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Holzmann | Flucht aus dem Paradies in die Freiheit | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 288 Seiten

Holzmann Flucht aus dem Paradies in die Freiheit

Wie ich alles verlor und echte finanzielle Freiheit gewann
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-6951-4625-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Wie ich alles verlor und echte finanzielle Freiheit gewann

E-Book, Deutsch, 288 Seiten

ISBN: 978-3-6951-4625-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Manchmal musst du alles verlieren, um zu finden, was wirklich zählt. Er hat auf drei Kontinenten gelebt, Unternehmen aufgebaut, Millionen bewegt. Und alles wieder verloren. Matthias Holzmann stand auf den Gipfeln Patagoniens, feierte rauschende Erfolge, stürzte tief, und entschied sich neu. Ohne Netz. Ohne Sicherheit. Mit 200.000 Euro Schulden. Dieses Buch ist kein Hochglanz-Ratgeber. Es ist ein Kompass für alle, die spüren: Da muss mehr gehen. Es zeigt, wie du nicht nur finanziell, sondern auch innerlich frei wirst. Mit klaren Strategien, echten Geschichten und den unsichtbaren Spielregeln, die Gewinner kennen, und Verlierer nie erfahren. Holzmann nimmt dich mit auf eine Reise voller Dramatik, Erkenntnis und Aufbruch: Vom Abenteuer in den Anden bis zum Neubeginn im Herzen Deutschlands. Vom Scheitern im Sturm bis zum Aufbau eines Lebens, in dem Geld für dich arbeitet, nicht du für Geld. Wenn du glaubst, es sei zu spät, wirst du hier das Gegenteil lesen. Dieses Buch verändert nicht nur deine Sicht auf Geld. Es verändert deine Sicht auf dich. Freiheit ist kein Zustand. Sie ist eine Entscheidung. Und sie beginnt jetzt. Spannend, dramatisch, emotional und inspirierend. Bis zur letzten Seite.

Matthias Holzmann kennt beide Seiten des Lebens. Die, in der du auf dem Gipfel stehst, den Wind im Gesicht, den Blick frei, und die, in der du im Staub liegst und nicht weißt, wie du je wieder aufstehen sollst. Geboren in Frankfurt am Main, aufgewachsen in Nordhessen, als Kind nach Chile verschlagen, mitten hinein in einen Militärputsch. Mit 15 Abitur auf Gran Canaria. Danach Bundeswehr, BWL-Studium in München, Fachrichtung Tourismus. Tagsüber Student, nachts Taxifahrer, um den Traum vom Flugschein zu finanzieren. Sein eigentliches Studium aber fand in der Welt statt: 26 Jahre Ausland, Kanada, USA, Spanien, Südamerika. Er organisierte internationale Großereignisse, badete in der Antarktis, leitete Kongresse für das US State Department, und brachte 400 Teilnehmer aus 24 Ländern zu einer Weltmeisterschaft im Wildwasser nach Patagonien. 17 Jahre lebte er in Südamerika, gründete drei Unternehmen, bewegte internationale Projekte, bis ihn eine einzige Erkenntnis zu Fall brachte: Es fehlte das Finanzwissen. Dann der Absturz: Traumhaus weg. Im Bau befindliche Lodge weg. Unternehmen weg. Konto leer. 200.000 Euro Schulden. 43 Jahre alt, drei kleine Kinder, null Sicherheiten. Die meisten hätten aufgegeben. Er nicht. Er begann neu. Stand um 5 Uhr morgens auf, während das Haus noch schlief. Lernte. Zertifizierte sich. Finanzanlagefachmann IHK. Immobilienexperte. Versicherungsfachmann IHK. Speaker. Unternehmer. Heute leitet er das Immobiliennetzwerk IRECC im Ruhrgebiet, ist Mitglied im ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss), hat mehrere Immobilien-Ratgeber veröffentlicht und zeigt Menschen, wie sie mit Immobilien Vermögen aufbauen, auch ohne Startkapital. Doch seine Geschichte ist kein glatt poliertes Erfolgs-märchen. Sie ist der Beweis, dass man aus tiefsten Abstürzen aufsteigen kann, wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Sein Antrieb? Finanzielle Freiheit für alle, die mehr vom Leben wollen als ein sicheres Gehalt. Sein Versprechen? Es geht nicht darum, reich zu sterben, sondern frei zu leben.
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Kapitel 4 – Unterirdische Hoffnungen


Wenn Träume untergehen – und genau dort zu wachsen beginnen.

Es war keine Bühne. Kein Licht. Kein Applaus. Nur ein feuchter Weinkeller. Dunkel, kühl, still. Und doch wusste ich: Genau hier beginnt etwas. Vielleicht nicht das, was ich wollte. Aber vielleicht genau das, was ich brauchte.

Traben-Trarbach, Winter 2011. Die Mosel floss träge durch die gefrorene Landschaft. Die Hügel trugen Reif wie Zuckerguss, in den Kellern der Stadt klebte die Kälte wie ein Nebel am Herzen. Mein erstes Jahr im öffentlichen Dienst. Endlich Sicherheit – und doch: Ich fühlte mich wie ein Fluss, den man in Beton gegossen hatte.

