Hummrich / Hebenstreit / Hinrichsen | Was ist der Fall? | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 2, 309 Seiten

Reihe: Rekonstruktive Bildungsforschung

Hummrich / Hebenstreit / Hinrichsen Was ist der Fall?

Kasuistik und das Verstehen pädagogischen Handelns
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-04340-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Kasuistik und das Verstehen pädagogischen Handelns

E-Book, Deutsch, Band 2, 309 Seiten

Reihe: Rekonstruktive Bildungsforschung

ISBN: 978-3-658-04340-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der vorliegende Titel untersucht die Bedeutsamkeit der Fallarbeit für das Verstehen pädagogischen Handelns und pädagogischer Institutionen. Neben dezidiert schulpädagogischen werden auch allgemein erziehungswissenschaftliche, sozialpädagogische und erwachsenenbildnerische Perspektiven in den Blick genommen. Gemeinsames Merkmal der Beiträge ist die sich durchziehende Frage, wie und inwiefern der Fall Grundprobleme pädagogischen Handelns losgelöst von alltäglichen Handlungszwängen, Routinen und Ablaufmustern sichtbar machen kann. Die Einzelbeiträge widmen sich dabei unterschiedlichen Zugängen und Bedeutungskonzeptionen von Fallarbeit in der universitären und nachuniversitären Praxis.

Dr. Merle Hummrich ist Professorin für Erziehungswissenschaft und Empirische Bildungsforschung am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Flensburg. Dipl.-Päd. Astrid Hebenstreit ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Flensburg. Dipl.-Päd. Merle Hinrichsen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Flensburg. Dr. Michael Meier ist Akademischer Rat am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Flensburg.

