Hoffmann / Jackson / Rochon | Tiffany Extra Hot & Sexy Band 78 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0078, 384 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

Hoffmann / Jackson / Rochon Tiffany Extra Hot & Sexy Band 78


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7337-5291-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0078, 384 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

ISBN: 978-3-7337-5291-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



SO SEXY - UND SO UNERREICHBAR von ROCHON, FARRAH
April soll ihm als seine Begleitung nur helfen, die Sponsoren zu umwerben - doch dann bemerkt Damien, wie sexy seine alte Schulfreundin mittlerweile ist. Sie kommen sich gefährlich nah - bis April herausfindet, dass Damien vorhat, mit seinen Bauprojekten ihr altes Viertel zu zerstören ...
EINE WOCHE GEHÖRST DU MIR von JACKSON, BRENDA
Damals hat er sie abserviert, weil sie keinen Sex mit ihm wollte. Jetzt steht Highschoolflirt Tyson plötzlich vor ihr - immer noch so unverschämt attraktiv wie früher. Ein heißes Abenteuer mit dem Playboy scheint Hunter verlockend. Aber diesmal will sie das Spiel nach ihren Regeln spielen ...
DUNKLE GEHEIMNISSE - UND BRENNENDES VERLANGEN von HOFFMANN, KATE
Er findet sie bewusstlos am Strand, wunderschön wie eine Meerjungfrau, und rettet ihr das Leben. Die schöne Gelsey weckt bei Architekt Kellan ein unbändiges Verlangen, und die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Aber Meerjungfrauen kann man nicht für immer halten ...
SINNLICHE VERSCHWÖRUNG IN MIAMI von EVANS, LINDSAY
Seit sie vor dem Altar stehen gelassen wurde, geht Noelle Männern aus dem Weg - bis sie Alexander Diallo kennenlernt. Ihn begehrt sie, wie noch nie einen Mann zuvor und verbringt mit ihm wilde Nächte voller Leidenschaft. Doch dann erfährt sie sein dunkelstes Geheimnis ...



Seit Kate Hoffmann im Jahr 1979 ihre erste historische Romance von Kathleen Woodiwiss las - und zwar in einer langen Nacht von der ersten bis zur letzten Seite - ist sie diesem Genre verfallen. Am nächsten Morgen ging sie zu ihrer Buchhandlung, kaufte ein Dutzend Liebesromane von verschiedenen Autorinnen und schmökerte sie begeistert durch. Zehn Jahre später entschloss sie sich, selbst eine Romance zu schreiben. Kate hatte als Lehrerin, Verkäuferin, Werbekauffrau und in ehrenamtlichen Jobs gearbeitet - aber so richtig glücklich war sie in diesen Jobs nicht. Drei Jahre versuchte sie sich an einem historischen Liebesroman, bis sie zu dem Schluss kam, dass sie dafür nicht die Richtige sei. In dem folgenden halben Jahr verfasste sie eine zeitgenössische Romance, und das gelang ihr auf Anhieb so gut, dass das Manuskript von dem Verlag Harlequin gekauft wurde. Im Jahr 1993 erfüllte sich dann ihr großer Traum: Sie wurde hauptberuflich Romance-Autorin. Kein Wecker, der sie morgens aus dem Schlaf reißt, keine seriösen Kostüme mehr - stattdessen allerdings lange und harte Stunden am Computer. Zurzeit arbeitet sie an ihrem 25. Liebesroman. Sie schreibt für verschiedene Reihen, ist jedoch dem zeitgenössischen Genre treu geblieben. Kate teilt ihr gemütliches kleines Haus mit ihren beiden Katzen Tansing und Tibriz. Sie leben in einem malerischen Dorf im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin.
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1. KAPITEL

„Dieser Abend schreit nach einem guten Glas Wein!“

April Knight blickte sich in ihrem Wohnzimmer um. Der Boden war überhäuft von Zetteln, Notizen und kreischend bunten Textmarkern. Und sie war noch lange nicht fertig. Es gab so viel zu tun, dass sie sich am liebsten in ihr Bett verkrochen und die Decke über den Kopf gezogen hätte. Aber das war natürlich keine Lösung.

Sie seufzte. „Vielleicht werden es auch zwei Gläser Wein.“

Simeon Wilkes, der gemeinsam mit ihr für A Fresh Start arbeitete, verzog skeptisch die Mundwinkel. Auch er investierte viel Zeit in das Sommerprogramm, das sie hier in ihrer Heimatstadt New Orleans für Teenager anboten. „Ich bin nicht sicher, ob Alkohol eine wirklich gute Idee ist“, sagte er. „Aber was soll’s. Ich nehme ein Bier.“

„Ich nehme heute auch gerne ein Glas Wein. Und das, wo ich normalerweise überhaupt nicht trinke“, ergänzte LaDonna Miller, die Chefin von A Fresh Start, und seufzte leise.

