E-Book, Deutsch, 118 Seiten
Herrmann Die Klang-Wald Kinder
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-6957-9428-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
2. Die Erwachsenen
E-Book, Deutsch, 118 Seiten
ISBN: 978-3-6957-9428-7
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Jürgen Herrmann Geb. 25-06-1961 Musiklehrer an Grundschulen. Inhaber Tonstudio ME-MUSIC. Dipl. Toningenieur
Autoren/Hrsg.
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Hier beginnt nun der zweite Teil der Klang-Wald-Kinder Geschichte.
Kapitel 01 Die KWK Abenteuer
(Musik, „Bilady“)
Und wieder beginnt ein schöner Tag auf der Insel.
Die Vögel zwitschern, wie jeden Morgen ihr Lied in der Sonne. LINA muss sich nicht die Mühe machen, mit ihrem Tambourin alle aufzuwecken. Sie sitzen bereits alle zusammen am Frühstückstisch.
TIM: „Was gibt es denn heute für Pläne?“
LINA: „Ich bin heute zu faul und leg mich nach dem Frühstück wieder hin.“
JENNY: „Wir 3. machen mit den Pferden einen Ausritt.“
LENNY: „Ja, und wir werden mit den Vögeln mal über die Insel fliegen.“
RICK: „Ich gehe an den See, vielleicht kommen die Dinos.“
ANNI: „Oh ja, ich komme mit.“
Das finden noch 3 andere gut und gehen mit an den See.
Die anderen Kinder machen das, was sie sich vorgenommen haben.
Am See angekommen, sehen sie die Dinos leider nicht. Sie gehen erst mal schwimmen, dann legen sie sich auf das weiche Gras und ruhen sich aus.
NICO: „An was denkst du?“
MIA: „Was wir alles so erlebt haben.“
NICO: „Oh ja. Angefangen mit den Tigern, in unserem alten Lager.“
MIA: „Und die Höhle, in die wir wegen ihnen flüchten mussten.“
NICO: „Als wir da rauskamen und im Sumpf standen, kamen die Krokodile.“
MIA: „Und die Pferde-Kinder haben uns gerettet.“
NICO: „Das schlimme Erdbeben in ihrem Lager.“
MIA: „Das wurde komplett überflutet.“
NICO: „So kamen wir wieder in die Höhle und an diese Steilwand.“
MIA: „Ja, mit dem See-Ungeheuer, wo einige von uns abgestürzt sind.“
NICO: „Und dann, als wir rauskamen und ein neues Lager gebaut haben.“
MIA: „Unsere Dinos, die zu uns kamen, und wir erst mal große
Angst hatten.“
NICO: „Die Küsten, die wir entdeckt haben.“
MIA: „Oh ja, vor allem die schreckliche Nordküste, wo auf dem
Weg zurück das Pferd starb.“
NICO: „Die schöne Süd-Küste.“
MIA: „Auch unsere jetzigen Freunde, die anderen KWK, die uns erst mal mit Pfeil und Bogen beschossen haben.“
NICO: „Und 2 von uns, die sie angeschossen hatten, die dann dort geblieben sind.“
MIA: „Das furchtbare Leben, das sie hatten.“
NICO: „Das war ja wegen dem schrecklichen Monster Ocard.“
MIA: „Denn wir ja zusammen besiegt haben.“
NICO: „Das ist viel. Ich hoffe doch sehr, dass wir nicht noch mehr von diesen Sachen erleben müssen.“
Am Abend sitzen alle wie immer, am großen Lagerfeuer und erzählen von ihrem Tag, was sie erlebt haben. Es sind nur schöne Dinge.
Auch die Dino-Familie lässt sich blicken und setzt sich dazu.
Ein Tag, an dem nichts Schlimmes passiert ist. Das tut allen gut, und so lassen sie den Abend ausklingen.
Am nächsten Morgen, landet ein Riesen Vogel am Lager.
Es ist RIMPAT vom anderen KWK Lager. (Die nicht sprechen können). Er wird natürlich herzlich begrüßt.
JULIE: „Wie kommt das denn? Du kommst alleine hierher?“
RIMPAT: „Na ja, ich wollte euch schon mal wiedersehen, aber da ist noch was anderes.“
LIAN: „Bitte nicht wieder so ein verrücktes Abenteuer.“
RIMPAT: „Nein, ich denke nicht. Nur etwas Merkwürdiges.“
MILAN: „Na komm schon, was ist los?“
RIMPAT: „Wir waren gestern, an der schönen Südküste und als wir wieder zurückgehen wollten, haben wir ein großes Ding auf dem
Wasser gesehen.“
ROMY: „Ja und? Was war es?“
RIMPAT: „Keine Ahnung. Es ist direkt auf die Küste zugefahren.“
IDA: „Nun komm schon. Was ist so merkwürdig daran?“
RIMPAT: „Wir haben uns erst mal versteckt und das Ding beobachtet. Es kam zur Küste und da sind Erwachsene ausgestiegen. Da sind wir dann abgehauen.“
JULES: „Sind die noch da?“
RIMPAT: „Wir haben heute Morgen nachgesehen und ja, die sind noch da.“
LUKE: „Sollen wir euch helfen, die loszuwerden?“
RIMPAT: „Nein. Darum geht es nicht. Ich wollte euch nur warnen.“
PEARL: „Habt ihr schon Vorbereitungen getroffen?“
RIMPAT: „Ja klar, wir haben Pfeil und Bogen wieder ausgepackt und halten Wache.“
LIV: „Ein paar von uns können ja zu euch reiten, um euch zu helfen.“
RIMPAT: „Danke, aber nein. Ist bestimmt nicht nötig. Wenn was ist, sind wir ja schnell mit den Vögeln bei euch.“
So macht sich RIMPAT wieder zurück ins KWK Lager.
