Henke | London Lovers - Verbotene Gefühle | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 361 Seiten

Reihe: The Romantic Edition: Heart-of-Soho-Trilogie

Henke London Lovers - Verbotene Gefühle

Roman | The Romantic Edition: Heart-of-Soho-Trilogie 3: Sienna & Luke
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-98690-295-7
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Roman | The Romantic Edition: Heart-of-Soho-Trilogie 3: Sienna & Luke

E-Book, Deutsch, Band 3, 361 Seiten

Reihe: The Romantic Edition: Heart-of-Soho-Trilogie

ISBN: 978-3-98690-295-7
Verlag: dotbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Eine Liebe gegen alle Widerstände: »London Lovers - Verbotene Gefühle« von Sandra Henke, der deutschen »Queen of Romance«, als eBook bei dotbooks. Wenn ein Schatten aus der Vergangenheit dir den Weg in eine schillernde Zukunft weist ... Sienna ist außer sich: Die geliebte »Villa Foxgloves« ihrer Großmutter wurde an den skandalumwitterten Luke Marshall vermietet, der mit dem Bestseller über seine Zeit als Callboy berühmt geworden ist. Ausgerechnet er hat nun das geheime Notizbuch entdeckt, das Sienna dort vor vielen Jahren versteckt hat ... und in dem sie schamlos offen bekennt, sich nach einem dominanten Liebhaber zu sehnen! Wird Luke dieses Geständnis veröffentlichen und für ein bisschen Publicity ihren guten Ruf ruinieren? Um dies zu verhindern, scheint es nur einen Weg zu geben: Sienna muss sich Luke als Liebesdienerin anbieten. Sie wird lernen, sich ganz und gar seiner Führung zu unterwerfen. Und sie ahnt nicht, wie dies ihr bisher so wohlgeordnetes Leben verändern wird ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: In »Verbotene Gefühle«, dem Höhepunkt ihrer Trilogie »London Lovers«, verwebt Bestsellerautorin Sandra Henke Romantik und prickelnde Erotik zu einem sinnlichen Lesevergnügen. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Sandra Henke, geboren 1973, gehört zu den Autorinnen, die sich nicht auf ein Genre beschränken, sondern ihre Leserinnen auf die unterschiedlichste Art begeistern - mit großen Liebesgeschichten, mit »Paranormal Romance« und erotischer Literatur. Unter dem Namen Laura Wulff veröffentlicht Sandra Henke außerdem erfolgreich Thriller. Sie lebt, glücklich verheiratet, in der Nähe von Köln. Mehr Informationen finden sich auf den Websites der Autorin (www.sandrahenke.de), auf Facebook (https://www.facebook.com/sandra.henke.autorin) und auf Instagram (www.instagram.com/sandra.henke.liebesromane). Bei dotbooks veröffentlichte Sandra Henke die Hot-Romance-Trilogie »London Lovers - Geheime Verführung«, »London Lovers - Gefährliche Küsse« und »London Lovers - Verbotene Gefühle«, die Romane »Jenseits aller Tabus«, »Flammenzungen«, »Die Maske des Meisters«, »Opfer der Lust«, »Loge der Lust«, »Lotosblüte« und »Vampire's Kiss - Gebieter der Dunkelheit«, der auch im Sammelband »Shadow Kiss« erhältlich ist, und die Contemporary-Romance-Highlights »Wo mein Herz dich sucht«, »Wer mein Herz gefangen nimmt«, »Wenn mein Herz dich findet« und »Was mein Herz sich wirklich wünscht«, sowie den Sammelband »Fürstenkuss«, der die romantischen Romane »Verbotene Küsse«, »Prinzessin unter falschem Namen« und »Obwohl ich dich nicht lieben wollte« vereint. Unter dem Namen Laura Wulff veröffentlichte Sandra Henke bei dotbooks die Thriller »Leiden sollst du«, »Nr.13« und »Opfere dich«. Gemeinsam mit Kerstin Dirks verfasste Sandra Henke außerdem die erotische Trilogie über die Vampirloge Condannato, die ebenfalls bei dotbooks erschienen ist: »Die Condannato-Trilogie - Erster Band: Begierde des Blutes«, »Die Condannato-Trilogie - Zweiter Band: Zähmung des Blutes« und »Die Condannato-Trilogie - Dritter Band: Rebellion des Blutes«
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Kapitel 2


