Hill | Das Gesetz des Erfolgs | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 544 Seiten

Hill Das Gesetz des Erfolgs

Die vollständigen und grundlegenden 15 Erfolgsprinzipien zur Erfüllung ihrer Träume
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-96092-662-7
Verlag: FinanzBuch Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die vollständigen und grundlegenden 15 Erfolgsprinzipien zur Erfüllung ihrer Träume

E-Book, Deutsch, 544 Seiten

ISBN: 978-3-96092-662-7
Verlag: FinanzBuch Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Mit einer acht Bände umfassenden Reihe legte Napoleon Hill den Grundstein seiner außergewöhnlichen Karriere. In 15 Prinzipien erläuterte er eindrucksvoll seine Erfolgsphilosophie und gewann so eine beeindruckende Fangemeinde. In dieser Ausgabe sind seine Erfolgsgesetze erstmals in einer gut lesbaren Form zusammengefasst. Das Gesetz des Erfolgs stellt Hills vollständige und ungekürzte Erfolgsphilosophie dar. Nachdem er Dutzende von erfolgreichen Menschen aus allen Lebensbereichen interviewt hatte, destillierte der junge Hill das Gelernte in diese Kernlektionen, die später die Basis für seinen Weltbestseller Think and Grow Rich bildeten.

Napoleon Hill wurde 1883 in ärmlichen Verhältnissen in einer bescheidenen Blockhütte in Virginia geboren. Bereits mit 13 Jahren begann er, als Zeitungsreporter zu arbeiten, um der Armut zu entkommen und sich eine juristische Ausbildung zu finanzieren. Mit gerade einmal 25 Jahren begann er auf Anregung seines Mentors Andrew Carnegie - zu diesem Zeitpunkt einer der reichsten Menschen der Welt - die zwei Jahrzehnte dauernden Recherchen und Interviews zu einem Projekt, das später mit »Denke nach und werde reich« eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten werden sollte. Napoleon Hill starb 1970 in South Carolina.
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IHRE SECHS GEFÄHRLICHSTEN FEINDE


EINE NACHBEREITUNG DER LEKTION


Die sechs Gespenster sind: Angst vor Armut, Angst vor dem Tod, Angst vor Krankheit, Angst vor dem Verlust der Liebe, Angst vor dem Alter, Angst vor Kritik.

Jeder Mensch auf der Welt fürchtet sich vor irgendetwas. Die meisten Ängste sind vererbt. In diesem Essay können Sie die sechs grundlegenden Ängste studieren, die den meisten Schaden anrichten. Sie müssen lernen, Ihre Ängste zu beherrschen, bevor Sie bei irgendeiner lohnenden Unternehmung in Ihrem Leben erfolgreich sein können. Finden Sie heraus, wie viele dieser sechs Ängste Ihnen Probleme bereiten, aber noch wichtiger: Stellen Sie fest, wie Sie diese Ängste in den Griff bekommen können.

Hier können Sie unsere sechs schlimmsten Feinde studieren. Diese Feinde sind garstig. Während Sie etwas über diese hässlichen Gestalten lesen, analysieren Sie sich selbst und finden Sie heraus, welche davon IHNEN am meisten schadet!

Dieser Essay soll Ihnen helfen, sich dieser tödlichen Feinde zu entledigen. Beobachten Sie, dass diese sechs Charaktere in Ihrem Rücken lauern, sodass Sie sie nicht einfach vor Augen haben.

Jeder Mensch ist in einem bestimmten Ausmaß durch eine oder mehrere dieser unsichtbaren ÄNGSTE gefesselt. Der erste Schritt, diese Feinde zu töten, besteht darin, herauszufinden, wo und wie man sie sich angeeignet hat.

In den meisten Fällen haben sie ihren Einfluss auf eine Person durch zwei Formen der Vererbung erlangt. Eine ist die körperliche Vererbung, deren Studium Darwin so viel Aufmerksamkeit gewidmet hat. Die andere ist die soziale Vererbung, entsprungen aus Ängsten, Aberglauben und Glaubenssätzen der Menschen im finsteren Mittelalter, die von einer Generation auf die nächste weitergegeben wurden.

Lassen Sie uns zuerst betrachten, welchen Anteil die körperliche Vererbung daran hat, diese sechs GRUNDÄNGSTE hervorzurufen. Die Natur war stets ein grausamer Schöpfer. Von den niedrigsten bis zu den höchsten Lebensformen hat die Natur es den stärkeren tierischen Lebensformen erlaubt, sich von den schwächeren zu nähren.

