Havens / Yates / Rawlins | Baccara Collection Band 438 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 438, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

Havens / Yates / Rawlins Baccara Collection Band 438


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0106-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 438, 384 Seiten

Reihe: Baccara Collection

ISBN: 978-3-7515-0106-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Candace Havens
Deine Küsse bedeuten Gefahr
Ein heißer One-Night-Stand mit einem Fremden - kurz danach trifft Personenschützerin Katie ihren neuen Klienten Macon Douglas und erkennt schockiert: Er ist der Mann, in dessen Armen sie lag! Wie soll sie ihn gewissenhaft beschützen, wenn sie in seiner Nähe verrückt ist vor Begehren?
Maisey Yates
Funken der Wut, Funken der Lust
Dem attraktiven Weingutbesitzer Creed Cooper liegen die Frauen zu Füßen. Nur seine arrogante Nachbarin Wren scheint ihn von ganzem Herzen zu hassen. Was ihn erst recht herausfordert, sie zu erobern. Ein gewagtes sinnliches Spiel beginnt - mit unerwartet süßen Folgen ...

Debbi Rawlins
Eingeschneit mit einem sexy Cowboy
Als die schüchterne Shea von einem Schneesturm überrascht wird und mit Cowboy Jesse in einer kleinen Hütte übernachten muss, verspürt sie nie gekannte Sehnsucht. In einer erregenden Liebesnacht öffnet sie ihm spontan ihr Herz. Ohne zu ahnen, was er vor ihr verbirgt ...



Schon von klein auf wusste Maisey Yates ganz genau, was sie einmal werden wollte: Autorin.
Sobald sie mit einem Stift umgehen und ihre erste Worte zu Papier bringen konnte, wurde sie von der Leidenschaft fürs Schreiben gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen.

Von da an konnte nichts und niemand Maisey mehr vom Schreiben abhalten. Niemand? Als Maisey ihren absoluten Traummann und späteren Ehemann traf, eroberte dieser ihr Herz im Sturm und die schriftstellerischen Ambitionen rückten ein wenig in den Hintergrund.

Doch als Maisey schwanger mit ihrem zweiten Kind war, las sie ihren allerersten Liebesroman - dies veränderte alles. Wusste Maisey schon immer, dass sie Autorin werden wollte, so war sie doch bisher ziemlich ratlos, was und über welche Themen sie schreiben sollte. Aber jetzt verliebte Maisey sich auf Anhieb in das Genre Romance. Sofort wusste sie, das ist es, was sie schreiben will. Zu ihren Lieblingsautorinnen zählen Penny Jordan, Miranda Lee und Lynne Graham.

Ihr Lebensmotto, das sowohl in der Liebe wie auch im Leben eine Portion Humor unverzichtbar ist, spiegelt sich auch in ihren Romanen wider. Maisey Yates liebt es, wenn sich ihre Helden lustige Wortgeplänkel liefern.

Zusammen mit ihrem Mann - der sich im Übrigen nicht davor scheut, Windeln zu wechseln - und den drei gemeinsamen Kindern lebt Maisey Yates in Oregon.

Havens / Yates / Rawlins Baccara Collection Band 438 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Katie umklammerte ihr Handy. Sie war nervös und aufgeregt, wie immer, wenn sie einen neuen Fall übernahm. Hinzu kam, dass es ihr erster Job für die Agentur in Übersee war. Das Taxi fuhr rasant vom Bordstein in Heathrow los und reihte sich in den Verkehr ein. Wenn sie sich nicht am Griff festgehalten hätte, wäre sie auf die andere Seite der Sitzbank geschleudert worden.

Schließlich erreichten sie das Stadtzentrum, und der Fahrer rief mit so starkem Akzent „Piccadilly Square“, dass sie ihn fast nicht verstanden hätte. Sie nickte und starrte auf ihr Telefon. Ihre Chefin und beste Freundin bei Stonegate Investigative Agency, Mariska – Mar, wie sie genannt wurde – hatte ihr mehrere Dateien zu ihrem neuen Kunden gemailt.

Leider hatte sich Katies Telefon-Akku in dem Moment verabschiedet, als sie beim Herunterladen der Dateien gewesen war. Und sie hatte es nicht aufladen können, weil ihr Ladegerät in der Tasche steckte, die sie vor dem Flug aufgegeben hatte. Sie hatte also keine Ahnung, wie der Mann aussah, und hatte auch sonst keine Informationen, außer, wo sie ihn treffen sollte.

Und ich bin schon eine halbe Stunde zu spät.