»Du willst heute schon zu Ted fahren?«, fragte Maddy überrascht und ging zur Kasse, wo sich eine Schlange von Kunden gebildet hatte. Ihr schulterlanges braunes Haar war im Nacken kunstvoll hochgesteckt.

Luke ahnte, dass sie Teddington absichtlich abgekürzt und so dargestellt hatte, als würde es sich um einen Freund von ihm handeln, damit die Besucher ihrer Buchhandlung nicht mitbekamen, in welchem Stadtteil er untertauchen würde. Er trat zu ihr hinter die Theke, damit er leise antworten konnte. »Ich weiß, es ist erst Donnerstag, und ich habe den Eigentümern gesagt, ich würde am Wochenende umziehen. Aber worauf soll ich warten? Ich habe den Mietvertrag unterschrieben und auch schon den Schlüssel bekommen.«

»Das klingt, als wolltest du nur noch weg«, sagte Jared, der mit einem freundlichen Lächeln kostenlosen Tee an die Kundschaft ausschenkte.

Luke sagte bedrückt: »Die Fans belagern die Straße, in der ich wohne. Ich kann mein Apartment nicht mehr betreten oder verlassen, ohne dass sie sich auf mich stürzen und mich belagern.«

»Andere würden sich gebauchpinselt fühlen, wenn sie um Autogramme und gemeinsame Selfies gebeten würden«, warf Maddy von der Seite ein. Sie kassierte ein Buch nach dem anderen ab, doch die Schlange vor der Theke wurde trotzdem immer länger.

Luke hatte nicht erwartet, dass es in der Heart of Soho so voll sein würde. Er war extra zur Mittagszeit gekommen, um seinen Freunden Bescheid zu geben, dass er vorerst nicht mehr unter seiner alten Adresse zu erreichen war, weil er gedacht hatte, dass die Buchhandlung leer wäre, während die Londoner zu Mittag aßen. Doch das Gegenteil war der Fall. Viele Menschen schienen in ihrer Pause Dinge zu erledigen, wie zum Beispiel ein Buchgeschenk oder neuen Lesestoff für sich selbst zu besorgen.

Was wusste er schon von Alltag? Er hatte nie einen gehabt. Als Callboy waren seine Arbeitszeiten flexibel gewesen, und er war meistens abends und nachts gebucht worden. Als Autor konnte er sich seine Zeit frei einteilen, abgesehen von Interviews und anderen Terminen. Routine kannte er nicht, und das war auch gut so. Im Alltag wie beim Sex mochte er es, spontan zu sein.

Wenn er vorhatte, eine Sub zu dominieren, plante er den Ablauf der Session nicht im Voraus, sondern folgte seinem Bauchgefühl und reagierte schnell und einfühlsam auf feine Nuancen in der Stimmung seiner Lustdienerin.

Er spürte, wie dieser Gedankengang ihn erregte. Viel zu lange hatte er keine Frau mehr unterworfen. Sein Leben hatte sich in den vergangenen Jahren fast ausschließlich um seine Karriere gedreht. Eine Karriere, für die er dankbar war, die er aber niemals angestrebt hatte. Er arbeitete zu viel und hatte zu wenig Spaß. Das musste sich wieder ändern!

Weil Luke sah, dass seine Freunde im Stress waren, schlug er vor: »Ich kann auch ein andermal wiederkommen.«

»Nein, nein. Der Samowar ist ohnehin leer.« Als Jared gegen den Edelstahlteekocher klopfte, klang das Geräusch hohl.