Fische fressen Würmer und Insekten. Manche Vögel ernähren sich von Fischen, die höheren tierischen Lebensformen von Vögeln und voneinander, die ganze Reihe hinauf bis zum Menschen. Und der Mensch nutzt alle anderen tierischen Lebensformen und seinesgleichen als Beute!

Die gesamte Geschichte der Evolution ist eine ungebrochene Kette an Beweisen für Grausamkeit und Zerstörung der Schwachen durch die Starken. Kein Wunder, dass die schwächeren tierischen Lebensformen gelernt haben, die stärkeren zu FÜRCHTEN. Das Bewusstsein der Angst ist jedem lebenden Tier angeboren.

So viel zum Instinkt der ANGST, den wir körperlich geerbt haben. Lassen Sie uns nun die soziale Vererbung betrachten und herausfinden, welche Rolle sie bei der Entstehung unserer psychischen Natur spielte. Der Begriff »soziale Vererbung« bezieht sich auf alles, was uns gelehrt wird, alles, was wir durch Beobachtung oder Erfahrung mit anderen lebenden Wesen erlernen oder an Erfahrung sammeln.

Legen Sie all Ihre Vorurteile und vorgefertigten Meinungen ab, zumindest zeitweise, und Sie erkennen die Wahrheit über die sechs schlimmsten Feinde:

DIE ANGST VOR ARMUT! Es erfordert einigen Mut, die Wahrheit über die gemeinsame Geschichte der Menschheit mit diesem Feind zu erzählen und noch größeren Mut, die Wahrheit zu hören, nachdem sie geschildert wurde. Die Angst vor der Armut erwächst aus der Gewohnheit des Menschen, andere in wirtschaftlicher Hinsicht auszubeuten und zum Opfer zu machen. Die Tiere, die über Instinkte, aber nicht über die Fähigkeit zu DENKEN verfügen, machen sich in körperlichem Sinn gegenseitig zur Beute. Der Mensch, mit seiner weit überlegenen Intuition und der mächtigen Waffe des VERSTANDS, frisst seinen Mitmenschen nicht körperlich; er zieht mehr Vergnügen daraus, ihn FINANZIELL zu verspeisen.

In dieser Hinsicht ist der Mensch ein so großer Übeltäter, dass fast jeder Staat und jede Nation sich gezwungen sah, Gesetze – Unmengen an Gesetzen – zu erlassen, um die Schwachen vor den Starken zu beschützen. Jedes Gesetz gegen Anlagebetrug (»blue sky law«) ist ein unwiderlegbarer Beweis für die Neigung des Menschen, seinen schwächeren Bruder ökonomisch auszubeuten.

Die zweite der sechs Grundängste, durch die der Mensch eingeschränkt ist: DIE ANGST VOR DEM ALTER! Diese Angst erwächst aus zwei Hauptursachen – zuerst, dass das Alter ARMUT mit sich bringen kann. Zweitens durch die falschen und sektiererischen Lehren, die so passend mit der Predigt von »Feuer und Schwefel« gemischt wurden, dass jeder Mensch gelernt hat, das Alter zu fürchten, denn es bedeutet das Herannahen einer weiteren und vielleicht schrecklicheren Welt als dieser.

Die dritte der sechs Grundängste ist: DIE ANGST VOR KRANKHEIT. Diese Furcht ist sowohl körperlich als auch sozial vererbt. Von der Geburt bis zum Tod herrscht in jedem physischen Leib ein ewiger Kampf. Kampf zwischen verschiedenen Zellen, von denen eine Gruppe die gutmütigen Erbauer des Körpers sind und die anderen die Zerstörer oder »Krankheitskeime«. Die Angst sitzt tief im Körper, weil die Natur nach ihrem grausamen Plan den stärkeren Körperzellen erlaubt, die schwächeren zu verspeisen. Und im Zuge der sozialen Vererbung wirkte sich auch das fehlende Wissen in puncto Hygiene aus. Außerdem spielt hier das Gesetz der Suggestion hinein, das diejenigen geschickt einsetzen, die von KRANKHEIT profitieren.

