Hopf | Die Psychoanalyse des Jungen | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 432 Seiten

Hopf Die Psychoanalyse des Jungen


Die Auflage entspricht der aktuellen Auflage der Print-Ausgabe zum Zeitpunkt des E-Book-Kaufes.
ISBN: 978-3-608-20496-4
Verlag: Klett-Cotta
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

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ISBN: 978-3-608-20496-4
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Das Grundlagenwerk für die Therapie von Jungen - Autor mit über 45-jähriger praktischer Erfahrung - enthält zahlreiche Fallvignetten - berücksichtigt aktuelle Entwicklungen Bei diesem Buch handelt es sich um eine völlige Neubearbeitung des bewährten, seit 2014 in vier Auflagen erschienenen Lehrbuches. Die Neuauflage wurde gründlich überarbeitet und trägt dem Wandel in Gesellschaft und Familie, den Auswirkungen der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten der Behandlung in den letzten Jahren Rechnung. Folgendes wurde erweitert und ist neu hinzugekommen: - die Früherziehung in Krippen und Kitas mit den besonderen Folgen für Jungen - neue Störungsbereiche wie zum Beispiel die wachsenden Probleme bei der Affektbewältigung - die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Lernen, Denken, die Symbolisierungsfähigkeit und die Persönlichkeitsentwicklung - ein neues Kapitel über die seelischen Folgen von Krankheiten und Krankenhausaufenthalten Dieses Buch richtet sich an: - PsychotherapeutInnen in Klinik und Praxis - AusbildungskandidatInnen und Studierende des Studiengangs Psychotherapie

