Holler | Das Törtchen-Team in Turbulenzen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 196 Seiten

Reihe: Das Törtchen-Team

Holler Das Törtchen-Team in Turbulenzen

Band 2
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7427-7471-2
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Band 2

E-Book, Deutsch, Band 2, 196 Seiten

Reihe: Das Törtchen-Team

ISBN: 978-3-7427-7471-2
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Neugierig und aufgeregt fiebern die drei Freundinnen dem neuen Schuljahr entgegen. Sommerferien schön und gut, doch was sind Herzklopfen und Umzugschaos schon gegen die Schulzeit an ihrer geliebten Friedrich-Stein-Schule. Die siebte Klasse ist gespickt mit Neuheiten: neue Fächer, neue Lehrer und eine neue Mitschülerin. Der Start in die Mittelstufe gelingt, doch ein unvorhersehbares Ereignis überschattet plötzlich das Leben von Onta. Das Mädchen-Trio steht zusammen, doch müssen sie feststellen, dass es auch für sie an ihrer geliebten Schule Grenzen gibt, die sie besser nicht überschreiten sollten. Die Zukunft des Törtchen-Teams hängt am seidenen Faden, denn wenn Onta die Klasse verlassen muss, bricht das Team auseinander. Komplizierte Situationen erfordern ungewöhnliche Maßnahmen und wer hätte gedacht, dass Sophie ausgerechnet die Oberzicke einmal anfeuert - sie selbst sicher nicht. Am Ende des siebten Schuljahrs ist nichts mehr so wie es zu Beginn war.

Ihr Mathelehrer hatte ihr bei ihrem ersten Schulabschluss vorausgesagt: Manche Menschen gehen direkt ihren Weg und manche machen einen Gipfelmarathon, bevor sie ankommen. Frau Holler promovierte erst in einem naturwissenschaftlichen Fach, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte.
Holler Das Törtchen-Team in Turbulenzen jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Überraschungen zum Schulbeginn


Endlich!, dachte Sophie erfreut. Heute geht es wieder los! Sie schaute auf ihren Wecker. Fünf Uhr dreißig. Ein bisschen früh, Schulbeginn war schließlich erst in zwei Stunden. Dennoch stand sie auf. Schnell und leise frühstückte sie, deckte den Tisch für ihre Mutter und verschwand, wie ein Dieb eine dreiviertel Stunde später aus der Wohnung.

Sophie schaute aus dem Busfenster. Draußen war es noch dunkel-dämmrig, Nebelschwaden trübten die Sicht. Doch trotz der frühen Uhrzeit war sie nicht alleine im Bus. Verwundert hatte sie festgestellt, dass der Bus sich langsam füllte. „Darf ich?“, fragte eine junge Frau mit einem burschikosen Kurzhaarschnitt. „Ja, natürlich“, nickte Sophie und nahm ihren Rucksack auf ihren Schoß. Sophie blickte wieder nach draußen. Ihre Gedanken galoppierten von einem zu anderen: neue Lehrer, vielleicht neue Mitschüler und die neuen Räumlichkeiten. Sie merkte gar nicht wie, der Bus immer wieder anhielt Passagiere ein - und ausstiegen, so versunken war sie. „Guten Morgen Sophie“, hörte sie plötzlich eine vertraute Stimme dicht an ihrem Ohr säuseln. Mit einem „Huch“, zuckte Sophie zusammen und drehte sich um. Onta grinste ihr ins Gesicht ebenso wie Aimee in ihrem Businesskostüm. „Habt ihr mich aber erschreckt“, antworte Sophie, bevor sie ein „Guten Morgen" nachschob. „Das haben wir gemerkt“, gluckste Onta zurück. „Na, auch schon gespannt auf den heutigen Tag?“, erkundigte sich Aimee. Sophie nickte. „Onta auch! Sie war heute Morgen als Erste auf. Kannst du dir das vorstellen?“ Sophie schüttelte den Kopf. Eigentlich war Onta kein Mensch, der morgens gerne früh aufstand oder wirklich wach war. Meistens wurde sie erst zur dritten Schulstunde munter - nach der ersten Pause. Sophie grinste. Doch heute blickte sie in ein putzmunteres Gesicht. „Ich bin so gespannt, auf den Seitentrakt der Mittelstufe. Und wer alles neu dazukommt und die neuen Lehrer. Du nicht auch?“, plapperte Onta, während sie hin und her zappelte. „Und wie!“, stimmte ihr Sophie begeistert zu, während sie den Kopf zu Onta nach hinten drehte. „Wie wäre es, wenn wir die Plätze tauschen?“, fragte die Frau neben Sophie plötzlich. „Das würden Sie tun? Dankeschön, wirklich großartig“, sagte Onta begeistert und stand auf. Aimee verdrehte die Augen und raunteverschwörerisch zu der Frau mit dem braunen Kurzhaarschnitt: „Entschuldigen Sie bitten, aber heute ist der erste Schultag für die beiden“ „Schon gut, wir waren doch alle mal jung“, winkte die Frau ab und lächelte verschwörerisch. „Auf was für eine Schule geht Ihr denn?", erkundigte sie sich beiläufig. Sophie und Onta schauten sich verblüfft an, bevor beide wie aus einem Mund sagten: „Auf die Friedrich-Stein-Schule, der besten Schule der Welt!“ Und dann legten beide los. Abwechselnd priesen sie die Vorzüge ihrer Schule, bis Aimee sie mit einem Räuspern unterbrach. „Wenn ihr heute noch auf eure Schule gehen wollt, solltet ihr jetzt aussteigen“, meinte sie leicht sarkastisch und wies zur Tür. „Wie? Tatsächlich! Komm Sophie!“ Onta zog Sophie aus ihrem Sitz und sprang zwischen die sich schließenden Bustüren. Sie hörten noch Aimees „Kinder“ - Kommentar und schon schloss der Bus die Türen und brauste davon. „Puh, das war knapp!“, kommentierte Sophie ihren schnellen Abgang. Onta nickte zustimmend. Sie blickten sich an und schaute zur Schule.

