Heydt-Museum Wuppertal | Eulensicht | Buch | 978-3-98741-217-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 84 Seiten, Format (B × H): 172 mm x 234 mm, Gewicht: 227 g

Heydt-Museum Wuppertal

Eulensicht

Künstlerische Kommentierung der "Pallas Athene" von Arno Breker durch Azra Ak¿amija
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-98741-217-2
Verlag: Verlag Kettler

Künstlerische Kommentierung der "Pallas Athene" von Arno Breker durch Azra Ak¿amija

Buch, Deutsch, 84 Seiten, Format (B × H): 172 mm x 234 mm, Gewicht: 227 g

ISBN: 978-3-98741-217-2
Verlag: Verlag Kettler


Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie mit Kunstwerken von NS-Künstlern im öffentlichen Raum umgegangen werden kann.

Hauptgegenstand der Auseinandersetzung ist die Bronzeplastik „Pallas Athene“ von Arno Breker, die 1957 am Eingang zum Schulgelände des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums in Wuppertal-Elberfeld aufgestellt wurde. Seit die „Pallas Athene“ im Jahr 2003 aus Protest von ihrem Sockel gestoßen wurde, wird immer wieder über ihren Verbleib am Standort diskutiert. Im Dezember 2019 gipfelte die Auseinandersetzung in einer öffentlichen Podiumsdiskussion, in der es um die Frage ging: „Soll ein Breker vor einer Schule stehen?“. Es wurde darüber diskutiert, ob man das Kunstwerk mit moderner Formensprache vom belasteten Künstler trennen kann, inwiefern die Pallas Athene an dem Standort noch für nationalsozialistisches Gedankengut steht und wie es um die künstlerische Qualität der Plastik steht. Die Skulptur abzureißen, wurde von der Mehrheit abgelehnt und ist aus denkmalschutzrechtlicher Sicht nicht erwünscht. Stattdessen wurde beschlossen, einen Wettbewerb für einen künstlerischen Kommentar aus zeitgenössischer Sicht auszuschreiben. Ziel des Wettbewerbs war es, für den Standort einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen, der zur kritischen Auseinandersetzung mit der „Pallas Athene“ beiträgt und dem Ort im Zusammenwirken mit der baulichen Situation einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. In dem zweiphasigen Verfahren hat die berufene Fachjury das Konzept der bosnisch-österreichischen Künstlerin und Architektin Azra Akšamija ausgewählt.

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