Ein Vorfall, in den Professor Douglas verwickelt gewesen war, hatte Katie nach London geführt. Dr. Douglas, ein Umweltwissenschaftler, war nach seinen Aussagen von der Straße abgedrängt worden und deshalb gegen einen Baum geprallt. Lackkratzer an seinem Auto waren der einzige Beweis. Er hatte zwar Alkohol im Blut gehabt, aber nur minimal. Die Polizei ging den Lackspuren nach, aber sie kannte nicht die ganze Geschichte. Der Dekan der Universität, an der der Professor arbeitete, wollte die Angelegenheit diskret behandelt wissen, daher wurde der Unfall als einmaliges Ereignis behandelt.

Das entsprach jedoch nicht der Wahrheit. Es war das zweite Mal in den letzten zwei Wochen, dass dem Professor etwas Lebensbedrohliches zugestoßen war.

Zudem hatte der Dekan mehrere anonyme Anrufe erhalten, in denen der Anrufer zu verstehen gegeben hatte, es wäre besser, der Professor würde seine Forschung einstellen. Der Professor selbst war in der Nacht vor dem letzten Unfall überfallen worden. Der Dekan befürchtete, dass sie es mit einer radikalen, oder schlimmer noch, terroristischen Gruppe zu tun hatten. Trotzdem wollte er die Polizei nur einschalten, wenn es unbedingt nötig war.

„Das ist der High Court.“ Der Fahrer unterbrach ihre Gedanken. „Schicker Ort für schicke Leute. Dort ist das Museum.“ Der Taxifahrer setzte seine gesamten Fremdenführerqualitäten ein, und Katie fragte sich, ob es unhöflich wäre, ihn darum zu bitten, den Mund zu halten.

Lass es. Es ist nicht seine Schuld, dass du einen miesen Tag hast.

Sie blickte aus dem Fenster, damit es zumindest so aussah, als wäre sie interessiert, und versuchte, ihre Gedanken zu ordnen.

Nach dem, was Katie an Informationen hatte, schien es dem Dekan wichtiger zu sein, den Ruf der Universität zu schützen, als die Unversehrtheit von Dr. Douglas sicherzustellen. Katie hatte ein wenig Mitleid mit dem alten Mann.

Die Forschung des Professors war von der britischen Regierung als geheim eingestuft worden, was bedeutete, dass Stonegate in dieser Hinsicht über wenig Informationen verfügte. Selbst der Dekan hatte sich geweigert, am Telefon darüber zu sprechen.

Was auch immer das Projekt sein mochte, es war nicht wirklich wichtig. Katies Job war es, herauszufinden, ob es eine echte Bedrohung gab, sie auszuschalten und sich um den schrulligen Professor zu kümmern. Die ganze Sache war ein persönlicher Gefallen für den Dekan, der ein guter Freund von Mariskas Mutter gewesen war.

Wenn es nach Katie gegangen wäre, hätte sie sich die Reise erspart und den Fall direkt an Scotland Yard übergeben, wo er hingehörte. Doch die Entscheidung lag nicht bei ihr.

Das Taxi hielt vor einem Pub, der einem Roman von Dickens aus dem 19. Jahrhundert zu entstammen schien. Katie bezahlte den Fahrer und stieg mit ihrem kleinen Rollkoffer und der Laptoptasche aus.

Das Seven Stars, der Pub, in dem sie den Professor treffen sollte, sah von außen genauso aus, wie sie sich einen typischen englischen Pub vorstellte – mit dunklem Holz an den Wänden und Zapfhähnen aus Messing. Sie trat ein und blieb einen Moment stehen, damit sich ihre Augen auf die Lichtverhältnisse einstellen konnten. Der Geruch von Bier und Essen war irgendwie beruhigend, und sie entspannte sich für ein paar Sekunden, während sie den Blick durch den Raum schweifen ließ.

Als Detektivin sollte sie in der Lage sein, einen schrulligen alten Professor zu entdecken.

Es war halb acht und der Raum voller Menschen. Sie hatte den Wunsch geäußert, den Professor und den Dekan in der Universität zu treffen, doch Dr. Douglas hatte auf den Pub bestanden. Der Ort strahlte etwas Vertrautes aus und erinnerte sie an die Bar ihrer Eltern in der Bronx.

Das Einzige, was fehlte, waren ihre lauten Brüder und ihr liebenswerter Grandpa Joe, der hinter der Bar stand und Geschichten aus seiner Zeit als Streifenpolizist erzählte. Er war das Familienmitglied, das sie am meisten vermisste. GJ, wie sie ihn liebevoll nannte, hatte darauf bestanden, dass Katie ihren Träumen folgte, egal, wohin diese sie führten.

GJ war derjenige gewesen, der ihr geholfen hatte, in die Polizeiakademie in der Bronx aufgenommen zu werden. Er hatte sie ermutigt, Polizistin zu werden, obwohl jeder andere in der Familie das für eine lächerliche Idee hielt. Wenn es nach ihrer Familie gegangen wäre, hätte sie Jay Spiloli geheiratet und seine Kinder bekommen.