Die Sonne erleuchtete mit ihren ersten schwachen Strahlen die Friedrich-Stein-Schule wie eine Diva an. Sophie schaute versonnen auf die Gebäude: Weiß getüncht, rote Schindeln, teilweise mit Efeu umrankt. Feierlich sah sie aus, fand Sophie. Ein Kribbeln ging durch Sophie. „Komm! Ich bin gespannt, ob wir die Ersten sind“, forderte sie Onta auf. Schließlich war es erst Viertel nach sieben und Schulbeginn war heute erst um acht Uhr.

Auf dem Weg in das Hauptgebäude begegnete ihnen so gut wie niemand. Zwei Schüler aus der siebten Klasse und ein Lehrer. Sie passierten das Hauptgebäude liefen die große Haupttreppe hoch und bogen in den Seitengang zum Mittelstufentrakt ein. Sophie genoss es, den blanken Steinfußboden unter ihren Füßen zu spüren. Sie blieb kurz stehen und sog den Geruch der Schule ein. Zuhause! „Komm schon“, drängelte Onta. Das Summen, das sich in der Eingangshalle wie das zarte Säuseln des Windes angehört hatte, verwandelte sich in einen lauten Klangteppich aus Gelächter und Begrüßungsrufe von mehreren dreizehnjährigen Mädchen und Jungen.

