Hildenbrand | Grundlagen der Genogrammarbeit | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 224 Seiten

Hildenbrand Grundlagen der Genogrammarbeit

Die Lebenswelt als Ausgangspunkt sozialpsychiatrischer Praxis
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-647-40751-7
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Die Lebenswelt als Ausgangspunkt sozialpsychiatrischer Praxis

E-Book, Deutsch, 224 Seiten

ISBN: 978-3-647-40751-7
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
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Aufgabe und Ziel der Genogrammarbeit ist es, den sozialen Hintergrund eines Patienten oder einer Patientin über drei Generationen hinweg zu rekonstruieren. Wie kann ein solches Verfahren in der Psychiatrie als ein Feld therapeutischen Handelns eingesetzt werden? Nach Erörterungen zu den Grundlagen aus der Phänomenologie, dem Selbst und dem Konzept des 'In-der-Welt-seins' des Psychiaters Ludwig Binswanger zeigt Bruno Hildenbrand anhand des Falls eines als schizophren diagnostizierten Patienten, wie die beschriebenen philosophischen Positionen und die über drei Generationen erschlossene Familiengeschichte das Verstehen der Fallproblematik fördern und wie Wirkungszusammenhänge zwischen einer Störung und einem Familienkontext erkundet werden können. Hinweise zu therapeutischen Herangehensweisen auf der Grundlage des so zu gewinnenden Fallverständnisses runden den Band ab. Der Autor Prof. i. R. Dr. Bruno Hildenbrand war Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Universität Jena sowie Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen/Zürich.

