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Hunter | Dana und das Tagebuch einer fantastischen Reise | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 4, 332 Seiten

Reihe: Dana

Hunter Dana und das Tagebuch einer fantastischen Reise


Verlagsauflage
ISBN: 978-3-947086-19-1
Verlag: Hunter Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 4, 332 Seiten

Reihe: Dana

ISBN: 978-3-947086-19-1
Verlag: Hunter Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Während Ses in der Dämonenwelt nach Hinweisen zu den Geschehnissen in der Zukunft sucht, erhält Dana eine Nachricht von einem alten Bekannten aus der Menschenwelt. Dieser überreicht ihr ein Tagebuch. Es berichtet von einer Reise in ein fremdes Reich und dem plötzlichen Erscheinen eines Magier-Paares in einer längst verloren geglaubten Stadt. Ist das die Stadt des vergessenen Alten Volkes, der anderen Ahnenlinie der Magier? Doch in diesem Buch fehlen wichtige Angaben. Gomek erinnert sich daran, dass auch sein Urgroßvater Nargot eine Menge Tagebücher besaß. Dana und Gomek finden die Tagebücher. Nach weiteren Hinweisen können sie sich auf die Suche nach dieser Stadt machen, um festzustellen, wer dort erschien und ob sie noch dort sind. Die Reise führt unsere Helden tief ins Innere des Gebirges und noch darüber hinaus in eine uralte fantastische Welt. Selbst vor dem Hades schrecken sie nicht zurück, um an ihr Ziel zu gelangen.

Thomas L. Hunter ... Schriftstelle, Verleger und Weltbürger, wurde 1958 in dem schönen Schleswig Holstein geboren. Nach erfolgreichem Abschluss des Kindergartens und der Schule begann die Lehrzeit. Anschließend rief die See nach ihm da er immer schon den Hang zum Abenteuer und zur Fantasy hatte. Bis er dann vor einigen Jahren selbst anfing zu schreiben. Geschichten, konnte er schon immer gut erzählen, so dass sein erster Fantasieroman endlich zu Papier gebracht wurde. Mittlerweile ist daraus eine Serie entstanden, und andere Bücher folgten. Lieblingsgenre: Fantasie, Abenteuer, Si-Fi
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Zielgruppe


Jugendlich und jung gebliebene Erwachsene von 10 - 99 Jahren


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 2


Alles nur Legenden?


Es war schon später Nachmittag, als die drei Freunde das Regierungsgebäude verließen. Dana und ihre Fee wollten nach Hause und Gomek noch einmal in die alte Wohnhöhle gehen, um zu prüfen, ob sie dort nichts übersehen hatten. Ins Gespräch vertieft hatten sie gerade die Mitte des großen Platzes erreicht, als Shari mit einem Freudenschrei Danas Schulter verließ und zum Rand des Platzes flog.

»Was ist denn mit Shari los?« Gomek unterbrach das Gespräch mit seiner Freundin und sah der kleinen Fee verwundert hinterher.

»Keine Ahnung …?« Auch Dana sah ihr nach. »Oh, ich verstehe. Besuch ist eingetroffen!«, murmelte sie überrascht.

Mittlerweile hatte Shari das Ende des Platzes erreicht und begrüßte dort freudig eine andere Fee, die sie von der Menschenwelt her kannte. Sie brachte das kleine Geschöpf zu Dana, die es nun auch erkannte. Es war eine der Feen, denen sie bereits auf Schloss Falkenhorst begegnet war. Erschöpft sank das kleine Wesen in Danas Arme. Der Flug hierher hatte das arme Ding völlig ausgelaugt.

»Wir bringen sie am besten zu uns nach Hause!«, schlug Dana vor, während sie sanft das kleine Köpfchen des Geschöpfes streichelte.

Sie beeilten sich und erreichten kurz darauf Danas Zuhause. Die Wohnküche war verwaist und Tala nicht zu sehen. Die drei scharten sich um den Küchentisch und setzten die kleine Besucherin auf Sharis Tisch, da selbst der Stuhl von Danas kleiner Freundin für die Besucherfee zu groß war.

Nachdem sich die Kleine etwas erholt hatte, begann sie mit ihrer Erläuterung, warum sie den weiten Weg auf sich genommen hatte, um Dana zu treffen. »Letztendlich geht es unserem alten Schlossherren nicht gut. Er möchte dich noch einmal sehen und etwas mit dir besprechen. Es ist sehr wichtig! Kommst du nach Schloss Falkenhorst? Bitte!«, beendete die kleine Fee ihre Schilderung und sah Dana beschwörend aus großen Augen an.

