Herkens Checkliste Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Personengesellschaft (§ 24 UmwStG)
2. Auflage 2025
ISBN: 978-3-69181-011-0
Verlag: HDS-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
E-Book, Deutsch, 116 Seiten
ISBN: 978-3-69181-011-0
Verlag: HDS-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Einbringungstatbestand gemäß § 24 Abs. 1 UmwStG
Einbringung i.S.d. § 24 Abs. 1 UmwStG für die aufnehmende Personengesellschaft
Einbringung i.S.d. § 24 Abs. 1 UmwStG für den Einbringenden
Bei Personenunternehmen kann sich der Gesellschafterkreis erweitern oder es ändern sich die Beteiligungsverhältnisse der Gesellschafter untereinander. Zudem können betriebliche Tätigkeiten oder einzelne Funktionen zusammen mit den dazugehörigen Wirtschaftsgütern auf andere Personengesellschaften übertragen werden. Vor dem Hintergrund, der sich ständig fortentwickelnden wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen ist es wichtig, neben den betriebswirtschaftlichen, zivil- und arbeitsrechtlichen Vorgaben auch die steuerrechtlichen Regelungen zu beachten. Jede Umstrukturierung betrieblicher Prozesse oder Gesellschafteränderungen birgt die Gefahr, dass stille Reserven des Unternehmensvermögens aufzudecken und zu besteuern sind. Dies gilt nicht nur für Personengesellschaften, sondern auch für die Umstrukturierung eines Einzelunternehmens in eine Personengesellschaft durch Aufnahme von Gesellschaftern oder Einbringung des Betriebs oder Teilbetriebs in eine Personengesellschaft.
Die Kenntnisse der Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Einbringungsvorschrift des § 24 UmwStG sind wichtig, um steuerlich begünstigt umzustrukturieren. Im Spannungsfeld zwischen Spezialnorm und allgemeinem Unternehmenssteuerrecht ist dieses Rechtsgebiet umfangreich und oft schwierig. Die Schaubilder und Checklisten geben daher eine Zusammenstellung der Themen und einen Prüfkatalog für die grundlegenden Voraussetzungen einer steuerneutralen Einbringung und der Rechtsfolgen für die beteiligten Rechtsträger (mit Hinweisen auf weiterführende Fundstellen). Das Buch unterstützt die Planung und Durchführung der steueroptimierten Umstrukturierung eines Einzelunternehmens in eine Personengesellschaft sowie die Umorganisation einer Personengesellschaft und richtet sich daher an Gesellschafter, Entscheidungsträger in Unternehmen und Steuerberater. Da die Checklisten die Systematik der Einbringungsvorschrift des § 24 UmwStG verdeutlichen, ist das Werk auch für Personen im Lehr- und Lernbereich zum Unternehmenssteuerrecht von Interesse.
Das Buch vermittelt einen Überblick über die steuerlichen Rahmenbedingungen der Einbringung eines Betriebs, Teilbetriebs oder Mitunternehmeranteils in eine Personengesellschaft.
Die 2. Auflage wurde durchgehend aktualisiert und inhaltlich erweitert und enthält die Änderungen des UmwSt-Erlass 2025.
Zielgruppe
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Finanzverwaltung, Praktiker in den Unternehmenssteuerabteilungen, Fachanwälte für Steuerrecht.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Der Autor . V
Vorwort zur 2. Auflage VII
Abkürzungsverzeichnis XI
1. Überblick zur Einbringung von Betriebsvermögen in eine
Personengesellschaft nach § 24 UmwStG 1
1.1 Regelungsbereich/Abgrenzung zu anderen Vorschriften . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.2 Vorgänge der Einbringung nach § 24 UmwStG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2