Prof. i. R. Dr. Bruno Hildenbrand war Professor für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie am Institut für Soziologie der Universität Jena sowie Dozent und Supervisor am Ausbildungsinstitut für systemische Therapie und Beratung Meilen/Zürich.
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1;Title Page;4
2;Copyright;5
3;Table of Contents;6
4;Vorwort von Michael Konrad;10
5;Vorwort des Autors;14
6;Erster Teil;16
6.1;I Die Verachtung der Lebenswelt auf Grundlage des Cartesianismus: ein Dilemma der Genogrammarbeit und eine Übersicht über den Gang des Buches;18
6.2;IIGrundlagen aus der Phänomenologie;24
6.2.1;1Zu den Sachen selbst;24
6.2.2;2In-der-Welt-sein;26
6.2.3;3 Die natürliche Welt kann sich in ihr Gegenteil verkehren;27
6.2.4;4Das In-der-Welt-sein als Besorgen;29
6.2.5;5In-der-Welt-sein und Relevanz;31
6.2.6;6Modalitäten des In-der-Welt-seins;37
6.2.7;7Der Leib als Fokus des In-der-Welt-seins;50
6.3;IIIDas Selbst;52
6.3.1;8Ein Blick in die jüngere Vergangenheit;52
6.3.2;9Nichtcartesianische Konzeptionen eines Selbst;53
6.3.3;10 Über die Phänomenologie und den Pragmatismus hinaus: Elemente einer integrierten Theorie des Selbst;57
6.3.4;11Zwischenbilanz zu den Kapiteln 1–10;63
6.4;IV Die Psychiatrie als Feld therapeutischen Handelns;64
6.4.1;12Rückblick auf Vorhandenes;64
6.4.2;13 Die anthropologische Proportion (Binswanger) – Formen missglückten Daseins;69
6.4.3;14 Grundbegriffe der daseinsanalytischen Ordnung: Der Fokus Schizophrenie;75
6.4.4;15Geschichtlichkeit des menschlichen Daseins;78
7;Zweiter Teil;88
7.1;I Die Sozialpsychiatrie und der Fall – Das Erfahren des Fremden;90
7.2;IIDie Familie Wellke;96
7.2.1;1 »Beim Bundeswehr wollte ich ziemlich weit weg« – Verdacht auf eine Ablöseproblematik bei Frank Wellke;96
7.2.2;2Inkonsequenz der Erfahrung beim Eintritt ins Militär;98
7.2.3;3 Die psychiatrische Sicht: Erstmanifestation einer »schizophrenen Psychose« bei Frank Wellke und ihr weiterer Verlauf;111
7.2.4;4 Vier unterschiedliche Versionen in der Familie Wellke zu den Umständen des Ausbruchs einer schizophrenen Psychose;117
7.2.5;5Fallspezifische Besonderheiten im Krankheitsverlauf;118
7.2.5.1;5.1Interventionen der Eltern;118
7.2.5.2;5.2Franks Aufenthalte in der Werkstatt für Behinderte;119
7.2.5.3;5.3Franks Kampf um Autonomie;121
7.2.6;6 Erkenntnisse aus der Rekonstruktion der psychiatrischen Karriere Frank Wellkes;122
7.2.7;7Genogrammarbeit im Hildenbrand-Stil: Grundlagen;125
7.2.7.1;7.1Welche Daten werden erhoben? – Warum von drei Generationen?;125
7.2.7.2;7.2 Zusammenfassung zu den Grundlagen der Genogrammarbeit in meinem Stil;129
7.2.8;8Genogrammarbeit zur Familie Wellke;131
7.2.8.1;8.1Erhebung zur ersten Generation der Familie Wellke;132
7.2.8.2;8.2Erhebung zur zweiten Generation der Familie Wellke;139
7.2.8.3;8.3Erhebung zur dritten Generation der Familie Wellke;145
7.2.9;9Brennpunkte des In-der-Welt-seins der Familie Wellke;145
7.2.9.1;9.1Eisental und das Verhältnis des Ehepaars Wellke zu diesem Dorf;146
7.2.9.2;9.2Die Verwandtschaft;150
7.2.9.3;9.3Das Haus;152
7.2.9.4;9.4Das Zimmer;156
7.2.9.5;9.5Ein Rundgang mit Frank durch das Dorf;157
7.2.9.6;9.6Erfinden und dichten;159
7.2.10;10Daseinsanalytische Interpretation;168
7.2.10.1;10.1Die Patientenperspektive;168
7.2.10.2;10.2Die Familienperspektive;169
7.2.10.3;10.3Familiale und individuelle Bewältigungsmuster;170
7.2.10.4;10.4Der Ertrag der Mehrgenerationenperspektive;171
7.2.11;11 Der Bezug des untersuchten Falls zu den bekannten Langzeitverlaufsstudien im Fall von Schizophrenie;172
8;Dritter Teil;174
8.1;ITherapeutische Möglichkeiten;176
8.1.1;1 Anthropologische Psychiatrie (Daseinsanalyse) und Sozialpsychiatrie;176
8.1.2;2Anmerkungen zum Thema Zeit in der Psychiatrie;177
8.1.3;3Daseinsanalyse;179
8.1.4;4Gemeindepsychiatrie;180
8.1.5;5Genogrammarbeit: Leistungsfähigkeit und Grenzen;181
8.1.6;6Familientherapie;183
8.1.7;7Unkonventionelle Formen der stationären Behandlung;188
8.1.7.1;7.1 Alltag als Therapie, eine prototypische Einrichtung und weitere Beispiele;188
8.1.7.2;7.2»Accommodation« und »Care«;194
8.1.7.3;7.3 Psychiatrische Familienpflege;199
8.1.8;8Wird das Fallverstehen überschätzt?;200
8.1.8.1;8.1 Spezifika des Fallverstehens in gemeindepsychiatrischen Einrichtungen;201
8.1.8.2;8.2Fallverstehen und Diagnose;203
8.1.8.3;8.3 Die wesentliche Frage: Was ist da los?;205
8.2;IIEpilog;206
9;Anhang;210
9.1;Genogramm der Familie Wellke;211
9.2;Literatur – Filme – Lieder;213
9.3;Personenregister;223
9.4;Sachregister;225
10;Body;10



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