Dana konnte nicht anders und lachte fröhlich auf. »Aber natürlich komme ich!« Sie sah Gomek fragend an. »Und? Kommst du auch mit?«

»Klar!«, antwortete er. »Wann brechen wir auf?«

Sie waren noch tief ins Gespräch vertieft, als Tala schweigend die Küche betrat und die Freunde bei ihrer Unterhaltung beobachtete. Verwirrt lauschte sie, wie sie sich angeregt mit Sharis Tisch unterhielten. Nun doch etwas beunruhigt, räusperte sie sich und machte auf sich aufmerksam. Erschrocken fuhr Dana herum und stieß hervor: »Ach, du bist es nur! Hast du uns aber erschreckt!«

Tala trat an den Küchentisch heran und betrachtete Sharis kleinen Esstisch nachdenklich. »Was gibt es denn hier so Interessantes, dass ihr euch mit einem Tisch unterhaltet?«

»Mit einem … Tisch?!« Dana sah sie verblüfft an und begann schließlich zu lachen. »Aber nicht doch!« Sie schnappte lachend nach Luft.

Tala sah sie böse an. Sie glaube mittlerweile, die drei würden ihr einen Streich spielen. Als Dana von Shari die Nachricht erhielt, was Tala gerade durch den Kopf ging, wurde sie sofort wieder ernst und wiederholte: »Aber nicht doch!«, sprang dann auf und nahm ihre Mutter in den Arm. »Wir spielen dir keinen Streich! Wir haben Besuch aus der Menschenwelt bekommen!« Sie zog Tala zu einem Stuhl und drängte sie sanft dazu, sich zu setzen. Schließlich deutete sie auf den kleinen Tisch. »Vor dir siehst du eine Fee von Schloss Falkenhorst.«

Tala sah erst den Tisch und danach ihre Tochter entgeistert an. »Ich sehe nichts! Obwohl ich gerne mal eine andere Fee gesehen hätte. Außer Shari kenne ich noch keine.«

Dana schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. »Stimmt ja! Du kannst … schließlich haben wir keinen Frosch … hatte ich vergessen!« Sie sah den verwirrten Blick ihrer Mutter und brach ihre Erläuterung ab, um ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter zu legen. »Das bekommen wir vielleicht auch anders hin.«

Nun begann Dana leise „auf den Tisch einzureden“, bis sie die kleine Fee überzeugt hatte, dass ihre Mutter keine Bedrohung sei. Schließlich wurde das kleine Ding sichtbar, erhob sich und flog auf Tala zu, um sie zu begrüßen. Die Zwergin zitterte leicht vor Aufregung, als sich das winzige Wesen in ihre Hand setzte und sie die Fee sogar anfassen konnte.

»Ist die niedlich! Und so klein …«, flüsterte sie, um die Fee nicht zu erschrecken. »Ich glaube, keiner der anderen Zwerge hat jemals eine Fee oder einen Elfen gesehen!«, überlegte sie laut, während sie das kleine Geschöpf betrachtete.

Gomek erhob umgehend Einspruch dagegen: »Einen gibt es bestimmt: meinen Urgroßvater!«

»Aber natürlich, wie konnte ich ihn nur vergessen!«, meinte Tala lachend. »Er war schließlich überall immer der Erste!«

Das klang jetzt mehr ironisch. Zum Glück ging Gomek nicht näher darauf ein. Er wollte lieber von Dana wissen, wann sie zum Schloss aufbrechen würden. Doch hier unterbrach Tala energisch: »Heute wird nirgends mehr hin aufgebrochen! Es ist fast Mitternacht! Ihr könnt morgen früh losziehen!«

»Fast Mitternacht? Wie die Zeit vergeht!«, erwiderte Dana fröhlich. »Aber Mutter hat recht! Wir brechen morgen früh auf. Und du?« Sie sah die kleine Schlossfee fragend an. »Kommst du morgen auch mit uns? Oder möchtest du …«

»Ich mache mich gleich auf und fliege schon voraus!«, unterbrach die kleine Fee Dana freundlich. »Der alte Herr erwartet mich bestimmt voller Ungeduld … vor allem aber wartet er auf Nachricht von dir, ob du vorbeikommst!« Sie verabschiedete sich von den Anwesenden und flog anschließend allein davon.

»Schade!«, fand Shari. »Es hätte bestimmt Spaß gemacht, mit ihr zu reisen.«

Dana stimmte ihr zu, reckte sich und begann zu gähnen. Tala entging das nicht. Sie klatschte in die Hände und scheuchte die müden Freunde hoch: »So, ihr Lieben! Ende der Sitzung! Wir müssen alle früh raus!«

»Du hast wie immer recht«, knurrte Gomek verschlafen und trottete zur Tür. »Wir sehen uns dann morgen früh!« Kraftlos winkte er ihnen zum Abschied zu, bevor er die Tür von außen ins Schloss zog. Dana bekam davon kaum noch etwas mit. Sie schleppte sich in ihre Schlafnische und fiel in einen unruhigen Schlaf. Sie träumte von gefährlichen Abenteuern auf der Festung und wie sie die Gartenfeen vor dem Angriff eines Riesenrettichs beschützte.

