E-Book, Deutsch, 209 Seiten
Hornäk / Henning / Gernand In der Praxis
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-86736-641-0
Verlag: kopaed
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 209 Seiten
ISBN: 978-3-86736-641-0
Verlag: kopaed
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Künstlerische Handlungsprozesse stehen in diesem Tagungsband im Zentrum der Überlegungen zur Inklusion. In den vorgestellten künstlerischen Praktiken werden inklusive Settings des kooperativen Lernens am gemeinsamen Gegenstand und Möglichkeiten innerer Differenzierung sowie unterschiedlicher individueller Zugänge entwickelt und diskutiert. Die Autor*innen untersuchen in den Beiträgen, inwiefern sich ein Kunstunterricht, in dem Schüler*innen in heterogenen Gruppen bildnerisch arbeiten, eignet, Vielfalt als Chance zu begreifen. Gefragt wird dabei nach Möglichkeiten kunstpädagogischen und künstlerischen Handelns, subjektorientierte und individualisierte Lehr- und Lernprozesse zu initiieren, die differenzierend und gemeinschaftsstiftend zugleich agieren, um zur gesellschaftliche Anerkennung von Diversität beizutragen und Teilhabe, Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen. Den künstlerischen Fächern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da ästhetisches Denken und Handeln im Spannungsfeld unterschiedlicher Erkenntnisformen und Erfahrungsbereiche verortet ist und verschiedenartige Weltzugänge nicht nur möglich, sondern notwendig sind. Die vorgestellten Projekte zeigen insofern Wege zu einem inklusiven Schulsystem auf, als Formen der Differenzierung und der individuellen Förderung innerhalb ästhetischer Bildungsprozesse realisiert werden. Aus der Praxis heraus wird das besondere Potential inklusiver Kunstpädagogik beispielhaft erprobt und reflektiert.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Kunstunterricht und Inklusion;8
3;Inklusionspraktiken denken;12
4;Bilder und Buchstaben;18
4.1;Reflexivität und Ressourcenorientierung als Basis inklusiver Kunstpädagogik;19
4.2;Inklusive Kunstpädagogik;20
4.3;Inklusive Potenziale des Druckens im Kunstunterricht;23
4.4;Typografie als druckgrafische Problemstellung;27
4.5;Literatur;35
4.6;Abbildungen;36
5;Workshop Bilder und Buchstaben;37
5.1;Abbildungen;41
6;Meine Kita;42
6.1;Differenz, Gemeinsamkeit und Gleichheit;42
6.2;Ästhetische Kommunikationspraxen;44
6.3;Unterstützte Kommunikation als bildhafter Prozess;45
6.4;Ein fotografischer Blick;46
6.5;Literatur;51
6.6;Abbildungen;51
7;»Das bin ich!«;52
7.1;Begrifflichkeiten und ihre Bedeutungen;53
7.2;Die Auseinandersetzung mit Identität und Selbstbild im schulischen Kontext;55
7.3;Die gestalthafte Bildung des ICHs;57
7.4;Vorbereitende didaktische Überlegungen zum Thema Selbstporträt;58
7.5;Beobachtungen im Zeichenprozess von Kindern und Erwachsenen;59
7.5.1;Schlaglicht 1: Unsicherheiten, Scham und notwendiges Feingefühl;59
7.5.2;Schlaglicht 2: Die Bedeutsamkeit der Lehrperson im Zeichenprozess und Bildgespräch;60
7.5.3;Schlaglicht 3: Bildgespräche fördern das gegenseitige Verstehen;61
7.5.4;Schlaglicht 4: Realitätsbezug vs. fantasievolle Ausstaffierung;62
7.5.5;Schlaglicht 5: Leibliche Erfahrungen werden dem Bild eingeschrieben;63
7.6;Der diagnostische Blick auf die gestaltete Körperlichkeit;64
7.7;Die Förderung von Körperwahrnehmung und Körpervorstellung;65
7.8;Wahrnehmungsförderung: geleitete Erkundungsreise des Gesichtes;66
7.9;Resümee;68
7.10;Literatur;69
7.11;Abbildungen;71
8;Visuelles Begreifen mit der Signcreative Spiel- und Lernplattform;72
8.1;Kontext in Forschung und Lehre;72
8.2;Sign Language;74
8.3;Inklusion;75
8.4;Workshop;76
8.5;Beispiel Ballübung;77
8.6;Fragen der Perspektive;78
8.7;Übung mit Bauklötzen;79
8.8;Farben;79
8.9;Ergebnisse und Ziele;80
8.10;Literatur;81
8.11;Abbildungen;81
9;Seife und Gemeinschaftsbilder;82
9.1;Ateliersituation;83
9.2;Eindrücke und Arbeitsmethoden aus dem Atelier;83
