E-Book, Deutsch, Band 12, 178 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 245 mm
Reihe: POP. Kultur und Kritik
Hecken / Baßler / Curtis POP
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-8394-4246-3
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Kultur & Kritik (Jg. 7, 1/2018)
E-Book, Deutsch, Band 12, 178 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 245 mm
Reihe: POP. Kultur und Kritik
ISBN: 978-3-8394-4246-3
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
. mit Annekathrin Kohout
1. Warum eine Zeitschrift zu diesem Thema?
Wirklich nichts ist in der Alltags- und Medienkultur so präsent und prägend wie Pop! Unsere Zeitschrift 'POP. Kultur und Kritik' hat sich 2012 gegründet, als Pop längst auch im Kanon der Hochkultur angekommen war, an Universitäten bereits Vorlesungen zur Pop-Literatur gehalten wurden und es im Feuilleton Artikel über Beyoncé gab. Es war schlicht und einfach notwendig, eine akademisch-feuilletonistische Zeitschrift zur Popkultur zu etablieren, wo es sonst fast nur solche zu moderner und zeitgenössischer Kunst und Literatur gab – besonders im deutschen Sprachraum.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihre Zeitschrift?
Die Perspektiven unserer Autor_innen sind vielfältig. Lange wurden Konsum und Pop überwiegend kulturpessimistisch betrachtet: als oberflächlich und kommerziell, künstlich und standardisiert. Mittlerweile werden die ehedem kritischen Charakteristika unter Intellektuellen und Akademikern weitestgehend wertgeschätzt. Unsere Zeitschrift ist eine Folge dieses Perspektivwechsels. Während uns die Etablierung der Sozialen Medien als bedeutendstes Alltags- und Kommunikationsmedium ein neues Untersuchungsfeld beschert hat, fordern uns die politischen Tendenzen in Europa derzeit zum erneuten Überdenken der Kategorien ›hohe‹ und ›niedere‹ Kultur sowie zum Unterscheiden von ›populär‹ und ›populistisch‹ heraus.
3. Welche Bedeutung kommt den Themen Ihrer Zeitschrift in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Ein Schwerpunkt unserer Zeitschrift – und auch unseres Blogs (pop-zeitschrift.de) - liegt auf der Untersuchung aktueller Themen. Dabei kann es sich um das neue Musikvideo von Miley Cyrus oder den Twitter-Account von Norbert Bolz handeln. Die Analysen und Kommentare sind nicht immer wissenschaftlich objektivierend, sondern manchmal auch persönlich oder politisch. Insofern bietet sie Wissenschaftler_iinnen ein Forum für ihre Ansichten und die Möglichkeit, Thesen oder Forschungsergebnisse einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln. Dadurch werden wiederum Forschungsdebatten angestoßen oder aufrecht erhalten.
4. Mit wem würden Sie Ihre Zeitschrift am liebsten diskutieren?
Am liebsten auch mit denen, über die wir schreiben.
5. Ihre Zeitschrift in einem Satz:
›Better sound through research.‹ (Bose)