Hans Hopf, Dr. rer.biol.hum., ist einer der renommiertesten Kinder- und Jugendlichen-Analytiker Deutschlands; Dozent, Supervisor und Ehrenmitglied der Psychoanalytischen Institute Stuttgart, Freiburg und Würzburg. 2013 erhielt er den Diotima- Ehrenpreis der Deutschen Psychotherapeutenschaft. Er hat zahlreiche Bücher publiziert.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Inhalt;8
3;Vorwort zur ersten Auflage;16
4;Vorwort zur fünften Auflage;19
5;Einführung – Jungen auf der Suche nach ihrer Identität;21
5.1;Eine persönliche Einleitung;21
5.1.1;Traumatisierte Kinder – heute wie damals;22
5.1.2;Traumatisierte Väter der Nachkriegszeit;24
5.1.3;Kriegskinder als spätere Väter – eine »geschlagene« Generation;25
5.1.4;In einer »kalten Heimat«;27
5.2;Männlich werden …;28
5.2.1;Existieren Geschlechtsunterschiede? Wie viel »Junge« darf sein?;28
5.2.2;Wer hat Angst vorm »schwarzen Mann«?;31
5.2.3;Geschlechtsunterschiede – erste Überlegungen und Fragen;33
5.2.4;Beängstigende Entwicklungen oder alles nicht so schlimm?;36
5.2.5;»Das Gehirn macht die Seele«, und die Seele formt das Gehirn!;36
5.3;Kleine Biologie des Jungen;38
5.3.1;X- und Y-Chromosom;38
5.3.2;Hormone und Gehirnentwicklung;39
5.3.3;Evolutionstheoretische Überlegungen;42
5.4;Einflüsse der Gesellschaft auf die Entstehung psychischer Störungen;46
5.4.1;Die Gesellschaft reagiert wie ein Individuum auf Anforderungen der Zivilisation;46
5.4.2;Kollektive Ängste und Versagen der Realitätsprüfung;47
5.4.3;Veränderungen innerhalb der Gesellschaft;50
5.4.4;Werden frühe Abhängigkeitsbedürfnisse von Kindern noch ausreichend gestillt?;53
5.4.5;Angst vor Aggression bei Eltern;54
5.4.6;Schwindende Inzestgrenzen und mangelnde Achtung von Generationenunterschieden;56
5.5;Schubladendiagnosen;57
6;Mutter und Sohn;59
6.1;Das Bild von der Mutter in unterschiedlichen psychoanalytischen Theorien;59
6.1.1;Sigmund Freud – der Sohn, ein Liebling der Mutter;59
6.1.2;Melanie Klein – die gute und die böse Brust;60
6.1.3;C.?G.?Jung – facettenreicher Mutterarchetyp;61
6.1.4;René A.?Spitz – Deprivation und Verfall;61
6.1.5;Margaret Mahler – Loslösung von der Mutter;62
6.1.6;Die Mutter, gut genug – Mutterschaft ein »Zustand«;63
6.1.7;Die Mutter und das väterliche Gesetz;64
6.1.8;Ausblick;65
6.2;Die Mutter und ihr Einfluss auf die Entstehung von Sexualität und männlicher Identität;66
6.2.1;Entwicklung von Sexualität;66
6.2.2;Die pflegende Mutter und die Geschlechtsentwicklung des Jungen;70
6.2.3;Verführungstheorie von Laplanche: Infantile Sexualität ist erworbene Sexualität – Wie kommt die Sexualität ins Kind?;81
6.3;Zusammenfassung;84
7;Vater und Sohn;85
7.1;Einleitung;85
7.1.1;Mann wird Vater;85
7.1.2;Welche Funktionen hat der Vater?;86
7.2;Bedeutung und Funktion des Vaters innerhalb der Psychoanalyse;87
7.2.1;Identifizierung mit Mutter und Vater von Anfang an;88
7.2.2;Entwicklung von Über-Ich und Ich-Ideal;89
7.2.3;Inzestverbot;91
7.3;Entwicklung der Geschlechtsidentität;94
7.3.1;Bisexualität;94
7.3.2;Geschlechtsidentität;96
7.3.3;Kerngeschlechtsidentität;97
7.3.4;Geschlechtsrollenidentität;98
7.3.5;Geschlechtspartneridentifizierung;102
7.3.6;Verlauf der Geschlechtsidentitätsentwicklung;102
7.4;»Entidentifizierung« – Wie wird der Junge »männlich«?;103
7.4.1;Triangulierung;107
7.4.2;Fantasie vom Dritten und innerer triangulärer Raum;108
7.4.3;Der Weg hin zum Dritten – das Spiel mit dem Dritten;111
7.5;Zusammenfassung;115
7.6;Schlusswort für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten;116
8;Schaltstellen der Triebentwicklung des Jungen;119
8.1;Kastrationskomplex;119
8.1.1;Vorüberlegungen;119
8.1.2;Beschneidung und Kastrationskomplex;120
8.1.3;Körperliche, seelische und soziale Folgen der Zirkumzision, des Angriffs auf die Männlichkeit;122
8.1.4;Operative Eingriffe und Traumatisierungen;124
8.1.5;Der Mutter zu nah;125
8.1.6;Weitere Untersuchungen;127
8.1.7;Kastration und Mythologie;129