April erhob sich lachend. „Alles klar. Ich bin gleich wieder da. Die Pizza müsste auch jederzeit kommen.“

Genau in diesem Moment klingelte es an der Tür.

Simeon sprang auf. „Ich kümmere mich um die Pizza, du um die Getränke“, sagte er zu April.

Leichtfüßig wie eine Katze ging er zur Tür. April blickte ihm nach und fühlte sich einmal mehr daran erinnert, dass sie deutlich älter war als Simeon. Mit fünfunddreißig Jahren spürte sie gelegentlich ihre Knie beim Aufstehen …

Über sich selbst fast unmerklich den Kopf schüttelnd ging sie in ihre Küche. Vor zwei Jahren, als sie beschlossen hatte, als Solocellistin ein wenig kürzer zu treten und nach New Orleans zurückgekehrt war, hatte sie dieses Haus gekauft. Es war perfekt für sie, und sie fühlte sich wohl hier. Außer an Abenden wie diesen, die viel zu viel Arbeit mit sich brachten.

April zog eine Flasche Rotwein aus dem Weinregal und unterdrückte ein Seufzen. Sie würden heute noch Lösungen finden müssen. Ihnen lief die Zeit davon …

Gerade, als sie mit dem Wein, zwei Gläsern und einer Flasche Bier für Simeon ins Wohnzimmer zurückkehren wollte, summte ihr Handy.

April erwartete eigentlich eine Nachricht von ihrem ehemaligen Künstleragenten Carlos Munoz, der gerade noch eine ausstehende Zahlung von einer Produktionsfirma eintreiben wollte, für die April zuletzt gearbeitet hatte. Doch stattdessen sah April einen anderen Namen auf dem Display.

Damien Alexander.

Ihr Herz machte einen Sprung und begann dann wie rasend zu schlagen. Dummes Herz … Mit zittrigen Fingern öffnete April die Textnachricht.

Hi. Ich würde gerne mir dir reden. Können wir uns morgen treffen?

April versuchte, möglichst unverfänglich zu antworten.

Hallo, Fremder. Klar. Komm zu A Fresh Start. Das Gebäude gegenüber der Katharinenkirche.

Nur wenige Sekunden später kam bereits die Antwort.

Ich bin um 11 Uhr da. Bis morgen.

April starrte für einen Moment auf ihr Telefon, unsicher, ob sie nochmals schreiben sollte. Wirkte das vielleicht zu engagiert? Oder würde Damien sie für unhöflich halten, wenn sie jetzt nicht mehr antwortete?

„Was solls!“ April steckte das Handy in die Tasche zurück und ging mit den Getränken zurück ins Wohnzimmer.

Zu ihrer Überraschung war auch Nicole Russell jetzt da, eine der Tanzlehrerinnen bei A Fresh Start. „Was machst du denn hier? Ich dachte, du hast einen Auftritt in Mandeville?“

„Das wurde abgesagt“, antwortete Nicole.

„Oh, das tut mir leid!“, sagte April. „Ich weiß, dass du dich darauf gefreut hast. Soll ich dir auch ein Glas für den Wein holen?“

Nicole schüttelte den Kopf. „Danke, nein. Ich brauche nichts.“

Alle bedienten sich an Pizza und Getränken, dann brachte LaDonna den Grund ihres Treffens zur Sprache. „Wir müssen uns schnellstens etwas überlegen, sonst ist A Fresh Start erledigt“, sagte sie.

„Sieht es wirklich so schlimm aus?“, fragte Nicole.

„Allerdings. Wir haben mehr als ein Dutzend Kinder weniger als noch im letzten Sommer und müssen wirklich etwas tun, um das Angebot wieder attraktiver zu machen. Die Kids hängen auf der Straße herum. Das ist keine gute Entwicklung.“

April runzelte die Stirn. „Wir können natürlich niemanden zwingen, bei unserem Sommerprogramm mitzumachen“, wandte sie ein. „Aber es ist wichtig, dass wir die Kinder davor bewahren, auf der Straße rumzuhängen. Dann geraten sie wenigstens nicht auf die schiefe Bahn.“

„Richtig“, sagte LaDonna. „Leider verlieren wir die meisten Teilnehmer deshalb, weil wir nur im Sommer das Programm anbieten. Alles andere ist aber utopisch, das können wir als Freiwillige nicht leisten. Wir haben viel zu wenig Mitarbeiter.“

„Und zu wenig Geld“, warf Simeon ein.

Alle in der Gruppe nickten. Sie kannten die Probleme mit den Finanzen. Das Programm basierte auf Spenden und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Sie konnten sich keine großen Sprünge erlauben.