»Nimm Luke doch mit in den Pausenraum! Dort könnt ihr ungestört weiterreden«, schlug Maddy vor. Ihr Gesicht war durch die Schwangerschaft voller geworden, und ihre Wangen leuchteten rosa. »Ich komme nach, sobald ich kann.«

Jared warf einen Blick auf seine Armbanduhr. »Wie wäre es, wenn Luke und ich in der Carnaby Street etwas zu essen für uns drei besorgen?«

»Eine ausgezeichnete Idee!« Sie warf ihm einen Luftkuss zu und strich liebevoll über ihren Babybauch, der sich unter ihrem pastellgrünen Umstandskleid wölbte. Dann wandte sie sich an Luke. »Hast du schon Hunger?«

Luke horchte in sich hinein. Er ahnte, dass größere Veränderungen auf ihn zukamen, als bloß für einige Monate in Schreibklausur zu gehen, und die Aufregung darüber schlug ihm auf den Magen. Doch mit seinen Freunden offen über seine Probleme reden zu können, linderte seine Sorge, er könnte falsche Entscheidungen treffen, und er spürte tatsächlich ein leises Magenknurren. »Lunch wäre toll. Sollen wir mal etwas Neues ausprobieren, zum Beispiel pakistanisches Essen?«

»Oder ihr holt einfach Fish and Chips.« Sie schenkte ihm ein einvernehmendes Lächeln.

Jared seufzte. »Seit Maddy schwanger ist, will sie kaum noch etwas anderes essen.«

»Also gut.« Luke schmunzelte. »Dann entscheidet wohl euer Baby, was wir essen werden.«

»So kann man es auch sehen.« Jared zuckte lachend mit den Achseln. »Dann muss es wohl dominant veranlagt sein, denn es setzt sich mittags fast immer durch.«

Aus den Augenwinkeln sah Luke, dass sie bereits komische Blicke von den Kunden auf sich zogen, und räusperte sich. Amüsiert meinte er: »Langsam wird diese Unterhaltung etwas merkwürdig.«

»Du hast recht«, pflichtete sein Freund ihm grinsend bei, kam hinter der Theke hervor und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. »Lass uns gehen!«

»Wenn es nur darum ginge, Autogramme und Selfies zu machen …«, nahm Luke das Gespräch wieder auf, als er neben Jared die Buchhandlung Heart of Soho verließ. Er hatte das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. Auf keinen Fall wollte er, dass die Bemerkungen über seine Fans herablassend klangen. Er wusste ihre Unterstützung sehr zu schätzen. »Aber nicht wenige Frauen grapschen mir ungeniert an den Hintern oder stecken mir Geld zu, um mich für Sex zu bezahlen. Sie behandeln mich, als wäre ich Freiwild oder ein Stricher.«

»Tatsächlich?« Überrascht zog Jared eine Augenbraue hoch. »Ich dachte, alle würden dich auf Händen tragen. Aber was du da erzählst, ist respektlos!«

»Du sagst es. Selbstverständlich sind nicht alle so, aber eindeutig zu viele für meinen Geschmack.« Luke befürchtete, dass das auch an den Fernsehsendungen lag, bei denen er mitgewirkt hatte. Die waren nicht gerade bekannt für ihre Qualität. Er hätte wählerischer sein sollen, aber im Nachhinein war man eben immer schlauer. »Die anderen Bewohner des Miethauses, in dem ich wohne, haben sich schon beschwert, weil meine Fans auch ihnen auflauern.«

Jared gab ein zackiges Tempo vor, als sie über den Bürgersteig liefen, vielleicht weil er Maddy nicht länger als notwendig allein lassen wollte. »Warum denn das?«

»Sie fragen sie nach mir aus und versuchen, durch sie ins Treppenhaus zu gelangen. Die Situation ist kaum noch tragbar.« Luke raufte sich die Haare, die so schwarz waren wie die dunkelste Stunde der Nacht. Die helleren Strähnen hatte er schon vor einiger Zeit rauswachsen lassen.