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;Einleitung – eine Refl exion zur Fallarbeit in der Erziehungswissenschaft;8
2.1;1 Thematischer Fokus;8
2.2;2 Skizzen der Beiträge;11
2.3;Literatur;15
3;I Theorie und Refl exion erziehungswissenschaftlicher Fallarbeit;17
3.1;Was ist der Fall? Zur Kasuistik in der Erziehungswissenschaft;18
3.1.1;1 Fallarbeit – wozu?;20
3.1.2;2 Was ist der Fall in der Erziehungswissenschaft?;25
3.1.3;3 Versuch einer Feldbeschreibung erziehungswissenschaftlicher Kasuistik;30
3.1.4;4 Kasuistik und Methode;33
3.1.5;5 Überlegungen zur Normativität der Kasuistik (Zweckund Wertorientierung in der Kasuistik);36
3.1.6;Literatur;39
3.2;Kasuistik in der Lehrerbildung zwischen disziplinbezogenem Forschungs- und professionsbezogenem Orientierungswissen;43
3.2.1;1 Einleitung;44
3.2.2;2 Erziehungswissenschaftliches Wissen der Lehrerbildung zwischen pädagogischen Selbst-und wissenschaftlichen Fremdbeschreibungen;46
3.2.3;3 Akademische Lehrerbildung zwischen pädagogischer und erziehungssoziologischer Kasuistik;49
3.2.3.1;3.1 Zur Struktur pädagogischer Kasuistik;50
3.2.3.2;3.2 Zur Struktur einer erziehungssoziologischen Kasuistik;53
3.2.3.3;3.3 Kasuistik versus Forschung;56
3.2.4;4 Schluss;59
3.2.5;Literatur;60
4;II Kasuistik in der Schulpädagogik;65
4.1;Praxistheoretische Kasuistik im Lehramtsstudium Wie man mit Studierenden über pädagogischeNormen ins Gespräch kommen kann;66
4.1.1;1 Einleitung;66
4.1.2;2 Praxistheoretische Methodologie;69
4.1.3;3 „Das ist ein getrennter Tisch“ – Ein Fallbeispiel zum Umgang mit der pädagogischen Norm der Kooperativität;74
4.1.4;4 Praxistheoretische Fallarbeit an normativen Implikationen pädagogischer Ordnungen – hochschuldidaktische Konzeptualisierung;79
4.1.5;Literatur;82
4.2;Das Fenster zur Praxis Fallarbeit aus der Perspektive von Studierenden;84
4.2.1;1 Praxisbezug im Lehramtsstudium aus der Perspektive von Studierenden;85
4.2.2;2 „Fälle“ als Form des Praxisbezugs;87
4.2.2.1;2.1 Betrachtung von „Fällen“ als Lernen am Modell;89
4.2.2.2;2.2 „Fälle“ als Vorwegnahme zukünftiger eigener Problemlösungen;91
4.2.2.3;2.3 „Fälle“ als authentische Repräsentation von Realität, verbürgt durch die Person der erfahrenen Praktikerin;93
4.2.3;3 Voraussetzungen und Potentiale von Fallarbeit in der universitären Lehrer_innenbildung;95
4.2.4;Literatur;98
4.3;Ausbildungspraxis am Fall Empirische Erkundungen und theoretisierendeÜberlegungen zum Typus einer praxisrefl exivenKasuistik;99
4.3.1;1 Analyse der Fallexposition: „Ich habe ja Basti“;101
4.3.2;2 Analyse der kommunikativen Reflexion der Fallexposition:;107
4.3.3;3 Zu den interaktionspraktischen Bedingungen und Implikationen einer pädagogisch-reflexiven Kasuistik;118
4.3.4;Literatur;121
4.4;„Was ist der Fall?“ in derschulpädagogischen Kasuistik oder überdas „serendipity pattern“ als Ergänzungzur Fallbestimmung ex ante;124
4.4.1;1 Schulpädagogische Hermeneutik und Gegenstandsbestimmung;125
4.4.1.1;1.1 Geisteswissenschaftliche Kasuistik in der Schulpädagogik;125
4.4.1.2;1.2 Schulpädagogische Kasuistik in der Nähe zur Aktionsforschung;127
4.4.1.3;1.3 Sozialwissenschaftliche Kasuistik in der Schulpädagogik;129
4.4.2;2 Fallbestimmungen und Erkenntnisräume in der schulpädagogischen Kasuistik;131
4.4.2.1;2.1 Fallbestimmung ex ante;134
4.4.2.2;2.2 Das serendiptity pattern und Fallbestimmung in processu;137
4.4.3;3 Fazit;148
4.4.4;Literatur;152
4.5;Von der Sequenz zum Segment: Method(olog)ische Grenzmarkierungender Kasuistik am Beispiel schulischerArchitektur;155
4.5.1;1 Einleitung;155
4.5.2;2 Krisen und Krisenpotentiale in Forschungsprozessen;157
4.5.3;3 Objektive Hermeneutik – Ikonik – Figurative Hermeneutik: Eine kritische Kontrastierung1;162