Die vierte der sechs Grundängste ist: DIE ANGST VOR DEM VERLUST DER LIEBE. Diese Furcht füllt die psychiatrischen Kliniken mit den krankhaft Eifersüchtigen, denn Eifersucht ist nichts anderes als eine Form des Wahnsinns. Sie füllt außerdem die Scheidungsgerichte und führt zu Morden und anderen Formen der grausamen Bestrafung. Sie ist ein Überbleibsel, seit der Steinzeit durch soziale Vererbung weitergegeben, als der Mann noch seinen Mitmenschen zum Opfer machte, indem er seine Partnerin mit physischer Gewalt raubte. Die Methode, aber nicht die Praxis an sich, hat sich in gewissem Ausmaß geändert. Statt mit physischer Gewalt stiehlt nun der Mann einem anderen die Partnerin durch schönen Schmuck, schnelle Autos, schwarzgebrannten Whiskey, glitzernde Steinchen und prächtige Villen.

Der Mensch entwickelt sich weiter. Heute »verführt« er, wo er einst »raubte«.

Die fünfte der sechs Grundängste ist: DIE ANGST VOR KRITIK. Wie und wo der Mensch diese Angst erwarb, ist nicht leicht festzustellen, aber sie ist sicher vorhanden. Gäbe es nicht diese Angst, würde der Mann nicht seine Haare verlieren. Kahlheit kommt von eng sitzenden Hutbändern, die die Blutzufuhr zu den Haarwurzeln einschränken. Frauen werden selten kahl, weil sie locker sitzende Hüte tragen. Wäre da nicht die Angst vor Kritik, würde der Mann seinen Hut ablegen und seine Haare behalten.

Die Kleidungsfabrikanten nutzen diese Grundangst der Menschheit aus. Jede Saison wechselt der Stil, denn die Modehersteller wissen, dass wenige Menschen den Mut haben, Kleidung aus der letzten Saison zu tragen. Wenn Sie (Gentlemen) das bezweifeln, laufen Sie einmal mit dem schmalkrempigen Strohhut der letzten Saison die Straße entlang, wenn heute ein breitkrempiger modern ist. Oder (meine Damen) gehen Sie einmal am Ostermorgen mit dem Hut vom letzten Jahr die Straße entlang. Beobachten Sie dabei, wie unwohl Sie sich fühlen, dank ihres unsichtbaren Feindes, der ANGST VOR KRITIK.

Die sechste und letzte der Grundängste ist die am meisten gefürchtete von allen. Sie heißt: DIE ANGST VOR DEM TOD! Seit Zehntausenden Jahren stellt der Menschen die immer noch unbeantwortete Fragen: »WOHER?« und »WOHIN?« Die Raffinierteren waren nicht faul darin, eine Antwort darauf zu geben: »Woher komme ich, und wohin gehe ich nach dem Tod?« »Tritt in meine Hütte«, sagt der eine religiöse Führer, »und du gehst nach dem Tod in den Himmel.« Den Himmel stellte man sich damals als eine wunderschöne Stadt vor, deren Straßen mit Gold ausgelegt und mit Edelsteinen besetzt waren. »Bleibe meiner Hütte fern und du kannst direkt zur Hölle fahren.« Die Hölle malte man sich als einen lodernden Hochofen aus, wo die armen Opfer das Leid ereilte, auf ewig in Feuer und Schwefel zu brennen.

Kein Wunder, dass die Menschheit den TOD FÜRCHTET!

Rufen Sie sich noch einmal die eben genannten Ängste in Erinnerung und entscheiden Sie, welche der sechs grundlegenden Ängste Ihnen den größten Schaden zufügt. Ein Feind, den man kennt, ist einer, der schon halb besiegt ist.

Dank Schulen und Universitäten entdeckte der Mensch mittlerweile diese sechs Feinde. Das effektivste Werkzeug, sie zu bekämpfen, ist ORGANISIERTES WISSEN: Unwissenheit und Angst sind Zwillingsschwestern. Meistens gehen sie Hand in Hand.

Gäbe es nicht IGNORANZ und...


Napoleon Hill wurde 1883 in ärmlichen Verhältnissen in einer bescheidenen Blockhütte in Virginia geboren. Bereits mit 13 Jahren begann er, als Zeitungsreporter zu arbeiten, um der Armut zu entkommen und sich eine juristische Ausbildung zu finanzieren. Mit gerade einmal 25 Jahren begann er auf Anregung seines Mentors Andrew Carnegie – zu diesem Zeitpunkt einer der reichsten Menschen der Welt – die zwei Jahrzehnte dauernden Recherchen und Interviews zu einem Projekt, das später mit »Denke nach und werde reich« eines der erfolgreichsten Bücher aller Zeiten werden sollte. Napoleon Hill starb 1970 in South Carolina.



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