„Wir müssen einen Weg finden“, sagte April entschlossen. „Es gibt so begabte Kinder dort draußen. Sie brauchen Förderung. Ich bin nicht dazu bereit, auch nur eines dieser Kinder seiner Chancen zu berauben, nur weil wie die Finanzen nicht geregelt kriegen. Es muss eine Möglichkeit geben! Und wir werden sie auch finden!“

Sie stand auf und ging zum Whiteboard, das LaDonna mitgebracht hatte. „Los“, sagte sie und zückte einen Stift. „Was können wir tun, um Geld aufzutreiben?“

LaDonna erhob sich ebenfalls und hielt einige Blätter Papier in die Höhe. „Wir brauchen nur das hier“, sagte sie. „Das könnte die Lösung sein.“

Alle blickten die Chefin des Projektes an.

„Was ist das?“, fragte Simeon.

„Formulare, um eine staatliche Förderung zu beantragen. Es werden Projekte unterstützt, die Kindern und Jugendlichen nach der Schule oder in den Ferien ein Programm bieten.“

„Klingt nach der perfekten Lösung“, sagte Simeon.

„Ja. Aber sie sind sehr wählerisch. Wir müssen dafür sorgen, dass sie A Fresh Start für förderungswürdig halten.“

April legte den Kopf schief. „Okay. Was sind die Kriterien?“

„Steht alles hier in den Unterlagen. Ich schlage vor, wir gehen alles gemeinsam durch und erstellen dann einen Plan. A Fresh Start soll so attraktiv für die Geldgeber wirken, dass sie gar nicht anders können, als uns in die Förderung aufzunehmen.“

April grinste. Sie spürte Tatendrang in sich aufsteigen. Die Chance auf ein Förderprogramm gab ihr neue Motivation. Den Kindern im Viertel wirklich helfen zu können, lag ihr am Herzen. „Dann lasst uns anfangen“, sagte sie und klatschte in die Hände. „Das wird viel Arbeit, aber das schaffen wir!“

Damien Alexander fluchte, als sein neuer Mercedes über ein Schlagloch fuhr und schmutziges Regenwasser über die Fahrerseite des Wagens spritzte.

In diesem Teil der Stadt reihte sich eine schlechte Straße an die andere, und es war nicht zu vermeiden, sich das Auto zu ruinieren.

Freiwillig hätte er sich diesen Treffpunkt auch niemals ausgesucht, aber er hatte April nichts anderes vorschlagen wollen. Er hatte schließlich mit ihr reden wollen, da war es nur fair, dass er auch zu ihrem Arbeitsplatz fuhr. Auch, wenn er mit diesem Viertel keine guten Gefühle verknüpfte.

Als Damien die Katharinenkirche erreichte, suchte er sich einen Parkplatz. Vor dem Aussteigen schaltete er vorsorglich die Alarmanlage ein, dann ging er zu dem Gebäude, in dem sich A Fresh Start befand. Früher hatte es zur Kirche gehört, nun hatten April und ihre Kollegen dort die Möglichkeit, Kindern aus dem Viertel zu helfen. Damien bewunderte sie für ihren Einsatz. Als er in dieser Gegend aufgewachsen war, hatte es niemanden gegeben, der sich um die Kids kümmerte. Diese Arbeit war so wichtig.

Ohrenbetäubender Lärm hallte ihm entgegen, als er die Tür öffnete. Er trat ein und fand April in einem Raum mit einer Horde von Schülern, die Musikinstrumente in den Händen hielten.

April war gerade damit beschäftigt, einem Mädchen mit einem Cello zu helfen. Damien sah, wie sie geduldig erklärte, was die Schülerin besser machen konnte, bis der richtige Ton voll durch den Raum klang.

April nickte zufrieden, dann wandte sie sich um und erblickte Damien an der Tür. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht.

„Noch 5 Minuten“, sagte sie und bedeutete ihm zu warten.

Damien nickte, lehnte sich gegen den Türrahmen und kreuzte die Arme vor der Brust. Er konnte warten. Und dabei April beim Unterrichten beobachten.

Wie lange war es her, dass sie sich gesehen hatten? Sicher ein halbes Jahr. Sie waren sich auf einer Weihnachtsparty bei Freunden über den Weg gelaufen. Damien hatte damals gerade einen stattlichen Geldbetrag für A Fresh Start gespendet, und April hatte ihm dafür gedankt. Sie hatten ausgemacht, sich möglichst bald auf einen Kaffee zu treffen und über alte Zeiten zu plaudern, doch es war nie etwas daraus geworden.

Damien betrachtete April und merkte irritiert, dass er sie heute anders wahrnahm als früher. Sie waren immer nur Freunde gewesen. Jetzt aber sah er zum ersten Mal, wie bildschön April war, wie grazil sie sich bewegte und mit welchem Elan sie die Schüler unterrichtete.

Er mochte ihre sanfte und dennoch bestimmte Art, das Funkeln in ihren Augen und die Wärme ihres Lächelns.

Damien schluckte schwer. Was war denn nur...



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