»Aber glaubst du wirklich, dass es reichen wird, ein paar Monate unterzutauchen?«, fragte Jared und bog in die Carnaby Street ein. Es war brechend voll. Busladungen voller Touristen schoben sich durch die berühmte Einkaufsstraße. Dazwischen holten Einheimische sich Lunch oder machten Besorgungen. Alle möglichen Sprachen waren zu hören.

Luke hoffte, dass ihn niemand wiedererkennen würde. Immerhin lag sein letzter Fernsehauftritt schon einige Monate zurück, und er war nicht aufgestylt, sondern trug Alltagskleidung.

»Nein«, antwortete er seinem Freund, aber der Schreiburlaub würde ihm zumindest eine Atempause verschaffen. Er fühlte sich wie ein Getriebener und musste dringend zur Ruhe kommen. Nur dann konnte er wieder einen klaren Kopf kriegen. »Immerhin werden sie merken, dass ich nicht mehr dort anzutreffen bin, und hoffentlich wegbleiben.«

»Aber wenn du irgendwann zurück nach Hause ziehst, könnte das ganze Theater wieder von vorne losgehen«, gab sein Kumpel zu bedenken, während sie an den ersten Souvenirshops, Lokalen und Pubs vorbeigingen.

Luke nickte. »Ja, ich weiß. Ich werde die Auszeit in Richmond upon Thames auch dazu nutzen, darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll.«

Jared blieb vor einem Imbiss stehen. »Hier sind wir zurzeit Stammkunden. Die Speisen sind und bleiben Fast Food, aber wenigstens sind die Pommes selbst gemacht.« Jared betrat den Laden und kehrte dann zu ihrem Gesprächsthema zurück. »Was genau meinst du mit: ›wie es weitergehen soll‹?«

Ob ich mein Leben so weiterleben will, dachte Luke und stellte sich mit seinem Freund in die Schlange vor der Kasse. »Vielleicht muss ich umziehen, ich meine endgültig, nicht bloß für einige Monate.«

»Bist du verrückt geworden?« Jared lächelte entschuldigend, kaum, dass er ausgesprochen hatte. »Sorry, aber deine Wohnung ist ein Traum. Sie ist zentral gelegen und modern geschnitten. Alles ist total schick, sogar das Treppenhaus mit seinen Marmorstufen und den Kunstdrucken an den Wänden. So eine Bleibe wirst du nie wieder finden.«

»Für mich ist sie zum Albtraum geworden.« Zwei jugendliche Mädchen mit ultrakurzen Schottenröcken hatten Luke offensichtlich erkannt, waren aber wohl zu schüchtern, um ihn anzusprechen. Sie beäugten ihn verstohlen, tuschelten und kicherten. Er wusste nicht, was andere Menschen daran fanden, berühmt zu sein. Ihm war es unangenehm, ständig unter Beobachtung zu stehen. »Ich halte mich nicht mehr gern zu Hause auf.«

»Man kann von dort sogar die Themse sehen«, sagte Jared mit leuchtenden Augen.

Luke wandte ein: »Nur an klaren Tagen.«

»Tiefstapler.« Sein Freund knuffte ihn. »Warum verbringst du deine Schreibklausur eigentlich in London und fährst nicht irgendwo aufs Land?«

»Für viele zählt Richmond upon Thames nicht mehr zu London«, bemerkte Luke ironisch.

»Das stimmt auch wieder. In dem Randbezirk hat man beinahe den Eindruck, auf dem Land zu sein. Trotzdem hätte ich mir an deiner Stelle einen etwas exotischeren Ort ausgesucht, um mich zurückzuziehen.« Jared zwinkerte. »Die Malediven zum Beispiel.«

»Da hätte ich nur den ganzen Tag am Strand gelegen und ab und zu geschnorchelt, aber...



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