Oh, Mann. Wenn sie an Jay dachte, überkam sie beinahe Übelkeit. Sie war ein paar Wochen mit ihm ausgegangen, nur um dann zu erfahren, dass er sie die ganze Zeit mit Missy Ringovitz betrogen hatte. An dem Abend, an dem sie es herausfand, ließ sie sich von ihren Brüdern in ihrem Zimmer einsperren, damit sie Jay nicht umbringen konnte. Mit Genugtuung bemerkte sie am nächsten Tag, dass er einen Faustschlag ins Gesicht abbekommen hatte, vermutlich von ihren Brüdern. Obwohl diese ihre Vermutung niemals bestätigen würden.

Es spielte keine Rolle. Sie folgte dem Rat ihres Grandpas, und drei Jahre als Polizistin hatten sie bestens auf den Job ihres Lebens bei Stonegate vorbereitet.

Sie blickte sich in dem Raum um, konnte jedoch keinen schrullig aussehenden Professorentyp entdecken. Die meisten Gäste waren Mitte dreißig. Die Männer trugen dreiteilige Anzüge, die Frauen Kostüm und High Heels. Ein Haufen Wall-Street-Typen, nur, dass sie hier auf dem „falschen“ Kontinent waren.

Barkeeper wissen eigentlich alles, was in ihrem Laden los ist. Ich sollte dort anfangen.

Katie steuerte auf die kunstvoll geschnitzte Bar zu.

„Hallo, kennen Sie zufällig Dr. Douglas?“ Katie stellte ihren Koffer zwischen zwei Barhocker. Der Barkeeper gab dem Mann neben ihr ein Bier und blickte auf.

„Ich kenne einige Leute namens Douglas, Mädel. Es ist hier ein häufiger Name.“

Mist. „Er ist Wissenschaftler und arbeitet an der Universität. Ich soll ihn hier treffen, aber ich weiß nicht, wie er aussieht. Ich vermute, er ist schon älter. Trägt wahrscheinlich eine Brille.“ Sie blickte sich suchend um.

Der Barkeeper nickte. „Ah, verstehe.“ Er trat zu dem Mann mit dem Bier. „Haben Sie den Doc gesehen?“

Der Mann drehte sich zu Katie. Das Einzige, was sie ein paar Sekunden lang sah, waren das umwerfende Lächeln und die azurblauen Augen. Ihr stockte der Atem. Ihr Herzschlag setzte aus, und ihr wurde heiß.

Er sieht verdammt gut aus.

„Er war heute Abend da, aber ich glaube, er ist schon weg. Ist vermutlich nach Hause gegangen.“ Der heiße Typ lächelte sie wieder an und blickte sich im Pub um. „Was wollen Sie von ihm?“

Himmel! Wenn er noch einmal so lächelt, falle ich gleich hier, mitten in der Bar, über ihn her.

Katie war nicht prüde, aber es war lange her, dass ihr Körper so auf einen Mann reagiert hatte, vor allem auf einen Fremden.

Wenn ein Blick ausreicht, wie wäre es erst, wenn er mich berührt. Ihr Körper bebte schon bei dem Gedanken daran.

Als er die rechte Augenbraue hochzog, wurde ihr klar, dass sie etwas sagen sollte. „Was? Oh, ich …“, stammelte sie. „Ich bin mit ihm verabredet. Ich bin nur …“, sie sah auf ihre Uhr, „… eine halbe Stunde zu spät. Es hat ewig gedauert, bis ich durch den Zoll kam.“

Katie stieß einen Seufzer aus und setzte sich auf den Barhocker neben dem Mann. „Heute geht aber auch alles schief.“ Sie hätte wegen einer Autopanne fast ihren Flug verpasst, ihr Handy funktionierte nicht, und sie war zu dem Treffen mit dem Professor zu spät gekommen.

„Klingt, als könnten Sie eins gebrauchen.“ Der Barkeeper stellte ein Bier vor sie.

„Er hat recht.“ Der attraktive Mann deutete auf das Bier. „Es geht nichts über ein gutes Bier, wenn alles schiefläuft.“

Katie sorgte sich um die Sicherheit des Professors, aber sie hatte keine privaten Kontaktdaten von ihm oder dem Dekan. Sie hatte nur die Nummer von der Universität. Hoffentlich war der alte Mann sicher nach Hause gekommen.

Sie könnte also vorher noch einen Drink genießen und dann ins Hotel gehen und ausschlafen, um am nächsten Morgen frisch zu starten.

„Was soll’s.“ Sie hielt ihr Glas hoch. „Prost.“

Die rauchige Stimme und der New Yorker Akzent passten irgendwie nicht zu der zierlichen Brünetten an Macons Seite. Es fiel...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.