Buch, Deutsch, Band 27, 182 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 272 g
Reihe: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Psychologie
Philosophische Studien zur Psychoonkologie
Buch, Deutsch, Band 27, 182 Seiten, broschiert, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 272 g
Reihe: Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Psychologie
ISBN: 978-3-8288-3136-0
Verlag: Tectum
Krebs gilt schon l?ngst nicht mehr als Krankheit, die ausschlie?lich den K?rper betrifft. Auch den psychischen und sozialen Erfordernissen der Krebserkrankung will angemessen therapeutisch begegnet werden ? die Geburtsstunde der Psychoonkologie. Mercedes H?lting setzt sich kritisch mit dieser neuen Wissenschaft auseinander. Dabei analysiert sie die mit der Krankheit einhergehenden Ph?nomene ?Angst?, ?Trauer? und auch das Thema des Todes aus einer philosophischen Perspektive, gleicherma?en inspiriert durch Heideggers Existentialanalyse des Daseins und Foucaults Machtanalyse und pl?diert f?r einen ver?nderten Umgang mit Betroffenen.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychotherapie / Klinische Psychologie
- Sozialwissenschaften Psychologie Psychologie / Allgemeines & Theorie Psychologische Theorie, Psychoanalyse Philosophische Psychologie, Logotherapie, Existenzanalyse
- Geisteswissenschaften Philosophie Philosophische Psychologie
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Klinische und Innere Medizin Onkologie, Krebsforschung
- Medizin | Veterinärmedizin Medizin | Public Health | Pharmazie | Zahnmedizin Medizinische Fachgebiete Psychiatrie, Sozialpsychiatrie, Suchttherapie
Weitere Infos & Material
1 Einleitung
1.1 Was ist Psychoonkologie? Zur Analyse und Kritik eines psychologischen Behandlungsparadigmas und seiner theoretischen Grundlage
1.2 Gang der Betrachtungen
2 Darstellung der Psychoonkologie
2.1 Geschichte der Psychoonkologie
2.2 Zentrale Begriffe und Annahmen der Psychoonkologie
2.3 Psychoonkologische Forschung
2.3.1 Krebsentstehungstheorien
2.3.2 Krankheitsfolgen und Verarbeitungsstrategien aus Sicht der Psychoonkologie
2.4 Psychoonkologische Heuristik
3 Psychische Gesundheit und Krankheit
3.1 Fragen zu den Begrifflichkeiten
3.2 Psychische Gesundheit im Rahmen von Normalität und Abweichung
3.3 Krebs im bio-psycho-sozialen Paradigma
3.3.1 Die biologische Dimension der Krebserkrankung
3.3.2 Die psychische Dimension der Krebserkrankung
3.3.4 Die soziale Dimension der Krebserkrankung
3.3.5 Resümee: Psychische Gesundheit im bio-psycho-sozialen Paradigma
3.4 Philosophische Positionen
3.4.1 Nietzsches große Gesundheit
3.4.2 Zum Verständnis von Gesundheit in Heideggers Daseinsanalyse
3.4.3 Foucault zu Gesundheit und Krankheit
4 Psychoonkologie und Technik
4.1 Technik und Psychotechnik
4.2 Heideggers Eigengesetzlichkeit der Technik
4.3 Technik als Medium
4.4 Die spezifische Medialität der psychoonkologischen Psychotechnik
5 Tod – Sterben – Angst
5.1 Das psychoonkologische Verständnis von Furcht und Angst
5.1.1 Angst als Grundbefindlichkeit
5.1.2 Das fehlende existenzielle Verständnis von Angst in der Psychoonkologie
5.2 Philosophische Perspektivnahmen auf den Tod
5.3 Heideggers Analyse des Todes
5.4 Tod und Sterben in der Psychoonkologie
5.4.1 Existenzielle Unsicherheit und psychoonkologische Expertenkultur
5.4.2 Psychoonkologische Sterbemodelle
5.4.3 Verwissenschaftlichung des Sterbens
6 Psychoonkologie und Macht
6.1 Das Entstehungsparadigma der Psychoonkologie
6.1.1 Psychosomatische Ergänzungen
6.1.2 Die Pathologisierung der psychischen Begleit- und Folgeerscheinungen
6.1.3 Psychoonkologie und Biomacht – ein Zwischenfazit
6.2 Macht als Vielfältigkeit von Kräfteverhältnissen
6.2.1 Psychoonkologie als Teil der neuen Pastoralmacht
6.2.2 Machtbeziehungen in der Psychoonkologie
7 Fazit
8 Literaturverzeichnis




