Hanus | HiFi, MP3 und Verstärker selbst ins Auto einbauen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Heimwerken

Hanus HiFi, MP3 und Verstärker selbst ins Auto einbauen

Leicht gemacht, Geld und Ärger gespart!
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-7723-3609-6
Verlag: Franzis Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Leicht gemacht, Geld und Ärger gespart!

E-Book, Deutsch, 128 Seiten

Reihe: Heimwerken

ISBN: 978-3-7723-3609-6
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Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Copyright;5
3;Vorwort;6
4;Inhaltsverzeichnis;7
5;1 Hi-Fi- und Multimedia-Anlagen im Auto;10
5.1;1.1 Das Autoradio;12
5.2;1.2 Der CD- und/oder DVD-Tuner;13
5.3;1.3 Car-Multimedia;14
5.4;1.4 MP3, MP4, iPod und Co;15
5.5;1.5 Navigationssysteme;16
5.6;1.6 Drahtlose Verbindung über Bluetooth;17
6;2 Hi-Fi-Audiowiedergabe?;18
6.1;2.1 Der hörbare Frequenzbereich;20
7;3 Verstärker im Auto;24
7.1;3.1 Der Klirrfaktor;26
7.2;3.2 Zusätzliche High-Power-Endstufen;28
7.3;3.3 Mehr Power erwünscht?;30
8;4 Lautsprecher im Auto;32
8.1;4.1 Funktionsweise eines Lautsprechers;34
8.2;4.2 Lautsprecher-Frequenzcharakteristik;38
8.3;4.3 Passive Frequenzweichen;43
8.4;4.4 Aktive Frequenzweichen;48
8.5;4.5 Mehrband-Equalizer;49
8.6;4.6 Ersetzen eines defekten Lautsprechers;51
8.7;4.7 Impedanz eines Lautsprechers;54
8.8;4.8 Wirkungsgrad eines Lautsprechers;57
9;5 Lautsprecherboxen;60
9.1;5.1 Welche Boxen sind die besten?;66
9.2;5.2 Bassreflex-Boxen;69
10;6 Car-Power-Musikanlagen selbst auswählen und installieren;74
10.1;6.1 Power und Bässe;75
10.2;6.2 Mittelton- und Hochtonlautsprecher;80
10.3;6.3 Abstimmung der Lautstärke;84
11;7 Verkabelung, Verbindungen, Sicherungen;88
11.1;7.1 Verbindung des Autoradios mit einem zusätzlichen Endverstärker;90
11.2;7.2 Verbindung des Endverstärkers mit der Batterie;92
11.3;7.3 Verbindung der Lautsprecher mit der Endstufe;94
11.4;7.4 Sicherungen;95
12;8 Car-Lautsprecherboxen im Selbstbau;96
12.1;8.1 Optimale Größe der Selbstbau-Boxen;98
12.2;8.2 Selbstbau-Boxen für Mittel- und Hochtöner;99
12.3;8.3 Selbstbau-Boxen für Subwoofer;103
13;9 Energieversorgung der Unterhaltungselektronik im Auto;106
13.1;9.1 Was verkraftet eine Autobatterie?;108
13.2;9.2 Ist Ihre Autobatterie zu schwach?;113
13.3;9.3 Ein zusätzlicher Speicherkondensator für die Leistungsspitzen;118
13.4;9.4 Laden und Entladen von Auto- oder Zweitbatterien;119
13.5;9.5 Solarelektrisches Laden von Auto- oder Zweitbatterien;123
14;Stichwortverzeichnis;127


(S. 24-26)

Geräte, die als Nachfolger der ursprünglich bescheidenen Autoradios unter verschiedensten Bezeichnungen erhältlich sind, verfügen in der Regel über leistungsfähige Verstärker. Die meisten haben zwei bis vier Endverstärker, deren Nennleistung (Musikleistung) jedoch maximal ca. 40 bis 55 Watt pro Kanal beträgt.