8.1.8;Der kleine Junge und der Kastrationskomplex;130
8.1.9;Der Kastrationskomplex bei Lacan;132
8.1.10;Kastrationsangst und Geschlechterdifferenz;133
8.1.11;Kastrationsangst und fragile männliche Identität;134
8.2;Phallische Phase;137
8.2.1;Einleitung;137
8.2.2;Beginn der phallischen Phase;138
8.2.3;Phallisch und ödipal;139
8.2.4;Phallisches Spiel;141
8.2.5;Jungen und Mädchen haben von Geburt an natürliche Vorlieben für bestimmte Spielsachen;142
8.2.6;Wie sieht die phallische Entwicklung eines Jungen aus?;143
8.2.7;Wie viele phallische Qualitäten darf ein Junge heute haben?;144
8.2.8;»Wie viel Junge« darf also heute sein?;145
8.3;Ödipuskomplex;147
8.3.1;Ödipale Triangulierung;147
8.3.2;Der Mythos;147
8.3.3;Der Ödipuskomplex bei Freud;149
8.3.4;Scheitern des Wisstriebes – Lern- und Arbeitshemmungen;152
8.3.5;Elektra mordet nicht!;153
8.3.6;Der Ödipuskomplex beim Jungen;154
8.3.7;Das ungleiche Beziehungsdreieck;155
8.3.8;Voyeurismus und paranoide Angst;158
8.3.9;Eine Mutterliebe – oder ein tot geborenes Lebensglück?;159
8.3.10;Negativer Ödipuskomplex und Geschlechtspartneridentifizierung – der vollständige Ödipuskomplex;163
8.3.11;Hetero- oder homosexuelle Geschlechtspartneridentifizierung;166
8.3.12;Untergang des Ödipuskomplexes und Beginn der Latenz;171
9;Latenz heute;172
9.1;Einleitung;172
9.1.1;Externalisierende Störungen mit Spiel- und Symbolisierungsstörungen;177
9.1.2;Zunehmende Sexualisierung;177
9.1.3;Probleme, weil der Vater abwesend ist;178
9.1.4;Wie sieht die Latenzphase heute aus?;179
10;Adoleszenz;181
10.1;Einleitung;181
10.1.1;Einbruch der Sexualität;182
10.2;Konflikte der Adoleszenz;183
10.2.1;Kognitive Weiterentwicklung und Suche nach Identität;185
10.3;Ödipuskomplex und Adoleszenz;187
10.3.1;»Es ist etwas vorgefallen«;187
10.3.2;Wenn die Loslösung scheitert;192
10.4;Geschlechtsidentität und Homophobie;194
10.4.1;Wege zur Identität;196
10.4.2;Spezielle Gefährdungen;197
10.4.3;Abschied, Trauer und Depression;198
10.4.4;Hass auf den Vater und Vatersehnsucht;201
10.4.5;Aggression und Autoaggression;206
10.4.6;Über-Ich und Abwehrmechanismen;209
10.4.7;Abschließende Überlegungen;211
11;Die Mutter – zwischen Ernähren und Begehren;213
11.1;Einleitung;213
11.1.1;Theoretische Vorüberlegungen;214
11.2;Die Mutter – die erste Beziehungsperson;218
11.2.1;Zuschreibungen von Männlichkeit;220
11.2.2;Die unterwürfige, vom eigenen Vater »unterstimulierte« Frau als Mutter;222
11.2.3;Inzestuöse Ängste und ihre Abwehr über Aggressivierung und Sexualisierung;225
11.2.4;Wenn der Vater fehlt;231
11.2.5;Was bedeuten diese Ergebnisse?;232
11.3;Dem Körper der Mutter zu lange ausgesetzt und zu nah;233
11.4;Sexueller Missbrauch durch die Mutter;236
11.4.1;Die verführerische, vom eigenen Vater »überstimulierte« Mutter;236
11.4.2;Hochstapler und Zuhälter – Folgen sexuellen Missbrauchs durch die Mutter;242
11.4.3;Der verdächtige Dritte – Dr.?Jekyll ist Mr.?Hyde;247
11.4.4;Von der »Schuld« der Mutter;251
11.4.5;Überlegungen zu »männlicher Identität« und ihren Varianten;253
12;Das Elternpaar;255
12.1;Einleitung;255
12.2;Heterosexuelle Elternpaare;256
12.2.1;Alleinerziehen;258
12.2.2;Die Mutter kann die Bedeutung des Vaters fördern oder blockieren;261
12.3;Gleichgeschlechtliche Elternpaare – Regenbogenfamilien;262
12.3.1;Psychoanalytische Behandlungen von Kindern aus Regenbogenfamilien;266
12.3.2;Resümee;274
12.4;Psychoanalyse und gesellschaftliche Realität;275
12.4.1;Kinder und ihre Eltern können ganz unterschiedliche Lebensziele haben;276
12.4.2;Protektive Faktoren in der Entwicklung eines Kindes;277
12.5;Kinderkrippen für Kleinkinder ab dem 13.?Lebensmonat und die Folgen für die Jungen;278
12.5.1;Bedürfnisse von Gesellschaft, Eltern und Kindern;278
12.5.2;Tagesmütter, Kinderkrippen und andere außerfamiliäre Betreuungsformen werden gebraucht;280
12.5.3;Jungen profitieren kaum von Krippenbetreuung;286
12.5.4;Ist die Kinderpsychoanalyse reaktionär?;290
