129
7.3.3;3.3.3 Qualitätssicherung im Rahmen welcher Heimkonzepte?;133
7.3.4;3.3.4 Der Modernisierungsprozess der Freien Wohlfahrtspflege;137
7.3.5;3.3.5 Die Mitverantwortung des lokalen Gemeinwesens. Community Care alsLeitbild für eine Neuausrichtung der Pflegelandschaft;141
8;4 Engagement und Öffnungsprozesse – Fallbeispiele;149
8.1;4.1 Ansatz und Methode der empirischen Studie;149
8.2;4.2 Fallbeispiele;152
8.2.1;4.2.1 Fallbeispiel A: „Die Betreuung in eine andere Richtung kriegen“ – eingerontopsychiatrisches Altenpflegeheim sucht nachKooperationspartnern;152
8.2.2;4.2.2 Fallbeispiel B: Ein defizitär wirtschaftendes Heim unter Kostendruck – nachbarschaftliche Hilfen schaffen Freiräume;159
8.2.3;4.2.3 Fallbeispiel C: Die Einbindung trägereigener Strukturen und stadtteilorientierter Altenarbeit als Ansätze der Heimöffnung;166
8.2.4;4.2.4 Fallbeispiel D: „Tue Gutes und rede darüber“ - Ein Heim, das die Ressourcen seines wohlsituierten Umfelds zu nutzen weiß;173
8.2.5;4.2.5 Fallbeispiel E: Vom kirchlichen Altenheim zum modernen Seniorenzentrum mit einem abgestuften Dienstleistungsangebot;179
8.2.6;4.2.6 Fallbeispiel F: „Der Betrieb muss erst mal laufen“ – ein Heim, in demwirtschaftliche und soziale Interessen zunehmend zusammengedachtwerden;185
8.2.7;4.2.7 Fallbeispiel G: Ein Altenzentrum als Gemeindeprojekt;192
8.2.8;4.2.8 Fallbeispiel H: Die Initiierung von Projekten zur Belebung des Heimalltags;199
8.2.9;4.2.9 Fallbeispiel I: „Ich möchte nach Feierabend auch nicht in Gefängnisse gucken“ – oder die Schwierigkeiten der Heimöffnung;206
8.2.10;4.2.10 Fallbeispiel J: Die Öffnung eines ehemaligen Ordenshauses durch das Engagement der Kirchengemeinde;212
8.2.11;4.2.11 Fallbeispiel K: Zwei Heime, ein Öffnungskonzept – mit verschiedenen Voraussetzungen;219
8.2.12;4.2.12 Fallbeispiel L: Ein Heim, das regelhafte Ehrenamtsstrukturen umfassend in der Organisation verankert;226
8.3;4.3 Öffnungsansätze in der aktuellen Praxis;234
9;5 Befunde und Perspektiven;245
9.1;5.1 Öffnung und Engagement in theoretischer und in historischer Perspektive;246
9.2;5.2 Soziale und wirtschaftliche Öffnung der Heime;249
9.3;5.3 Öffnungsprozesse und Engagement - zwischen Inkrementalismus und staatlicher Steuerung;251
10;Literaturverzeichnis;257
11;Anhang;279



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