9.2.1;Farbrutsche;83
9.2.2;was aus Slime werden kann…;84
9.2.3;Zeichnen mit dem Rollbrett;85
9.2.4;Seife und Wachs gießen;85
9.2.5;Gipsmasken;86
9.2.6;Bildformen beim Abzeichnen neu erfinden;86
9.2.7;T-Shirts bemalen mit Jugendlichen;87
9.2.8;Gemeinschaftsbild »Schnitzeljagd«, 200 x 140 cm;87
9.2.9;Gemeinschaftsbild »Träumerin«, 260 x 200 cm;88
9.2.10;Gemeinschaftsarbeit »Teebeutel-Phobie«, 60 x 30 cm;88
9.2.11;Ausstellungen und Aktionen in der Öffentlichkeit;89
9.2.12;Klangperformance, 2007;89
9.2.13;Ausstellung »Licht und Schattenselbst«, Foyer Lichtburg Essen, 2013;89
9.2.14;Workshop »Seife und Gemeinschaftsbilder«;90
9.3;Literatur;91
9.4;Abbildungen;91
10;Die subjektive Handykamera im Kunstunterricht;92
10.1;Einleitung;92
10.2;Formen der subjektiven Kameraführung;92
10.3;Der Workshop Die subjektive Handykamera im Kunstunterricht;94
10.4;Exploration alternativer Blickweisen;94
10.5;Ortserkundung mit der Handykamera;95
10.6;Beispiel aus der Unterrichtspraxis;97
10.7;Das Smartphone als Medium des Kunstunterrichts;99
10.8;Literatur;100
10.9;Abbildungen;101
11;Anfangen;102
11.1;Kollektive, zeichnerische Anfänge;103
11.2;Individuelle Anfänge;106
11.3;Künstlerische Schulerkundung:;107
11.4;Prozessbegleitung und Austausch;109
11.5;Fazit;110
11.6;Literatur;111
11.7;Abbildungen;112
12;»Come Together«;114
12.1;I. Inklusive Bildung;115
12.2;II. Bildanalyse und das »Forschen aller«;117
12.3;III. »Konkret mehr Raum« – ein Fallbeispiel;118
12.3.1;Konkrete Kunst;119
12.3.2;»Konkret mehr Raum«;119
12.3.3;Erstbegegnung;120
12.3.4;Ausstellung;122
12.3.5;Fortsetzung;123
12.3.6;Ausstellung 2;125
12.4;IV. Fazit und Ausblick;125
12.5;Literatur;126
12.6;Abbildungen;127
13;Inklusiver Kunstunterricht;128
13.1;Der Inklusionsgedanke in einem engeren und einem weiteren Sinne;128
13.2;Zielgleicher und zieldifferenter Kunstunterricht;129
13.3;Unterrichtsplanung;130
13.4;»Atlas: Bilder kartografieren«;132
13.5;Bildersammlungen;132
13.6;Untersuchen von Bildern durch Bilder;133
13.7;Das »künstlerische Projekt«;134
13.7.1;Beispiel I: Möglicher Verlauf eines »künstlerischen Projekts«;134
13.7.2;Beispiel II: Ein »künstlerisches Projekt« an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen;136
13.7.3;Beispiel III: Ein »künstlerisches Projekt« in einer Inklusionsklasse einer Realschule;137
13.7.4;Beispiel IV: »Unterwegs« – Ein »künstlerisches Projekt« in einer inklusiven Grundschulklasse;139
13.8;Zusammenfassung;140
13.9;Fazit;141
13.10;Literatur;142
13.11;Abbildungen;143
14;Infektion!;144
14.1;Inklusion als Utopie und Egozentrismus als Realität;144
14.2;Kooperative, künstlerische Klassenprojekte als Chance und Herausforderung;145
14.3;Künstlerische Bildung und Projektarbeit;146
14.4;Mögliche methodische Vorgehensweisen und Prozessverläufe;147
14.5;In der Praxis bin ich meine Theorie und generiere Theorie für die Praxis;148
14.6;Der Anfang;151
14.7;Workshop-Ergebnisse aus der Ideenwerkstatt »Infektion«;153
14.8;Projektverlauf »Infektion« im Kunstunterricht;155
14.9;Fazit;156
14.10;Literatur;157
14.11;Links;158
14.12;Abbildungen;158
15;Potenziale kunsttherapeutischer Praxis in ästhetischen Bildungsprozessen;160
15.1;Vielfalt und Ressourcen von Lerngruppen;161
15.2;Potenzialorientierung;162
15.3;Positive Diagnosekompetenz;164
15.4;Trickfilmarbeit in heterogenen Gruppen;166
15.5;Fazit;172
15.6;Literatur;173
16;Von medizinischer Diskriminierung zu künstlerischer Inklusion;176
16.1;Diagnostische Perspektive;176
16.2;Kunstwissenschaftlich-philosophische Perspektive;178
16.3;Die Perspektive des Nationalsozialismus;180
16.4;Künstlerische Perspektive;182
16.5;Psychiatriekritische Perspektive;185
16.6;Kulturgeschichtliche Perspektive – Inklusion;188
16.7;Literatur;192
16.8;Abbildungen;194
17;Inklusionsdebatte in einem extra weit von Karstadt weg geparkten Ford Fiesta;196
17.1;Literatur;203
18;Kunstunterricht und Inklusion;204
18.1;Abbildungen;205
19;Autorinnen und Autoren;206




