Helliwell | Was der Drache erzählt | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Helliwell Was der Drache erzählt


1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-89060-211-0
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-89060-211-0
Verlag: Neue Erde
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Drachen haben Erde und Menschheit seit Äonen begleitet. Jetzt kehren diese weisen Lehrer zuru?ck, um uns von ihrer Welt zu erzählen und uns zu helfen, unser Bewusstsein zu erweitern, um ihnen persönlich zu begegnen. Tanis Helliwell, die uns in ihrem Klassiker Elfensommer die Elementarwesen und in Nicht ganz von dieser Welt 22 Hybridwesen, die mit der menschlichen Evolution verbunden sind, nahegebracht hat, nimmt uns in diesem Buch mit auf eine wundersame Reise in die Drachenwelt.

Tanis Helliwell ist Gründerin und Leiterin des International Institute for Transformation (IIT) und seit vielen Jahren für Seminare und Vorträge im deutschsprachigen Raum unterwegs. Ihre Beratungstätigkeit erstreckt sich allerdings nicht nur auf »Übersinnliches«, sondern ebenso ganz praktisch auf Unternehmen und ihre Strukturen. Sie lebt an der Westküste Kanadas.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einfu¨hrung
Wie es begann
Drachen und die Erde
Begegnung mit dem Drachen
Der Drache und das Heilige Feuer
Wie Drachen in Raum und Zeit reisen
Meine Drachenabstammung
Zuru¨ckgebliebene auf der Erde
Die Urquelle
Schlange und Drache
Pfingsten, Kundalini und Babaji
Drachen und Hologramme
Die Evolution der Menschheit und der Erde
Begegnung mit dem Rubindrachen
Die Drachenwelt
Zwei Drachenentwicklungen
Die Kristallhöhle
Drachen und ihre Abstammungslinien
Die Jungdrachenschule
Der alte Wasserdrache
Reise in die Untere Drachenwelt
Meine Brutmutter
Der kosmische Drache
Letzte Worte
Danksagungen
Über die Autorin


DRACHEN UND DIE ERDE


Begegnung mit dem Drachen


Seit Mahavatar Babajis Aufforderung war ein Jahr vergangen, und obwohl ich hin und wieder daran dachte, mit den Drachen zu sprechen, war ich mit anderen Dingen beschäftigt und hatte kein Gefühl der Dringlichkeit. Weder die Aufforderung von Babaji noch ein nie vergessener visionärer Traum reichten aus, um mich zum Handeln zu bewegen.

Das sollte sich nun ändern.

Ich war in Frankreich und bereitete mich darauf vor, im Ashram eines befreundeten niederländischen Gurus zu lehren. Ich traf Prajnaparamita erstmals vor etwa acht Jahren in den Niederlanden. Sie leitete dort Satsangs, das sind Zusammenkünfte von Menschen, die im Dialog oder in der Nähe eines erleuchteten Meisters nach spiritueller Wahrheit suchen. Ich hatte noch nie an einem Satsang von Prajnaparamita teilgenommen und war überrascht, als einer ihrer Anhänger mir sagte, sie wolle mich gerne treffen.

Der Tag kam, und zur Vorbereitung auf die Begegnung mit ihr hatte ich eine Kata dabei, ein weißes Tuch, das Reinheit und Mitgefühl symbolisiert. In der tibetisch-buddhistischen Tradition segnet der Guru die Kata und gibt sie dir dann zurück, damit du den Segen erhältst. Ich wartete mit meinem Freund, als Prajnaparamitas Auto vorfuhr. Als sie auf der Fahrerseite ausstieg, war mein erster Gedanke, was für ein moderner Guru sie sein musste, wenn sie selbst fuhr. Sie war ganz in Weiß gekleidet, und ihr gewelltes blondes Haar umrahmte ein breit lächelndes Gesicht. Wie ein gutmütiger Löwe strahlte sie Energie und Willenskraft aus, während ihre blauen Augen vor Intelligenz und Neugierde blitzten. Prajnaparamita war eine füllige Frau mit viel körperlicher Energie, und das Lächeln, mit dem sie mich begrüßte, war warm.

Langsam schritt ich vorwärts und hielt die Kata in offenen Händen in der Erwartung, dass sie sie segnen und mir dann um meinen Hals legen würde. Sie nahm das Geschenk an und legte es, immer noch lächelnd, um ihren eigenen Hals. Dann hielt sie mir einen weiteren Gebetsschal hin, der einen schönen Kristall enthielt, mit dem sie mich segnete. Ihr Verhalten war ungewöhnlich und unerwartet, denn es drückte aus, dass wir uns als Freunde und Gleichgestellte trafen, die ein spirituelles Leben führen, nicht als Schüler und Guru. In den nächsten Jahren trafen Prajnaparamita und ich uns in den Niederlanden, wann immer wir beide dort waren, und sie lud mich in ihren Ashram ein, um über Elementarwesen, Hybride und Körper-Geist-Bewusstsein zu unterrichten.