13;Brüder und Schwestern;294
13.1;Einleitung;294
13.2;Geschwister – damals und heute!;296
13.2.1;»Das Kind als Substitut einer Geschwisterfigur«;298
13.2.2;Kinder ohne Geschwister;299
13.2.3;Einflüsse des Altersabstands und des Geschlechts der Geschwister;301
13.2.4;Geschwisterinzest;302
13.2.5;Schlussgedanke;303
14;Die Aggression des Jungen;305
14.1;Theorien zur Aggression innerhalb der Psychoanalyse;305
14.1.1;Die Entwicklung der freudschen Auffassung von Aggression;306
14.1.2;Das Konzept des Todestriebes bei Melanie Klein;308
14.1.3;Bedeutung der Ich-Psychologie;310
14.1.4;Kritik an der Theorie vom angeborenen Destruktions- und Todestrieb;311
14.1.5;Aggression bei D.?W.?Winnicott;314
14.1.6;Resümee: Ist Aggression primär ein Trieb oder reaktiv?;315
14.2;Affektregulierung;319
14.2.1;Aggression und Autoaggression;323
14.2.2;»Alle werden sie es büßen!« – ein Beispiel narzisstischer Wut;324
14.2.3;Resümee;327
14.2.4;Gemeinsamkeiten von Symbolisierung und Mentalisierung;328
14.3;Bedeutung der Geschlechtsunterschiede für die Entstehung aggressiver und destruktiver Tendenzen;329
14.3.1;Empirische Untersuchungen;329
14.4;Externalisieren;335
14.4.1;Was bedeutet Externalisieren?;335
14.4.2;Externalisierungen und externalisierende Störungen treten häufiger bei Jungen auf;337
14.4.3;Fallgeschichte zu Externalisierung;338
15;Externalisieren – Bewegung – Räume;345
15.1;Die Lust der Jungen an äußeren Welten und unbelebten Dingen;345
15.2;Balints Theorie der Entstehung von Objektbeziehungen und ihrer Störungen;347
15.2.1;Philobatismus und Männlichkeit;350
15.2.2;Existiert ein »normaler« Philobatismus?;351
15.3;Von der Lust an der Bewegung;353
15.3.1;Von der Affektmotilität zur Leistungsmotorik;353
15.4;Gefährliche Objekte, Skills und Sehnsucht nach Weite;358
15.4.1;Mögliche Ursachen für starke Ausprägungen von Philobatismus – gelungene Anpassung an eine freundliche Welt;358
15.4.2;Skills, Thrills und Lust am Risiko;362
15.4.3;Computer als Beruhigungsmittel für frühe Verletzungen bei Jungen?;365
15.4.4;Jungen und Computergewalt – einige Fakten;370
15.4.5;Computer und Denken;372
15.5;Zusammenfassung;375
16;Jungen und Aufmerksamkeit;378
16.1;Einführung;378
16.1.1;Habituation in einer »erregten Gesellschaft«;379
16.1.2;Einige Erkenntnisse der Hirnphysiologie;381
16.1.3;Einige Begriffsbestimmungen;382
16.1.4;Psychoanalytisches Verstehen von Aufmerksamkeit;386
16.2;Warum sind vor allem Jungen unaufmerksam?;390
16.2.1;Narzisstische Tendenzen;390
16.2.2;Jungen sind Mädchen sprachlich unterlegen;392
16.2.3;Kinder werden aufmerksam geboren – Entwicklung von Aufmerksamkeit beim Säugling;393
16.2.4;Vermessung und Erzwingen von Aufmerksamkeit;397
16.3;Zusammenfassung;398
16.4;Über die Verleugnung der Seele und die verheerenden Folgen;399
16.4.1;Der Weg in die Dissozialität;402
16.4.2;Missglückte Affektregulierung;404
16.4.3;Bindungsstörung;405
16.4.4;Narzisstisch-depressive Entwicklung;405
16.4.5;Überforderte Mutter – fehlender Vater;406
17;Epilog;408
17.1;Jungen werden männlich – eine Zusammenfassung;408
17.2;Disziplinierung der Jungen;411
18;Literatur;416
19;Stichwortverzeichnis;440
20;Angaben zum Autor;457
21;Pressestimmen zu Vorauflagen;458


Hopf, Hans
Hans Hopf, Dr. rer.biol.hum., ist einer der renommiertesten Kinder- und Jugendlichen-Analytiker Deutschlands; Dozent, Supervisor und Ehrenmitglied der Psychoanalytischen Institute Stuttgart, Freiburg und Würzburg. 2013 erhielt er den Diotima- Ehrenpreis der Deutschen Psychotherapeutenschaft. Er hat zahlreiche Bücher publiziert.

Hans Hopf, Dr. rer.biol.hum., ist einer der renommiertesten Kinder- und Jugendlichen-Analytiker Deutschlands; Dozent, Supervisor und Ehrenmitglied der Psychoanalytischen Institute Stuttgart, Freiburg und Würzburg. 2013 erhielt er den Diotima- Ehrenpreis der Deutschen Psychotherapeutenschaft. Er hat zahlreiche Bücher publiziert.



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