Ich war nicht gemacht zum Verwalten. Ich wollte bewegen. Erschaffen. Verändern. Und so begann ich zu träumen – nicht von Patagonien, nicht von wilden Flüssen. Sondern von dieser Stadt. Von ihren Tiefen. Ihren Kellern. Ihren ungenutzten Räumen.

Die Idee war geboren: ein unterirdischer Weihnachtsmarkt. Und ich machte daraus ein Wort-Spiel: Mosel-Wein-Nachts-Markt! Licht in der Dunkelheit. Geschichten in Stein. Wärme im Gemäuer.

Ich holte EU-Fördermittel. Sprach mit Architekten, Winzern, Handwerkern. Acht historische Keller wurden verbunden. Eine Weinmeile, Kunsthandwerk, ein Gourmet-Keller. Sogar eine Unterwasser-Weinprobe in der Therme und eine Schlittschuhbahn. Ich wollte nicht nur ein Event. Ich wollte Magie. Und ich bekam sie. Nur anders als gedacht.

Mit dem Applaus kam das Misstrauen, mit dem Licht der Aufmerksamkeit auch der Schatten der Angst. Was als Aufbruch begann, endete in einem Aufschrei – und schließlich in einem Knall. Der Mosel-Wein-Nachts-Markt hatte ein Defizit gemacht. Kein dramatischer Absturz, nicht untypisch für eine Premiere, aber eben sichtbar. Es dauerte nicht lange, bis aus der Feier ein Tribunal wurde. Es ging nicht mehr um Ursachen, nicht um Lösungen – sondern nur noch um ein Gesicht, auf das man zeigen konnte. Und ich war dieses Gesicht.

Der damalige Verbandsbürgermeister, ein Mann mit Hang zur Inszenierung und wenig Gespür für Wandel, tat, was viele tun, wenn es brenzlig wird: Er zündete eine Nebelkerze. Keine sachliche Aufarbeitung, kein kollegiales Gespräch. Stattdessen: eine öffentliche Anklage, geschickt verpackt, giftig serviert. Man schoss mit Kanonenkugeln auf Spatzen – und traf dabei vor allem eines: die Wahrheit.

Der Landesrechnungshof wurde eingeschaltet. Eine große Geste, eine laute Drohung. Die Zeitungen sprangen an, die Gerüchteküche brodelte. Ich wurde zum Sündenbock erklärt, zum Mann mit den „großen Ideen und kleinen Zahlen“. Wochenlang lebte ich zwischen Zittern und Schweigen. Ich wartete auf das Urteil, nicht nur der Justiz, sondern auch der Öffentlichkeit.

Dann kam der Bericht: Kein Fehler bei mir. Doch erhebliche Versäumnisse – in der Verwaltung. Der Schuss ging nach hinten los. Doch statt einer Entschuldigung folgte die nächste Wendung. Plötzlich war das Defizit kein Thema mehr. Man beschwichtigte, relativierte, verharmloste. Und während sich der Rauch gerade lichtete, wurde das nächste Manöver eingeleitet: Man warf mir vor, ich hätte mir die Stelle als Tourismusleiter mit einem gefälschten Zeugnis erschlichen.

Ein Vorwurf, so absurd, dass ich beinahe gelacht hätte – wenn er nicht so tief getroffen hätte. Jahrelang war ich für meine Arbeit gelobt, gefeiert, zitiert worden. Und nun wurde ich behandelt wie ein Betrüger. Aus dem kreativen Kopf war ein potenzieller Hochstapler geworden. Die Bühne wechselte – vom Rathaus in den Gerichtssaal.

Die erste Instanz war eindeutig. Das Gericht sprach mir Recht. Klar, sachlich, ohne jeden Zweifel. Ich musste wieder eingestellt werden. Doch der Fall war zu öffentlich, zu aufgeheizt, zu unbequem. In der zweiten Instanz wurde das Arbeitsverhältnis „wegen Unzumutbarkeit“ aufgelöst. Kein Schuldeingeständnis – aber ein stilles Eingeständnis. Man wollte mich nicht zurück.

Ich war zu laut. Zu unbequem. Zu wach. Die Stadt musste mir eine Abfindung zahlen. Und die Zeitungen? Die großen Schlagzeilen blieben aus. Die Wendung erschien lediglich im Kleingedruckten.

Ich habe heute über 300 Artikel aus dieser Zeit in einem alten Karton im Keller. Schwarz auf Weiß. Zeile für Zeile. Irgendwann werden meine Enkel sie lesen. Und vielleicht sagen: „Opa hatte recht. Und Mut.“

Einer der Artikel trug die Überschrift: „Durch Traben-Trarbach geht ein tiefer Riss.“ Und ja, das stimmte. Aber der Riss ging nicht nur durch die Stadt – er ging auch durch mich. Ich zweifelte. An mir. An meinem Weg. An allem. Und dann kam dieser Moment. Der Abend der Mosel-Ochsen.