4.5.4;4 Die Segmentierung der Ausdrucksgestalt: Schulische Architektur2;166
4.5.5;5 Fazit;175
4.5.6;Literatur;177
5;III Kasuistik und Fachdidaktik;179
5.1;Fehler, Modelle und andere Fälle:Unterrichtsanalyse anhand des FlensburgEnglish Classroom Corpus;180
5.1.1;1 Einleitung: Das Flensburg English Classroom Corpus (FLECC);181
5.1.2;2 Erster Fall: Lehrerperformanz im Englischunterricht einer 10. Klasse;182
5.1.3;3 Zweiter Fall: Kommunikationsmuster, Lehrerfeedback und Arbeit mit Fehlern im Englischunterricht einer 5. Klasse;192
5.1.4;4 Dritter Fall: Fehlerkorrektur im Englischunterricht der Grundschule;197
5.1.5;5 Vierter Fall: Wortschatzarbeit auf verschiedenen Klassenstufen;201
5.1.6;6 Ausblick: Nutzungsmöglichkeiten des;203
5.1.7;Literatur;205
5.2;Verstehen und Verbessern? Fallanalysen und die Grenzen kollegialer Kritik beiLehrern;207
5.2.1;1 Die Fortbildung „Vom Zählen zum Rechnen“;209
5.2.2;2 Kollektive Weisheit und die Angst vor dem Kritisieren;211
5.2.3;3 Warum lernt man hier nicht rechnen?;214
5.2.3.1;3.1 Den Schülern wird nicht mitgeteilt, welches Ziel die Unterrichtssequenz verfolgt.;214
5.2.3.2;3.2 Wie gehen Zehnerzahlen?;215
5.2.3.3;3.3 Ausweitung der Fachsprachlichkeit unter dem Deckmantel der Kindgerechtheit: Der kleine und der große Bruder;218
5.2.3.4;Die Zusammenhänge zwischen der repräsentiertenMenge, dem verwendeten Zahlwort, dem Zahlsymbol,den Zahlzusammensetzungen und;223
5.2.4;4 Verstehen und Verbessern? Fallanalysen und die Grenzen kollegialer Kritik bei Lehrern;225
5.2.5;Literatur;228
5.3;Zur Sache – Zum Fall Eine kasuistische Analyse zur Aufgabenstrukturvon Unterricht und zur Logik dyadischerUnterrichtsinteraktion;229
5.3.1;1 Fachdidaktische und schulpädagogische Perspektiven auf Unterricht;229
5.3.2;2 Kasuistik in der Verbindung fachdidaktischer und schulpädagogischer Perspektiven;232
5.3.3;3 Zur Aufgabenstruktur von Unterricht;235
5.3.4;4 Zur Differenz von dyadischer und klassenöffentlicher Interaktion;240
5.3.5;5 Fazit;243
5.3.6;Literatur;244
6;IV Kasuistik in Erwachsenenbildung und Sozialpädagogik;247
6.1;Zwischen Disziplin und Profession Zur kommunikativen Bedeutung von Fällen fürdie Professionalisierung von Erwachsenenbildung/Weiterbildung;248
6.1.1;1 Disziplin und Profession als wechselseitig aufeinander verweisende Kommunikationszusammenhänge;249
6.1.2;2 Der Fall als Reflexionsanlass – „Handlungshermeneutik“;252
6.1.3;3 Der Fall als Übungsobjekt – „Falllaboratorium“;255
6.1.4;4 Der Fall als Forschungsgegenstand – „Kursforschung“;259
6.1.5;5 Etablierung pädagogischer Professionalität im Medium des Falls;262
6.1.6;Literatur;265
6.2;Rekonstruktive Sozialpädagogik!? Sozialpädagogisches Fallverstehen imSpannungsfeld von Theorie und Praxis;267
6.2.1;1 Der sozialpädagogische Blick – Stationen und Blickrichtungen;268
6.2.2;2 Kasuistische Reflexionen – Strukturbesonderheiten Sozialer Arbeit;271
6.2.3;3 Fallarbeit als Königsweg der Vermittlung von Theorie und Praxis – Reflexion von Theorie-Praxis-Seminaren;273
6.2.4;4 Fallarbeit im Studium der Sozialen Arbeit – Lernund Bildungschancen;274
6.2.4.1;4.1 Offenheit versus Technologisierung;276
6.2.4.2;4.2 Austausch und Reflexion;277
6.2.4.3;4.3 Kritische Stimmen im Hinblick auf Theorie und Praxis;279
6.2.4.4;4.4 Zwischen Reflexion der eigenen Biographie und Supervision;281
6.2.5;5 Ausblick;282
6.2.6;Literatur;284
7;V Essay;286
7.1;Praxisanspruch als Imagerie: Über Lehrerbildung und Kasuistik;287
7.1.1;1 Falsche Kausalpläne;287
7.1.2;2 Imagerie;291
7.1.3;3 Praxisanspruch als Imagerie;294
7.1.4;4 Kasuistik als Imagerie der Vermittlung von Wissenschaftlichkeitsund Praxisanspruch;299
7.1.5;5 Schlussbemerkung;305
8;Autor_innenverzeichnis;307



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