1.3 Wirtschaftliche Bedeutung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
1.4 Schaubild zum Einbringungstatbestand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
2. Einbringungstatbestand gemäß § 24 Abs. 1 UmwStG . 11
2.1 Nur betriebliche Sachgesamtheiten begünstigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11
2.2 Einbringung gegen Gewährung neuer Gesellschaftsanteile . . . . . . . . . . . . . . . .23
2.2.1 Erwerb oder Erweiterung einer Mitunternehmerstellung und ggf.
sonstige Gegenleistung (Mischentgelt) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
2.2.2 Erwerb oder Erweiterung einer Mitunternehmerstellung und
Zuzahlung eines Dritten an den Einbringenden (Kombination von
§ 24 UmwStG und § 16 EStG) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30
3. Rechtsfolgen der Einbringung i.S.d. § 24 Abs. 1 UmwStG für die
aufnehmende Personengesellschaft . 33
3.1 Ansatz des übernommenen Betriebsvermögens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .33
3.1.1 Zeitpunkt des Vermögensübergangs und der Bewertung . . . . . . . . . . . .33
3.1.2 Überblick der Bewertung nach dem UmwStG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41
3.2 Rechtsfolgen und weitere Besteuerung des eingebrachten Vermögens
bei der Übernehmerin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .56
4. Rechtsfolgen der Einbringung i.S.d. § 24 Abs. 1 UmwStG für den
Einbringenden 64
4.1 Unmittelbare Folgen der Einbringung (Einbringungsgewinn) . . . . . . . . . . . . . . 64
4.2 Mittelbare Folgen der Einbringung auf andere Vorgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . .73
4.3 Zurückbehaltene Wirtschaftsgüter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .81
Literaturverzeichnis . 85
Stichwortverzeichnis . 91
Weitere Bücher des HDS-Verlag . 93
§ 24 UmwStG hat in der Praxis einen großen Anwendungsbereich. In der Gestaltungspraxis
dürften die meisten Fälle unter diese Regelung fallen, da sie die steuerneutrale
Umstrukturierungen von und in betriebliche Personengesellschaften
ermöglicht.
Dies ist vor allem darin begründet, dass unter den Anwendungsbereich des § 24
UmwStG (z.B.) jede Erweiterung einer bestehenden Personengesellschaft im Gesellschafterbestand
rechnet. Auch die Gründung einer Personengesellschaft durch Aufnahme
eines oder mehrerer Gesellschafter in ein Einzelunternehmen ist steuerlich
nach § 24 UmwStG zu beurteilen, wenn der hinzutretende Gesellschafter Gesellschaftsrechte
erhält. Diese Vorgänge sind insbesondere im freiberuflichen Bereich
relevant. Hier sind bei der Errichtung (und Erweiterung) von Sozietäten und Gemeinschaftspraxen
die Steuervergünstigungen des § 24 UmwStG nicht wegzudenken.
§ 24 UmwStG ist die einzige Bestimmung des UmwStG, die eine steuerbegünstigte
Einbringung in eine Gesellschaft ermöglicht, die keine Handelsgesellschaft oder
Partnerschaftsgesellschaft ist. Erfasst werden alle Innen- und Außengesellschaften,
die steuerlich als Mitunternehmerschaft angesehen werden. Schließlich bietet § 24
UmwStG ein Instrument der steuerneutralen Bildung von Holdingstrukturen, der
Errichtung von mehrstufigen Personengesellschaften und der Ausgliederung von
Teilbetrieben auf (bestehende oder neu gegründete) Tochter-Personengesellschaften.
Die in diesem Buch enthaltenen Übersichten, Schaubilder und Prüflisten geben
einen Überblick, welche Vorgänge von der Sonderregelung des § 24 UmwStG erfasst
werden. Zudem wird hier ein Katalog über die wesentlichen Problempunkte angeboten,
die bei der Einbringung betrieblicher Organisationseinheiten hinsichtlich
des steuerlichen Sacheinlagetatbestands und der Durchführung einer Buchwertfortführung
(z.B. Formerfordernisse, Fristen) besonders geprüft werden müssen.
Dies soll dazu beitragen, dass keine entscheidungserheblichen Fragen unerörtert
bleiben, um so die Umstrukturierung im Einzelfall steuerlich optimal zu gestalten.
Die 2. Auflage wurde durchgehend aktualisiert und inhaltlich erweitert und enthält
die Änderungen des UmwSt-Erlass 2025.
Aachen, Dezember 2025 Jens Herkens




