E-Book, Deutsch, 214 Seiten
Hermes / Lotze Bildungsorientierungen
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-658-28187-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Theoretische Reflexionen und empirische Erkundungen
E-Book, Deutsch, 214 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-28187-8
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Aus der Perspektive qualitativ rekonstruktiver Forschung versammelt das Herausgeberwerk Beiträge zur Verortung von Bildungsorientierungen in Theorie und Empirie. Es entfalten sich unterschiedliche Facetten von Bildungsorientierungen. Schwerpunktsetzungen der Beiträge erfolgen u. a. mit Blick auf Bildungsinstitutionen und Familien sowie der Übergangs- und Ungleichheitsforschung. In der Gesamtschau der Beiträge wird die Heterogenität von Bildungsorientierungen auch in ihrer Relevanz für eine erziehungswissenschaftliche Forschung herausgearbeitet, die Bildungsprozesse - verortet in Lebensverläufen - zwischen Lebenswelt(en) und Institution(en) ergründet.
Dr. Michael Hermes ist Referent für Familie und Generationen beim Kolpingwerk Deutschland, Köln. Dr. Miriam Lotze ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Herausgeber- und Autorenverzeichnis;7
3;Einleitung in den Band;9
3.1;Literatur;12
4;Theoretische Reflexionen;13
5;Bildungsorientierungen in Theorie und Empirie – Methodologie und Rekonstruktion von Bildungsorientierungen aus wissenssoziologischer Perspektive;14
5.1;Zusammenfassung;14
5.2;1Einleitung;14
5.3;2Bildungsorientierung(en) – Begriffsbestimmung;16
5.4;3Bildungsorientierungen – methodologische Verortung in der praxeologischen Wissenssoziologie;23
5.5;4Resümee: Gleichzeitig ungleich?!;27
5.6;Literatur;27
6;Habitus, Bildung und Bewährung – Anfragen und Differenzierungen zum Konzept der kulturellen Passung von Familie und Schule aus subjekttheoretischer Perspektive;31
6.1;Zusammenfassung;31
6.2;1Einleitung;32
6.3;2Forschungen zur kulturellen Passung von Familie und Schule – Würdigung, Ausdifferenzierung und Kritik;33
6.4;3Subjekt, Bewährung und Sozialisation;38
6.5;4Bewährung, Habitusbildung und kulturelle Passung;43
6.6;5Fazit und Perspektiven;46
6.7;Literatur;48
7;Bildungsorientierungen oder Ordnungsbildungen? Forscherische Blicke auf Bildung in Familien in der meritokratischen Wissensgesellschaft;53
7.1;Zusammenfassung;53
7.2;1Der gegenwärtige Blick auf Bildung in Familien;53
7.3;2Bildung in Familien als Bildungsorientierungen;56
7.3.1;2.1Bildung in Familien im Kontext erziehungswissenschaftlicher Forschung;56
7.3.2;2.2Zum Erforschen familialer Bildungsorientierungen;57
7.4;3Bildung in Familien als Ordnungsbildungen;62
7.4.1;3.1Ordnungsbildungen im Kontext von Familie;62
7.4.2;3.2Ordnungsbildungen im Kontext von Bildung;64
7.4.3;3.3Ordnungsbildungen im Kontext meritokratischer Wissensgesellschaft;65
7.5;4Resümee;67
7.6;Literatur;68
8;Empirische Erkundungen;72
9;Kinder an institutionellen Übergängen – immanente Bedeutung(en) von Peers und Familie;73
9.1;Zusammenfassung;73
9.2;1Einleitung;74
9.3;2(Gelingende) Übergänge von Kindern – Bedeutung von Peers;76
9.4;3Elementar- und Primarpädagogische Übergangsphasen – Erfahrungen von Kindern und die Bedeutung der Familie und Peers;79
9.4.1;3.1Gescheiterte Übergangserfahrungen von Kindern in elementar- (und primar)pädagogischen Bildungsinstitutionen;80
9.4.1.1;3.1.1 Fallbeispiel Jonas;80
9.4.1.2;3.1.2 Fallbeispiel Olliver;84
9.4.2;3.2Nicht vorhandene Übergangserfahrungen in elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen;85
9.4.2.1;3.2.1 Fallbeispiel Liora;85
9.4.2.2;3.2.2 Fallbeispiel Linos;86
9.4.3;3.3Nicht vorhandene Übergangserfahrungen in elementar- und primarpädagogischen Bildungsinstitutionen am Fallbeispiel Alice;88