Sie fragen sich vielleicht, warum ein erleuchteter Guru eine Frau wie mich einlädt, über Wesen in der Astralwelt zu lehren. Ist es nicht die Aufgabe eines Gurus, anderen dabei zu helfen, zu der Wahrheit zu erwachen, dass alle äußeren Formen eingebildet und illusorisch sind? Und stärkt meine Lehre über die Astralbereiche nicht den Glauben an sie und verleitet daher andere, in diesen Bereichen Erfahrungen zu suchen? Das ist die Frage, die ich mir zunächst stellte. Als ich jedoch genauer hinsah, erkannte ich, dass es keinen Widerspruch zwischen Prajnaparamitas Arbeit und meiner gibt. Alle Reiche, einschließlich der physischen, astralen und kausalen Formwelten, sind verschiedene Aspekte des Geistes, und so ist die Reise durch sie zum Bewusstsein ein Weg, den Geist zu erkennen. Meine Gabe ist es, anderen zu helfen, sich dieser verschiedenen Formwelten bewusst zu werden, und Prajnaparamitas Gabe ist es, anderen zu zeigen, wer sie wirklich sind, und sie als Führer auf dem spirituellen Pfad zu begleiten. Darüber hinaus hilft Prajnaparamita mit ihrem Wissen ihren Anhängern nicht nur, sich von der physischen Welt zu befreien, sondern ermutigt sie auch, sie zugleich vollständig anzunehmen, indem sie ihren Ashram mit schönen Bäumen und üppigen, gesunden Gärten umgibt.

Das war die Vorgeschichte, als ich acht Jahre später in ihrem Ashram, La Roseraie de Sacha, in Frankreich ankam, um einige kurze Workshops abzuhalten. Der Ashram ist 24 Hektar groß, und am Morgen nach meiner Ankunft nahm mich Prajnaparamita mit auf einen Rundgang durch die Gemüse- und Obstgärten und Kraftplätze auf dem Gelände.

Ich dachte, der Rundgang sei beendet, als sie mich ansah und sagte: »Vor ein paar Jahren kamen zwei Pandits (Gelehrte) aus meiner spirituellen Linie aus Indien nach La Roseraie de Sacha. Sie segneten unseren Ashram mit vielen Zeremonien und Havans (Feuerzeremonien). Die Pandits wurden von einem Anhänger meines Gurus begleitet, der feinstoffliche Bereiche sieht, und während einer der Zeremonien sah er einen schwarzen Drachen in den Wald kommen, der La Roseraie de Sacha krönt. Wir lassen dieses Gebiet in Ruhe, aber dich würde ich gerne dorthin mitnehmen, um zu sehen, was du wahrnimmst.«

Als ich das hörte, war ich mir sicher, dass der Drache für mich gekommen war. Während wir den überwucherten Pfad durch den Wald entlanggingen, hatte ich Zeit, darüber nachzudenken, wie sowohl mein lang zurückliegender Traum als auch die Anweisungen von Babaji mich hierhergebracht hatten. Ich konnte diese Begegnung nicht länger aufschieben. Wir erreichten einen dicht bewachsenen, wilden und verlassenen Teil des Waldes.

Prajnaparamita wandte sich mir zu und sagte: »Es heißt, der Drache ruhe hier. Ich habe den anderen gesagt, sie sollen ich von diesem Ort fernhalten, aber von dir würde ich gerne alles hören, was du hier erfährst.«

Ich spürte, dass der Drache in den Schatten auf mich wartete und wusste, dass er mit mir allein sprechen wollte. Ich wandte mich an Prajnaparamita und sagte: »Es ist kein Zufall, dass der Drache und ich hier sind. In zwei unvergesslichen Begegnungen wurde ich von Mahavatar Babaji in eine hohe Astralfrequenz geführt. Dort deutete er auf einen fremden Planeten und sagte: ›Du hast genug über Elementarwesen geschrieben. Was ist mit Drachen?‹ Seit genau einem Jahr weiß ich, dass ich seiner Aufforderung nachkommen muss, aber ich wollte meine anderen Projekte zu Ende bringen. Ich schätze, meine Schonfrist ist abgelaufen, und ich muss jetzt etwas tun.«

Wir wandten uns ab von dem Ort, wo der Drache hauste, und verließen den Wald. Ich musste mich auf das Gespräch mit dem Drachen vorbereiten, denn ich wusste intuitiv, dass es während meiner Zeit dort stattfinden würde. Ich zögerte nicht mehr, und eine leichte Erregung stieg in mir auf. Das Timing war perfekt, denn ich unterrichtete nur nachmittags, und so konnte ich vormittags mit dem Drachen zusammen sein.

