E-Book, Deutsch, 132 Seiten
Herrmann Die Klang-Wald Kinder 3.
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-6957-9880-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Wahrheit
E-Book, Deutsch, 132 Seiten
ISBN: 978-3-6957-9880-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Jürgen Herrmann Geb. 25-06-1961 Musiklehrer an Grundschulen. Inhaber Tonstudio ME-MUSIC. Dipl. Toningenieur Fachlehrkraft für Musikunterricht und Instrumente.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Hier beginnt nun der dritte Teil der Klang-Wald-Kinder Geschichte.
Kapitel 01 Die neue Freiheit
(FX-3-01, „You“)
Jetzt sind sie alle wieder in der Zeit, die sie sich gewünscht haben.
Unsere Kinder mit den Pferdekindern, im großen Lager mit der Dino Familie und der Fee in der Licht Höhle, und die anderen KWK in ihrem Lager, in der Nähe der Süd-Küste, mit ihren Tieren und den Feldern.
Die genießen ihre neu gewonnene Freiheit. Ocard gibt es ja nicht mehr. Der steht als Stein in seiner Höhle. Ihr Lager pflegen sie mit ihrer gewohnten Arbeit.
RIMPAT: „Wir könnten doch auch mal was anderes machen, als nur zur Süd-Küste oder die anderen besuchen.“
JULL: „Was meinst du?“
CELONE: „Was haben wir denn schon gesehen von der Insel?“
CHIRANO: „Ja. Nicht viel.“
GALIDA: „Sollten wir nicht mal die Insel erkunden?“
SANTONI: „Du meinst, so wie die anderen, die zu den Küsten geritten sind?“
ATRAXA: „Ja. Genau, das wäre es doch.“
QUISI: „Wir können ja die anderen mal fragen, wo es interessant ist.“
TIRANO: „Das machen wir.“
Also machen sich Veni, Jull, Rimpat, Tirano, Quisi, Artaxa und Santoni auf zum großen Lager, um die anderen Kinder zu besuchen.
Ihre Vögel landen am See, wo auch die Dinos faul in der Sonne liegen.
TIM: „Hallo ihr. Kommt ihr uns besuchen?“
VENI: „Ja, wir wollen euch mal fragen, wie das mit den Küsten war.“
JENNY: „Ach so, ihr wollt mal dahin und wisst aber nicht, wo es gut ist?“
JULL: „Ja, so in etwa.“
LINA: „Also, die Westküste ist nicht so toll. Nur Felsen und kein Strand.“
LENNY: „Die Ostküste hat zwar einen kleinen, steinigen Strand, aber sonst nix Besonderes.“
RICK: „Außerdem, kommt ihr an dem Tiger-Gebiet vorbei.“
RIMPAT: „OK. Die Südküste kennen wir ja. Was ist mit dem Norden?“
MIA: „Die ist irgendwie kaputt. Sehr steinig und auch kein Strand. Sehr öde.“
VENI: „Na, das klingt ja alles nicht so toll.“
ANNI: „Die einzig wirklich tolle, ist die Süd-Küste.“
TIRANO: „Vielleicht schauen wir uns trotzdem mal die anderen Küsten an.“
NICO: „Sollen wir mitkommen und euch den Weg zeigen?“
QUISI: „Nein, danke. Wir wollen unsere Freiheit mal nutzen und die Insel genauer anschauen.“
LIAN: „Bitte denkt dran, dass die Zeit uns irgendwann einholt.“
ATRAXA: „Du meinst die Zeit, wo die Erwachsenen kommen?“
ROMY: „Ja, wir müssen da vorbereitet sein.“
SANTONI: „Klar, wir werden uns alle treffen und beraten, was zu tun ist.“
So machen sie sich wieder mit ihren Vögeln zurück in ihr Lager.
(Musik, „On the meadow“)
Am nächsten Morgen im KWK-2 Lager beraten die Kinder, was sie nun machen wollen.
GALIDA: „Also die Nordküste würde ich schon mal gerne sehen.“
JULL: „Die soll aber sehr kaputt sein.“
GALIDA: „Das ist ja gerade das Spannende. Warum ist das so?“
RIMPAT: „OK. Also, wer will die Reise machen?“
Atraxa, Celone, Tirano, Rimpat und Quisi wollen dahin.
ATRAXA: „Dann sollten wir aber mit den Pferden reiten. Wir brauchen viel Proviant.“
TIRANO: „Stimmt. Das ist sehr weit.“
RIMPAT: „Das ist auch zu weit für die Vögel und mit dem Proviant nicht zu machen.“
Sie brechen früh am Morgen, als es gerade so hell wird, auf.
Natürlich machen sie bei dem großen Lager nochmal einen Halt, um die anderen Kinder zu besuchen.
JULIE: „Sieht aus, als wollt ihr auf große Reise gehen.“
ATRAXA: „Ja, wir wollen zur Nordküste.“
MILAN: „Dann nehmt unseren Kompass mit, der hilft euch, den Weg zu finden.“
LIAN: „Etwa einen Tag entfernt von hier kann es sein, dass ihr dem Wasser ausweichen müsst, was durch das Erdbeben kam.“
IDA: „Reitet dann ein Stück nach Osten. Da ist das Wasser flacher und dann wieder Richtung Norden.“
LUKE: „Die Pferde brauchen Pausen. Denkt daran.“
QUISI: „Na klar. Das machen wir so. Noch was besonderes?“
JULES: „Wenn ihr ein großes Grab entdeckt, dann ist das unser totes Pferd, das durch einen Schlangenbiss starb.“
PEARL: „Wenn ihr dort seid, passt auf, die Klippen brechen auch mal ab.“
RIMPAT: „Ok. Danke für die Tipps. Wir werden es so machen.“
Und so ziehen sie los, ins Abenteuer zur Nordküste.
