Henkel | Demenz im Film | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

Reihe: Medicine (German Language)

Henkel Demenz im Film

Wie das Kino vergessen lernte
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-662-66389-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Wie das Kino vergessen lernte

E-Book, Deutsch, 280 Seiten

Reihe: Medicine (German Language)

ISBN: 978-3-662-66389-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Seit der Jahrtausendwende wagen Filmemacher immer häufiger, das gesellschaftlich drängende Thema Demenz in Großproduktionen aufzugreifen - für die große Leinwand mit ihren hochbudgetierten Produktionen war das bis dahin zu brenzlig, kontrovers und für Kassenschlager schlicht ungeeignet. Der Trend setzt sich bis heute fort: Allein 2020 schafften es sechs Großproduktionen um das Thema Demenz, teils mit Hollywoodstars besetzt, in die großen Kinosäle. Das Kino lernt also Vergessen!

Die Autoren begeben sich in diesem Buch auf die Spuren dieser Entwicklung und heben gesellschaftlich und künstlerisch bemerkenswerte Aspekte hervor: Sie skizzieren die Perspektive der Erkrankten, der Angehörigen und die filmische Darstellung von Pflegeeinrichtungen. Filme weiblicher Regisseure und Werke aus anderen Kulturen fügen eine antipatriarchische und internationale Sichtweise auf die Erkrankung hinzu und zeigen Standpunkte jenseits stereotyper Vorstellungen auf. Darüber hinaus stellen die Autoren Filme vor, die das Thema “Demenz” mit weiteren umstrittenen Themen verbinden, wie z. B. der Homosexualität. Diese nutzen die Kraft der Fiktion, um uns zukünftige Weltentwürfe zu zeigen, in denen z. B. künstliche Intelligenz und futuristische Techniken Dementen das Leben erleichtern. 

Das Buch möchte so auf unterhaltsame Weise einen Beitrag zur Aufklärung über Demenz leisten und auch sensibilisieren für die künstlerisch-filmische Aufbereitung einerseits und medizinische Realität andererseits. Es richtet sich an alle kinobegeisterten Leser, ob mit oder ohne medizinisch-fachliche Vorkenntnisse - für unvergessliche Einblicke in das Thema “Demenz im Film”!


Henkel Demenz im Film jetzt bestellen!

Zielgruppe


Popular/general


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort.-1. Einleitung Die Anfänge der Demenz im Kino – Filme vor dem Jahr 2000.-I. Vom familiären Drama, der häuslich-/familiären Pflege und der Endstation Pflegeheim.-2. Iris.-3. Mein Vater.-4. Still Alice.-5. Honig im Kopf.-6. The Father.-7. Falling.-II. Gender-Aspekte. Wie Regisseurinnen die Demenz inszenierten.-8. Away From Her.-9. The Savages.-10. Relic.-III. Ein Blick über den Tellerrand – Internationale Demenz-Filme fernab des Eurozentrismus.-11. Nu ren si shi.-12. Ashita no kioku.-13. Pandora'nin Kutusu.-14. Salinjaui gieokbeob.-IV. Besonderes und Kontroverses: Demenz in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft, assistierter Suizid, futuristische Therapieansätze und die musikalische Begleitung des Demenzfilms.-15. Robot & Frank.-16. Die Auslöschung.-17. Remember.-18. Supernova.-19. Kompositionen des Vergessens – Filmmusikalische Aspekte des Demenzfilms.-20. Demenzfilm – Eine Filmographie.


PD Dr. Dennis Henkel ist Arzt, Medizinhistoriker und Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin an der Universität zu Köln. Er studierte in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Philosophie, Kunstgeschichte und Humanmedizin, wurde 2019 promoviert und habilitierte sich 2025. Seit 2021 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln, zudem klinisch an der Evangelischen Stiftung Tannenhof in Wuppertal tätig. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle von Psychiatrie, Medizingeschichte, Medizinethik, Medical Humanities und Filmwissenschaft, mit einem Schwerpunkt auf der Darstellung von Medizin, Krankheit und Psychiatrie im Film, insbesondere im frühen Kino. Zu seinen Buchpublikationen zählen die Monographien und sowie die Herausgeberbände , und .

PD Dr. Dennis Henkel is a physician, medical historian, and Privatdozent in the history and ethics of medicine at the University of Cologne. He studied film and media studies, philosophy, art history, and medicine in Cologne, received his doctorate in 2019, and completed his habilitation in 2025. Since 2021, he has been a research associate at the Institute for the History and Ethics of Medicine at the University of Cologne and also works clinically at the Evangelische Stiftung Tannenhof in Wuppertal. His research focuses on psychiatry, the history of medicine, medical ethics, medical humanities, and film studies, with particular emphasis on representations of medicine, disease, and psychiatry in film, especially in early cinema. His books include the monographs   and  , as well as the edited volumes ,    .



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