Möchte man einen Verstärker zur Musikwiedergabe und nicht als Lärmquelle verwenden, ist die maximale Musikleistung nur als sekundärer Richtwert zu sehen. Sie bezieht sich lediglich darauf, was ein Verstärker an Leistung gerade noch verkraftet. Für die Musikwiedergabe ist nur die Sinusleistung (RMS-Leistung) des Verstärkers bestimmend. Die Grauzone, die zwischen der Sinus-/RMS-Leistung und der Musikleistung (Peek-Leistung) liegt, darf notfalls für kräftige „Knaller" genutzt werden.

Klänge, die in diese Grauzone geraten, werden um so verzerrter, je mehr sie sich der Obergrenze der maximalen Musikleistung nähern. Bei der Bedienung eines Verstärkers kann der Anwender nur über sein Gehör beurteilen, wo die Höchstgrenze der brauchbaren Sinus/RMS-Leistung liegt, denn lediglich bei Studio-Anlagen kann eine auftretende Verzerrung des Signals auf einem Monitor gesichtet werden. Abgesehen davon gibt es bei einem Verstärker oder Lautsprecher keine feste Schnittstelle, bei der die Sinuswiedergabe in eine Musikwiedergabe übergeht. Tatsächlich steigt bei jedem Verstärker und jedem Lautsprecher die Verzerrung mit zunehmender Lautstärke gleitend.

Eine Grenze zwischen dem „grünen" und dem „roten" Bereich gibt es akustisch nicht. Es handelt sich hier lediglich um eine Grenze der Zumutbarkeit. Zusätzliche Endverstärker (Endstufen) sind Stromfresser und benötigen – bis auf seltene Ausnahmen – eine zusätzliche Batterie. Die bestehende Autobatterie kann zwar noch einige zusätzliche elektrische Verbraucher bedienen, aber eine größere Endstufe kann sie nur ausnahmsweise mit hoher Energie versorgen. Der in der Autobatterie gespeicherte Energievorrat muss groß genug sein, um dem Anlasser für das Starten des Motors zur Verfügung zu stehen. Aus diesem Grund halten sich die Hersteller von allen Autoradios, Steuerzentralen und Bordcomputern an die Faustregel, dass diese Geräte einen Strom von maximal ca. 10 Ampere beziehen dürfen.

Damit ist auch die Audioleistung dieser Geräte eingeschränkt. Wer mehr Power haben möchte, der muss zusätzliche Endverstärker und Lautsprecherboxen installieren und eine Zweitbatterie anwenden. Eine Ausnahme kann man sich nur erlauben, wenn die Anlage selten voll aufgedreht und wenn überwiegend tagsüber gefahren wird und keine stromfressende Beleuchtung eingeschaltet werden muss. Nur dann bekommt die Lichtmaschine genügend Gelegenheit, die Autobatterie ausreichend nachzuladen (siehe auch Kapitel 9). Die wichtigsten Qualitätsmerkmale eines Verstärkers sind:
a) Klirrfaktor
b) Sinus-/RMS-Leistung
c) Frequenzbereich
d) Impedanz und Impedanzstabilität (wichtig bei Power-Endstufen)

3.1 Der Klirrfaktor

Die eigentliche Klangqualität aller Verstärker hängt vor allem vom Klirrfaktor ab, der in hundertstel oder tausendstel Prozent die Verzerrung des Tons angibt, die bei der Verstärkung entsteht. Steht in einem Prospekt z. B. „Klirrfaktor 0,01 %", heißt das, dass unter Umständen die vom Verstärker verarbeiteten und verstärkten Signale nur geringfügig verzerrt werden. Allerdings nur „unter Umständen". Lässt das Datenblatt zusätzlich wissen, dass der angegebene Klirrfaktor (von z. B. 0,01 %) nur bei einer Ausgangsleistung von z. B. 2 Watt und einer Frequenz von z. B. 1.000 Hz ermittelt wurde, ist er somit auch nur bei dieser „Flüster-Lautstärke" erzielbar. Wird dann ein solcher Verstärker z. B. auf 200 Watt aufgedreht, kann es mit dem Klirrfaktor mehr oder weniger steil bergab gehen.



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