Am nächsten Morgen wachte Dana ziemlich verstört auf. Auch Shari war nicht besser gelaunt. Durch ihre Verbindung hatte die kleine Fee das Gleiche geträumt wie sie.

»War das nicht ein merkwürdiger Traum?«, wollte Dana von ihrer kleinen Freundin wissen, während sie sich ankleidete.

»Und wie!«, knurrte Shari und schüttelte sich verstört. »Das hättest du dir auch verkneifen können … obwohl, der Kampf gegen den Rettich, der war echt gut!«, grinste sie nun wieder fröhlich.

»Hoffentlich treffen wir nicht wirklich auf so ein Ding!«, erwiderte Dana gespielt ernst, worauf beide in johlendes Gelächter ausbrachen. Sie hörten erst auf, als Gomek sich von der Wohnküche her bemerkbar machte. »Was gibt es denn so zu lachen?« Er war schon recht früh aufgestanden und saß bereits hungrig am Tisch. Wenn es um Essen ging, war er stets der Erste! Dana setzte sich zu ihm und erzählte ihrem Freund von dem Traum, den sie letzte Nacht gehabt hatte. Doch statt darüber zu lachen, zog er nachdenklich eine Augenbraue hoch. »Ich habe auch von dem Schloss geträumt!«, flüsterte er ihr zu.

Dana sah ihn ungläubig an. »Und? Hat dich eine Tomate angegriffen?«, prustete sie los.

Er warf ihr einen strafenden Blick zu: »Bei deiner Geschichte hab ich doch auch nicht gelacht!«, knurrte er ärgerlich. »Und: nein! Ich habe von einem Brunnen geträumt, der ein Geheimnis in sich birgt.«

Nach dem Frühstück und der obligatorischen Abschiedszeremonie von Tala machten sich die drei auf den Weg. Gomek war so aufgeregt, dass er Dana ständig mit Fragen löcherte. Zum Beispiel wollte er wissen, was es außerhalb der Höhlen für Besonderheiten gebe und was ihnen auf ihrem Weg für Gefahren begegnen könnten. Es hatte ihn schon etwas gestört, dass er sein Schwert nicht mitnehmen durfte. Doch Dana hatte darauf bestanden und ihn davon abgehalten. »Außerhalb des Berges und in diesem Jahrhundert ist es nicht mehr zeitgemäß, mit einem Schwert durch die Gegend zu ziehen! Damit fällt man zu sehr auf!« Also hatte er sich murrend von seiner Waffe getrennt und sie im Palast zurückgelassen. Während sie dem Pfad durch das Gebirge folgten, versuchte Dana, seine Fragen, so gut sie eben konnte, zu beantworten und ihm zusätzlich noch so viel wie möglich von der Menschenwelt zu berichten. Sie endete schließlich mit dem Satz: »Und vor allem verhalte dich unauffällig!«

Gomek zog verlegen eine Augenbraue in die Höhe. »Na toll! Und wie macht man das?«, feixte er und stellte sich steif wie ein Brett vor sie hin. »So etwa?!«

Dana schüttelte irritiert ihren Kopf. »So bestimmt nicht! Mach einfach alles so wie ich, dann sollte eigentlich nichts schiefgehen!«, erwiderte sie lachend.

Gut gelaunt folgten sie dem Weg weiter, den Ses damals schon mit Dana gegangen war. Es war bereits später Abend und die Dunkelheit war über sie hereingebrochen, als sie schließlich eine kärglich aussehende Hütte erreichten.

»Wo sind wir hier? Ist das die Hütte der Zw...« Gomek deutete auf das kleine Gebäude, als er von Dana unterbrochen wurde.

»Hast du das vergessen? Ich hab dir doch von ihnen erzählt … den Zwergen, die außerhalb der Höhlen lebten!« Ohne eine Antwort abzuwarten, stieß sie die Tür auf und betrat den Wohnraum. »Ein bisschen Licht wäre jetzt angebracht, um …«, murmelte sie, als der Raum auch schon in...


Hunter, Thomas L.
Thomas L. Hunter
Wurde 1958 in dem schönen Schleswig Holstein geboren.
Nach erfolgreichem Abschluss des Kindergartens und der Schule begann die Lehrzeit.
Anschließend rief die See nach ihm da er immer schon den Hang zum Abenteuer und zur Fantasy hatte.
Bis er dann vor einigen Jahren selbst anfing zu schreiben.
Geschichten, konnte er schon immer gut erzählen, so dass sein erster Fantasieroman endlich zu Papier gebracht wurde. Mittlerweile ist daraus eine Serie entstanden, und andere Bücher folgten.



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