ERNIE: „ Was würde denn passieren, wenn die Erwachsenen uns entdecken?“
NICK: „Weiß nicht, aber das ist unsere Insel und da haben die nix zu suchen.“
LEONIE: „Würden die was von uns wollen?“
LUNA: „Warten wir´s mal ab. Vielleicht gehen sie ja wieder.“
(FX-2-02) (Musik, „Our Passion“)
Währenddessen im KWK-2 Lager:
Es stehen 5 Erwachsene vor dem Lager.
CELONE: „Geht zurück. Wir schießen mit Pfeilen.“
Die Erwachsenen verstehen natürlich die Instrumentensprache nicht. Sie bemerken nur, dass da wohl jemand ist. Also versuchen sie in das Lager einzudringen. Sofort fliegen den Erwachsenen die Pfeile um die Ohren. Die ziehen sich zunächst erst mal zurück.
VENI steigt auf einen Vogel und fliegt zu den anderen.
Dort angekommen:
VENI: „Wir brauchen eure Hilfe, die Erwachsenen wollen in unser Lager.“
STEVE: „Wir kommen.“
Die Kinder machen sich sofort auf den Weg, ins KWK Lager-2. Als VENI zurückkommt, ist alles ruhig. Scheinbar überlegen die Erwachsenen, wie sie in das Lager kommen können.
Es bleibt auch ruhig, bis die anderen Kinder mit den Pferden ankommen. Da machen die Erwachsenen einen neuen Versuch, ins Lager zu kommen.
Unsere Kinder reiten mit den Pferden auf sie zu und die KWK-2 schießen mit ihren Pfeilen auf sie.
Den Erwachsenen bleibt nichts anderes übrig, als sich zurückzuziehen.
Die Kinder verfolgen sie bis zur Südküste. Die Erwachsenen steigen in das große Ding auf dem Wasser und fahren ab.
ATRAXA: „Wir haben sie vertrieben.“
LINA: „Ja, aber sie haben uns entdeckt. Ob das gut geht?“
ISTA: „Die sind erst mal weg.“
Sie gehen zurück ins Lager, um sich über das Geschehene zu unterhalten.
Natürlich bleiben unsere Kinder auch über Nacht dort.
(Musik)
SANTONI: „Wie können wir uns davor schützen?“
GALIDA: „Du meinst, die kommen wieder?“
RIMPAT: „Na ja, kann schon sein.“
LENNY: „Also, irgendetwas sollten wir schon machen.“
TIRANO: „Vielleicht woanders hingehen, oder verstecken?“
CHIRANO: „Aber, da würden sie uns auch irgendwann entdecken.“
ANNI: „Vielleicht können wir Fallen bauen, damit wir sie abschrecken.“
CELONE: „Glaubst du, das hilft?“
ANNI: „Wir sind mit Tiger, See-Ungeheuer und Ocard fertig geworden. Da werden wir doch mit ein paar Erwachsenen fertig.“
NICO: „Ich will keine Abenteuer mehr.“
Sie überlegen, wie sie geschickte Fallen bauen, um die Erwachsenen abzuschrecken. Diese Beratung dauert bis spät in die Nacht.
Entsprechend ist es schon Mittag, als alle wieder zusammen kommen.
ANNI: „Wir müssten sie doch nur zu den Stellen führen, die gefährlich sind.“
MILAN: „Du meinst das alte Lager, zu den Tigern?“
ANNI: „Ja, oder an die Steilwand zu den See-Ungeheuern.“
JULIE: „In den Sumpf, zu den Krokodilen.“
YIDARO: „Ja, so was wäre nicht schlecht.“
QUISI: „Gleich an der Küste, müssten wir eine Falle aufstellen.“
JULL: „Wir graben da ein großes Loch, wo sie reinfallen.“
ISTA: „Vielleicht noch einen tiefen Abgrund, der erst mal nicht zu sehen ist.“
GALIDA: „Können denn eure Dinos helfen?“
IDA: „Vergiss es. Das ist eine besondere Freundschaft. Wir würden die Dinos zu nichts zwingen.“
LUKE: „Außerdem würden die uns das nie verzeihen, wenn wir sie in Gefahr bringen.“
EVOLI: „ Ja, wir haben es ja gesehen. Wenn, dann entscheiden die das selbst.“
LIV: „Sie haben uns auch schon ein paar Mal geholfen. Aber nur, wenn sie es wollten.“
VENI: „Wäre vielleicht auch nicht so gut, wenn die Erwachsenen die entdecken.“
TIRANO: „Es waren jetzt auch schon viele gute Ideen dabei. Lasst uns das angehen.“
NICK: „Das wird schon eine Zeit dauern, bis wir das alles gebaut haben.“
ATRAXA: „Kommt, wir gehen das an und hoffen, dass es hilft.“
RIMPAT: „OK....