Sophie und Onta schauten sich verblüfft an. „Wer hätte gedacht, dass um Viertel nach sieben so viele Schüler bereits hier sind“, meinte Onta leise zu Sophie gebeugt. Sophie schaute an Onta vorbei, wirklich fast ihre gesamten Klassenkameraden waren da. Dort stand Ines, ein ganzes Stückchen gewachsen und redete mit Beatrice, daneben stand schüchtern eine groß gewachsene neue Schülerin. Lulu konnte sie nirgends sehen. Vielleicht doch ein bisschen zu früh für die Anführerin der Perfects. Sophie grinste. Sie sah Michel und Tobias, die aus dem Klassenzimmer kamen, gefolgt von Paul, einem schlaksigen blonden Jungen. „Hallo Onta und Sophie“, begrüßte Tobias die beiden Mädchen. „Wo ist Suki?“, fragte Michel neugierig und schaute sich um. „Suki kommt später“, antwortete Onta schnippisch. Sie konnte Michel nicht leiden, für sie war er ein Blender. „Komm, schauen wir uns mal um“, meinte sie zu Sophie und ging schnurstracks auf das erste Klassenzimmer zu. Wie auch in den Unterstufenzimmern waren die Räume hoch und hatten eine große Fensterfront. Nur statt in den Hof blickte man in den großzügig angelegten Außenbereich der Schule. Sophie und Onta seufzten beide, als sie rausschauten: Die Gartenanlage und die Sportplätze glühten förmlich in der aufgehenden Sonne. „Herrlich“, flüsterte Onta. Plötzlich unterbrach lautes Gekreische aus dem Gang ihre Betrachtung. „Aha! Ich glaube Lulu ist gekommen“, murmelte Onta während Sophie auf den Gang hinauslinste und bestätigend nickte. „Ja, ihre Hoheit ist eingetroffen“, wisperte sie in Ontas Richtung. Sophie und Onta schauten sich weiter um. Die Anzahl der Plätze war geringer, die zehn Tische standen weit auseinander. Sophie näherte sich einem Tisch und betrachtete ihn genau. Er war zweigeteilt. Sie runzelte die Stirn. Ihre Hände strichen über die hölzerne Oberfläche und mit einem leisen Klick bewegte sich die Tischoberfläche nach unten und dann zur Seite, bis sie schließlich wie von selbst unter der rechten Tischhälfte verschwand. Sophies Augen wurden groß. „Wow!", meinte Onta und trat zu Sophie. Hinter ihnen piff jemand leise durch die Zähne. Sophie und Onta drehten sich um. „Suki! Da bist du ja endlich!“, schrieen beide erfreut. Suki begrüßte ihre beiden Freundinnen stürmisch. Gemeinsam traten sie an den Tisch heran. Ihre Gesichter spiegelten sich in der Oberfläche des Monitors. „Wahnsinn!“, flüsterte Sophie und strich mit ihren Fingern über die Oberfläche. „Tst, tst. Jedes Jahr dasselbe!“ meinte da jemand, mit einem unterdrückten Lachen in der Stimme, von der Tür. „Guten Tag Herr Grün“, begrüßten die drei ihren Direktor mit hochrotem Kopf. Neugierig strömten weitere Schüler durch das Klassenzimmer. Herr Grün nickte und blickte die Schüler an. „Am ersten Tag sind alle überpünktlich und manche von euch waren sogar schon um sieben Uhr da. Und danach kann man froh sein, wenn ihr pünktlich zum Unterricht erscheint“, meinte er mit schüttelte mit gespielter Ironie seinen Kopf. Sophie und Onta schauten betreten zur Seite. „Kommt bitte alle mit“, forderte er die Schülerschar auf. „Meinst du, er hat uns die ganze Zeit beobachtet?“, fragte Onta leise, als sie in die Mittelstufenmensa einbogen. Sophie und Suki zuckten mit den Schultern.

Die Mensa war größer als ihr alte, Stühle waren aufgebaut und an der Seite, wo normalerweise das Essen ausgegeben wurde, standen die Lehrer. Sophie stupste Onta an. „Sieh mal!“, sagte sie leise und deutete auf die Lehrerschaft. Unter ihnen stand die Frau mit dem burschikosen Kurzhaarschnitt und nickte ihnen freundlich zu. Sophie und Onta waren platt. „Was ist denn?“, fragte Suki neugierig, nachdem ihre Freundinnen leicht rot im Gesicht geworden waren. Doch bevor eine von ihnen antworten konnte, begann Direktor Grün mit seiner Rede: „Ich heiße euch herzlich in der Mittelstufe der Friedrich-Stein-Schule willkommen.“ Beifall brandete auf. Beiläufig quittierte Herr Grün das Geklatsche mit einem Lächeln, bevor er wieder ansetzte: „Ich freue mich, so viele von euch hier wieder begrüßen zu dürfen. Vor euch steht ein wegweisendes Jahr. Es erwartet euch viel Neues und ihr müsst Entscheidungen treffen, die euren späteren Werdegang beeinflussen werden. Manches wird anstrengend sein, anderes wird euch leicht von der Hand gehen. Denn jetzt habt ihr eine Stufe in dieser Schule erreicht, die euch mehr Freiheiten ermöglicht. Nach und nach dürft ihr über eure Fächer selbst entscheiden. Allerdings müsst ihr dafür auch mehr leisten.“ Eine kurze Pause entstand. Füße scharrten auf dem Boden. Herr Grün schaute seine Schüler genau an und dem Törtchen-Team schien es, als würde er bei jedem von ihnen verharren und Abschätzen ob sie es schaffen würden, den Anforderungen gerecht zu werden. Wir werden es schaffen, sagte sich Sophie innerlich und drückte Onta und Suki die Hände. Sukis Hand zitterte ein bisschen und war kalt wie ein Eisklotz, wohingegen Ontas Hand warm und ruhig war. Die Stimme des Direktors unterbrach die allgemeine Unruhe und alle schauten wieder nach vorne. „Wie ihr dem Plan entnehmen konntet, dient die erste Woche der Orientierung, in der ihr die unterschiedlichen Angebote kennenlernt und dann auswählen dürft. Der...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.