Die Mosel-Ochsen -Vom Aufprall zur Erkenntnis

Es gibt Sätze, die treffen nicht mit einem Knall. Sie schleichen sich an, kommen wie ein leiser Windhauch – und lassen doch alles wanken. Einer davon fiel in einem grauen Flur, unter Neonlicht, zwischen Aktenwänden und dem schwer greifbaren Geruch des öffentlichen Dienstes. Ein Politiker, mit dem ich Dutzende Sitzungen erlebt hatte, sah mich an, zuckte leicht mit den Schultern und sagte: „Der öffentliche Dienst ist kein D-Zug, Herr Holzmann.“ Halb Lächeln, halb Mitleid – und doch ein Volltreffer. In diesem Moment wusste ich: Er hatte recht.

Ich war hier falsch. Nicht, weil ich zu wenig tat – sondern, weil ich zu viel wollte. Nicht, weil ich Regeln brach – sondern, weil ich sie hinterfragte. Und dann wurde ich zu einer Podiumsdiskussion nach Kröv eingeladen. Die Luft war schwer von Erwartung – und altem Wein. Es ging, wie so oft, um die Mosel. Und um einen Artikel, der wie ein Erdbeben durch die Region ging. FAZ-Journalist Jakob Strobel y Serra hatte ausgesprochen, was viele dachten, aber keiner zu sagen wagte. Er beschrieb die Mosel als „schizophren“ – ein Ort zwischen Weltklasse-Weinen und Kaffeekannen-Romantik, zwischen landschaftlicher Poesie und provinzieller Sturheit. Die Schlagzeile lautete: „Die Mosel-Ochsen.“

Ein Schlag. Eine Wahrheit. Ein Spiegel. Ich saß dort als ehemaliger Tourismuschef und Tourismus Experte– aber innerlich war ich ein Suchender. Ich hatte dunkle Keller mit Licht gefüllt, neue Formate geschaffen, Ideen zu Bildern werden lassen. Doch mein Feuer war zu viel. Zu früh. Zu laut. Nach der Diskussion trat ein Mann an mich heran. Unscheinbar, ruhig, sachlich. Ein Manager eines Schweizer Konzerns, wie er sagte. Und dann, mit einem klaren, durchdringenden Blick: „Ich verstehe nicht, warum man Ihnen Steine in den Weg legt. Ihre Ideen sind mutig.“

Ein einfacher Satz, und doch war er wie ein zündender Funke in meinem Inneren. Er sprach von Immobilien, von Rendite, von finanzieller Unabhängigkeit. Von Cashflow, steuerlichen Hebeln und Freiheit. Ich verstand wenig – aber ich fühlte alles. In mir begann sich etwas zu regen. Ein alter Vulkan, tief unter dem Gestein der Pflichterfüllung begraben, erwachte. Eine Erinnerung stieg auf wie heiße Lava: Chile, 1993. Mein erstes Haus, gemietet, obwohl es mir die Besitzerin für 50.000 Euro verkaufen wollte– weil ich glaubte, Eigentum sei etwas für später. Zehn Jahre später wurde das Haus für über eine Million verkauft. Ich hatte nicht nur Geld verloren – ich hatte eine Lektion verpasst.

„Der beste Zeitpunkt, ein Haus zu kaufen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute“. Die Excel-Tabelle auf seinem Handy war simpel, fast banal. Und doch war sie für mich ein Fenster. In eine Welt, die ich nie betreten hatte. Eine Welt, in der Geld für dich arbeitet – nicht du für Geld. Plötzlich wusste ich: Ich war kein Beamter. Ich war ein Investor im Wartestand. Ein Unternehmer – vergraben im Apparat. Ein Visionär – mit angezogener Handbremse.

Ich dachte wieder an den Satz vom D-Zug. Und ich lachte. Denn ich stand längst nicht mehr im Führerhaus – ich stand im Bordbistro meines Lebens, während der Zug mich überrollte. Ich musste raus. Raus aus der Routine. Raus aus dem Sicherheitsdenken. Raus aus dem bleiernen Schweigen der Verwaltung.

„Sicherheit ist meist nur ein Aberglaube. Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer oder nichts“, schrieb Helen Keller. Und ich wusste: Ich war bereit. Aber ich war nicht allein.

In dieser dunklen Zeit – zwischen Medienhatz und Amtsgericht, zwischen Selbstzweifeln und Stolz – gab es Menschen, die mir nicht mit Paragrafen begegneten, sondern mit Herz. Sie reichten mir die Hand, nicht weil sie mussten, sondern weil sie etwas in mir sahen, das noch nicht erloschen war. Vertrauen.

Wolfgang Preuss war einer von ihnen – Visionär, Inhaber des Parkschlösschens, Gründer des Buddha-Museums. Ein Mensch mit Tiefe, mit Weitblick, mit Seele. Er sah mich lange, bevor ich mich selbst wiederfand. Heute lebt er nicht mehr, aber seine Stimme klingt nach. Auch Jürgen Römer gehörte zu diesen Menschen. Politiker, Winzer, Unternehmer. Klar im Denken, großzügig im Handeln. Ein Mann, der Haltung bewahrt – selbst wenn der Wind sich dreht. Und da war Matthias Ganter. Hotelier, Macher, Träumer mit Bodenhaftung. Einer, der...



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