(FX-3-02, „Ripata“)
Auch sie stellen fest, dass die Landschaft ziemlich öde ist. Ziemlich flach, keine Wälder, nur Steppen. Sie sehen auch das Grab von dem Pferd.
An diesem Riesensee, der durch das Erdbeben kam, machen sie es auch so, wie die anderen es ihnen gesagt haben, und es klappt alles sehr gut.
Kurzum: Auch sie brauchen ganze vier Tage, um an die Küste zu kommen. Allerdings kommen sie an einer ganz anderen Stelle raus, als die anderen Kinder. Sie stehen direkt vor dem Wasser. Zwar gibt es hier keinen Strand, sondern nur Steine, aber sie sind am Wasser.
RIMPAT: „ Das sieht aber anders aus, als sie es uns beschrieben haben.“
QUISI: „Na ja. Schaut mal da drüben. Da ist doch die steile Felsklippe, die sie gemeint haben.“
ATRAXA: „Dann sind wir nur an einer anderen Stelle raus gekommen.“
RIMPAT: „Das hier haben sie wohl nicht gesehen.“
CELONE: „Kein Wunder, bei dem, was ihnen hier so passiert ist.“
TIRANO: „Kommt, führen wir die Pferde ans Wasser und wir gehen auch rein.“
Nach dieser langen, anstrengenden Reise ist das wohl das Beste, was sie machen können. So haben die Kinder und die Pferde erst mal Spaß mit der Abkühlung. Sie schwimmen auch etwas um die Küste herum. Plötzlich entdeckt Quisi eine merkwürdige Vertiefung, an der Felswand.
QUISI(laut): „Kommt mal hierher. Hier ist irgendwas.“
Die anderen vier schwimmen zu Quisi.
ATRAXA: „Wollen wir mal da hin?“
RIMPAT: „Ja, kommt, das schauen wir uns mal an.“
Als sie dort ankommen, können sie ganz bequem aus dem Wasser laufen und stehen auf einer riesigen Felsplatte. Vor ihnen ist ein Eingang in den Berg.
Vorsichtig gehen sie da rein. Als sie drin sind, stehen sie in einer großen Halle, die bestimmt 10 Mal größer ist, als ihre Ocard Höhle.
QUISI: „Kommt, schauen wir mal nach, wo es da lang geht.“
TIRANO: „Nein! Auf keinen Fall. Was, wenn wir uns verlaufen?“
CELONE: „Ja, du hast recht. Wenn wir das machen wollen, müssen wir uns absichern.“
RIMPAT: „Gut. Schwimmen wir zurück und überlegen, wie wir das machen können. Außerdem sollten wir unser Nachtlager herrichten. Es wird bald dunkel.“
Am Abend unterhalten sie sich noch über ihre Entdeckung, bis sie dann schlafen gehen.
Am Morgen rauscht angenehm das Meer und weckt die Kinder.
ATRAXA: „Ist zwar etwas rau hier, aber sonst gar nicht so schlecht.“
QUISI: „Wie können wir nun die Höhle erkunden?“
ATRAXA: „Die anderen haben erzählt, dass sie eine Spur mit Körnern auf den Weg gestreut hatten, als sie ihrer Höhle entdeckt haben.“
RIMPAT: „Und? Haben wir Körner?“
CELONE: „Leider nein.“
TIRANO: „Wir haben Brot dabei, und wenn wir nicht so viel brauchen, könnten wir mit ein paar Brotkrümeln den Weg markieren.“
CELONE: „Und was essen wir dann?“
TIRANO: „Ich glaube, wir haben mehr mit, als wir brauchen.“
RIMPAT: „Lasst uns nachsehen.“
So viel mehr ist es nicht, aber wenn sie sparsam sind, könnte es klappen. Das Problem ist aber, dass sie da hinschwimmen müssen und das Brot würde nass werden. Also versuchen sie, das Brot von der Felsklippe zu dem Eingang abzuseilen.
Sie können von dort oben aus den Eingang aber nicht sehen.
QUISI: „Ich schwimme zu dem Eingang und sage euch, wo ihr es runterlassen könnt.“
Das ist natürlich ein guter Plan. Und genau so funktioniert es auch. Die anderen vier kommen nach. Gemeinsam gehen sie hinein.
(Musik)
Quisi krümelt alle paar Meter, wenige Brotkrümel auf den Weg. Geradeaus durch die große Halle, geht ein Gang weiter in den Berg hinein. Sie folgen lange dem Gang, bis sie wieder in einer großen Halle herauskommen. Diese Halle ist fast so groß, wie das Lager der anderen Kinder. Also sehr, sehr groß. Sie sind erstaunt.
Der Gang, der sie hierhergeführt hat, endet hier. Also biegen sie in einen anderen Gang ab. Auch der ist lang und nach kurzer Zeit, kommen sie wieder in einer Halle raus. Die ist etwas kleiner, aber immer noch sehr groß.
CELONE: „Hier könnte man ein Lager errichten.“
VENI:...