9.5;4Bilanzierung und Ausblick;90
9.6;Literatur;91
10;Passung und Anpassung. Zur Dynamik von Bildungsorientierungen in den Verhältnissen zwischen Familie und Schule;94
10.1;Zusammenfassung;94
10.2;1Einleitung;95
10.3;2Die Familie als Erfahrungsraum und als Resonanzraum gesellschaftlicher Diskurse;95
10.4;3Das Forschungsprojekt zur familialen Bearbeitung des Übergangs in die Grundschule;98
10.5;4Konstellationen zwischen Familie und Schule als Hintergrundfolie der Entwicklung familialer Bildungsorientierungen;100
10.5.1;4.1Kohärenz: Familie Feltz;100
10.5.2;4.2Differenz: Familie Behrens;103
10.5.3;4.3Konflikt: Familie Jansen;107
10.6;5Schluss;110
10.7;Literatur;111
11;Zur Passung der Bildungsorientierungen von Eltern und professionellen Akteurinnen und Akteuren beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule;115
11.1;Zusammenfassung;115
11.2;1Einleitung;116
11.3;2Zu den Begriffen „Bildungsorientierung“ und „Passung“;119
11.3.1;2.1Der Begriff der Bildungsorientierung;119
11.3.2;2.2Der Begriff der Passung;120
11.4;3Anlage und Methoden;122
11.5;4Gegenüberstellung der Bildungsorientierungen zentraler Akteurinnen und Akteure beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule;124
11.5.1;4.1Bildungsorientierungen von Eltern;124
11.5.2;4.2Bildungsorientierungen von professionellen Akteurinnen;129
11.5.3;4.3Vergleich der Bildungsorientierungen und Schlussfolgerungen;131
11.6;5Ausblick;134
11.7;Literatur;135
12;Von gymnasialen und gesamtschulischen Bildungsorientierungen bei Lehrkräften – Einblick in ein „fuzzy concept“?!;139
12.1;Zusammenfassung;139
12.2;1Einführende Worte;139
12.3;2Bildungsorientierungen – eine fokussierte Begriffsklärung;141
12.3.1;2.1Bildung – Umriss eines komplexen Begriffs;142
12.3.2;2.2Orientierung – Umriss eines komplexen Begriffs;143
12.3.3;2.3Bildungsorientierung als fuzzy concept;144
12.4;3Bildungsorientierungen bei Gesamtschul- und Gymnasiallehrerinnen und -lehrern;145
12.4.1;3.1Kurzzusammenfassung der zugrunde liegenden Dissertation;145
12.4.2;3.2Rekonstruktionen zentraler Bildungsorientierungen;146
12.5;4Abschließende Worte;158
12.6;Literatur;161
13;Geflüchtete Jugendliche zwischen subjektiven Bildungsorientierungen und gesellschaftlich begrenzten Berufsoptionen;164
13.1;Zusammenfassung;164
13.2;1Einleitung;165
13.3;2Der Übergang in die Berufsausbildung: Ausgangslage und theoretische Überlegungen;168
13.4;3Empirische Befunde: Die Bildungs- und Berufsorientierungen geflüchteter Jugendlicher;172
13.4.1;3.1Realisierung von Berufsvorstellungen? – Die begrenzten (Aus-)Bildungsoptionen;172
13.4.2;3.2Hauptsache eine Lehrstelle? – Die begrenzten (Aus-)Bildungswege Geflüchteter;174
13.4.3;3.3Auf sich allein gestellt? – Die Rolle der deutschen Mehrheitsgesellschaft in der Berufsorientierung;176
13.4.4;3.4Motivation zum Weitermachen? Zukunftsorientierung als kollektive Handlungsstrategie;179
13.5;4Diskussion und Ausblick: Auswirkungen einer fremdbestimmten Berufswahl;180
13.6;Literatur;182
14;Bildungsorientierungen und Milieuzugehörigkeiten von Studierenden;187
14.1;Zusammenfassung;187
14.2;1Zur Illusion von Chancengleichheit in der hochschulischen Bildung;187
14.3;2Bezugskonzepte: Habitus und Milieu;189
14.4;3Typisierung von Bildungsorientierungen bei Studierenden;190
14.4.1;3.1Der aufstiegsorientierte Typus;191
14.4.2;3.2Der pragmatische Typus;194
14.4.3;3.3Der bildungsetablierte Typus;196
14.4.4;3.4Der intellektualisierte Typus;198
14.5;4Studierendentypen und Milieuzugehörigkeiten: Ein Projektionsversuch;202
14.6;5Studierende und Hochschulen – Anpassung oder wechselseitige Annäherung?;205
14.7;Literatur;206
15;Ausblick;209
16;Bildungsorientierung(en): Abschließende Reflexionen und Kommentierung zu einem vielschichtigen Begriff;210
16.1;Literatur;213




