Herzog | Die Politisierung der Lust | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 443 Seiten

Reihe: Beiträge zur Sexualforschung

Herzog Die Politisierung der Lust

Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8379-7773-8
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts

E-Book, Deutsch, 443 Seiten

Reihe: Beiträge zur Sexualforschung

ISBN: 978-3-8379-7773-8
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Politik und Sexualität sind von jeher eng verknüpft. Debatten über Sexualmoral dienten im Deutschland des 20. Jahrhunderts immer auch der Aushandlung von politischen Prozessen, vor allem der Auseinandersetzung mit Schuld und Erinnerung in der Nachkriegszeit.

Dagmar Herzog arbeitet die zentrale Bedeutung von Sexualität für das Verständnis historischer Entwicklungen heraus. Sie zeichnet die Sexualgeschichte Deutschlands von der Zeit des Nationalsozialismus über die verkrustete Adenauer Ära, den Aufbruch der 1968er und die realsozialistische DDR bis hin zur Wiedervereinigung nach und zeigt, wie Sexualität, Moral und Erinnerung miteinander verwoben sind. Dabei räumt sie unter anderem mit vermeintlichen Gewissheiten über die Zeit des Nationalsozialismus auf, die keineswegs so lust- und sexualfeindlich war, wie es oft dargestellt wird.

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Vorwort zur Neuauflage

Einfu¨hrung

KAPITEL 1
Sexualita¨t im Dritten Reich

KAPITEL 2
Bru¨chige Beziehungen

KAPITEL 3
Auf der verzweifelten Suche nach Normalita¨t

KAPITEL 4
Die Moral der Lust

KAPITEL 5
Die Romanze des Sozialismus

KAPITEL 6
Antifaschistische Ko¨rper

Schluss

ANHANG
Anmerkungen
Bibliografie
Personen- und Sachregister
Bildnachweis


Herzog, Dagmar
Dagmar Herzog ist Distinguished Professor of History am Graduate Center der City University of New York. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in Geschlechter- und Sexualgeschichte, Holocauststudien und Religionsgeschichte.

Foto der Autorin: © Chester Simpson/German Historical Institute, Washington

Stand: November 2020

Schweizer, Katinka
Katinka Schweizer ist Sexualwissenschaftlerin, Psychologische Psychotherapeutin und seit 2020 Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der MSH Medical School Hamburg. Studium der Psychologie und Theologie an den Universitäten Tübingen, Landau, Oxford und Hamburg, Promotion und Habilitation an der Universität Hamburg mit Forschungsarbeiten zu Geschlechtsidentitäten, Coping und Anerkennung von Intersex/Varianten der Geschlechtsentwicklung (VdG). Sie ist als Supervisorin in der Aus- und Weiterbildung für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie tätig und seit 2019 Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfs).

Stand: November 2021

Richter-Appelt, Hertha
Hertha Richter-Appelt ist Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin (DPV). Sie hat ein Studium der Psychologie und Statistik sowie ein Studium des Konzertfaches Violoncello an der Musikhochschule Wien absolviert. Es folgten eine Weiterbildung in Verhaltenstherapie am Middlessex Hospital London sowie die Arbeit als Postdoc-Stipendiatin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Bern und Konstanz. Seit 1979 ist sie tätig am Institut für Sexualforschung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Zuletzt bis zur Pensionierung 2014 war sie stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung. Sie war beteiligt an drittmittelgeförderten Forschungsprojekten und hat umfangreichen Publikationen zu den Themen Psychoendokrinologie der weiblichen Sexualität, sexuelle Traumatisierungen, Geschlechtsdysphorie (Trans- und Intersexualität) aufzuweisen. Von 1998 bis 2014 war sie zunächst stellvertretende und dann Frauen- bzw. Gleichstellungsbeauftragte der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Zuletzt verfasste sie Programmtexte für die Konzerte des Internationalen Mendelssohn-Festivals für Kammermusik in Hamburg.

Stand: März 2019

Dannecker, Martin
Martin Dannecker war bis 2005 als Professor für Sexualwissenschaft und stellvertretender Direktor am Institut für Sexualwissenschaft des Klinikums der J.W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main tätig. Er arbeitet in Berlin als Dozent und Lehrtherapeut der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), deren langjähriger Vorsitzender und Vorstandsmitglied er auch war. Als Pionier der Schwulenbewegung hat er einen enormen Beitrag zur Emanzipation und Entstigmatisierung schwuler und queerer Menschen geleistet. Er ist Mitherausgeber der Buchreihe »Beiträge zur Sexualforschung«.

Stand: November 2023

Hill, Andreas
Andreas Hill ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Forensischer Psychiater und Sexualwissenschaftler. Von 2000 bis 2008 war er Oberarzt am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Seit 2009 arbeitet er in eigener Praxis in Hamburg, zudem seit 2017 in Teilzeit als leitender Arzt an der Klinik für Forensische Psychiatrie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich.

Stand: März 2019



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