Harich | Der Zombie, die Sukkubus und ich | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 100 Seiten

Harich Der Zombie, die Sukkubus und ich


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-945814-78-9
Verlag: Alea Libris
Format: Unbekannt
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 100 Seiten

ISBN: 978-3-945814-78-9
Verlag: Alea Libris
Format: Unbekannt
Kopierschutz: 0 - No protection



Bevor Nicole ihr Glück mit Marc fand, lebte sie ein etwas anderes Leben als das eines Hausmädchens. Mit ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin Lore wurde sie nicht nur in eine andere Welt katapultiert, sondern auch wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Dass die Geister der Vergangenheit ihr aber das Herz brechen würden, damit hatte sie nicht gerechnet. Nachdem Marc Nicole den Glauben an die Liebe zurückgegeben hat, sprach nichts dagegen, dass die beiden glücklich Verliebten ihr Happy End genießen würden - wenn Nicole nicht urplötzlich doch erneut von ihrer Vergangenheit eingeholt worden wäre und das Glück der beiden bedrohen würde ...

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1. Kapitel

Das Rot biss sich furchtbar mit den pinken Zierkissen, die auf dem Sofa drapiert waren, fand Nicole. Sie verschränkte die Arme und betrachtete ihre Mitbewohnerin und Freundin, die zusammengesunken auf dem Boden saß, zwischen Sofa und Couchtisch eingeklemmt. Nicole wollte sich nicht vorstellen, was sie im Zimmer ihrer Freundin erwartete, wenn es hier schon so aussah, beschloss aber, sich erst mal um das weinende Häufchen Elend zu kümmern.

»Lore, was ist passiert?« Unverfängliche Frage, glaubte Nicole. Es könnte ja immerhin sein, dass das viele Blut aus einer anderen Quelle stammte, als sie vermutete. Dinge passierten ja schließlich. »Geht es dir gut? Bist du verletzt? Kann ich Tut dir was weh?«

Lore hob beim Klang ihrer Stimme den Kopf und sah sie an. Nicole schluckte mit diesem Anblick hatte sie bei Weitem nicht gerechnet. Das Gesicht ihrer Freundin war verschmiert mit Blut, etwas hing in ihrem Mundwinkel, über das sie lieber nicht zu genau nachdenken wollte. Die vom Weinen verquollenen Augen taten ihr Übriges, dass Lore wirkte, als wäre sie direkt einem Horrorfilm entsprungen oder einem abartigen Resident Evil-Teil.

»Lore! Bist du Gut, du bist nicht okay, du weinst, das seh‘ sogar ich Aber ist dir etwas passiert? Hat dir jemand wehgetan?«

»N-n-nein.« Lores Stimme klang belegt. Nicole runzelte die Stirn, wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Vorsichtig näherte sie sich ihrer Freundin und setzte sich aufs Sofa, sodass sie ihr beruhigend den Kopf tätscheln konnte, auch wenn sie irgendwie Angst hatte, dass Lore ihr in die Finger biss. »Ich bin nicht aua.«

Ich bin nicht aua, was stimmt nicht mit dir? Nicole verkniff sich die Bemerkung. »Magst du mir sagen, was hier passiert ist?«

»Ich habe Spaß gehabt und dann Hunger.«

Nicole fragte sich ernsthaft, ob sie nachhaken wollte oder auf weitere Informationen verzichten konnte. Sie hatte mit ihrem Ex-Freund zwar auch so einiges erlebt, aber sie war sich nicht sicher, ob Lores Erzählung sie nicht vielleicht doch schockieren würde. » Spaß? Hunger?«

»Ja.«

»Himmel, du erzählst so lebendig, als wäre man live dabei gewesen, echt jetzt. Ich komm mit diesen vielen Details nicht klar. Das überwältigt mich ja schon!«

Lore knurrte, und für einen kurzen Moment verspürte Nicole allerdings langsam ein wenig Angst vor ihrer Freundin. Rasch zog sie die Hand weg und hörte auf, ihr den Kopf zu tätscheln. Nachher öffnete sich dieser noch und eine Abnormität, wie man sie aus den Resident Evil -Filmen kannte, griff sie an. Darauf konnte sie durchaus verzichten.

»Also gut. Du hattest Spaß und Hunger. Was genau hast du gemacht? Ich vermute, das ist kein Kunstblut? Oder hast du Tampon-Weitwurf geübt?«

»Du bist widerlich, weißt du das?« Lore schien ein wenig wieder sie selbst zu werden.

»Ja. Das ist bekannt. Aber nicht die Antwort auf meine Frage. Also?«

»Ich hatte Spaß. Viel Spaß. Ein wenig abartig geb‘ ich zu. Und dann Hunger. So viel Hunger. Ich Ich weiß doch auch nicht warum.«

»Na ja, du wirst dich verausgabt haben. Da kriegt man schon mal Appetit und …« Nicole presste die Lippen...



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