Der erste Nachmittag brach an, und die Teilnehmer waren im Obstgarten in einem Kreis versammelt. Ich ging zu ihnen und setzte mich auf einen leeren Stuhl, der offensichtlich für mich bestimmt war, denn Prajnaparamita saß auf dem Stuhl zu meiner Linken. Ich sollte etwas über Elementarwesen erzählen, weil sie für viele der Teilnehmer von besonderem Interesse waren. Ich sprach gerade über die verschiedenen Arten von Elementarwesen, die vielleicht Partner der Teilnehmer werden wollten, als John, einer der Teilnehmer, plötzlich sagte: »Ich hörte, hier wohnt ein Drache. Was bedeutet das für uns?«

John war seit über zehn Jahren Mitglied des Ashrams und wusste, was der Guru über den Drachen gesagt hatte und wo er gelandet war. Prajnaparamita hatte mir jedoch schon zu verstehen gegeben, sie wolle nicht, dass ich das Thema Drachen zur Sprache bringe, also war ich mir nicht sicher, wie ich reagieren sollte.

Ich schaute Prajnaparamita an und verstand schnell ihren Blick, der sagte: »Lasst uns jetzt nicht darüber reden.«

Ich wandte mich wieder John zu und sagte: »Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, über Drachen zu sprechen, denn sie sind keine Elementarwesen. Lasst uns auf die Elementarwesen zurückkommen.«

Ich kehrte zum Tagesthema zurück und leitete die Teilnehmer zu einer Visualisierung an, um unter den Elementarwesen Partner zu finden, so dass wieder alle gut mitmachten. Trotzdem war mir nicht ganz wohl, weil ich John keine klare Antwort gegeben hatte. Dann fiel mir eine Lösung ein, und als die Sitzung zu Ende war, sprach ich mit Prajnaparamita.

»Damit ich mit dem Drachen sprechen kann, muss mir jemand helfen, einen Stuhl und andere Dinge in den Wald zu tragen «, sagte ich. »Ich habe mich gefragt, ob ich John um diesen Gefallen bitten kann?«

»Ja, das ist in Ordnung«, antwortete sie. »Ich möchte nur das Thema Drachen jetzt in der Gruppe nicht diskutieren.«

John ist ein zurückhaltender, ruhiger Mann von mittlerer Größe und Gewicht und mittleren Alters. Er gibt einem das Gefühl, stets bereit zu sein zu helfen, wann immer Hilfe gebraucht wird, und dass er gerne im Hintergrund bleibt. Später sprach ich John an und fragte: »Kannst du morgen um 9 Uhr zu mir kommen?«

Er schaute verwirrt, also fuhr ich fort: »Du musst mir helfen, einen Stuhl und einige Kissen in den Teil des Waldes zu tragen, wo der Drache wohnt.«

Der wortkarge John nickte, und ich wusste, dass er mir am nächsten Morgen das Gewünschte bringen würde.

Ich wachte früh auf und hörte die Vögel singen. Eine schöne Brise wehte durch das Schlafzimmerfenster. Als ich im Bett lag, dachte ich mit gemischten Gefühlen an den kommenden Tag. Einerseits freute ich mich darauf, mehr über Drachen zu erfahren, und auf das, was sie mir mitteilen wollten. Andererseits machte ich mir Sorgen, nicht wirklich kompetent zu sein, weil ich noch nie mit Drachen gesprochen hatte. Alte Versagensängste kamen auf, wurden aber bald von einem ebenso starken Eifer und tiefem Vertrauen in meine Vision mit Babaji abgelöst. Wenn er sicher war, dass ich es konnte, wie konnte ich dann an mir zweifeln? Ich wurde...


Tanis Helliwell ist Gründerin und Leiterin des International Institute for Transformation (IIT) und seit vielen Jahren für Seminare und Vorträge im deutschsprachigen Raum unterwegs. Ihre Beratungstätigkeit erstreckt sich allerdings nicht nur auf »Übersinnliches«, sondern ebenso ganz praktisch auf Unternehmen und ihre Strukturen. Sie lebt an der Westküste Kanadas.



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