E-Book, Deutsch, 219 Seiten
Halder Implizites Vermitteln
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-26109-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Begriffe der Wissensweitergabe im Lichte der Theorien sozialer Praktiken
E-Book, Deutsch, 219 Seiten
ISBN: 978-3-658-26109-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Im Mittelpunkt der hier vorgenommenen Überlegungen steht die Frage, welche Rolle das Unaussprechliche beim Vermitteln von Wissen einnimmt. Die Grundannahme lautet dabei, dass wir nicht vollumfänglich erklären können, warum wir etwas auf eine bestimmte Art und Weise tun. Unsere Praktiken weisen stets mehr Sinn auf, als wir bewusst erfassen oder gar sagen können. Ein Tun vermittelt das Wissen über sein 'Wie?' vielmehr implizit. Das Ziel dieser Studie besteht darin, dies in pädagogischen Erkenntnisgewinn umzusetzen und so den Begriff des Vermittelns selbst zu schärfen. Dabei kann letztlich gezeigt werden, dass das Konzept der sozialen Praxis an eine langanhaltende Debatte über die Unlehrbarkeit anschließt.?
Valentin Halder arbeitet im Allgemeinen Sozialen Dienst Hamburg-Harburg. Zuvor lehrte er Allgemeine Pädagogik in Hamburg und Tübingen sowie Sozialpädagogik in Hamburg.??
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Einleitung;6
3;1 Arrangierend, struktural, hybrid: Zum Potential eines eigenständigen Vermittlungsbegriffs;13
4;2 Lernen im Fluss: Wissensvermittlung und soziale Praktiken;22
4.1;2.1 Begriff, Perspektive und Problematik der sozialen Praxis;23
4.2;2.2 Die soziale Praxis der Vermittlung;30
5;3 Das Zeigen einer Anschauungsweise: Ludwig Wittgenstein;40
5.1;3.1 Kritik am Regelfolgen, Kritik an der Sprache, Kritik an der Philosophie;41
5.2;3.2 Zu etwas abrichten oder Spielen lernen;48
6;4 Über die Autorität impliziten Wissens: Michael Polanyi;57
6.1;4.1 Mit Leidenschaft für die Objektivität;58
6.2;4.2 Die Weitergabe einer Kunst in einer Meister-Schüler-Beziehung;66
7;5 Eine stumme Pädagogik: Pierre Bourdieu;73
7.1;5.1 Praxeologie als Ablegen des Generalsblicks;74
7.2;5.2 Die verborgenen Imperative der Praktiken;84
8;6 Vergegenwärtigungen: Implizites in der Theoriegeschichte der Vermittlung;93
8.1;6.1 Vermittlung als unmögliche Umwendung;94
8.2;6.2 Allein der Glaube vermag zu vermitteln;105
8.3;6.3 Die Vernunft vorleben;114
8.4;6.4 Die Schule als sozialer Ort erzieht;122
8.5;6.5 Die Gesellschaft analysierend vermitteln;131
8.6;6.6 Vermittlung als Eigentliches der Erziehung;140
8.7;6.7 Erziehen als Zeigen, wie es richtig geht;147
8.8;6.8 Die Vermittlung programmieren oder sie wuchern lassen;164
9;7 Die richtige Mitte der Vermittlung: Fazit;174
9.1;7.1 Vermitteln als pädagogischer Grundbegriff;175
9.2;7.2 Implizite Pädagogik;186
10;Literatur;201




