Hillebrandt | Praktiken des Tauschens | Buch | 978-3-531-16040-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 270 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 565 g

Reihe: Wirtschaft + Gesellschaft

Hillebrandt

Praktiken des Tauschens

Zur Soziologie symbolischer Formen der Reziprozität
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-531-16040-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Zur Soziologie symbolischer Formen der Reziprozität

Buch, Deutsch, 270 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 565 g

Reihe: Wirtschaft + Gesellschaft

ISBN: 978-3-531-16040-5
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Der Tausch ist als spezifische Praxisform in der Gegenwartsgesellschaft allgegenwärtig. Nicht nur, dass wir alle fast täglich Geld gegen Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel tauschen und unsere Arbeitskraft auf dem Arbeitmarkt anbieten und verkaufen, belegt diese Feststellung. Wir sind alle auch regelmäßig an geldlosen Tauschprozessen beteiligt. Der Tausch ist dabei nicht nur in seinem praktischen Vollzug, der sich nicht selten in höchst komplexer Form ereignet, für die soziologische Theoriebildung und Forschung interessant, sondern auch deshalb, weil er häufig nicht folgenlos bleibt für die Form der Reproduktion von Sozialität: Durch Tauschprozesse können soziale Beziehungen zwischen sozialen Akteuren entstehen und auf Dauer gestellt werden. Das vorliegende Buch macht der Soziologie den Vorschlag, den Tausch mit Hilfe einer systematisierten Praxistheorie als vielfältige Praxis zu fassen, indem die symbolischen Formen der Tauschpraxis kultursoziologisch bestimmt werden, um eine differenzierte Typologie unterschiedlicher Praxisformen des Tausches zu entwickeln. Durch diese kultursoziologische Neuvermessung des Forschungsfeldes Tausch verdeutlicht der Autor, dass gerade die praktische Simultanität von unterschiedlichen Tauschlogiken etwa des Gabentausches und des Warentausches strukturierend auf die Reproduktion der Praxis wirkt, was für das Feld der Wirtschaft durch eine tauschtheoretische Analyse der Korruptionspraxis und der Bildung von Innovationsnetzwerken plausibilisiert wird.

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Weitere Infos & Material


Praxistheorie.- Praxistheorie des Tausches.- Schluss: Die Dynamik der Praxis und der Tausch.


Frank Hillebrandt, Dr. phil., PD, vertritt zurzeit eine Professur für Allgemeine Soziologie mit dem Schwerpunbkt Kultursoziologie an der Universität Konstanz.



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